Julija Sergejewna Stupak

russische Skilangläuferin

Julija Sergejewna Stupak (gebürtig Belorukowa;russisch Юлия Сергеевна Ступак; englisch Yulia Stupak; * 21. Januar 1995 in Sosnogorsk, Republik Komi) ist eine russische Skilangläuferin.

Julija Stupak Skilanglauf
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Voller Name Julija Sergejewna Stupak
russisch Юлия Сергеевна Ступак
Nation RusslandRussland Russland
Geburtstag 21. Januar 1995 (26 Jahre)
Geburtsort SosnogorskRussland
Karriere
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
Nationale-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Bronze Pyeongchang 2018 Sprint
Bronze Pyeongchang 2018 Staffel
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
Silber Lahti 2017 Teamsprint
Bronze Seefeld 2019 Staffel
Silber 2021 Oberstdorf Staffel
FIS Nordische Junioren-Ski-WM
Silber Val di Fiemme 2014 Staffel
Bronze Val di Fiemme 2014 Sprint
Silber Almaty 2015 Sprint
Russische MeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Silber Tjumen 2014 Sprint
Bronze Tjumen 2016 Sprint
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 1. März 2014
 Weltcupsiege im Einzel 2  (Details)
 Weltcupsiege im Team 1  (Details)
 Weltcupsiege bei Etappen 1  (Details)
 Gesamtweltcup 2. (2020/21)
 Sprintweltcup 12. (2018/19)
 Distanzweltcup 3. (2020/21)
 U23-Weltcup 2. (2016/17)
 Tour de Ski 2. (2021)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Sprintrennnen 1 0 0
 Distanzrennen 1 3 1
 Etappenrennen 1 1 1
 Teamsprint 1 1 0
letzte Änderung: 14. März 2021

WerdegangBearbeiten

Stupak nimmt seit 2011 an Wettbewerben der Fédération Internationale de Ski teil. In der Saison 2013/14 trat sie vorwiegend am Eastern Europe Cup an. Dabei gewann sie über 5 km klassisch in Werschina Tjoi und belegte zum Saisonende den dritten Platz in der Gesamtwertung. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2014 im Val di Fiemme gewann sie Silber mit der Staffel und Bronze im Sprint. Ihr erstes Weltcuprennen lief sie im März 2014 in Lahti, welches sie mit dem 47. Platz im Sprint beendete. Ihre ersten Weltcuppunkte holte sie vier Tage später in Drammen mit dem 25. Platz im Sprint. Bei den russischen Skilanglaufmeisterschaften 2014 in Tjumen gewann sie Silber im Sprint. Im Februar 2015 holte sie Silber im Sprint bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2015 in Almaty. In der Saison 2015/16 errang sie den 31. Platz bei der Nordic Opening in Ruka und den 21. Platz bei der Ski Tour Canada. Dabei war der 14. Platz bei der Sprintetappe in Canmore und im 10,5 km Massenstartrennen in Montreal ihre besten Saisonergebnisse im Weltcup. Im April 2016 wurde sie bei den russischen Skilanglaufmeisterschaften in Tjumen Dritte im Sprint. Nach Platz 20 bei der Weltcup-Minitour in Lillehammer zu Beginn der Saison 2016/17, holte sie im Januar 2017 im Teamsprint in Toblach zusammen mit Natalja Matwejewa ihren ersten Weltcupsieg. Bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 2017 in Lahti holte sie zusammen mit Natalja Matwejewa die Silbermedaille im Teamsprint. Zudem wurde sie Zehnte im Sprint und Fünfte mit der Staffel. Zum Saisonende kam sie beim Weltcup-Finale in Québec auf den 22. Platz in der Gesamtwertung und erreichte den 32. Platz im Gesamtweltcup, den 18. Rang im Sprintweltcup und den zweiten Platz im U23-Weltcup. Zu Beginn der Saison 2017/18 errang sie den 14. Platz beim Ruka Triple. Dabei erreichte sie mit dem dritten Platz im Sprint ihre erste Podestplatzierung im Weltcupeinzel. Im Februar 2018 wurde sie bei den U23-Weltmeisterschaften in Goms Fünfte im Skiathlon und gewann bei den folgenden Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang jeweils die Bronzemedaille im Sprint und mit der Staffel. Zum Saisonende kam sie beim Weltcupfinale in Falun auf den 29. Platz und belegte abschließend den 29. Platz im Gesamtweltcup und den 19. Rang im Sprintweltcup.

