Das Boot (Film)

Film von Wolfgang Petersen (1981)

Das Boot ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Lothar-Günther Buchheim unter der Regie von Wolfgang Petersen aus dem Jahr 1981. Der Film spielt im Zweiten Weltkrieg im November und Dezember 1941 und schildert die Erlebnisse der Besatzung eines deutschen U-Boots auf Feindfahrt während des U-Boot-Kriegs der Atlantikschlacht.

Film
OriginaltitelDas Boot
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Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1981
Länge Kinoversion: 143 Minuten,
Director’s Cut (DVD): 208 Min.,
Director’s Cut (Blu-ray): 218 Min.,
TV-Filmfassung: 282 Min.,
TV-Serie: 309 Minuten
Altersfreigabe FSK 12[1]
Stab
Regie Wolfgang Petersen
Drehbuch Wolfgang Petersen
Produktion Günter Rohrbach
Musik Klaus Doldinger
Kamera Jost Vacano
Schnitt Hannes Nikel
Besetzung

Von dem Film gibt es drei Versionen: die ursprüngliche Kinoversion, eine mehrteilige Fernsehfassung von 1985 und den Director’s Cut von 1997. Spieldauer und filmischer Charakter der Versionen unterscheiden sich erheblich voneinander.

Das Boot war für den deutschen Film – auch nach heutigen Maßstäben – mit 32 Millionen DM (umgerechnet und inflationsbereinigt heute 31,5 Millionen €) eine sehr aufwendige und teure Produktion. So wurde neben mehreren Modellen unterschiedlicher Größe der gesamte Innenraum eines deutschen U-Boots der Klasse VII detailgetreu nachgebaut. Der Film hatte großen internationalen Erfolg; er war für sechs Oscars, je einen Golden Globe und BAFTA Award nominiert, zudem gewann er zahlreiche deutsche Filmpreise. Er war einer der Grundsteine für den späteren Wechsel von Regisseur Petersen nach Hollywood, und auch für viele der Schauspieler bedeutete der Film einen Karriereschub bzw. den Durchbruch im Filmgeschäft.

HandlungBearbeiten

Der Film spielt im Jahr 1941, dem dritten Jahr des Zweiten Weltkrieges. Die deutschen U-Boote haben den Auftrag, im Nordatlantik Handelsschiffe zu versenken, die Großbritannien mit kriegswichtigen Gütern versorgen. Nach den leichten Erfolgen der ersten Kriegsjahre gestaltet sich die Schlacht im Atlantik immer schwieriger für die Deutschen, weil die englischen Geleitzüge immer effektiver von Zerstörern geschützt werden.

In dieser Lage bekommt das deutsche U-Boot U 96, stationiert im U-Boot-Bunker in La Pallice, den Befehl zum Auslaufen. Der Kommandant hat, wie auch die meisten seiner Offiziere, im Film keinen Namen, sondern er wird nur mit „Herr Kaleun“ angesprochen. Für die Besatzung ist er schlicht „Der Alte“. Mit an Bord ist bei dieser Fahrt der Kriegsberichterstatter Leutnant Werner, aus dessen Warte die Handlung weitgehend betrachtet wird.

Der Film beginnt mit dem letzten Abend vor dem Auslaufen, den die Offiziere von U 96 zusammen mit anderen Kriegsmarineoffizieren der U-Boot-Waffe in der „Bar Royal“ zünftig feiern. Werner, offensichtlich im Unklaren über die Realität des U-Boot-Krieges, gibt sich zunächst positiv und mit Spannung erfüllt, im Gegensatz zu erfahrenen Besatzungsmitgliedern wie dem II WO, der Werner darüber aufklärt, dass mehrere U-Boote in letzter Zeit versenkt worden sind („abgesoffen mit Mann und Maus“). Ein weiterer Gegensatz zu Werners naiver Haltung ist Kapitänleutnant Thomsen, der zwar hochdekoriert, jedoch psychisch labil ist und im stark angetrunkenen Zustand eine Rede hält, in der er starke Kritik an der politischen und militärischen Führung des Dritten Reiches übt. Er kann einen Eklat aber gerade noch verhindern, indem er den britischen Premierminister Winston Churchill einen „englischen Bettnässer“ und ein „zigarrenqualmendes Arschloch“ nennt.

Das Auslaufen, begleitet von fröhlicher Musik, und die ersten Tage an Bord von U 96 scheinen Leutnant Werners positive Grundeinstellung zunächst zu bestätigen, auch wenn die zynische und abgebrühte Haltung des Kommandanten die Stimmung des Kriegsberichters schnell dämpft. Der Kaleun übt offene Kritik an der militärischen Führung („Maulhelden, nichts als Maulhelden, allesamt!“) was wiederum zu Spannungen mit dem ersten Wachoffizier („Eins WO“) führt, der unbeirrt zum Regime steht und vom Endsieg überzeugt ist („wir werden ihn [Churchill] in die Knie zwingen, das ist meine feste Überzeugung“). Zu einigen Besatzungsmitgliedern, wie z. B. dem II WO, hat Werner ein etwas näheres Verhältnis, die Beziehung zum Kommandanten ist eher gespalten: beide scheinen miteinander kommunizieren zu können, aber gleichzeitig stichelt „der Alte“ immer wieder gegen Werner, wohlwissend, dass der Kriegsberichter im Auftrag der NS-Propaganda an Bord ist.

An den Dialekten wird die äußerst unterschiedliche Herkunft der Besatzung deutlich, darunter auch küstenferne Regionen wie das Ruhrgebiet oder die Ostmark. Obgleich Leutnant Werner zusammen mit den Offizieren seine Mahlzeiten einnimmt, befindet sich seine Koje bei den Maaten, die einen derberen Umgangston als die Offiziere pflegen, ein Ton der dem Leutnant eher fremd ist, auch wenn er ein etwas näheres Verhältnis zu dem feinfühligeren Fähnrich Ullmann entwickelt. Von den Mannschaftsgraden im Bugraum wird Werner nicht richtig ernst genommen und aufgrund der ohnehin schon beengten Verhältnisse als zusätzlicher Fremdkörper im Boot angesehen. So wird ihm ein ölgetränkter Putzlappen ins Gesicht geworfen, als er die Besatzung beim anstrengenden Warten der Torpedos fotografiert und damit allen auf die Nerven geht. Aber auch die Spannungen innerhalb der Mannschaft nehmen zu, als sich schnell Langeweile und damit Frust einstellt, da die erwartete Feindberührung ausbleibt und es wenige Möglichkeiten zur Abwechslung gibt. Besonders eher zurückgezogene Besatzungsmitglieder, wie der andere Fähnrich, genannt "Bibelforscher", bekommen die Aggression der tonangebenden Mannschaftsgrade zu spüren.

Die Situation ändert sich schlagartig, als U 96 Fühlung an einem Geleitzug aufnimmt und eine Art „Jagdfieber“ unter sowohl dem Kaleun als auch der gesamten Besatzung entsteht. Das Boot verliert jedoch den Kontakt und entdeckt stattdessen einen Zerstörer, den der Kommandant durch das Periskop in einem Unterwasserangriff versenken will. Der Versuch misslingt und U 96 wird zum ersten Mal mit Wasserbomben attackiert, kann dem Zerstörer jedoch schließlich ohne offensichtlich erkennbaren Grund entkommen.

Die Freude, noch einmal davon gekommen zu sein, verschwindet jedoch, als U 96 in wochenlange schwere Stürme gerät, die für die Besatzung eine große physische Belastung darstellen. Die anfängliche Freude des Kommandanten, dass der Sturm die Bedrohung durch britische Flugzeuge eliminiert, schlägt bald in Ärgernis um: das Boot kann nur schwer Kurs halten, und zudem zeigt das zufällige Zusammentreffen mit dem U-Boot von Kapitänleutnant Thomsen, dass die deutschen U-Boote durch den Sturm ihren Standort nur schwer bestimmen können und damit große Lücken zwischen den U-Booten entstehen. Dadurch können, so mutmaßt der Kaleun, viele Geleitzüge unbeschadet den Atlantik überqueren.

Nachdem der Sturm sich gelegt hat, gelingt es U 96, sich einem feindlichen Geleitzug zu nähern, von dem sowohl Obersteuermann Kriechbaum als auch der Kaleun annehmen, dass er unbewacht sei. Durch einen nächtlichen Überwasserangriff werden mit vier Torpedos drei Treffer erzielt und zwei Schiffe versenkt. Ein Zerstörer entdeckt jedoch das U-Boot und zwingt es zum Abtauchen, gefolgt von Wasserbombenangriffen, bei denen die Briten ihr Ortungsgerät Asdic einsetzen, in dessen Fänge die Deutschen immer wieder geraten und somit über Stunden mit Wasserbomben attackiert werden, schließlich aber beschädigt den feindlichen Schiffen entkommen können. Nach dem Auftauchen befindet sich noch ein brennendes Tankerwrack mit geborstenem Kiel an der Wasseroberfläche. Der Kommandant lässt einen Torpedo abfeuern, um den Tanker zu versenken. Auf dem Schiff befinden sich aber wider Erwarten noch Matrosen, die von den anderen Schiffen nicht gerettet wurden. Als der Tanker endgültig zu sinken beginnt, springen diese vom brennenden Schiff herunter, schreien verzweifelt um Hilfe und schwimmen auf U 96 zu. Der Kommandant erteilt den Befehl, die Maschinen rückwärts laufen zu lassen und überlässt die Schiffbrüchigen ihrem Schicksal, eine Entscheidung, die bei allen, die sie von der Brücke aus verfolgt haben, Spuren hinterlässt, darunter Leutnant Werner. Der Kommandant begründet seine Entscheidung mit der Aussage: „Wir haben den Befehl Schiffe zu versenken, wo wir sie finden. Alles andere können sie die Herren fragen, die diesen Krieg angefangen haben.“

Nachdem der Kommandant auch unter dem Eindruck dieser Versenkung entschieden hat, nach La Rochelle zurückzukehren, erhält U 96 vom Befehlshaber der U-Boote (BdU) einen neuen Einsatzbefehl: Das Boot soll im spanischen Vigo seine Vorräte ergänzen und anschließend Kurs auf La Spezia im Mittelmeer nehmen, um die Nachschublinien des in Afrika operierenden Generals Rommel zu schützen. Dazu muss die Straße von Gibraltar durchfahren werden, was aufgrund der zahlreichen Schiffe der britischen Royal Navy, welche die Meerenge sichern, nahezu unmöglich ist und einem Himmelfahrtskommando gleichkommt. Da die Frau des Leitenden Ingenieurs schwer erkrankt ist, entscheidet der Kommandant, ihn vorher nach Hause zu schicken und Ersatz zu besorgen (in der langen TV-Fassung begründet der Kommandant die Entscheidung mit den Worten „Der Leitende ist fertig“ und deutet damit eine mehr allgemein schlechte psychische Verfassung des Leitenden Ingenieurs an). Leutnant Werner soll in Vigo ebenfalls von Bord gehen und ihn begleiten, da zwei Mann leichter durch das neutrale Spanien kämen als einer. Jedoch erhält der Kommandant in Vigo an Bord des Versorgungsschiffs „Weser“ vom BdU die – von einem Bediensteten des deutschen Konsulats (Seewald) überbrachte – Nachricht, dass die beiden an Bord bleiben müssen. Der LI spekuliert zu einem späteren Zeitpunkt darüber, dass der Plan des Kommandanten ein Zeichen dafür war, dass er kaum eine Chance gesehen hatte, heil durch die Meerenge von Gibraltar zu kommen.

Der Kommandant ist sich der Schwierigkeit des Gibraltardurchbruchs bewusst und fasst den Entschluss, das U-Boot über Wasser und bei Dunkelheit so nahe wie möglich an die englischen Sicherungsketten heranzuführen, dann zu tauchen und U 96 von der Unterwasserströmung geräuschlos durch die Meerenge ziehen zu lassen. Der Kaleun hofft auf diese Weise, der britischen Unterwasserortung entgehen zu können und unentdeckt durch die Straße von Gibraltar zu kommen („Das macht keinen Krawall und spart Brennstoff“). Der Plan gelingt zunächst, jedoch wird das Boot noch über Wasser von einem Flugzeug entdeckt und wie aus dem Nichts unter Beschuss genommen und schwer beschädigt, Obersteuermann Kriechbaum wird auf der Brücke angeschossen und schwer verletzt (der I WO und der Kommandant sind sich in einem Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt einig darüber, dass das angreifende Flugzeug über ein Radargerät verfügt haben muss, eine völlig neuartige Technik zu diesem Zeitpunkt). „Der Alte“ lässt daraufhin das Boot mit voller Fahrt direkt auf die afrikanische Küste zusteuern, um (so deutet der II WO an) in flacheres Gewässer zu kommen. Auch dieser Plan scheitert, da die Höchstleistung zu einem Schaden an den Dieselmotoren führt und zudem die englischen Sicherungsschiffe das Feuer eröffnen. Da die Einschläge der feindlichen Granaten immer näher kommen, gibt der Kaleun den Befehl zum Alarmtauchen in der Annahme das Boot in vorläufige Sicherheit zu bringen. Jedoch zeigt sich, dass die Tiefenruder in unterer Stellung festklemmen, wodurch das Boot unkontrolliert absinkt. Als schließlich auch sämtliche Lenzpumpen ausfallen, ist das Boot trotz Anblasen aller Ballasttanks nicht mehr zu halten und sinkt bis auf 280 Meter Tiefe, wo es auf einen unterseeischen Höhenzug prallt und zur Ruhe kommt. Aufgrund des enormen Wasserdrucks geben zahlreiche Dichtungen und Verbindungsstücke nach und es kommt zu schweren Wassereinbrüchen, die nur mit Mühe gestoppt werden können. Die Besatzung kämpft ums Überleben, denn nun müssen in dem schwer beschädigten Boot zahlreiche Reparaturen durchgeführt und das Wasser ausgepumpt werden, bevor überhaupt eine Möglichkeit besteht, das Boot an die Wasseroberfläche zu bringen. Da der Tod durch Ersticken droht, werden Kali-Patronen an die Mannschaft ausgegeben, verbunden mit dem Befehl, dass nicht arbeitendes Personal sich schlafen legen soll, um den Kohlendioxid-Gehalt der Luft niedrig zu halten. Als Leutnant Werner nach geraumer Zeit erwacht, offenbart ihm der Kommandant, dass der leitende Ingenieur es nicht schaffen wird, das Boot zu reparieren und dass es damit keine Hoffnung mehr auf Rettung gibt. Mitten in dieser hoffnungslosen Situation taucht wider Erwarten der „LI“ auf und meldet, dass U 96 klarschiff sei, und somit gelingt es dem U-Boot aufzutauchen sowie die Dieselmotoren zu starten.

