Martin Hamann (Skispringer)

Deutscher Skispringer
Martin Hamann Skispringen
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 10. April 1997 (23 Jahre)
Karriere
Nationalkader seit 2011
Pers. Bestweite 224,0 m
(Oberstdorf, 3. Februar 2019)
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 0 × Gold 3 × Silber 0 × Bronze
Nationale Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
OPA-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
FIS Skisprung-Junioren-WM
Silber 2015 Almaty Team
Silber 2017 Park City Team
Silber 2017 Park City Mixed-Team
Deutscher Skiverband Deutsche Meisterschaften
Silber 2016 Oberhof Team
FIS Nordische Skispiele der OPA
Gold 2014 Gérardmer Team
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 30. Dezember 2017
 Gesamtweltcup 49. (2018/19)
 Vierschanzentournee 58. (2018/19)
 Raw Air 70. (2019)
Skisprung-Grand-Prix
 Debüt im Grand Prix 16. Juli 2016
 Gesamtwertung Grand Prix 23. (2020)
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 17. August 2014
 COC-Siege (Einzel) 03  (Details)
 Gesamtwertung COC 09. (2018/19)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 3 1 5
letzte Änderung: 19. September 2020

Martin Hamann (* 10. April 1997) ist ein deutscher Skispringer. Er startet für die SG Nickelhütte Aue.

WerdegangBearbeiten

Martin Hamann stammt aus Altenbach bei Wurzen. Er begann seine Skisprunglaufbahn 2004 bei der Abteilung Ski des SV Lok Eilenburg auf der dortigen Josef-Dotzauer-Sprungschanze.[1] Sein erster internationaler Start erfolgte im Rahmen von zwei Wettbewerben des Alpencups am 28. und 29. September 2012 in Oberstdorf, bei denen er die Plätze 59 und 51 belegte. Im darauffolgenden Dezember startete Hamann mit seiner Teilnahme an zwei Wettbewerben in Winterberg erstmals im FIS-Cup, hier wurde er 44. und 35. Im Laufe der nächsten Jahre folgten regelmäßig weitere Teilnahmen.

Hamann debütierte mit einem 22. Platz beim Wettbewerb in Kuopio am 17. August 2014 im Continental-Cup. Bei der Vierschanzentournee 2014/15 war er Teil der nationalen Gruppe Deutschlands, schaffte jedoch sowohl in Oberstdorf als auch in Garmisch-Partenkirchen nicht die Qualifikation. Nach weiteren regelmäßigen Teilnahmen am Continental Cup in den folgenden Jahren erreichte Hamann mit einem dritten Platz am 13. März 2016 in Tschaikowski erstmals einen Podestplatz im Continental Cup. Am Ende der Saison 2015/16 belegte er Platz 20 mit 347 Punkten.

Bei den Deutschen Meisterschaften 2016 in Oberhof gewann er im Mannschaftswettbewerb zusammen mit Julian Hahn, Johannes Schubert und Richard Freitag die Silbermedaille.[2]

Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2017 in Park City, Utah gewann Hamann im Mannschaftswettbewerb von der Normalschanze zusammen mit Felix Hoffmann, Tim Fuchs und Constantin Schmid die Silbermedaille hinter Slowenien und vor Österreich.

Neben seiner Skisprungkarriere lässt sich Hamann momentan zum Polizeimeister ausbilden.[3]

ErfolgeBearbeiten

Continental-Cup-Siege im EinzelBearbeiten

Nr. Datum Ort Typ
1. 27. Januar 2019 Slowenien  Planica Großschanze
2. 18. September 2020 Polen  Wisła Großschanze
3. 19. September 2020 Polen  Wisła Großschanze

StatistikBearbeiten

Weltcup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2018/19 49. 19

Grand-Prix-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2016 70. 008
2017 78. 005
2018 44. 037
2019 67. 003
2020 23. 016

Continental-Cup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2014/15 146. 013
2015/16 025. 409
2016/17 030. 361
2017/18 033. 351
2018/19 009. 769
2019/20 013. 559

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Haig Latchinian: Altenbacher Martin Hamann schafft den Sprung zur Vierschanzentournee in Leipziger Volkszeitung, 29. Dezember 2017 (abgerufen am 5. März 2019)
  2. Marco Ries: Oberhof: David Siegel holt deutschen Meistertitel auf skispringen.com, vom 23. Oktober 2016. Abgerufen am 11. Dezember 2016.
  3. Martin Hamann auf sg-nickelhuette-aue.de. Abgerufen am 16. Mai 2019.