Zu Beginn der Saison 2018/19 holte Belorukowa im Sprint in Ruka ihren ersten Weltcupeinzelsieg. Im weiteren Saisonverlauf kam sie im Weltcup 11-mal unter die ersten Zehn und errang den 11. Platz beim Lillehammer Triple und den fünften Platz bei der Tour de Ski 2018/19. Beim Saisonhöhepunkt, den nordischen Skiweltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol, gewann sie die Bronzemedaille mit der Staffel. Ihre beste Platzierung bei den Einzelrennen dort war der 12. Platz über 10 km klassisch. Beim Weltcupfinale in Québec kam sie auf den 50. Platz und erreichte abschließend den 12. Platz im Sprintweltcup und jeweils den achten Rang im Gesamt und Distanzweltcup. Nachdem sie aufgrund einer Schwangerschaft in der Saison 2019/20 pausierte, startete sie zu Beginn der Saison 2020/21 erstmals wieder beim Ruka Triple und errang dabei den 21. Gesamtplatz. Bei den folgenden Weltcups kam sie in Davos mit Platz zwei über 10 km Freistil und in Dresden mit Rang zwei im Teamsprint wieder aufs Podest. Bei der Tour de Ski 2021 belegte sie mit sieben Top-Zehn-Platzierungen, darunter einen zweiten und ersten Platz, den zweiten Gesamtrang. Es folgte in Falun der zweite Platz im 10-km-Massenstartrennen. Beim Saisonhöhepunkt, den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Oberstdorf, holte sie mit der Staffel die Silbermedaille. Ihr bestes Ergebnis dort im Einzel war der 11. Platz im Skiathlon. Zum Saisonende gewann sie im Engadin im 10-km-Massenstartrennen ihr drittes Weltcuprennen und belegte im Verfolgungsrennen den dritten Platz. Sie errang damit abschließend den dritten Platz im Distanzweltcup und den zweiten Platz im Gesamtweltcup.

ErfolgeBearbeiten

Siege bei WeltcuprennenBearbeiten

Weltcupsiege im EinzelBearbeiten

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 24. November 2018 Finnland  Ruka 1,4 km Sprint klassisch
2. 13. März 2021 Schweiz  Engadin 10 km klassisch Massenstart

Etappensiege bei WeltcuprennenBearbeiten

Nr. Datum Ort Disziplin Rennen
1. 6. Januar 2021 Italien  Toblach 10 km Verfolgung klassisch1 Tour de Ski 2021
1 Als Erste im Ziel als Siegerin gewertet.

Weltcupsiege im TeamBearbeiten

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 15. Januar 2017 Italien  Toblach Teamsprint Freistil1

Siege bei Continental-Cup-RennenBearbeiten

Nr. Datum Ort Disziplin Serie
1. 20. November 2013 Russland  Werschina Tjoi 5 km klassisch Eastern Europe Cup

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen WinterspielenBearbeiten

Olympische SpieleBearbeiten

  • 2018 Pyeongchang: 3. Platz Sprint klassisch, 9. Platz Teamsprint Freistil, 18. Platz 15 km Skiathlon

Nordische SkiweltmeisterschaftenBearbeiten

  • 2017 Lahti: 2. Platz Teamsprint klassisch, 5. Platz Staffel, 10. Platz Sprint Freistil
  • 2019 Seefeld in Tirol: 3. Platz Staffel, 4. Platz Teamsprint klassisch, 12. Platz 10 km klassisch, 19. Platz Sprint Freistil
  • 2021 Oberstdorf: 2. Platz Staffel, 4. Platz Teamsprint Freistil, 11. Platz 15 km Skiathlon, 13. Platz Sprint klassisch, 29. Platz 10 km Freistil

Platzierungen im WeltcupBearbeiten

Weltcup-StatistikBearbeiten

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Hinweis: Bei den Distanzrennen erfolgt die Einordnung gemäß FIS.
Platzierung Distanzrennena Skiathlon
Verfolgung
Sprint Etappen-
rennenb
Gesamt Team
≤ 5 km ≤ 10 km ≤ 15 km ≤ 30 km > 30 km Sprint Staffel
1. Platz 1 1 1 3 1
2. Platz 3 1 4 1
3. Platz 1 1 2
Top 10 13 5 9 2 29 2 5
Punkteränge 1 26 2 1 16 29 9 84 3 5
Starts 3 30 2 2 18 39 11 105 3 5
Stand: Saisonende 2020/21
a inkl. Individualstarts und Massenstarts gemäß FIS-Einordnung
b Gesamtes Rennen, nicht Einzeletappen, z. B. Tour de Ski, Nordic Opening, Saison-Finale

Weltcup-GesamtplatzierungenBearbeiten

Saison Gesamt Distanz Sprint
Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz
2013/14 6 108. 6 71.
2014/15
2015/16 125 39. 52 34. 33 45.
2016/17 201 32. 40 52. 121 18.
2017/18 222 29. 70 39. 112 19.
2018/19 853 8. 385 8. 240 12.
2020/21 1079 2. 619 3. 120 16.

WeblinksBearbeiten