Der Kommandant bricht den Durchbruchversuch ab und lässt Kurs zurück auf La Rochelle nehmen. Unerwarteter Weise werden die Deutschen von keinem Sicherungsschiff oder Flugzeug angegriffen, der Kaleun nimmt an, dass die Alliierten der Meinung waren, U 96 versenkt zu haben ("Die sitzen im Casino und feiern unsere Versenkung!"). Froh, dem Tode entkommen zu sein, wähnt sich die Besatzung schon in Sicherheit, aber als das Boot in La Rochelle einläuft, wird der Hafen von britischen Flugzeugen angegriffen und schwer bombardiert. Ein Großteil der Besatzung wird getötet, während Leutnant Werner zu den Überlebenden gehört, die sich noch in den sicheren U-Boot-Bunker retten können. In der Schlussszene beobachtet er zusammen mit dem verwundeten Kommandanten, wie U 96 – von Bomben getroffen – langsam im Hafenbecken versinkt. Bei diesem Anblick bricht der Kommandant (wahrscheinlich tot) zusammen. Werner bleibt verzweifelt zurück.

Literarische VorlageBearbeiten

Die dem Film zugrundeliegende Handlung im Roman Das Boot spielt im Zweiten Weltkrieg auf dem U-Boot U 96, das 1941 aus Saint-Nazaire ausläuft. Autor Buchheim verarbeitet in dem Buch seine persönlichen Erfahrungen als Kriegsberichter und schildert die Situationen der U-Boot-Besatzung mit großer Präzision. Der Roman erschien 1973. Buchheim brauchte über 25 Jahre, bis er psychisch in der Lage war, seine Tagebuchaufzeichnungen und Schriften aus dem Jahr 1941 zu sichten und mit der Niederschrift des Romans zu beginnen.

Der Roman basiert hauptsächlich auf den Erfahrungen, die Buchheim auf zwei Feindfahrten sammeln konnte. Er begleitete als Kriegsberichterstatter die siebte Feindfahrt des zur 7. U-Boot-Flottille gehörenden U 96, die vom 26. Oktober bis 7. Dezember 1941 dauerte. An Bord von U 309 nahm er an zwei weiteren Fahrten teil, von denen eine vermutlich nur eine Übersetzfahrt war.

Verschiedene VersionenBearbeiten

Das Boot gibt es in drei Versionen, die sich zum Teil erheblich voneinander unterscheiden: die Kinoversion (1981), die Fernsehserie (1985) und den Director’s Cut (1997).

Die erste veröffentlichte Fassung ist die Kinoversion von 1981. Sie wurde am 17. September 1981 in München uraufgeführt und lief tags darauf in den bundesdeutschen Kinos an. In den USA startete sie am 10. Februar 1982. Diese Version hatte eine Dauer von 149 Minuten (mit PAL-Beschleunigung 143 Minuten) und ist auch diejenige, die für die Oscars nominiert wurde. Hier fehlen die erzählerischen Kommentare von Leutnant Werner. Im Herbst 1982 wurde die Kinoversion auf VHS-Kassette herausgebracht und in den folgenden Jahren mehrmals anstelle der eigentlichen Fernsehserie im Fernsehen gezeigt. Danach war sie mehr als 20 Jahre lang nicht verfügbar, bis sie 2011 als Teil einer Jubiläumsedition auf Blu-ray Disc veröffentlicht wurde.

Im Oktober 1984 wurde die Fernsehserie in Großbritannien von BBC im Originalton mit englischen Untertiteln gesendet. 1985 erschien sie in Deutschland. Sie wurde dort zunächst ab 24. Februar 1985 als Dreiteiler (zweimal 105, einmal 98 Minuten) und ab 27. April 1987 als sechsteilige Miniserie (sechsmal 52 Minuten) in der ARD gesendet und hat (einschließlich Rückblick und Vorschau am Anfang beziehungsweise am Ende jedes Teils) eine Spieldauer von über fünf Stunden. Zwischen den Episoden gibt es immer wieder einen Erzähler, der auf die bisherigen Teile zurückblickt. In dieser Version sind gelegentliche aus dem Off gesprochene, tagebuchartige Kommentare von Leutnant Werner enthalten.

1997 erschien der Director’s Cut im Kino, in den USA bereits am 4. April 1997, in Deutschland am 11. Dezember 1997, und anschließend als einer der ersten Titel auf deutscher DVD sowie 2010 auf Blu-ray Disc. Der Director’s Cut besteht aus der vollständigen ersten Kinoversion und enthält zusätzlich Szenen aus der Fernsehserie. Die Qualität des Bild- und Tonmaterials wurde deutlich verbessert: Neben einer neuen Abmischung der Tonspur in Mehrkanalton mit effektvollem Subwoofereinsatz (5.1 und 7.1 SDDS) bietet diese Version ein gut restauriertes Bild; die Laufzeit beträgt 208 Minuten (PAL: 199 Minuten). Laut Regisseur Petersen hätte diese Version 1981 in die Kinos kommen sollen, aus kommerziellen Gründen sei dies aber nicht möglich gewesen.

Die Blu-ray Disc des Director’s Cut enthält zusätzlich eine Dokumentation über die Dreharbeiten zum Film (Die Feindfahrt von U96, ca. 60 Minuten) sowie die Dokumentation Die Schlacht im Atlantik (ca. 39 Minuten, Begleitprogramm der Fernsehausstrahlung).

2004 erschien die Fernsehserie auf zwei DVDs. Die einzelnen Folgen sind in dieser Fassung direkt und übergangslos aneinandergehängt; die mit Erzählerstimme unterlegten Zusammenfassungen, die bei der Fernsehausstrahlung zu Beginn und am Ende der einzelnen Teile gezeigt wurden und eine Rückblende auf den vorherigen bzw. eine Vorschau auf den nächsten Teil bildeten, wurden entfernt. Die aus dem Off gesprochenen Kommentare von Leutnant Werner zur laufenden Handlung sind jedoch enthalten. Die Laufzeit beträgt nun genau 282 Minuten (PAL). Die Bild- und Tonqualität des Director’s Cut wird allerdings nicht erreicht.

2014 wurde die Fernsehserie schließlich in nochmals erheblich verbesserter Qualität auf Blu-ray Disc veröffentlicht. Im Gegensatz zur DVD-Fassung wurde die Serie nicht zu einem fortlaufenden Film zusammengefügt, sondern liegt, wie ursprünglich im Fernsehen gezeigt, in sechs einzelnen Folgen einschließlich Rückblenden und Vorschau vor (knapp 52 Minuten je Einzelfolge). Die Gesamtlaufzeit aller Folgen beträgt 308 Minuten.

Inhaltliche Unterschiede zwischen Roman und DrehbuchBearbeiten

HandlungBearbeiten

Die Ein- und Auslaufszenen gestalten sich anders. Im Roman läuft das Boot von Saint-Nazaire aus, einem großen U-Boot-Hafen an der Loire-Mündung. Im Film läuft das Boot von La Rochelle aus. Erst als im Roman gegen Ende der ersten Unternehmung der Brennstoff knapp wird, erwägt „der Alte“, La Rochelle anzusteuern (siehe U-Boot-Bunker).

Im Film (alle Versionen) werden drei Schiffe versenkt: zwei während des Angriffs auf einen Geleitzug und etwas später noch ein angeschossenes Schiff, bei dem der Alte, wegen der Menschen an Bord, rückwärts fahren lässt. Im Roman hingegen werden vier Schiffe versenkt: die drei Schiffe, die auch im Film zu sehen sind, und noch ein angeschossener Nachhinker (das heißt Nachzügler) aus dem Geleitzug. Beim Einlaufen am Ende des Filmes sieht man vier weiße Wimpel für die versenkten Schiffe, genauso wie im Roman.

