Hauptmenü öffnen

Strombach (Gummersbach)

Ortsteil von Gummersbach

Strombach ist ein Ortsteil der Stadt Gummersbach im Oberbergischen Kreis im südlichen Nordrhein-Westfalen.

Strombach
Koordinaten: 51° 1′ 27″ N, 7° 31′ 46″ O
Höhe: 285 m ü. NN
Einwohner: 2524 (30. Jun. 2016)
Postleitzahl: 51643
Vorwahl: 02261
Strombach (Gummersbach)
Strombach

Lage von Strombach in Gummersbach

Inhaltsverzeichnis

Lage und BeschreibungBearbeiten

Der Ort liegt ca. 3,0 km vom Stadtzentrum entfernt.

GeschichteBearbeiten

ErstnennungBearbeiten

1381 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, und zwar übertrugen Pilgrim v. Waldenberg gen. Schinkerl und Ehefrau ... der Kirche zu Ründeroth eine Rente aus Besitzungen u. a. in Strombecke.[1]

Das Dorf Strombach gehörte bis 1806 zur Reichsherrschaft Gimborn-Neustadt.[2]

Der ehemals eigenständige Ortsteil Lope gehört seit etwa den 1950er Jahren zu Strombach. 1546 wird Lope in der Türkensteuerliste der Bauerschaft Strombach erstmals mit der Ortsbezeichnung „yn der Lope“ urkundlich erwähnt.[3]

 
Strombach, Blick von Westen

FreizeitBearbeiten

  • Beachhandballplatz
  • Sportplatz

VereinswesenBearbeiten

  • Frauenchor Strombach
  • Der Turnverein Strombach e.V. 1894 ist als gemischter Sportverein über die Ortsteilgrenzen aktiv. Insbesondere in der Abteilung Handball ist der Verein überregional erfolgreich. Die 1. Damenmannschaft spielte bisher zwei Jahre in der Regionalliga des Westdeutschen Handballverbandes (letztmals 2008/2009). Die Herrenmannschaften schafften es bis hin zur Verbandsliga des Handballverbandes Mittelrhein.
  • Die 1924 gegründete Freiwillige Feuerwehr, welche aus 20 aktiven Kameraden besteht, sorgt für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe im Ort.
  • Männerchor Strombach 1876 e.V.

Schulen und BildungseinrichtungenBearbeiten

  • AWO-Kindergarten
  • Städtischer Kindergarten Hoppetosse

BusverbindungenBearbeiten

  • Linie 316 Gummersbach - Strombach - Hülsenbusch - Berghausen - Neuremscheid
  • Linie 316 Gummersbach - Strombach - Lobscheid - Dieringhausen (Linie 316 verkehrt ab der Haltestelle Strombach Weststraße auf zwei getrennten Streckenästen entweder nach Neuremscheid oder Dieringhausen.)
  • Linie 317 Gummersbach - Rospe - Strombach - Schnellenbach - Ründeroth
  • Linie 361 Gummersbach - Steinenbrück - Strombach (ehem. weiter nach Gummerroth Dorfplatz)
  • Linie 365 Gummersbach - Berstig - Hanfgarten - Strombach

Alle Linien werden durch Busse der Oberbergischen Verkehrs-AG (OVAG) und der Verkehrsgesellschaft Bergisches Land (VBL) befahren.

Haltestellen in Strombach sind:

  • Strombach Weststraße
  • Strombach Mitte
  • Siebenbürger Siedlung
  • Lope
  • Gummerother Straße (ehemals durch 361 betrieben, seit dem Fahrplanwechsel im Dez. 2015 entfallen)

Kirchliche EinrichtungenBearbeiten

Die Evangelische Kirche Strombach wurde zum 30. Dezember 2012 entwidmet und geschlossen. Eine zunächst geplante Nutzung als Kolumbarium wurde vom Presbyterium wieder verworfen.[4]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Strombach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jürgen Woelke: Alt-Gummersbach. In zeitgenössischen Bildern und Ansichten. Band 2: Ein Streifzug durch die Stadt und ihre 70 Dörfer. Gronenberg, Gummersbach 1980, ISBN 3-88265-024-9.
  2. Königliche Regierung zu Cöln (Hrsg.): Uebersicht der Bestandtheile und Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften und einzeln liegenden benannten Grundstücke des Regierungs-Bezirks Cöln, nach Kreisen, Bürgermeistereien und Pfarreien, mit Angabe der Seelenzahl und der Wohngebäude, sowie der Confessions-, Jurisdistictions-, Militair- und frühern Landes-Verhältnisse. Angefertigt auf den Grund der amtlich eingeforderten Nachrichten. s. n., Köln 1845, S. 26 (Online-Ausgabe bei der Landesbibliothek Düsseldorf).
  3. Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.
  4. Kirche wird zum Jahresende entwidmet Artikel von Andreas Arnold auf „rundschau-online“ vom 25. September 2012