Marco Trungelliti

argentinischer Tennisspieler

Marco Trungelliti (* 31. Januar 1990 in Santiago del Estero) ist ein argentinischer Tennisspieler.

Marco Trungelliti Tennisspieler
Marco Trungelliti
Trungelliti 2019 in Paris
Nation: Argentinien Argentinien
Geburtstag: 31. Januar 1990
Größe: 178 cm
Gewicht: 78 kg
1. Profisaison: 2008
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Albert Portas
German Puentes
Preisgeld: 1.387.412 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 13:18
Höchste Platzierung: 112 (4. März 2019)
Aktuelle Platzierung: 234
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 0:1
Höchste Platzierung: 174 (1. April 2013)
Letzte Aktualisierung der Infobox:
11. Juli 2022
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

KarriereBearbeiten

Marco Trungelliti spielt hauptsächlich auf der ATP Challenger Tour und der ITF Future Tour.

Er konnte bislang sechs Einzel- und einen Doppelsieg auf der ITF Future Tour feiern. Auf der ATP Challenger Tour gewann er bis jetzt drei Doppelturniere. Zum 26. November 2012 durchbrach er erstmals die Top 200 der Weltrangliste im Einzel und seine höchste Platzierung war ein 126. Rang im Juli 2016. Seinen ersten Einzelerfolg auf der Challenger Tour konnte er im April 2018 in Barletta feiern. Als Qualifikant schaffte er ohne Satzverlust den Sprung ins Finale, in dem er den Lokalmatadoren Simone Bolelli in drei Sätzen bezwingen konnte.

Nachdem er in der dritten Qualifikationsrunde der French Open 2018 an dem Polen Hubert Hurkacz gescheitert war, wollte Trungelliti eigentlich zurück zu seinem Wohnsitz in Barcelona fahren. Als aber bereits sieben Spieler als Lucky Loser ins Hauptfeld nachgerückt waren und sich dann der verletzte Nick Kyrgios abmeldete, wurde noch ein Platz frei. Zunächst stand der Inder Prajnesh Gunneswaran auf der Liste, der aber aufgrund einer Meldung beim Challengerturnier in Vicenza nicht nachrücken konnte, weshalb Trungelliti nachnominiert wurde. Nach einer zehnstündigen Autofahrt mit seinem Bruder Andre, seiner Mutter Susi und der 88-jährigen Großmutter Lela erreichten sie Paris. Über Twitter sendete er Videos und Fotos von der langen Autofahrt.[1] Nach seinem Sieg in der ersten Runde gegen den Australier Bernard Tomic unterlag er in der folgenden Runde Marco Cecchinato.[2]

ErfolgeBearbeiten

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (5)

EinzelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 15. April 2018 Italien  Barletta Sand Italien  Simone Bolelli 2:6, 7:64, 6:4
2. 29. September 2019 Italien  Florenz Sand Portugal  Pedro Sousa 6:2, 6:3

DoppelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 22. April 2012 Brasilien  Santos Sand Argentinien  Andrés Molteni Brasilien  Rogério Dutra da Silva
Brasilien  Júlio Silva
6:4, 6:3
2. 22. Juli 2012 Belgien  Bercuit Sand Brasilien  André Ghem Argentinien  Facundo Bagnis
Argentinien  Pablo Galdón
6:1, 6:2
3. 2. März 2013 Ecuador  Salinas Sand Peru  Sergio Galdós Sudafrika  Jean Andersen
Sudafrika  Izak van der Merwe
6:4, 6:4

Abschneiden bei Grand-Slam-TurnierenBearbeiten

EinzelBearbeiten

Turnier 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 Karriere
Australian Open Q1 2 Q3 Q1 Q3 1 Q1 1 2
French Open Q1 Q1 Q3 2 2 2 Q1 Q1 Q3 Q3 2
Wimbledon Q2 Q1 Q1 Q1 Q1 Q1 n. a. 1 1
US Open Q2 Q1 Q2 Q3 1 2 2

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; Q1, Q2, Q3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Runde der Qualifikation; n. a. = nicht ausgetragen

WeblinksBearbeiten

Commons: Marco Trungelliti – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Trunge camino a Paris. Abgerufen am 3. Juni 2018 (spanisch).
  2. Gerald Kleffmann: Der verrückte Roadtrip des Marco Trungelliti. In: sueddeutsche.de. 29. Mai 2018, abgerufen am 3. Juni 2018.