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Lucia Scardoni Skilanglauf
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Nation ItalienItalien Italien
Geburtstag 22. März 1991 (28 Jahre)
Geburtsort Verona, Italien
Karriere
Verein G.S. Fiamme Gialle
Trainer Peter Piller
Nationalkader seit 2007
Status aktiv
Medaillenspiegel
Rollerski-WM-Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
Nationale Medaillen 1 × Gold 2 × Silber 2 × Bronze
FIS Rollerski-Weltmeisterschaften
0Silber0 2019 Madona 10 km klassisch
0Silber0 2019 Madona Teamsprint
Italienischer Wintersportverband Italienische Meisterschaften
0Bronze0 2012 Schilpario Staffel
0Gold0 2013 Val Formazza Staffel
0Silber0 2015 Antholz Staffel
0Silber0 2015 Antholz 30 km
0Bronze0 2015 Feltre Sprint
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 11. Februar 2012
 Gesamtweltcup 56. (2018/19)
 Sprintweltcup 33. (2018/19)
 Distanzweltcup 65. (2018/19)
Platzierungen im Continental Cup (COC)
 Debüt im Continental Cup 8. Dezember 2007
 Continental-Cup-Siege 10  (Details)
 OPA-Gesamtwertung 1. (2014/15)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 OPA-Einzelrennen 9 2 8
 OPA-Teamrennen 1 0 0
letzte Änderung: 15. September 2019

Lucia Scardoni (* 22. März 1991 in Verona) ist eine italienische Skilangläuferin.

WerdegangBearbeiten

Scardoni, die für die G.S. Fiamme Gialle startet zur Saison 2007/08 erstmals im Alpencup. Bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2009 in Courchevel lief sie im Sprint auf Rang 22,[1] bevor sie über die 5-km-Einzeldistanz nur auf Rang 57 ins Ziel lief.[2] Zwei Wochen später lief Scardoni im Alpencup von Schilpario erstmals unter die besten zehn. Auch die folgenden Juniorenrennen in Italien bestritt sie erfolgreich. Bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2010 in Hinterzarten erreichte sie im 5-km-Rennen Rang 32.[3] Mit der Staffel wurde sie nach 4 × 3,3 km Neunter.[4] Auch im folgenden Jahr in Otepää blieb Scardoni erneut ohne Medaille.

Im Januar 2012 gewann Scardoni im französischen Arvieux ihre ersten beiden Alpencup-Rennen. Am 11. Februar 2002 gab sie daraufhin in Nové Město na Moravě ihr Debüt im Skilanglauf-Weltcup. Mit dem 44. Platz blieb sie dabei jedoch ohne Punkte und konnte so den Sprung in den A-Nationalkader noch nicht schaffen. So verblieb sie im Alpencup. Bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2012 in Erzurum lief Scardoni im 10-km-klassisch-Rennen auf den 21. Platz.[5] Im Skiathlon über zweimal 7,5 km erreichte sie Platz 23.[6] Nach eher mittelmäßigen Platzierungen im Alpencup startete Scardoni bei der U23-WM in Liberec im Januar 2013. Im Skiathlon erreichte sie dabei mit Rang 10 ihre erste Einzel-Top-10-Platzierung bei Junioren-Weltmeisterschaften.[7] Kurz darauf startete sie erstmals auch bei den Senioren und reiste zu den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2013 im Val di Fiemme. Nach einem schwachen 42. Platz im Skiathlon[8], belegte sie als Teil der Staffel mit dieser Rang acht.[9] Im 30-km-Abschlussrennen lief sie auf den 28. Platz.[10] Zum Abschluss des Winters 2012/13 startete Scardoni bei der Militär-Skiweltmeisterschaft 2013 und lief über 10 km auf den 23. Platz.

Zu Beginn des Winters 2013/14 bekam Scardoni einen Startplatz im Weltcup-Kader. Beim Auftakt-Etappenrennen wurde sie 69. in Kuusamo. Die Tour de Ski 2013/14 brach sie nach 6 Stationen ab und ging beim Verfolgungsrennen im Val di Fiemme nicht mehr an den Start. Im Februar 2014 gelangen ihr in Oberwiesenthal zwei Siege im Alpencup. Im September 2014 startete Scardoni erstmals im Rollerski-Weltcup und überzeugte dabei mit zwei vierten Plätzen. Nachdem sie im Januar 2015 in Oberwiesenthal erneut vier Top-10-Platzierungen, darunter einen Sieg und einen dritten Platz im Alpencup erreichte, startete Scardoni in Otepää beim Sprintweltcup. Als 41. konnte sie jedoch erneut keine Weltcup-Punkte gewinnen. Auch in den folgenden Weltcups blieb sie ohne Erfolg und ging daher Mitte Februar zurück in den Alpencup, wo ihr in Campra, Rogla und Chamonix-Mont-Blanc bis zum Saisonende drei weitere Siege gelangen und damit auch die Alpencup-Gesamtwertung gewinnen konnte.

