Knives Out – Mord ist Familiensache

Film von Rian Johnson (2019)

Knives Out – Mord ist Familiensache (Originaltitel: Knives Out) ist ein US-amerikanischer Kriminalfilm von Rian Johnson, der sowohl für Regie als auch Drehbuch verantwortlich zeichnete. Die Hauptrollen spielen Daniel Craig, Ana de Armas, Chris Evans und Christopher Plummer. Der Film feierte seine Weltpremiere am 7. September 2019 auf dem Toronto International Film Festival und erschien am 2. Januar 2020 in den deutschen Kinos.

Film
Deutscher TitelKnives Out – Mord ist Familiensache
OriginaltitelKnives Out
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2019
Länge132 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
JMK 10[2]
Stab
RegieRian Johnson
DrehbuchRian Johnson
ProduktionRian Johnson,
Ram Bergman
MusikNathan Johnson
KameraSteve Yedlin
SchnittBob Ducsay
Besetzung
Synchronisation

HandlungBearbeiten

Der erfolgreiche Krimiautor Harlan Thrombey wird am Morgen nach seinem 85. Geburtstag von seiner Haushälterin Fran in seinem Zimmer tot aufgefunden. Obwohl die Behörden offiziell von einem Suizid ausgehen, befragen die Polizisten Elliot und Wagner die verbliebenen Familienmitglieder, um letzte Fragen zu klären. Dabei ist auch der bekannte Privatdetektiv Benoit Blanc anwesend, der von einer ihm unbekannten Person beauftragt wurde, sich des Falles anzunehmen. Infolgedessen befragen die drei alle Angehörigen über die Geburtstagsparty am Abend vor Harlans Tod und über besondere Vorkommnisse in der darauffolgenden Tatnacht.

Nacheinander stellen sich Linda Drysdale, die älteste Tochter von Harlan, ihr Mann Richard, Harlans jüngster Sohn Walt, der zudem der Leiter des hauseigenen Buchverlages ist, Harlans verwitwete Schwiegertochter Joni sowie deren Tochter Meg den Fragen der Ermittler. Sie alle tischen den Polizisten allerdings Lügenmärchen von Konflikten mit dem Familienoberhaupt am Abend vor dessen Tod auf, da ihre Geheimnisse allesamt gute Tatmotive wären. Einzig Blanc lässt sich nicht täuschen und befragt als letztes Harlans Pflegerin Marta Cabrera, die zu einer guten Freundin des Verstorbenen wurde und deshalb gut über die Familie informiert ist.

Da Marta sich übergeben muss, wenn sie lügt, lässt sich Blanc von ihr seine Hypothesen bestätigen: Harlan wollte seine Tochter Linda über die Affäre ihres Mannes Richard informieren, außerdem die Universitätskosten für seine Enkelin Meg streichen, da seine Schwiegertochter Joni ihn um mehrere hunderttausend Dollar betrog, und schlussendlich seinem Sohn Walt die Kontrolle über den Buchverlag entziehen, da dieser ihn penetrant davon überzeugen wollte, die Verfilmungsrechte von Harlans Büchern zu veräußern. Obwohl Blanc keine Informationen über ein Streitgespräch am Abend der Geburtstagsfeier zwischen dem Verstorbenen und seinem Enkel Ransom, dem Sohn von Linda und Richard, in Erfahrung bringen kann, stimmen sämtliche Aussagen der restlichen Familienmitglieder überein, sodass die Ermittler weiterhin von einem Suizid ausgehen.

Einzig Marta weiß, was an jenem Abend tatsächlich geschehen ist: Nachdem sie Harlan zu Bett brachte, wollte sie ihm seine Medikamente verabreichen, verwechselte dabei allerdings die Fläschchen mit einem Schlafmittel und Morphium, sodass sie ihm eine Überdosis des Schmerzmittels spritzte; auch das sonst stets parate Gegenmittel Naloxon war nirgends zu finden. Aus diesem Grund beschloss Harlan, dass es Zeit für sein Ableben sei, weshalb er Marta daran hinderte, Rettung zu rufen. In der Gewissheit eines sicheren Todes entschied er sich, Marta aus dem Visier der Ermittler zu nehmen, auch um so sicherzustellen, dass die Polizisten bei genaueren Nachforschungen nicht dahinterkommen, dass Martas Mutter und Schwester keine Aufenthaltserlaubnis haben.

Sein Plan sah vor, sich selbst zu töten, damit Marta so unter der Beobachtung der restlichen Angehörigen das Haus verlassen, später heimlich über einen Geheimgang zurückkehren, sich im Anschluss als Harlan verkleiden und so nach ihrem Verlassen des Hauses die Lebendigkeit von Harlan gegenüber seinen Nachkommen vortäuschen konnte. Während ihres Hinein- und Herausschleichens wurde sie jedoch kurz von Nana Thrombey, der sehr alten und in ihrer Wahrnehmung eingeschränkten Mutter von Harlan, gesehen, die Marta allerdings für Ransom hielt.