U 96 operiert im Roman unter der Kennung UA. Im Roman wird das Geleit, aus dem UA die drei Schiffe versenkt, auch von anderen deutschen Booten angegriffen. Aus der Perspektive der Leute auf UA, die die Funksprüche hören, rundhorchen und weiteren Feuerschein sehen, wird der Angriff im Buch noch um einiges größer dargestellt. Der Film konzentriert die Darstellung auf das Abschießen der Torpedos und die anschließende Verfolgung durch zwei englische Kampfschiffe.

Im Zusammenhang des Gefechts um den Geleitzug beschreibt Buchheim weitere Begegnungen mit noch lebenden Schiffbrüchigen, die vom Boot nicht aufgenommen werden. Noch andere Beschreibungen von Begegnungen mit Flößen, auf denen und um die herum bereits umgekommene Seeleute treiben, verdeutlichen das Gewicht dieses Themas. Roman und Film gehen auf leicht unterschiedliche Weise auf die niederschlagende Wirkung ein, die diese Begegnung auf die Besatzung hat – auch auf die Leute im Boot, die den Anblick der Todgeweihten und der Toten nicht selbst erlebt haben. Während dieses Thema im Buch von Anfang an (beginnend mit Gesprächen im Etablissement am Abend vor dem Auslaufen), und immer wieder aufgenommen wird, ist es im Film auf eine einzige Szene konzentriert.

Ein Treffer von einem unerwarteten (weil nächtlichen) Flugzeug-Angriff vor Gibraltar verletzt im Film den Obersteuermann Kriechbaum schwer. Es gibt Szenen, in denen der Funker Hinrich als Sanitäter den blutenden und schreienden Obersteuermann versorgt. Im Roman muss Hinrich ebenfalls Verwundete versorgen. Dies geschieht allerdings zu einem späteren Zeitpunkt.

Nach dem Einlaufen ist – kurz vor dem Fliegerangriff im Hafen – zu sehen, wie der verletzte Kriechbaum auf einer Trage aus dem Boot gebracht wird.

Auf dem Rückmarsch und kurz vor dem Einlaufen in La Rochelle beschreibt Buchheim weitere Ereignisse, die nicht in den Film aufgenommen wurden. Zuerst stoppt das Boot ein spanisches Passagierschiff. Dieses entgeht nur durch einen defekten Torpedo und das nachfolgende Aufdecken eines Fehlers bei der Identifizierung des Schiffes einer erfolgreichen Torpedierung. Später trifft UA auf ein weiteres deutsches U-Boot, das vor dem Hafen von La Rochelle steht und auf sein Geleit wartet. Das andere U-Boot gerät auf eine Mine und wird kurz darauf von einem englischen Flugzeug versenkt. Von diesem Boot stammen die Verwundeten, die Hinrich versorgen muss. Unmittelbar nach dem Einlaufen erfolgt sowohl im Buch als auch im Film ein konzentrierter Angriff von Bombern und Jägern auf die Flakstellungen und Bunker im Hafen. Dieser Angriff wird im Film in sehr starker Form gezeigt. Die Überlegenheit der Engländer im Luftraum, die Zufälligkeit des Getroffenwerdens oder Überlebens, die Aussichtslosigkeit des gesamten „Unternehmens“, die sich abzeichnet, und die Katastrophe des Krieges werden im Roman und im Film jedoch gleichermaßen deutlich – symbolisiert in der Figur des „Alten“, der am Ende der langen Feindfahrt an der zerbombten Anlegestelle vor dem Wrack des eigenen Bootes zusammensinkt.

PersonenBearbeiten

Im Film hat „der Alte“ die tragende Rolle. Er wird nie beim Namen genannt, aus Buchheims Überlieferungen ist aber bekannt, dass immer, wenn Buchheim auf U 96 gefahren ist, Heinrich Lehmann-Willenbrock der Kommandant war. Dies ist insofern wichtig, als „der Alte“ am Ende des Films vermutlich stirbt, im Buch sein Schicksal aber offen gelassen wird. In der Romanfortsetzung, in der er am Leben ist, wird klar, dass er beim Bombenangriff nicht gestorben ist. Tatsächlich hat Heinrich Lehmann-Willenbrock den Krieg überlebt und starb im Jahr 1986. Er war auch einmal bei den Dreharbeiten zu „Das Boot“ anwesend.

Mit seinen dreißig Jahren ist „der Alte“ eines der ältesten Besatzungsmitglieder. Der Altersunterschied zwischen dem dreißigjährigen Kommandanten und den achtzehn- bis knapp über zwanzigjährigen Besatzungsmitgliedern wird sowohl im Buch als auch im Film thematisiert. Die Schauspieler im Film sind und wirken jedoch teilweise älter als zwanzig oder dreißig Jahre.

Der I. WO (erster Wachoffizier) wird als überkorrekt und besonders linientreu dargestellt. Dies geschieht auf unterschiedliche Weise: Der Film hebt die Linientreue des I. WO innerhalb kleiner Szenen außerhalb der Gefechte stark hervor. Der I. WO ist darin beispielsweise im Hintergrund zu sehen, wie er Fähnrichsunterricht erteilt und dabei Parolen über soldatischen Anstand von sich gibt. Im Roman begeht der I. WO allerdings einen folgenschweren Fehler: Im Gegensatz zu seiner sonstigen Korrektheit versäumt er es, im Schiffsregister auch die Nachträge nach dem gestoppten Passagierschiff (s. o.) zu durchsuchen. Er klassifiziert das im Nachtrag korrekt aufgeführte Schiff fälschlich als nicht gemeldet. Dies und die zu lange überfällige Reaktion der anderen Mannschaft führt dazu, dass „der Alte“ das Passagierschiff für ein verdecktes US-amerikanisches Schiff hält, von dem aus im Geheimen andere Kriegsschiffe zur Hilfe gerufen werden. Er lässt es torpedieren, der Torpedo ist jedoch – wohl wegen Schäden, verursacht durch die Wasserbomben vor Gibraltar – defekt und läuft nicht. Gerade noch rechtzeitig vor weiteren Torpedoschüssen stellt sich heraus, dass es sich um ein spanisches und somit neutrales Schiff auf dem Weg nach Buenos Aires handelt. Nur der Zufall hat hier eine Katastrophe verhindert. Dieser ganze Vorgang fehlt im Film.

Wie auf der realen Feindfahrt, die Buchheim 1941 miterlebte, befinden sich in seinem Buch sechs Offiziere an Bord: der LI unternimmt seine letzte Reise und soll unterwegs seinen Nachfolger (vorläufig als "II LI" bezeichnet) einarbeiten. Nur dadurch wird der Wunsch des „Alten“ verständlich, dass der LI das Boot in Vigo verlassen soll. Im Film ist die Rede davon, dass man aus Deutschland einen Ersatz für den LI schicken soll, was Tage oder Wochen gedauert hätte. Der II LI ist im Buch auch die Person, deren Augenbrauen und Wimpern von Filzläusen befallen sind (nicht der I WO, der mit seinem Sauberkeitsfimmel ein höchst unwahrscheinliches Opfer gewesen wäre).

Der Wachrhythmus auf einem Kriegsschiff führt dazu, dass nahezu alle Stellen doppelt oder dreifach besetzt sind. Damit nicht zu viele Personen auftreten, vereinfacht der Film hier gegenüber dem Buch: so werden hier z. B. nur ein Dieselobermaschinist ("Johann") und ein Funkmaat ("Hinrich") gezeigt. Der zweite Obermaschinst "Franz" tritt zwar in einer Nebenrolle ebenfalls auf, ist im Film aber für die E-Maschine zuständig. Im Buch ist es Franz (nicht Johann), der während einer Wasserbombenverfolgung seine Gefechtsstation befehlswidrig verlassen hat. Die anschließende Szene, in der sich Johann beim „Alten“ dafür entschuldigt und befürchtet, vor das Kriegsgericht gestellt zu werden, existiert im Buch nicht (der „Alte“ wettert jedoch unmittelbar nach dem Vorfall, dass er den Betreffenden „einsperren“ lassen wolle).

