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Michael Stübgen (2014)

Michael Stübgen (* 17. Oktober 1959 in Lauchhammer) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er ist seit 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages. Stübgen ist Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft. Zuvor hatte er seit 2005 die Arbeitsgruppe Angelegenheiten der Europäischen Union der CDU/CSU-Bundestagsfraktion geleitet.

Inhaltsverzeichnis

Leben und BerufBearbeiten

Nach dem Besuch der Polytechnischen Oberschule (POS) in Lauchhammer, Herzberg (Elster) und Zahna machte Stübgen von 1976 bis 1978 eine Lehre zum Baufacharbeiter. Danach besuchte er das evangelische Kirchliche Proseminar in Naumburg/Saale, wo er 1981 das Abitur ablegte. Anschließend absolvierte Stübgen ein Studium der Evangelischen Theologie in Berlin und in Naumburg, welches er 1987 mit dem Ersten Theologischen Examen beendete. Nach dem Vikariat legte er 1989 auch das Zweite Theologische Examen ab und wurde zum Pfarrer in der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen ordiniert und in die Parochie Großthiemig/Brößnitz und Hirschfeld entsandt. Am 20. März 2013 erhielt Michael Stübgen das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Michael Stübgen ist verheiratet und hat drei Kinder.[1]

ParteiBearbeiten

Stübgen trat im Februar 1990 in die CDU ein und gehört seit 1998 dem CDU-Landesvorstand in Brandenburg an. Von 2001 bis 2005 war er auch stellvertretender CDU-Landesvorsitzender. Seit 1999 ist er außerdem Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Elbe-Elster und wurde zuletzt am 19. Januar 2018 mit 89,74 % wiedergewählt. Er vertritt die CDU im Vorstand in der Mittlerorganisation Europäische Bewegung Deutschland.[2] Die Landesvertreterversammlung der CDU Brandenburg wählte Michael Stübgen am 2. März 2013 zum Spitzenkandidaten der CDU Brandenburg für die Bundestagswahl am 22. September 2013.[3]

AbgeordneterBearbeiten

Stübgen ist seit 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages und hier von 1994 bis 1998 stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union. Er ist seit 1998 Vorsitzender der Landesgruppe Brandenburg in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Von 2005 bis 2018 war Michael Stübgen außerdem europapolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Vorsitzender der Fraktionsarbeitsgruppe Angelegenheiten der Europäischen Union. Von Oktober 2011 bis März 2018 war Stübgen zudem stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages und vom Januar 2014 bis März 2018 vom Deutschen Bundestag als stellvertretendes Mitglied im Gremium gemäß § 3 Abs. 3 Stabilisierungsmechanismusgesetz (Sondergremium) gewählt. Stübgen war zudem bis März 2018 Mitglied des Gemeinsamen Ausschusses gemäß Artikel 53a des Grundgesetzes. Am 14. März 2018 wurde Michael Stübgen zum Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft ernannt.

Stübgen ist 1990 als direkt gewählter Abgeordneter (Bundestagswahl am 2. Dezember 1990) des Wahlkreises Bad Liebenwerda – Finsterwalde – Herzberg – Lübben – Luckau und in den Jahren 1994, 1998, 2002 und 2005 stets über die Landesliste Brandenburg in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 gewann Stübgen wieder das Direktmandat im Wahlkreis Elbe-Elster/ Oberspreewald-Lausitz II (Wahlkreis 66), das erste Bundestagsdirektmandat für die CDU in Brandenburg seit 1990. Michael Stübgen verteidigte das Direktmandat bei den Bundestagswahlen am 22. September 2013 (40,9 %) sowie am 24. September 2017 (29,5 %) und gewann jeweils den Bundestagswahlkreis 65 Elbe-Elster/Oberspreewald-Lausitz II.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Michael Stübgen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. CDU Kreisverband Elbe-Elster. In: CDU Kreisverband Elbe-Elster.
  2. Archivlink (Memento des Originals vom 28. August 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.europaeische-bewegung.de
  3. „Der Tag der Brandenburger Spitzenkandidaten“ in Lausitzer Rundschau, 4. März 2013