Blanc sieht Marta als einzige „Nichtverdächtige“ an, da sie von Harlans Tod nicht profitiert und nicht unbemerkt lügen kann, und ernennt sie kurzerhand zu seiner Assistentin während der Ermittlungen am nächsten Tag. Dabei kann Marta geschickt ein Überwachungsvideo, auf dem zu sehen war, wie sie ihr Auto nach dem Verlassen des Grundstücks im nahe gelegenen Wald parkt, unbrauchbar machen und ihre Fußspuren, die auf ihre Rückkehr zum Grundstück hätten schließen lassen, verwischen. Allerdings wird Blanc auf ein abgebrochenes Stück Spalier aufmerksam, wodurch er mit Martas Hilfe den Geheimgang zu Harlans Gemach sowie Erdrückstände auf dem Boden findet, was ihn auf Fremdeinwirken schließen lässt.

Gleichzeitig wird im Haus das versiegelte Testament des Verstorbenen gegenüber den Familienangehörigen, darunter auch Ransom, der nicht bei der Beerdigung seines Großvaters war, vorgelesen. Wie alle Anwesenden entsetzt feststellen müssen, hat Harlan sein gesamtes Vermögen in zweistelliger Millionenhöhe, den Verlag sowie das Haus an Marta vermacht und gleichzeitig sämtliche seiner Angehörigen vom Erbe ausgeschlossen. Diese versuchen in der Folge, die ehemalige Pflegerin davon zu überzeugen, das Erbe auszuschlagen. Marta kann sich jedoch mit Ransoms Hilfe der Situation entziehen; ihm, dem „Schwarzen Schaf“ der Familie, gegenüber gesteht sie ihre Schuld am Tod des Familienoberhauptes.

Ransom überzeugt sie davon, das Erbe zu behalten, und verspricht ihr Unterstützung, sofern sie ihm im Gegenzug seinen Anteil auszahlt. So geht sie auf weitere Forderungen der Familie nicht ein, findet in ihrer Post allerdings einen Drohbrief, in dem ein Unbekannter behauptet, von ihrer Schuld zu wissen, als Beweis einen unvollständigen Bericht aus der Gerichtsmedizin vorlegt und um ein Treffen bittet. Zusammen mit Ransom sucht Marta die Gerichtsmedizin auf, um alle Beweise gegen sie zu vernichten. Sie stellen vor Ort fest, dass dies bereits durch Brandstiftung am Gebäude der Gerichtsmedizin geschehen ist. Allerdings ist auch Blanc anwesend und wird auf Marta aufmerksam. Wenig später wird Ransom verhaftet, da Nana sich erinnern kann, ihn in der Mordnacht gesehen zu haben.

Beim Treffen mit dem Unbekannten stellt sich heraus, dass es sich um Fran handelt, die allerdings eine Überdosis Morphium gespritzt bekam und im Sterben liegt. Nachdem sie Marta noch einen Satz mitteilen konnte, versucht diese, die Haushälterin zu reanimieren. Marta ruft einen Notarzt, erzählt Blanc die ganze Geschichte und ist bereit, den restlichen Familienmitgliedern die Wahrheit zu sagen. Zurück im Haus, errät Marta, wo Fran die Kopie des toxikologischen Berichtes deponiert hat. Mithilfe dessen stellt Blanc fest, dass Harlan keinerlei auffällige Mengen an Substanzen im Blut hatte, also eigentlich nicht hätte sterben müssen. Daher unterbindet er, dass Marta mit der Familie redet.

Durch die gesammelten Aussagen der Angehörigen und gefundenen Beweise kann Blanc so die ganze Geschichte des Abends rekonstruieren: Auf der Geburtstagsparty eröffnete Harlan gegenüber Ransom, dass er seine gesamte Familie enterben und stattdessen alles an Marta vererben werde. Daraufhin fasste Ransom den Entschluss, Marta den Tod Harlans in die Schuhe zu schieben, da sie so erbunwürdig werden und das Erbe wieder in die Hände der Familie zurückfallen würde. Er schlich sich nach seinem Streitgespräch über den Geheimgang in Harlans Gemach, vertauschte die Inhalte der Fläschchen, entwendete das Gegenmittel und musste in den nächsten Tagen nur noch die Beweismittel unbemerkt verschwinden lassen sowie Blanc auf den Fall ansetzen.

Dabei wurde er auch kurz von Nana gesehen. Während Harlans Beerdigung suchte er erneut dessen Gemach auf, wurde dabei allerdings von Fran beobachtet, die misstrauisch wurde und sich über ihre Cousine den toxikologischen Bericht aus der Gerichtsmedizin besorgte. Als sie erkannte, dass Ransom der wahre Täter war, ließ sie ihm den Drohbrief zukommen. Da Marta ihm gegenüber jedoch zuvor bereits ihre Schuld eingestand, spielte Ransom sein Spiel mit Marta, an die er den Brief weitergab, und schaltete Fran aus. Marta hat in der Todesnacht aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung die beiden Mittel wegen deren unterschiedlichen Aussehens und Viskosität unterscheiden und somit trotz falscher Beschriftung korrekt spritzen können, weshalb sie nicht an seinem Tod schuld war.

Als Ransom nun von Blanc mit dieser Theorie konfrontiert wird, streitet er alles ab und Blanc merkt, dass man Ransoms Taten nicht nachweisen könne. Allerdings gesteht Ransom leichtsinnig den Mordversuch an Fran in der Annahme, dass diese überlebt habe. Da Fran jedoch tatsächlich im Krankenhaus an ihren Verletzungen verstarb, können ihn die Ermittler wegen Mordes überführen. Während Linda anhand eines mit Geheimtinte geschriebenen Briefes ihres Vaters erkennt, dass sie von Richard betrogen wurde, erholt sich Marta in ihrem neuen, geerbten Haus.