Der kauzige Kapitänleutnant Philipp Thomsen hatte in Korvettenkapitän Karl Thurmann ein reales Vorbild.

Mediale und sprachliche AspekteBearbeiten

Die meisten Dialoge sind für den Film neu geschrieben worden, d. h. sie erscheinen so nicht im Buch. Außerdem wurden für die filmischen Dialoge gelegentlich mehrere Figuren des Romans in einer einzelnen Rolle im Film zusammengefasst. Das kann mit der Zeitknappheit erklärt werden, die dadurch entsteht, dass der Film etwa vierzig Tage auf wenige Stunden komprimiert. Einige inhaltlich bedeutsame, das Thema des Romans und den Verlauf der Handlung bestimmende Dialoge erscheinen jedoch auch nahezu wörtlich im Film übernommen.

Anderes wurde dagegen filmisch ausgeschmückt, also durch das Medium Film wirkungsvoller dargestellt, vor allem die Ereignisse während der Wasserbombeneinschläge. Die Gleichzeitigkeit von Explosionen und deren sichtbare und körperlich erlebte Folgen wie Erschütterungen, Ausfall der Beleuchtung, Funkenschlag, Platzen der Niete, Wassereinbrüche, Entsetzensschreie und gebrüllte Befehle werden im Film unmittelbarer und deutlicher erfahrbar als in beschreibender Sprache.

Der hauptsächliche Unterschied ist, dass der Roman aus der Perspektive des Ich-Erzählers geschrieben ist, die darum immer subjektiv ist und die Gefühle des Erzählers (Leutnant Werner) wiedergibt. Die filmische Perspektive hingegen wird durch die Kameraführung bestimmt, sie kann außerdem schnell zwischen verschiedenen Orten wechseln. Der Unterschied zwischen den beiden Perspektiven zeigt sich besonders deutlich in der Gibraltar-Episode: Im Roman erlebt der Leser den Untergang und das Festsitzen am Meeresgrund aus der Perspektive von Leutnant Werner, der sich meist im mittleren Teil des U-Boots aufhält und seine nur mühsam beherrschte Panik, seine Hoffnungen und die Versuche schildert, seine Gedanken in der ungewissen Situation zu kontrollieren. Die Ereignisse in den andern Räumen des Boots erreichen nur als entfernte Meldungen sein Bewusstsein. In der filmischen Perspektive dagegen wird der Zuschauer direkt an die betroffenen Orte geführt und sieht selbst das Aufplatzen von Rohrverbindungen, das Eindringen von Wasser und die verzweifelten Reparaturversuche.

Im Buch gibt es andererseits detailreichere Darstellungen der unterschiedlichen Umgebungen innerhalb und außerhalb des Boots. Im Film sind Rohre, Leitungen, Ventile, Messinstrumente usw. ausschnittweise und im Hintergrund zu sehen; im Buch werden sie (und mit ihnen das gesamte Boot als technische Einheit) ausführlich erklärt. In der Sprache des Buchs wird der Unterschied der Umgebungen – einerseits die Enge und die hygienischen Probleme durch den wochenlangen Aufenthalt im Boot, andererseits die Weite des Meeres – noch deutlicher hervorgehoben. Dies gilt insbesondere für die ausführlichen Darstellungen des Bootskörpers im Meer in verschiedenen Wetterlagen und zu verschiedenen Tageszeiten. Die Schilderung der Farben und der Bewegungen des Himmels und des Wassers, der Sonnenauf- und -untergänge, der Morgen- und Abenddämmerung (vor allem in den Kapiteln „Gammel 1“ und „Gammel 2“) zeigen die literarischen Fähigkeiten des Autors; Buchheim war Maler und Zeichner und beobachtete seine Umwelt genau.

Buchheim thematisiert in seinem Roman ausführlich die fehlende Intimsphäre und die erzwungene sexuelle Abstinenz der jungen Männer. Sie reden vor allem derb über ihre sexuellen Fantasien. Derartige sexualisierte Dialoge sind über den gesamten Roman verstreut, sie dienen der Verdrängung der permanenten Bedrohung. Buchheim äußerte sich später auch kritisch über manche Szenen des Films. So meinte er, dass die Szene, in der ein Matrose geschminkt und nur mit Bananen um die Gürtellinie bekleidet einen Tanz aufführt (ein genaues Zitat des Banana Skirt Songs der Josephine Baker von 1926) auf einem deutschen U-Boot niemals möglich gewesen wäre. Die Szene lehnt sich allerdings an eine Romanszene an, in der ein Matrose zur Belustigung der anderen Seeleute nackt im Bugraum des U-Boots herumtanzt.

Eine Szene – die das raue, anarchische Klima an Bord zeigt – wurde für den Film neu erfunden: Als Leutnant Werner im Bugraum die Torpedomanöver fotografiert, wirft ihm ein Seemann, versteckt im Getümmel, einen ölverschmierten Lappen ins Gesicht. Der Täter meldet sich auf Nachfrage nicht, die Aktion bleibt folgenlos. Tatsächlich – und darauf wies Buchheim auch im oben zitierten Interview hin – hätte solch ein tätlicher Angriff auf einen Offizier gerade in den letzten Kriegsjahren zu einem Kriegsgerichtsverfahren, notfalls auch zu einer Kollektivstrafe, geführt.

AuszeichnungenBearbeiten

Das Boot wurde bei der Oscarverleihung 1983 insgesamt für sechs Oscars nominiert. Nominiert waren für Das Boot:

Weitere Auszeichnungen:

Nominierungen (Auswahl):

Weitere InformationenBearbeiten

DarstellerBearbeiten

  • Viele der Schauspieler schafften durch diesen Film den Durchbruch im Filmgeschäft. So waren Heinz Hoenig, Uwe Ochsenknecht, Jan Fedder, Martin Semmelrogge, Claude-Oliver Rudolph, Ralf Richter, Oliver Stritzel, Klaus Wennemann und Herbert Grönemeyer bis dahin vorwiegend Theaterschauspieler. Otto Sander und Jürgen Prochnow waren schon länger auch im Filmgeschäft bekannt. Einzig Hubertus Bengsch bekam keine großen Rollen mehr. Er ist aber einer der meistbeschäftigten deutschen Synchronsprecher, unter anderem als Standardsprecher von Richard Gere.
  • Als Synchronsprecher für die englische Version des Films kamen fast durchgehend die deutschen Original-Schauspieler zum Einsatz.
  • Otto Sanders Rolle des Kapitänleutnant Thomsen wird in seiner Einführungsszene als „Seemann der alten Garde … nur noch besoffen“ beschrieben. Laut Aussage von Regisseur Wolfgang Petersen im Audiokommentar der Director’s-Cut-DVD soll Sander während der Aufnahmen zu dieser Szene wirklich betrunken gewesen sein.
  • Jan Fedder sollte ursprünglich einen kölschen Matrosen spielen. Der gebürtige Hamburger lehnte das aber ab. Da die Frage der Herkunft keinen Einfluss auf die Darstellung hatte, gestattete man ihm schließlich diese Änderung.
  • In einer Sturmszene wurde die von Jan Fedder dargestellte Figur "Pilgrim" während der Wache im Turm von einer Welle getroffen und von der Brücke gespült. Der Verunglückte sollte vom Obersteuermann "Kriechbaum", der von Bernd Tauber dargestellt wurde, gerettet werden. Beim Dreh dieser Szene brach Tauber sich zwei Rippen.[2] In den folgenden Szenen wurde "Pilgrim" mit gebrochenen Rippen in der Koje liegend dargestellt.

ProduktionBearbeiten

Finanzierung des Films „Das Boot“
Quelle DM
Bayerischer Filmfonds 2.000.000
Projektfilmkommission der FFA 700.000
zusätzlich vom Bundesinnenministerium 250.000
WDR und SDR 1.500.000
Neue Constantin Film (Verleih) 1.700.000
Société Francaise de Production 2.000.000
sonstige Quellen 1.850.000
Bavaria Film 10.000.000
Zusammen 20.000.000

Vorproduktion und DrehbuchBearbeiten

Der Produzent Helmut Jedele hatte die Filmrechte nach Erscheinen des Romans für die Bavaria erworben. Er und Chef-Dramaturg Helmut Krapp planten ursprünglich, den Film in Kooperation mit der US-amerikanischen Produktionsfirma Presman Incorporated und mit US-amerikanischer Besetzung zu drehen. Es war geplant, die Besetzung allein aus US-amerikanischen Darstellern zusammenzustellen und Robert Redford den Kaleun darstellen zu lassen. Für die Regie waren John Sturges, Don Siegel und Sydney Pollack im Gespräch. Die Bavaria sollte ihrerseits den technischen Stab stellen und den Großteil der Finanzierung gewährleisten.[3] Das dafür von Ronald M. Cohen angefertigte und im Sommer 1977 eingereichte Drehbuch wurde aber von Buchheim abgelehnt, da die US-Version zu (US-amerikanisch-) „patriotisch“ geraten sollte und vor allem deutlich mehr auf Action gesetzt wurde.[4] Buchheim kritisierte die Vorlage als "japanischen Remmidemmi-Film", und auch Jedele und Krapp sahen keine Veranlassung, „Propagandaklischees“ zu verfilmen. Daraufhin zog sich Presman Inc aus dem Projekt zurück. Bei der Bavaria kam man überein, Buchheim selbst ein Drehbuch anfertigen zu lassen – er reichte ein 600seitiges Manuskript ein, das für einen fünfstündigen Film ausgereicht hätte.[3]

 
Das 6-Meter-Modell auf dem Gelände der Bavaria

Inzwischen hatte Rolf Zehetbauer, der Filmsetarchitekt der Bavaria, bereits angefangen, diverse Modelle des "Boots" anzufertigen. Somit waren die wesentlichen Bauten des Filmes bereits fertig, bevor Einigkeit über das Drehbuch, den Hauptdarsteller oder den Regisseur bestand.[5] Zehetbauer hatte zwei Modell-Uboote in kleinerem Maßstab gebaut: ein sechs Meter langes VII-C Boot, das im Wassertank auf dem Gelände der Bavaria abgefilmt werden sollte (beispielsweise bei der bekannten ersten Einstellung während der Titelsequenz) und ein elf Meter langes Modell zum Einsatz in der Nordsee vor Helgoland, das von einem Techniker gesteuert wurde. Für Bilder vom Aus- und Einlaufen und zum Einsatz auf offener See gab es ein 67 Meter langes Modell aus Holz und Stahl – ohne Innenausbauten – in Originalgröße. Diese Kulisse war für Außenaufnahmen bei leichtem Seegang vor La Rochelle gedacht. Hauptschauplatz sollte aber der komplett nachgebaute Innenraum eines VII-C- Bootes werden, der inzwischen auf dem Studiogelände der Bavaria notdürftig abgeplant eingelagert war. Aufgrund der entstandenen Kosten für Konzeption und Sets belief sich Mitte des Jahres 1978 das investierte Budget bereits auf 6 Millionen DM.[3] Die Produktion der Fünf-Stunden-Fassung des Films kostete die Bavaria Film 32 Millionen DM (bei heutiger Kaufkraft entspräche dies etwa 30 Millionen Euro). Der WDR und der SDR übernahmen hiervon Kosten in Höhe von zehn Millionen DM. Aus dieser Beteiligung resultieren die Fernsehfassungen.

DreharbeitenBearbeiten

Der Hauptteil der Dreharbeiten fiel in die Zeit vom Juli 1980 bis zum Juni 1981. Bereits im September 1979 erfolgte eine Vorproduktion am Chiemsee und vor Helgoland und im April 1980 eine weitere Vorproduktion vor Helgoland. Die Szenen, die in La Rochelle spielen, entstanden dort vom 29. September bis zum 22. Oktober 1980 und im Februar 1981. Die Szenen in der Bar wurden ganz am Ende der Dreharbeiten ab 18. November 1980 in den Studios der Bavaria in München-Geiselgasteig gefilmt.[6] Die Szenen im Inneren des U-Boot-Bunkers wurden im Gegensatz zur restlichen Hafeneinrichtung an Originalschauplätzen in La Rochelle gedreht. Gedreht wurde an vielen Standorten. Einige Szenen wurden in La Rochelle an der französischen Atlantikküste gedreht, z. B. im U-Bootbunker La Pallice. Hierzu zählen die Aus- und Einlaufszenen. Außerdem wurden auf dem Bodensee vor Immenstaad am Bodensee Außenszenen gedreht, auf der Nordsee Sturmszenen und in den Studios der Bavaria Film in München alle Innenaufnahmen und Unterwasseraufnahmen.

Der Film wurde ohne Steadicam produziert, auch weil das System in der engen Kulisse nicht verwendet werden konnte. Stattdessen setzte Jost Vacano Kreiselstabilisatoren (Gyroskop) für die Handkamera ein, wie er sie bereits 1973 für „Supermarkt“ verwendet hatte. Für die Außenszenen, die mit dem 11-Meter-Modell z. T. auf offener See gedreht wurden, um möglichst realistischen Wellengang einfangen zu können, wurde eine Kamera au den Bug des Modells fixiert, während ein Seenotrettungskreuzer das Boot, das von einem Techniker gesteuert wurde, mit Löschwasser besprühte. Als "Darsteller" fungierten kleine Puppen, die sich teilweise drehen, oder die Arme heben konnten. Für die Szenen auf dem Turm, insbesondere während der Sturmfahrten wurde die von Theo Nischwitz perfektionierte Frontprojektion, auf "Aufpro"-Verfahren genannt, genutzt. Hierbei wurden Aufnahmen, die mit dem kleinen Modell in der Nordsee vor Helgoland oder auf dem Bodensee gemacht wurden, über ein Spiegelsystem mit Studioaufnahmen kombiniert, so dass ein Eindruck optischer Geschlossenheit entsteht.[3] Die hierbei eingesetzte Wassermaschine konnte pro "Wellenschlag" eine Tonne Wasser gegen den Turm schleudern. Die Kulisse des Boots stand im Studio auf einer hydraulischen Bühne, mit der die Auf- und Abwärtsbewegungen und das Kippen simuliert werden konnten. Die Kamera erhielt durch die Kreiselstabilisatoren einen künstlichen Horizont. Wegen der Motorengeräusche der hydraulischen Bühne und der schlechten Akustik der Metallkulisse musste der komplette Film ohne Originalton gedreht und nachvertont werden.