Bei den Rollerski-Weltmeisterschaften 2015 im Val di Fiemme verpasste Scardoni als Vierte im Berglauf über 10 km klassisch nur knapp eine erste Medaille.[11] Zu Beginn des Winters 2015/16 errang sie bei der Nordic Opening in Ruka den 37. Platz. Dabei holte sie mit dem 15. Platz bei der Sprintetappe ihre ersten Weltcuppunkte. Es folgte der 35. Platz bei der Tour de Ski 2015/16 und ein Sieg beim Alpencup über 10 km klassisch am Großer Arber. Bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 2017 in Lahti kam sie auf den 33. Platz über 10 km klassisch, auf den zehnten Rang zusammen mit Ilaria Debertolis im Teamsprint und auf den neunten Platz mit der Staffel. Ihre besten Resultate bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang waren der 24. Platz im Sprint und der neunte Rang mit der Staffel und bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol der 25. Platz im Sprint und der siebte Rang mit der Staffel. Bei den Rollerski-Weltmeisterschaften 2019 in Madona holte sie über 10 km klassisch und im Teamsprint jeweils die Silbermedaille.

Siege bei Continental-Cup-RennenBearbeiten

Continental-Cup-Siege im Einzel
Nr. Datum Ort Disziplin Serie
1. 7. Januar 2012 Frankreich  Arvieux 5 km Freistil Individualstart Alpencup
2. 8. Januar 2012 Frankreich  Arvieux 10 km Verfolgung klassisch Alpencup
3. 22. Februar 2014 Deutschland  Oberwiesenthal 10 km klassisch Alpencup
4. 10. Januar 2015 Deutschland  Oberwiesenthal 10 km Freistil Individualstart Alpencup
5. 21. Februar 2015 Schweiz  Campra 10 km klassisch Individualstart Alpencup
6. 1. März 2015 Slowenien  Rogla 15 km klassisch Massenstart Alpencup
7. 15. März 2015 Frankreich  Chamonix-Mont-Blanc 10 km Verfolgung klassisch1 Alpencup
8. 5. März 2016 Deutschland  Arber 10 km klassisch Individualstart Alpencup
9. 9. Februar 2019 Slowenien  Planica 10 km klassisch Individualstart Alpencup
1 Laufschnellste der Verfolgung; keine COC-Punkte.
Continental-Cup-Siege im Team
Nr. Datum Ort Disziplin Serie
1. 23. Februar 2014 Deutschland  Oberwiesenthal 3 × 5 km Staffel Freistil2 Alpencup

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen WinterspielenBearbeiten

Olympische SpieleBearbeiten

  • 2018 Pyeongchang: 9. Platz Staffel, 24. Platz Sprint klassisch, 39. Platz 10 km Freistil, 41. Platz 30 km klassisch Massenstart

Nordische SkiweltmeisterschaftenBearbeiten

  • 2013 Val di Fiemme: 8. Platz Staffel, 28. Platz 30 km klassisch Massenstart, 42. Platz 15 km Skiathlon
  • 2017 Lahti: 9. Platz Staffel, 10. Platz Teamsprint klassisch, 33. Platz 10 km klassisch
  • 2019 Seefeld in Tirol: 7. Platz Staffel, 11. Platz Teamsprint klassisch, 25. Platz Sprint Freistil, 34. Platz 10 km klassisch

Platzierungen im WeltcupBearbeiten

Weltcup-StatistikBearbeiten

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Hinweis: Bei den Distanzrennen erfolgt die Einordnung gemäß FIS.
Platzierung Distanzrennena Skiathlon
Verfolgung
Sprint Etappen-
rennenb
Gesamt Team c
≤ 5 km ≤ 10 km ≤ 15 km ≤ 30 km > 30 km Sprint Staffel
1. Platz  
2. Platz  
3. Platz  
Top 10 2 2 3
Punkteränge 2 1 10 13 3 5
Starts 9 24 2 15 30 5 85 3 5
Stand: Saisonende 2018/19
a inkl. Individualstarts und Massenstarts gemäß FIS-Einordnung
b Gesamtes Rennen, nicht Einzeletappen, z. B. Tour de Ski, Nordic Opening, Saison-Finale
c Mangels geeigneter Quellen vor 2001 eventuell unvollständig

Weltcup-GesamtplatzierungenBearbeiten

Saison Gesamt Distanz Sprint
Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz
2015/16 32 66. 2 80. 30 47.
2016/17 18 92. 5 82. 13 63.
2017/18 19 83. - - 19 55.
2018/19 104 56. 18 65. 86 33.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. FIS Junior World Ski Championships 2009 – Ladies’ SP 1.2 km C Final in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 25. September 2015
  2. FIS Junior World Ski Championships 2009 – Ladies’ 5 km F in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 25. September 2015
  3. FIS Junior World Ski Championships 2010 – Ladies’ 5 km C in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 25. September 2015
  4. FIS Junior World Ski Championships 2010 – Ladies’ Rel 4x3.3 km M in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 25. September 2015
  5. FIS Junior World Ski Championships 2012 – Ladies’ 10 km C in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 25. September 2015
  6. FIS Junior World Ski Championships 2012 – Ladies’ 7.5+7.5 km C/F Skiathlon in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 25. September 2015
  7. FIS Junior World Ski Championships 2013 – Ladies’ 7.5+7.5 km C/F Skiathlon in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 25. September 2015
  8. World Ski Championships 2013 – Ladies’ Skiathlon 7.5/7.5km C/F in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 25. September 2015
  9. World Ski Championships 2013 – Ladies’ Rel 4x5 km M in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 25. September 2015
  10. World Ski Championships 2013 – Ladies’ 30 km C Mst in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 25. September 2015
  11. Roller Skiing World Championships 2015 – Ladies’ 10 km C Uphill in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 25. September 2015