ProduktionBearbeiten

 
Daniel Craig spielt die Hauptrolle
 
Jamie Lee Curtis auf der Premiere des Films am 7. September 2019 auf dem Toronto International Film Festival

Bereits in einem Interview aus dem Jahr 2010 äußerte sich Rian Johnson gegenüber The Independent, dass er an einem „altmodischen Kriminalfilm“ im Stile von Agatha Christie, deren Fan er seit Kindheitstagen sei, Interesse hätte.[3] Nachdem er fast ein Jahrzehnt plante, wie er seinen eigenen Krimi inszenieren könnte, schrieb er schließlich von Anfang des Jahres bis Ende August 2018 das Drehbuch.[4] Dabei ging er laut eigener Aussage strukturiert vor und begann mit dem groben Rahmen, bevor er immer weitere Details vertiefte.

Sein Ansatz war, einen Hitchcock-Thriller inmitten eines Whodunit zu platzieren. Ähnlich wie bei der Krimiserie Columbo wollte er bereits früh in der Geschichte vermeintlich möglichst viele Geheimnisse lüften, sah darin allerdings die Gefahr, dass sich der Zuschauer zurücklehne und den Detektiv auf der Leinwand ermitteln lasse. Deshalb inszenierte er die vermeintlich für den Tod verantwortliche Marta Cabrera als liebenswürdige Protagonistin und Benoit Blanc als ihren Gegenspieler. So wollte Johnson beim Publikum eine mitfiebernde Spannung erzeugen, da die Zuschauer gewohnt seien, dass der Detektiv immer hinter das Geheimnis komme.[5] Außerdem bereinigte er den Drehbuchentwurf von sämtlichen Flüchen, um somit eine PG-13-Freigabe zu ermöglichen.[4]

Wenig später konnte man Daniel Craig, der einen Rätsel lösenden Detektiv verkörpern sollte, für das Projekt gewinnen, nachdem Danny Boyle den zu diesem Zeitpunkt in Planung befindlichen Film James Bond 007: Keine Zeit zu sterben verließ, sich dessen Produktion verschob und sich somit ein Zeitfenster für James Bond-Darsteller Craig öffnete.[6] Der britische Darsteller verwendete bei seiner Verkörperung der Rolle einen amerikanischen Südstaatenakzent, der dem Historiker Shelby Foote nachempfunden und für den ihm ein Sprachcoach zur Seite gestellt wurde.[5]

Am 3. September 2018 legten Johnson und Produzent Ram Bergman das Drehbuch schließlich größeren Filmverleihen vor, die sich bei einer Auktion im Rahmen des Toronto International Film Festivals 2018 die Vertriebsrechte sichern konnten. Knives Out wurde im Zuge dessen als zeitgenössischer Krimi mit Whodunit beschrieben. Ebenso wurde angekündigt, dass man nach Darstellern für sechs bis acht Hauptrollen rund um Craig suche.[6] Letztendlich sicherte sich Lionsgate die nordamerikanischen und Universum Film die deutschen Vertriebsrechte.

Bis zum Start der Dreharbeiten konnte man Chris Evans, Ana de Armas, Jamie Lee Curtis, Don Johnson, Michael Shannon und Lakeith Stanfield verpflichten.[7] Anfang November 2018 wurde bekannt, dass Christopher Plummer, Toni Collette und Katherine Langford ebenfalls Teil der Besetzung sind.[8][9] Weitere Nebenrollen wurden mit Jaeden Martell, Riki Lindhome, Edi Patterson und Raúl Castillo besetzt.[9] Des Weiteren bestätigte der vor allem für seine Synchronisationen bekannte Frank Oz im März 2019, dass er in einer kleinen Rolle einen kurzen Auftritt haben würde.[10] Eine für Ricky Jay gedachte Rolle musste aufgrund seines Todes hingegen mit M. Emmet Walsh ersetzt werden.[11]

Dass eine solche Starbesetzung möglich wurde, führte Johnson auf den zügigen Drehbeginn zurück, durch den niemand weit in die Zukunft hätte planen müssen. Während man Evans durch den Drehort Massachusetts, an dem er nach seinem Ausstieg aus dem Marvel Cinematic Universe eine Pause machen wollte, überzeugen konnte, wollte die von Casting Director Mary Vernieu vorgeschlagene de Armas zuerst keine lateinamerikanische Rolle spielen. Nach einem persönlichen Treffen mit Johnson und der Gelegenheit, das Drehbuch zu lesen, ließ sie sich allerdings umstimmen.[4]

Für die Kostüme der einzelnen Darsteller war Jenny Eagan verantwortlich. Bei ihren ersten Entwürfen musste sie sich ausschließlich an den Schilderungen des Drehbuches orientieren, da zu dieser Zeit noch keine Rollen besetzt waren. Später wurden ihre Ideen mit Einflüssen von Johnson und teilweise den jeweiligen Darstellern vermischt. So orientierte sich Eagan für Craigs Kostüm am Stil der Südstaaten in den ’50er Jahren: es sollte prinzipiell einfach, ein wenig exzentrisch und mit spezifischen Details gespickt sein.[5]