Die Schauspieler bekamen von Petersen besondere Auflagen: Sie durften im Sommer nicht mehr in die Sonne, um Sonnenbräune zu verhindern, und zehn Tage vor Drehbeginn der späten Szenen durften sie sich nicht mehr rasieren. Bei der Marine, vor allem bei den U-Boot-Fahrern, war es üblich, sich während einer Feindfahrt nicht zu rasieren, um Trinkwasser zu sparen. Aus Kostengründen wurde das Finale des Films – der Fliegerangriff im Hafen – in einem Take gedreht. Bei den beiden Flugzeugen handelt es sich um französische Maschinen, die für den Film umgebaut wurden. Für die Spezialeffekte war – wie für die gesamte Produktion – der international bekannte Pyrotechniker Karl „Charlie Bum-Bum“ Baumgartner zuständig.[7]

Bernd Eichinger gewann im Zuge einer Wette einen Porsche 911 von Wolfgang Petersen, da Eichinger die Zuschauerzahl von „Das Boot“ höher und damit besser einschätzte als Petersen.

AusstattungBearbeiten

 
U 995, ein Boot vom Typ VII C/41, an seinem Ausstellungsort vor dem Marine-Ehrenmal Laboe
 
Eine Enigma-M4, wie im Film zu sehen
  • Für die detailgetreue Filmausstattung war der Requisiteur Peter Dürst verantwortlich.[8]
  • Für den Film wurde in München ein Modell des U-Boots im Maßstab 1:1 nachgebaut. Dieses Modell wurde in drei Einzelteile zerlegt und nach La Rochelle transportiert, wo es wieder zusammengefügt wurde. Diese Kulisse verfügte über einen Antrieb und wurde von einer Person gesteuert, hatte aber sonst keine Inneneinrichtung. Während der Dreharbeiten zum Sturm brach das Boot auseinander und sank im Hafen von La Rochelle. Dieser Vorfall hätte fast zum Ende der Produktion geführt. Das Boot wurde dann aus einzelnen, wiedergefundenen Teilen und aus Holz wieder zusammengebaut, aber ohne Antrieb. Für weitere Aufnahmen mit diesem Boot wurde es gezogen. Außerdem existierten ein ferngesteuertes, tauchfähiges 11-Meter-Modell für Außenszenen, ein 5,50-Meter-Modell für Unterwasseraufnahmen im Bavaria-Bassin und noch weitere verschiedene Schiffsmodelle von ein bis drei Metern Länge.
  • Das einzige noch existierende Original des U-Boot-Typs VII C, U 995, steht im Ostseebad Laboe bei Kiel.
  • Das Innere von U 96 wurde von der Bavaria Film detailgetreu nachgebaut und ist 55 Meter lang. Ein Original dieses U-Boot-Typs ist zwar 67 Meter lang, im Nachbau fehlen aber lediglich die nicht begehbaren Bug- und Heckspitzen, weil sie für die Dreharbeiten nicht gebraucht wurden. Die Kulisse ist in der Bavaria Filmstadt ausgestellt und für Besucher begehbar.
  • In mehreren Szenen ist eine Enigma-Schlüsselmaschine (Bild) zu sehen, die zur Entschlüsselung empfangener Funksprüche benutzt wird. Beim ersten Auftritt der Enigma (in der 282-Minuten-Langversion nach 53 Minuten) schaut der Kriegsberichterstatter Leutnant Werner dem II. WO (Zweiter Wachoffizier) über die Schulter, während dieser einen Funkspruch mittels einer Enigma-M4 entschlüsselt. Dabei hört man als Kommentar die Stimme von Herbert Grönemeyer: „Erst durch die Schlüsselmaschine ergibt sich aus wirren Buchstabenfolgen ganz langsam ein Sinn.“ Historisch nicht ganz korrekt an dieser Szene ist die Verwendung einer M4 (mit vier Walzen), da sie erst am 1. Februar 1942 in Dienst gestellt wurde, während Das Boot in Roman und Film seine Feindfahrt im Herbst und frühen Winter des Jahres 1941 durchführt. Somit hätte korrekterweise eine M3 (mit drei Walzen) gezeigt werden müssen.

MusikBearbeiten

Die Filmmusik komponierte Klaus Doldinger. Ausnahmen hiervon bilden das Lied J’attendrai (gesungen von Rina Ketty) und It’s a Long Way to Tipperary. Zahlreiche weitere Musikstücke, die nicht Bestandteil des offiziellen Soundtracks sind, werden in den Ein- und Auslaufszenen gespielt (Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus und der Erzherzog-Albrecht-Marsch) oder im Film als Hintergrundmusik verwendet, wo sie zumeist einen Teil des im Boot gehörten Rundfunkprogramms bilden. Dazu gehören La Paloma und Roter Mohn von Rosita Serrano, Heimat deine Sterne von Wilhelm Strienz, Capriolen von Peter Kreuder, sowie diverse Soldatenmärsche und U-Boot-Fahrer-Lieder, die samt Ansagen teilweise aus dem „Wunschkonzert für die Wehrmacht“ übernommen wurden.

Im Oktober 1991 veröffentlichte der Hamburger DJ und Produzent Alex Christensen unter dem Namen U 96 eine Techno-Version des Titelthemas, mit der er sich zwischen Januar und April 1992 für 13 Wochen auf Platz 1 der deutschen Single-Charts festsetzen konnte.

RezeptionBearbeiten

  • Der Film Das Boot zählt mit 5,8 Millionen Zuschauern in Deutschland zu den zehn erfolgreichsten deutschen Filmen. In den USA liegt der Film mit einem Einspielergebnis von 11.487.676 US-Dollar hinter Die unendliche Geschichte an zweiter Stelle aller deutschen Filme. Siehe auch: Liste der erfolgreichsten Filme.
  • Aus Anlass des 25. Jahrestags der Uraufführung der Kino-Version zeigte das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt am Main vom 19. September 2006 bis zum 7. Januar 2007 die Ausstellung DAS BOOT Revisited.[9]
  • Aus demselben Grund wurde der Film im Jahr 2007 mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Herbert Grönemeyer nahm an der Verleihung nicht teil, Klaus Wennemann war bereits im Jahr 2000 verstorben. Ansonsten war es das erste Zusammentreffen der gesamten Filmmannschaft nach Ende der Dreharbeiten.
  • Zur Entstehungsgeschichte des Films fand vom 16. November 2007 bis zum 24. Februar 2008 im Haus der Geschichte in Bonn die Ausstellung Das Boot. Geschichte – Mythos – Film statt.
  • Weil Clint Eastwood Das Boot kannte und als „wundervollen Film“ schätzte, darüber hinaus Tod im Spiegel gesehen hatte und auch direkt nach Erbarmungslos nicht gleich noch einmal Regie führen wollte, fragte er bei Wolfgang Petersen an, ob er für den Filmstoff In the Line of Fire – Die zweite Chance die Regie übernehmen wollte.[10] Dies bedeutete für Petersen den endgültigen Durchbruch in Hollywood.

Das Boot in anderen FilmenBearbeiten

  • Steven Spielberg lieh sich 1980 das 1:1- und fernsteuerbare Modell für zwei U-Boot-Sequenzen in seinem Film Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes von der Bavaria Film aus.
  • In der Fernsehserie Der Fahnder, in der Klaus Wennemann (LI) die Hauptrolle spielte, hatten einige Schauspieler, mit denen er in Das Boot spielte, einen Gastauftritt, meistens als Verbrecher. Unter ihnen waren Heinz Hoenig, Uwe Ochsenknecht, Martin Semmelrogge und Ralf Richter. In der Folge „Eine Beute kriegt Beine“ sieht man außerdem im Hintergrund im Fernsehen Szenen aus dem Film, während ein Mädchen im Wohnzimmer spielt. Zudem liegt in dieser Folge eine Videokassette des Films auf dem Boden.
  • Im englischen Sprachraum wurde der Film unter dem deutschen Originaltitel gezeigt, welcher dort zur Aussprache [bu:t] (wie englisch boot, Stiefel) verleitet. So ist der parodistische Titel der Simpsons-Folge „Das Bus“ zu verstehen. Außerdem leiht Marge Simpson in einer Folge einen Pornofilm mit der Bezeichnung Das Butt (Hintern) aus.
  • Mit U-900 drehte 2008 der Regisseur Sven Unterwaldt mit Atze Schröder in der Hauptrolle eine Parodie.
  • Der Film Abbuzze! Der Badesalz-Film des Komikerduos Badesalz aus dem Jahr 1996 enthält eine etwa fünfminütige Parodie mit Ottfried Fischer als Kapitänleutnant.

FortsetzungBearbeiten

Im Juni 2016 wurde eine Fortsetzung in Form einer TV-Serie für 2018 angekündigt. Diese umfasst acht Episoden mit jeweils 60 Minuten. Die Produktion wurde durch die Bavaria Film sowie Sky Deutschland mit einem Budget von 25 Millionen Euro realisiert. Als Grundlage der Handlung dienen erneut Romane von Lothar-Günther Buchheim.[11] Die Regie bei der Fortsetzung übernahm Andreas Prochaska. Die Fortsetzung setzt ein Jahr nach den Ereignissen des Vorgängers an und inszeniert die ersten Kriegserfahrungen einer jungen U-Boot-Besatzung, während sich im Hafen La Rochelle die aufkommende Résistance formiert.[12]

KritikenBearbeiten

Auf der Website Rotten Tomatoes hat Das Boot eine positive Rate von 98 %. Als Gesamttenor der Kritik zitiert Rotten Tomatoes:

“Taut, breathtakingly thrilling, and devastatingly intelligent, Das Boot is one of the greatest war films ever made.”

„Straff, atemberaubend spannend und umwerfend intelligent, ist Das Boot einer der großartigsten Kriegsfilme, die je gedreht wurden.“[13]

Roger Ebert lobte die unpathetische und handwerklich großartige Arbeit Petersens und gab dem Film vier von vier Sternen.[14]

„Leider gelingt es dem Film selten, wirkliche Anteilnahme am Schicksal der Männer zu wecken. Ein Ausstattungsfilm mit einem bemerkenswerten Team und herausragenden Einzelleistungen, darunter Jost Vacanos Kamera und Klaus Doldingers Musik.“

Adolf Heinzlmeier, Berndt Schulz: Lexikon Filme im Fernsehen[15]

„Aufwendig und perfekt inszenierter Kriegsfilm. Der schon in der dreiteiligen Fernsehfassung fragwürdige Versuch, dem authentischen Stoff eine Antikriegstendenz abzugewinnen, scheitert in der gekürzten Kinofassung allerdings völlig. Hier bleiben von dem – schauspielerisch glänzend interpretierten – Drama nur die martialischen Knalleffekte übrig und verkehren das Anti-Heldentum der Vorlage ins Gegenteil. Der hohe produktionstechnische Standard bescherte dem Film dennoch einen großen Erfolg.“

„(…) eine Trivialschnulze, deren technische Effekte aus dem ‚weißen Hai‘ nun ‚unseren Kahn‘ machten; deren Schauspielerleistung sich zu 50 Prozent in männlich-hartem Blick und eisernen Backenmuskeln erschöpfte, wenn nicht gerade durchs Fernglas gestarrt wurde; deren politische Qualität – sprich: Nicht-Qualität – mich geradezu empört. Ein Kriegsfilm am Rande der Verherrlichung.“

LiteraturBearbeiten

  • Lothar-Günther Buchheim: Das Boot. Piper, München 1973, ISBN 3-492-02175-1.
  • Lothar-Günther Buchheim: Die Festung. Hoffmann & Campe, Hamburg 1995, ISBN 3-455-00733-3.
  • Lothar-Günther Buchheim: Der Abschied. Piper, München 2000, ISBN 3-492-04273-2.
  • Michael Salewski: Von der Wirklichkeit des Krieges: Analysen und Kontroversen zu Buchheims „Boot“. 2. Auflage, Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1985, ISBN 3-423-01213-7.
  • Das Boot – Auf der Suche nach der Crew der U 96. Schriftenreihe des Deutschen Filmmuseums Frankfurt am Main, Kinematograph Nr. 21. Henschel, Berlin 2006, ISBN 978-3-89487-550-3.
  • Wolfgang Petersen, Lars Bardram, Bent Lantow: Das Boot. Gjellerup & Gad, København 1989, ISBN 87-13-03629-7. (Enthält das Drehbuch zur Kinofassung (1981), außerdem Glossar und Erläuterungen.)
  • Linda Maria Koldau: Mythos U-Boot. Steiner Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-515-09510-5. (Enthält ein umfassendes Kapitel über den Roman und den Film Das Boot sowie über Klaus Doldingers Filmmusik.)
  • Katja Eichinger: BE. Hoffmann und Campe, Hamburg 2012, ISBN 978-3-455-50253-4, Kapitel „Die magischen Kanäle des Verleihgeschäfts – Das Boot“, S. 174 ff.

WeblinksBearbeiten

Commons: Das Boot – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Das Boot – Zitate

DokumentationenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Freigabebescheinigung für Das Boot Director’s Cut. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 52635-a/V).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Wiedersehen unter Veteranen, Bericht von Tim Pröse im Focus Magazin Nr. 48, vom 9. September 2015, aufgerufen am 15. Januar 2021
  3. a b c d Wilhelm Bittorf: "Das Boot" Als Wahnsinn imponierend in Der Spiegel, Nr. 53, 1980, Sete 78–87
  4. „Verfluchter Orlog“. Der Spiegel, 44/1977.
  5. Lothar-Günther Buchheim: Der Film Das Boot Goldmann Verlag, München 1981, ISBN 3 442 10 196 4, Seite 24
  6. Wolfgang Petersen – Regisseur, Produzent. In: CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film, Lg. 26, F 10 – F 11
  7. "Ein Hauch von Hollywood", Bericht vom 3. Juli 2019 in Süddeutsche Zeitung, aufgerufen am 18. Januar 2021
  8. Peter Dürst. In: Tim Heptner; Hans-Peter Reichmann Das Boot: auf der Suche nach der Crew der U 96., Deutsches Filmmuseum, 2006, S. 144.
  9. Deutsches Filmmuseum – Frankfurt am Main.
  10. Eastwood interviewed: Clint on Clint. In: Empire Magazine. November 2008.
  11. kae/dpa: Kriegsfilm-Klassiker: „Das Boot“ sticht wieder in See. In: Der Spiegel (online). 23. Juni 2016, abgerufen am 23. Juni 2016.
  12. kae: Fortsetzung von „Das Boot“: Nachfolger für Wolfgang Petersen gefunden. In: Spiegel Online – Kultur. 23. Februar 2017, abgerufen am 14. Januar 2021.
  13. http://www.rottentomatoes.com/m/das_boot/
  14. Das Boot. In: rogerebert.com. 4. April 1997.
  15. Adolf Heinzlmeier, Berndt Schulz: Lexikon „Filme im Fernsehen“. Erweiterte Neuausgabe. Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 102 (Wertung: 2½ Sterne=überdurchschnittlich.).
  16. Das Boot. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 16. März 2016.Vorlage:LdiF/Wartung/Zugriff verwendet 
  17. Fritz J. Raddatz: Das Boot ist leer. Einspruch gegen ein politisch fragwürdiges Heldenepos. In: Die Zeit. Nr. 11, 8. März 1985, ISSN 0044-2070 (Online [abgerufen am 16. März 2016]).