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Max Heinzer (* 7. August 1987 in Luzern) ist ein Schweizer Sportfechter. Er wohnt in Immensee und ist Mitglied der Fechtgesellschaft Basel und der Nationalmannschaft.

Max Heinzer
Medaillenspiegel
Max Heinzer 2012
Max Heinzer 2012

Fechten

SchweizSchweiz Schweiz
Fechten Weltmeisterschaften
0Bronze0 ItalienItalien 2011 Catania Degen-Mannschaft
0Bronze0 RusslandRussland 2014 Kazan Degen-Mannschaft
0Bronze0 RusslandRussland 2015 Moskau Degen-Mannschaft
0Silber0 DeutschlandDeutschland 2017 Leipzig Degen-Mannschaft
0Gold0 China VolksrepublikVolksrepublik China 2018 Wuxi Degen-Mannschaft
0Bronze0 UngarnUngarn 2019 Budapest Degen-Mannschaft
Fechten Europameisterschaften
0Silber0 BulgarienBulgarien 2009 Plowdiw Degen-Mannschaft
0Bronze0 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 2011 Sheffield Degen
0Gold0 ItalienItalien 2012 Legnano Degen-Mannschaft
0Bronze0 ItalienItalien 2012 Legnano Degen
0Gold0 KroatienKroatien 2013 Zagreb Degen-Mannschaft
0Bronze0 FrankreichFrankreich 2014 Straßburg Degen
0Gold0 FrankreichFrankreich 2014 Straßburg Degen-Mannschaft
0Silber0 SchweizSchweiz 2015 Montreux Degen
0Bronze0 SchweizSchweiz 2015 Montreux Degen-Mannschaft
0Silber0 PolenPolen 2016 Torun Degen
Logo der FISU Universiade
0Bronze0 ThailandThailand 2007 Bangkok Degen-Mannschaft
0Gold0 SerbienSerbien 2009 Belgrade Degen-Mannschaft
0Bronze0 RusslandRussland 2013 Kazan Degen

Inhaltsverzeichnis

FechtkarriereBearbeiten

Seine fechterische Laufbahn begann Max Heinzer als Florettfechter, bevor ihm Gabriel Nigon, der Leistungssportchef im Schweizerischen Fechtverband, den Wechsel zum Degen nahelegte.[1] Ab 2008 wurde er von Gianni Muzio und Angelo Mazzoni (Nationaltrainer) sowie von Manfred Beckmann (FG Basel) trainiert. Am 7. Februar 2010 erzielte er in Lissabon den ersten Schweizer Weltcupsieg im Degenfechten unter Cheftrainer Mazzoni. Seither sind neun weitere Weltcupsiege im Einzel hinzugekommen. Auf der FIE-Weltrangliste Senioren Degen rangiert er aktuell an sechster Stelle. (Stand: August 2018).

Bei den Olympischen Spielen 2012 scheiterte Heinzer im Degeneinzel nach dem Auftaktsieg gegen Paris Inostroza im Achtelfinal am späteren Olympiasieger Rubén Limardo.[2] Im Februar 2013 übernahm er nach dem Weltcup-Sieg in Legnano erstmals die Führung in der Weltrangliste, die er 2013 während insgesamt elf Wochen innehatte. Der erste Rang am Grand Prix de Berne 2013 war bereits sein dritter Sieg an diesem Weltcupturnier hintereinander. An den Europameisterschaften in Zagreb gewann Heinzer Gold im Teamwettkampf. An den Weltmeisterschaften in Budapest blieb er als Favorit im Einzel und im Team dagegen wegen Fussproblemen hinter den Erwartungen zurück.[3]

2014 wurde Angelo Mazzoni im Trainerstab durch den Franzosen Hervé Faget abgelöst.[4] Beim Peter Bakonyi World Cup 2015 in Vancouver wuchs Heinzer über sich hinaus und holte als Schlussfechter im Finale vom Stand 29:37 zum Endstand 45:41 auf und sicherte damit der Schweizer Mannschaft den ersten Rang.[5]

Bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro erreichte Heinzer das Viertelfinale, wo er sich dem späteren Olympiasieger Park Sang-young mit 4:15 geschlagen geben musste.

2018 gewann er bei den Weltmeisterschaften in Wuxi mit der Mannschaft die Goldmedaille, im Jahr darauf sicherte er sich mit der Mannschaft in Budapest Bronze.

PersönlichesBearbeiten

2007 begann Max Heinzer an der Universität Basel Sportwissenschaften zu studieren. Das Studium schloss er 2010 mit dem Bachelor ab, um sich dann professionell auf die Fechtkarriere zu konzentrieren. Daneben ist er als Spitzensportler-Zeitmilitär bei der Schweizer Armee und in einem Teilzeitpensum für die Fritz-Gerber-Stiftung für begabte junge Menschen tätig. Als Freizeitbeschäftigung betreibt er das Fischen in seiner Heimatregion.[1]

ErfolgeBearbeiten

 
Max Heinzer in einem Gefecht gegen Silvio Fernández bei Masters à l'épée 2012.
 
Schweizer Degennationalmannschaft 2014: Fabian Kauter, Michele Niggeler, Benjamin Steffen und Max Heinzer
  • Schweizer Meisterschaften
    • SM Junioren 2007: 1. Rang Einzel
    • SM Herren 2008: 1. Rang Team
    • SM Herren 2011: 1. Rang Einzel, 1. Rang Team
    • SM Herren 2013: 1. Rang Einzel, 2. Rang Team
    • SM Herren 2014: 1. Rang Einzel, 1. Rang Team
    • SM Herren 2015: 1. Rang Team

WeblinksBearbeiten

  Commons: Max Heinzer – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Der Hecht im Karpfenteich, NZZ Online, 2. Juni 2012, abgerufen am 3. Juni 2012
  2. Degen: Kauter und Heinzer früh ausgeschieden. SF Sport, 1. August 2012, archiviert vom Original am 29. Oktober 2013; abgerufen am 10. April 2014.
  3. Heinzer: «Ein wirklich gutes Jahr» (Memento vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive) (PDF; 4,1 MB), Freier Schweizer, 4. Oktober 2013, abgerufen am 26. Oktober 2013
  4. Die Schweizer Fechter im Hoch, Tages-Anzeiger Online, 25. März 2014, abgerufen am 22. Februar 2015.
  5. WC EHS Mannschaften Vancouver: Sieg für das SUI-Team! In: swiss-fencing.ch. 16. Februar 2015, abgerufen am 22. Februar 2015.