Die Dreharbeiten begannen am 30. Oktober 2018 in Boston unter dem Arbeitstitel Morning Bell.[7][9] Als Kameramann fungierte Steve Yedlin, der zuvor bereits bei Star Wars: Die letzten Jedi mit Johnson zusammenarbeitete.[12] Er verwendete das im Gegensatz zum Standard-Kinoformat 2.39:1 größere 1.85:1-Filmformat, einerseits um den Film älter wirken zu lassen, andererseits um so mehr Personen im Bild unterbringen zu können.[5] Im November 2018 erfolgten Filmaufnahmen in Natick, einen Monat später in Wellesley.[13]

Für Innenaufnahmen und wenige Außenaufnahmen des Herrenhauses der Thrombeys fungierte das einhundert Jahre alte Ames Mansion im Borderland State Park südlich von Boston.[14] Dieses wurde von Produzent Bergman bereits vor der Fertigstellung des Drehbuches ausgewählt und war letztendlich auch der Grund, warum die Produktion rund um Boston erfolgte.[5] Das Produktionsteam verwendete für Filmaufnahmen allerdings nur den ersten Stock des Anwesens, die oberen Stockwerke wurden aufgrund von fehlenden Voraussetzungen in einem Studio nachgebaut.[14] Ein Vorteil des Hauses war, dass man die bereits vorhandene Inneneinrichtung benutzen konnte und Szenenbildner David Crank nur noch weitere Requisiten ergänzen musste. Zudem konnte die Produktion das natürliche Licht von außen verwenden. Damit man auch in der Dunkelheit das Grundstück von innen heraus erkennen konnte, entstanden viele Nachtaufnahmen am Tag, wofür man die Fenster gezielt abdunkelte. Schwierigkeiten erstanden hingegen für Kameramann Yedlin bei der Umsetzung von den von Johnson gewünschten dynamischen Kamerafahrten in den mit Requisiten, Schauspielern und Crewmitgliedern gefüllten, engen Räumen.[5]

Für Außenaufnahmen wurde ein privates Herrenhaus außerhalb von Boston verwendet, das durch den Erfolg des Filmes für die Besitzer unerwünschtes Interesse erfuhr. Das Haus von Hugh Ransom Drysdale befindet sich in Lincoln, das Gebäude der Gerichtsmedizin in Marlborough und ein im Film vorkommendes Restaurant in Berlin, alle in Massachusetts gelegen. Die Verfolgungsjagd wurde in Maynard sowie in Waltham gefilmt. Weitere Drehorte waren das Medfield State Hospital in Medfield sowie Canton.[14] Die Dreharbeiten wurden am 31. Dezember 2018 offiziell beendet.[15]

Knives Out – Mord ist Familiensache wurde in Orange County und in Dallas einem Testpublikum gezeigt.[5] Ein erster Trailer wurde am 2. Juli 2019 veröffentlicht.[16] Wenig später wurde bekannt, dass Knives Out im Rahmen des Toronto International Film Festivals 2019 aufgeführt wird,[17] wo er schließlich am 7. September seine Weltpremiere feierte. Nach weiteren Aufführungen auf Filmfestivals, darunter das London Film Festival, das Chicago International Film Festival, das Festival Internacional de Cine de Mar del Plata und das Internationale Filmfestival von Stockholm, kam der Film am 27. November 2019 in die nordamerikanischen Kinos. Ein deutschsprachiger Kinostart erfolgte am 2. Januar 2020.

In Nordamerika erschien der Film am 7. Februar digital und am 25. Februar 2020 auf DVD und Blu-ray.[18] Der deutsche Heimkinostart erfolgte am 1. Mai 2020 digital und am 8. Mai auf DVD, Blu-ray und UHD Blu-ray mit rund dreistündigem Bonusmaterial.[19]

SynchronisationBearbeiten

Die deutsche Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch und unter der Dialogregie von Martin Halm im Auftrag von Scalamedia.[20]

Rolle Darsteller Synchronsprecher
Benoit Blanc Daniel Craig Dietmar Wunder
Marta Cabrera Ana de Armas Regina Beckhaus
Hugh Ransom Drysdale Chris Evans Dennis Schmidt-Foß
Harlan Thrombey Christopher Plummer Lothar Blumhagen
Detective Lieutenant Elliot Keith Stanfield Florian Hoffmann
Trooper Wagner Noah Segan Gerrit Schmidt-Foß
Linda Drysdale Jamie Lee Curtis Cornelia Meinhardt
Richard Drysdale Don Johnson Reent Reins
Joni Thrombey Toni Collette Christin Marquitan
Megan „Meg“ Thrombey Katherine Langford Lydia Morgenstern
Walter „Walt“ Thrombey Michael Shannon Torben Liebrecht
Donna Thrombey Riki Lindhome Nicole Hannak
Jacob Thrombey Jaeden Martell Sebastian Fitzner
Wanetta „Nana“ Thrombey K. Callan Margot Rothweiler
Fran Edi Patterson Bianca Krahl
Mrs. Cabrera Marlene Forte Iris Artajo
Alice Cabrera Shyrley Rodriguez Ronja Peters
Alan Stevens Frank Oz Lothar Hinze
Mr. Proofroc M. Emmet Walsh Holger Schwiers
Nachrichtensprecher Gary Tanguay Sven Brieger
Detective Hardrock Joseph Gordon-Levitt (Stimme) Stefan Bräuler

RezeptionBearbeiten

AltersfreigabeBearbeiten

In den Vereinigten Staaten wurde der Film von der MPA als PG-13 eingestuft. In Deutschland erhielt der Film von der FSK eine Freigabe ab 12 Jahren. In der Freigabebegründung heißt es, der Film sei insgesamt ruhig und dialogorientiert inszeniert. Er beziehe seine Spannung vor allem aus den Ermittlungen des Detektivs und aus den immer neuen Enthüllungen. Zwei Tötungsszenen seien kurz gehalten und wenig blutig dargestellt, sodass bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren keine emotionale Überforderung zu befürchten sei. Zudem sei die Handlung für bereits 12-Jährige als von ironischem Humor durchzogene Krimigeschichte erkennbar, was eine Distanzierung erleichtere.[21]

KritikenBearbeiten

Der Film erhielt sehr positive Kritiken. Die Rezensionssammlung Rotten Tomatoes listet 442 Kritiken, die zu 97 Prozent positiv ausfallen. Die Durchschnittsbewertung liegt bei 8,3 von 10 Punkten. In der Zusammenfassung wird der „sorgfältig aufgebauten Spannungsbogen, der sich hervorragend des erstklassigen Ensembles bedient“, gelobt.[22]

Für David Rooney vom Hollywood Reporter stellt Knives Out – Mord ist Familiensache von Anfang bis Ende einen Genuss dar. Es handle sich um eine spielerische und zeitgemäße Erneuerung des Kriminalfilmes, der genretypisch mit großen Schauspielstars, einem Whodunit-Konzept und Referenzen an ältere Genrefilme, so bspw. an die Agatha-Christie-Verfilmungen, punkten könne. Der eigentliche Star des Filmes sei jedoch das von Rian Johnson geschriebene Drehbuch. Die Geschichte sei raffiniert geplant, sodass sich erst zu späteren Zeitpunkten des Filmes die vorangegangene Arbeit auszahle, sehr unterhaltsam, habe einen schlauen Sinn für Humor und könne mit klugen sowie subversiven Klassenkommentaren, so z. B. bezüglich der Einwanderungspolitik, überzeugen. Die Schauspieler würden durchweg starke Leistungen abliefern, bei denen jeder seine Momente bekomme, allerdings seien die Darbietungen von Jamie Lee Curtis, Toni Collette, Chris Evans und dem grandiosen Christopher Plummer besonders hervorzuheben. Der unaufgeregte Daniel Craig, dessen Figur des Benoit Blanc ein komplettes Gegenstück zu Hercule Poirot sei, und die charmante Ana de Armas bilden hingegen den roten Faden, der alle Handlungen und Figuren zusammenhalte. Des Weiteren besitze der Film ein aufwendiges Produktions- und Kostümdesign, wobei sich die Verspieltheit des Filmes wie auch des verstorbenen Harlan Thrombey im Filmset widerspiegeln würde. Das Anwesen der Familie, auf dem ein Großteil der Handlung spiele und das durch die Kamera sehr gut in Szene gesetzt werde, bezeichnet Rooney dabei als „Wunderkabinett“. Zum Schluss lobt Rooney noch die Orchestermusik von Nathan Johnson, die eine perfekte Ergänzung für den zeitweise lustigen, spannenden und verworrenen Film sei.[23]

Auch Peter Debruge von Variety urteilt, dass der Film beweise, dass sein Genre im Kino noch lebendig ist, auch wenn es durch unzählige Fernsehkrimis und Krimiserien zunehmend aus den Lichtspielhäusern verdrängt wurde. Mit seinem Werk würdige Johnson Autoren wie Agatha Christie, Arthur Conan Doyle und Ruth Rendell, wobei Knives Out ähnlich wie die Filme Eine Leiche zum Dessert und Alle Mörder sind schon da aufgebaut sei, die eine feine Linie zwischen Hommage und Selbstparodie aufweisen würden. Dies sei zeitgleich auch eine der größten Überraschungen: für Debruge schaffe es der Film perfekt, den Kriminalfilm und die Komödie miteinander zu verschmelzen. Genreuntypisch sei dabei, dass durch Rückblenden nicht noch weitere Rätsel entstehen würden, sondern die schonungslose Wahrheit sowie die Lügen verschiedener Figuren aufgedeckt werden. Alle Schauspieler zeigen dabei gute Leistungen, sollen aber, bis auf Craig, keinen großen Eindruck hinterlassen. Stattdessen würden sie überspitzt böse dargestellt werden, auch, da die Geschichte aus Sicht der Pflegerin Marta Cabrera erzählt werde. Allerdings hätte dies Johnson ermöglicht, Aussagen über Wohlstand und den Anspruch auf eigenes Land zu treffen. Des Weiteren lobt Debruge das eher britisch wirkende Szenenbild, für das Produktionsdesigner Daniel Crank das Anwesen der Familie so gestaltet habe, dass es so wirke, als wäre es von der Hauptfigur, einem Krimiautoren, selbst entworfen worden. Als Fazit zieht Debruge, der Kriminalfall werde auf die rundeste Art und Weise erzählt.[24]

Andreas Schneider bezeichnet den Film in der Neuen Zürcher Zeitung vom 1. Januar 2020 als „grandiosen Kinoschwank über das Trump-America“. Der Regisseur Rian Johnson habe einen „excellenten hochkarätig besetzten Thriller“ geschaffen.[25]

Als einer der wenigen steht Glenn Lovell von CinemaDope.com dem Film kritisch gegenüber. Er merkt an, dass Knives Out keine neuen Wege gehe, sondern sich im Altbekannten seines Genres bewege und dabei einen Ermittler, der die eine Wahrheit finden müsse, sowie viele Verdächtige inszeniere. Die dabei im Mittelpunkt stehende Familie werde als eine gierige Herde von hyänenartigen Nachkommen dargestellt, unter denen nur der bemerkenswert spitzige Plummer sowie Curtis und Evans überzeugen könnten. Lovell kritisiert, dass Johnson bei der Geschichte sowie ihrem Erzähltempo wesentliche Fehler mache, wodurch die zwei Stunden Laufzeit viel zu lange seien. Zudem würden Johnsons Versuche, den Zuschauer in die Irre zu führen, zu offensichtlich sein und die finale Auflösung könne ebenfalls nicht überzeugen.[26]

EinspielergebnisBearbeiten

Durch erste Vorpremieren am 22. und 23. November 2019 konnte Knives Out rund 2 Millionen US-Dollar in 936 ausgewählten US-amerikanischen Kinos erwirtschaften.[27] In der Startwoche konnte der Film mit einem Einspielergebnis von 27 Millionen US-Dollar auf Rang 2 der US-Kino-Charts einsteigen,[28] diesen Platz in der Folgewoche mit weiteren 14,15 Millionen verteidigen und erst in der dritten Woche mit Einnahmen von rund neun Millionen US-Dollar auf Platz 3 abrutschen.[29][30] Obwohl der Film Anfang Januar 2020 mit rund 250.000 Kinobesuchern nur auf Rang 4 der deutschen Kino-Charts einsteigen konnte, trotzdem allerdings den besten Neustart der Woche hinlegte,[31] verbesserte er sich in der Folgewoche mit rund 185.000 verkauften Kinotickets auf Platz 2.[32] Dem Budget von rund 40 Millionen US-Dollar stehen weltweite Einnahmen von 309,23 Millionen US-Dollar gegenüber, von denen der Film allein 165,36 Millionen im nordamerikanischen Raum einspielen konnte.[33] In Deutschland verzeichnete der Film insgesamt 1.129.890 Kinobesucher, durch die er 10,15 Millionen Euro erwirtschaften konnte und sich auf Platz 4 der erfolgreichsten Filme des Jahres befindet.[34]

Auszeichnungen (Auswahl)Bearbeiten

AACTA International Awards 2020

Art Directors Guild Awards 2020

  • Nominierung in der Kategorie Contemporary Film[36]

British Academy Film Awards 2020

Chicago Film Critics Association Awards 2019

Costume Designers Guild Awards 2020

  • Nominierung in der Kategorie Excellence in Contemporary Film (Jenny Eagan)[38]

Critics’ Choice Movie Awards 2020

Detroit Film Critics Society Awards 2019

Eddie Awards 2020

  • Nominierung in der Kategorie Bester Filmschnitt – Komödie (Bob Ducsay)[41]

Golden Globe Awards 2020

Hollywood Critics Association Awards 2020

  • Auszeichnung als Bestes Schauspielensemble
  • Nominierung für das Beste originale Drehbuch (Rian Johnson)[42]

Houston Film Critics Society Awards 2020

  • Nominierung als Bester Film
  • Nominierung für das Beste Drehbuch[43]

London Critics’ Circle Film Awards 2020

National Board of Review Awards 2019

National Film & TV Awards 2019

  • Nominierung als Bester Film 2019
  • Nominierung als Beste Produzenten (Ram Bergman & Rian Johnson)[46]

Online Film Critics Society Awards 2020

Oscarverleihung 2020

Producers Guild of America Awards 2020

  • Nominierung als Bester Film (Rian Johnson & Ram Bergman)[48]

San Diego Film Critics Society’s Awards 2019

  • Auszeichnung für das Beste Schauspielensemble
  • Nominierung für die Beste komödiantische Darbietung (Daniel Craig)
  • Nominierung für das Beste Originaldrehbuch (Rian Johnson)[49]

Satellite Awards 2019

Seattle Film Critics Society Awards 2019

  • Nominierung als Bestes Schauspielensemble
  • Nominierung für das Beste Drehbuch (Rian Johnson)[51]

St. Louis Film Critics Association Awards 2019

  • Nominierung als Beste Komödie[52]

Washington D.C. Area Film Critics Association Awards 2019

  • Auszeichnung als Bestes Schauspielensemble
  • Nominierung für das Beste Originaldrehbuch (Rian Johnson)[53]

Writers Guild of America Awards 2020

  • Nominierung für das Beste Originaldrehbuch (Rian Johnson)[54]

FortsetzungBearbeiten

Anfang Januar 2020 bestätigte Rian Johnson gegenüber dem Hollywood Reporter, dass er bereits an einer Fortsetzung zum Film arbeite, die möglichst schnell in Produktion gehen solle. Zudem verriet er, dass der von Daniel Craig verkörperte Benoit Blanc erneut in Erscheinung treten und einen neuen Fall untersuchen werde.[55]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Freigabebescheinigung für Knives Out – Mord ist Familiensache. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für Knives Out – Mord ist Familiensache. Jugendmedien­kommission.
  3. Matilda Battersby: Rian Johnson: How I went from Brick to Brothers Bloom. In: The Independent. 3. Juni 2010, abgerufen am 1. März 2020.
  4. a b c Natalie Jarvey: Making of 'Knives Out': How Rian Johnson Assembled a Star-Studded "Jigsaw Puzzle". In: The Hollywood Reporter. 18. November 2019, abgerufen am 2. März 2020.
  5. a b c d e f g Bonusmaterial zum Film von Lionsgate.
  6. a b Mike Fleming Jr.: Toronto Kicks Off With Hot Package: Daniel Craig Stars, Rian Johnson Directs & Scripts Murder Mystery ‘Knives Out’. In: Deadline.com. 4. September 2018, abgerufen am 1. März 2020.
  7. a b Dave Trumbore: Rian Johnson Reveals On-Set Image as Filming Starts on ‘Knives Out’. In: Collider.com. 30. Oktober 2018, abgerufen am 1. März 2020.
  8. Borys Kit & Mia Galuppo: Katherine Langford Joins Rian Johnson's 'Knives Out' (Exclusive). In: The Hollywood Reporter. 9. November 2018, abgerufen am 1. März 2020.
  9. a b c Andreas Wiseman: ‘Knives Out’: Riki Lindhome, Edi Patterson, Raúl Castillo Join Rian Johnson Movie. In: Deadline.com. 9. November 2018, abgerufen am 1. März 2020.
  10. Ben Pearson: Yoda Actor Frank Oz Reuniting with ‘Star Wars: The Last Jedi’ Director Rian Johnson to Act in ‘Knives Out’. In: Slashfilm.com. 12. März 2019, abgerufen am 2. März 2020.
  11. Lauren Huff: Daniel Craig's Knives Out character pays homage to 1972's Sleuth, and more Easter eggs from the film. In: Entertainment Weekly. 29. November 2019, abgerufen am 2. März 2020.
  12. Christopher Marc: Rian Johnson reuniting with 'Last Jedi' cinematographer Steve Yedlin for 'Knives Out'. In: thegww.com. 30. September 2018, abgerufen am 1. März 2020.
  13. Bob Brown: Knives Out movie being shot in Wellesley now. In: thewellesleyreport.com. 7. Dezember 2018, abgerufen am 1. März 2020.
  14. a b c Where was 'Knives Out' filmed? The house, the city and the filming locations of the movie. In: atlasofwonders.com. Abgerufen am 1. März 2020.
  15. Knives Out In: backstage.com, abgerufen am 1. März 2020.
  16. Felix Weyers: "Knives Out": Trailer zum neuen Mystery-Thriller des "Star Wars 8"-Regisseurs. In: Filmstarts. 2. Juli 2019, abgerufen am 1. März 2020.
  17. Brent Lang: Toronto Film Festival: ‘Joker,’ ‘Ford v Ferrari,’ ‘Hustlers’ Among Big Premieres. In: Variety. 23. Juli 2019, abgerufen am 1. März 2020.
  18. John Squires: Rian Johnson’s ‘Knives Out’ Brings Murder and Mystery into Your Home This February. In: bloody-disgusting.com. 21. Januar 2020, abgerufen am 2. März 2020.
  19. Heiner Gumprecht: Knives Out – Krimi-Komödie mit Daniel Craig und Chris Evans kommt ins Heimkino. In: kinofans.com. 24. März 2020, abgerufen am 1. Mai 2020.
  20. Knives Out – Mord ist Familiensache in der Deutschen Synchronkartei
  21. Freigabebegründung In: spio-fsk.de, abgerufen am 3. Januar 2020.
  22. Knives Out. In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 20. Juli 2020 (englisch).
  23. David Rooney: 'Knives Out': Film Review. In: The Hollywood Reporter. 7. September 2019, abgerufen am 12. Februar 2020.
  24. Peter Debruge: Film Review: Rian Johnson’s ‘Knives Out’. In: Variety. 7. September 2019, abgerufen am 12. Februar 2020.
  25. Andreas Scheiner in der NZZ, 3. Januar 2020: Der Film «Knives Out» ist ein grandioser Kriminalschwank über Trumps Amerika.
  26. Glenn Lovell: Knives Out – CinamaDope. In: CinemaDope.com. Abgerufen am 12. Februar 2020.
  27. Anthony D’Alessandro: How Disney Turned ‘Frozen 2’ Into Biggest Global Toon Debut Of All-Time With $358M+, November Animated Pic U.S. Record $130M. In: Deadline.com. 25. November 2019, abgerufen am 12. Februar 2020.
  28. Manuel Weis: Starkes Kinowochenende: «Eiskönigin» lockt die Massen in die Säle. In: Quotenmeter.de. 2. Dezember 2019, abgerufen am 12. Februar 2020.
  29. Sidney Schering: Stabilität in den deutschen Kinos, angeführt von Eiskönigin Elsa … In: Quotenmeter.de. 9. Dezember 2019, abgerufen am 12. Februar 2020.
  30. Manuel Weis: Kino-Deutschland hat keine Nummer eins. In: Quotenmeter.de. 16. Dezember 2019, abgerufen am 12. Februar 2020.
  31. Sidney Schering: «Knives Out»: Daniel-Craig-Krimi legt besten Neustart der Woche hin. In: Quotenmeter.de. 6. Januar 2020, abgerufen am 12. Februar 2020.
  32. Sidney Schering: «Knives Out» hält sich in Deutschland super, «1917» legt in den USA massiv zu. In: Quotenmeter.de. 13. Januar 2020, abgerufen am 12. Februar 2020.
  33. Knives Out – Mord ist Familiensache In: Box Office Mojo, abgerufen am 20. Juli 2020.
  34. Top 100 Deutschland 2020 In: insidekino.de, abgerufen am 20. Juli 2020.
  35. Pip Bulbeck: AACTA International Awards: 'The Irishman' Leads With 6 Nominations In: The Hollywood Reporter am 10. Dezember 2019, abgerufen am 12. Dezember 2019.
  36. Carolyn Giardina: 'Joker,' 'Once Upon a Time in Hollywood,' 'Rise of Skywalker' Among Art Directors Guild Nominees. In: The Hollywood Reporter, 9. Dezember 2019.
  37. Karen M. Peterson: Chicago Film Critics Association Announces 2019 Nominees, ‘Once Upon a Time… in Hollywood’ Leads In: awardscircuit.com am 12. Dezember 2019, abgerufen am 3. Januar 2020.
  38. Jazz Tangcay: 'Hustlers', 'Jojo Rabbit' and 'Queen & Slim' Receive Costume Design Nominations. In: Variety, 10. Dezember 2019.
  39. Marc Malkin: Critics’ Choice: ‘The Irishman,’ ‘Once Upon a Time in Hollywood’ Lead Movie Nominations. In: Variety. 8. Dezember 2019, abgerufen am 9. Dezember 2019.
  40. Mike Tyrkus: Detroit Film Critics Society Announces 2019 Nominations In: cinemanerdz.com am 6. Dezember 2019, abgerufen am 7. Dezember 2019.
  41. Carolyn Giardina: 'Ford v Ferrari,' 'The Irishman,' 'Joker' Among American Cinema Editors' Eddie Nominees. In: The Hollywood Reporter, 11. Dezember 2019.
  42. Karen M. Peterson: LAOFCS Announces New Name and 2019 Nominations In: awardscircuit.com am 25. November 2019, abgerufen am 26. November 2019.
  43. Houston Film Critics Society Nominees See ‘Marriage Story,’ Tarantino’s 9th Film In The Lead In: houstonfilmcritics.com am 16. Dezember 2019, abgerufen am 3. Januar 2020.
  44. Andrew Pulver: The Souvenir leads nominations for London critics' circle film awards In: theguardian.com am 17. Dezember 2019, abgerufen am 3. Januar 2020.
  45. Marianne Garvey: National Board of Review names 'The Irishman' best film of 2019 In: edition.cnn.com am 4. Dezember 2019, abgerufen am 5. Dezember 2019.
  46. Naomi Wakeling: Nominations for the 2nd annual National Film & TV Awards are announced. In: nationalfilmandtvawards.com. 21. Oktober 2019, abgerufen am 7. Dezember 2019.
  47. Erik Anderson: Online Film Critics Society (OFCS) nominations: ‘The Irishman,’ Once Upon a Time…,’ ‘Marriage Story, ‘ ‘Parasite’ lead In: awardswatch.com am 23. Dezember 2019, abgerufen am 3. Januar 2020.
  48. Michael Schneider: Producers Guild Awards Nominees Include '1917', 'Parasite', 'Succession', 'Fleabag'. In: Variety am 7. Januar 2020, abgerufen am 7. Januar 2020.
  49. 2019 San Diego Film Critics Society’s Award Nominations In: sdfcs.org am 6. Dezember 2019, abgerufen am 8. Dezember 2019.
  50. 2019 Nominees – International Press Academy In: pressacademy.com, abgerufen am 4. Dezember 2019.
  51. Jessica Peña: ‘Parasite’ and Bong Joon-Ho Win Top Awards From Seattle Film Critics Society In: awardscircuit.com am 16. Dezember 2019, abgerufen am 3. Januar 2020.
  52. Erik Anderson: St. Louis Film Critics Association nominations: 'Once Upon a Time…,' 'The Irishman,' '1917,' 'Marriage Story' lead. In: awardswatch.com. 8. Dezember 2019, abgerufen am 9. Dezember 2019.
  53. 'Parasite' Finds a Host in D.C. Film Critics In: dcfilmcritics.com am 8. Dezember 2019, abgerufen am 9. Dezember 2019.
  54. Marc Malkin: Greta Gerwig, Noah Baumbach, Bong Joon Ho Among Writers Guild Awards Film Nominees. In: Variety am 6. Januar 2020, abgerufen am 7. Januar 2019.
  55. Piya Sinha-Roy & Rebecca Keegan: 'Knives Out' Sequel in the Works, Story to Center on Daniel Craig's Detective Character. In: The Hollywood Reporter. 5. Januar 2020, abgerufen am 13. Januar 2020.