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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Großthiemig
Großthiemig
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Großthiemig hervorgehoben
Koordinaten: 51° 23′ N, 13° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Elbe-Elster
Amt: Schradenland
Höhe: 113 m ü. NHN
Fläche: 20,1 km2
Einwohner: 1039 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner je km2
Postleitzahl: 04932
Vorwahl: 035343
Kfz-Kennzeichen: EE, FI, LIB
Gemeindeschlüssel: 12 0 62 208
Adresse der Amtsverwaltung: Großenhainer Straße 25
04932 Gröden
Website: www.grossthiemig.info
Bürgermeister: Andreas Klemm
Lage der Gemeinde Großthiemig im Landkreis Elbe-Elster
Bad LiebenwerdaCrinitzDoberlug-KirchhainElsterwerdaFalkenbergFichtwaldFinsterwaldeGorden-StaupitzGroßthiemigGrödenHeidelandHerzbergHirschfeldHohenbuckoHohenleipischKremitzaueLebusaLichterfeld-SchacksdorfMassen-NiederlausitzMerzdorfMühlberg/ElbePlessaRöderlandRückersdorfSallgastSchildaSchliebenSchönbornSchönewaldeSchradenSonnewaldeTröbitzUebigau-WahrenbrückBrandenburgKarte
Über dieses Bild

Großthiemig ist eine Gemeinde im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster. Sie gehört dem Amt Schradenland mit Sitz in der Gemeinde Gröden an.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Die Schradengemeinde Großthiemig befindet sich etwa 15 Kilometer südöstlich von Elsterwerda in unmittelbarer Nähe zur sächsischen Landesgrenze.

GemeindegliederungBearbeiten

Großthiemig hat keine amtlich ausgewiesenen Ortsteile, bewohnten Gemeindeteile oder Wohnplätze.[2]

GeschichteBearbeiten

Der Ort wurde 1389 erstmals als Thimmigk erwähnt.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1875 1 200
1890 1 300
1910 1 400
1925 1 516
1933 1 281
1939 1 274
1946 1 776
1950 1 742
Jahr Einwohner
1964 1 554
1971 1 568
1981 1 529
1985 1 479
1989 1 462
1990 1 455
1991 1 414
1992 1 388
1993 1 398
1994 1 390
Jahr Einwohner
1995 1 368
1996 1 350
1997 1 346
1998 1 323
1999 1 295
2000 1 315
2001 1 305
2002 1 287
2003 1 285
2004 1 242
Jahr Einwohner
2005 1 203
2006 1 198
2007 1 190
2008 1 184
2009 1 157
2010 1 158
2011 1 129
2012 1 103
2013 1 092
2014 1 059
Jahr Einwohner
2015 1 073
2016 1 043
2017 1 039

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[3][4][5]: Stand 31. Dezember (ab 1991), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die Gemeindevertretung von Großthiemig besteht aus acht Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[6]

  • Freiwillige Feuerwehr 5 Sitze
  • Einzelbewerber Heiko Imhof 1 Sitz
  • Einzelbewerber Karlheinz Gründlich 1 Sitz
  • CDU 1 Sitz

BürgermeisterBearbeiten

  • 1998–2008: Georg Rimke[7]
  • seit 2008: Andreas Klemm[8]

Klemm wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 ohne Gegenkandidat mit 86,2 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren[9] gewählt.[10]

WappenBearbeiten

Das Wappen wurde am 6. Januar 1995 genehmigt.

Blasonierung: „Geteilt von Grün über Blau durch eine gewölbte Steinbrücke mit Geländer, oben ein belaubter silberner Lindenzweig mit zwei Fruchtständen.“[11]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

In der Liste der Baudenkmale in Großthiemig und in der Liste der Bodendenkmale in Großthiemig stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

  • Gotische Dorfkirche
  • Kommunales Backhaus
  • Wasserhaus
  • Ehemaliger Gasthof „Wilder Mann“
  • Kriegerdenkmal zu Ehren der im Ersten Weltkrieg gefallenen Einwohner
  • Freibad Großthiemig

VerkehrBearbeiten

Großthiemig liegt an der Landesstraße 59 zwischen Gröditz und Ortrand. Die nächstliegende Autobahnanschlussstelle ist Ortrand an der A 13 Berlin–Dresden.

Der nächstgelegene Bahnhof ist Ortrand an der Bahnstrecke Großenhain–Cottbus. Er wird von den Regionalexpresslinien RE 15 Hoyerswerda–Dresden und RE 18 Cottbus–Dresden bedient.

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Wilhelm Braune (1850–1926), Germanist, in Großthiemig geboren
  • August Förster (1880–1959), Wunderheiler, lebte in Großthiemig. Noch heute gibt es in der Löwenapotheke Ortrand und in Hirschfeld seine sogenannten „August-Tropfen“. In vielen Orten kannten ihn die älteren Leute auch unter „Dafts August“ (ein Flurstück in Großthiemig nennt man landläufig „Dafts Birken“).

Siehe auchBearbeiten

  • Kleinthiemig – 14 km südwestlich in Sachsen, ca. 350 Einwohner

LiteraturBearbeiten

  • Luise Grundmann, Dietrich Hanspach (Verf.): Der Schraden. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Elsterwerda, Lauchhammer, Hirschfeld und Ortrand. Hrsg.: Institut für Länderkunde Leipzig und der Sächsischen Akad. der Wissenschaften zu Leipzig. Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 2005, ISBN 3-412-10900-2.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Großthiemig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2017 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Großthiemig
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Elbe-Elster. S. 18–21
  4. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  5. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  6. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  7. Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Elbe-Elster (Memento des Originals vom 21. April 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.brandenburg.de
  8. Kommunalwahlen im Land Brandenburg am 28.09.2008. Bürgermeisterwahlen, S. 8
  9. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  10. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014
  11. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg