Der 11. Eurovision Young Musicians fand 2002 im Berliner Konzerthaus statt. Es war das erste Mal das diese Veranstaltung in Deutschland ausgetragen wurde. Es gewann der österreichische Geiger Dalibor Karvay.[1]

11. Eurovision Young Musicians
Datum 15. Juni (Erstes Halbfinale)

16. Juni (Zweites Halbfinale)
19. Juni (Finale)

Austragungsland Deutschland Deutschland
Austragungsort Berliner Konzerthaus
Berliner Konzerthaus, Berlin
Austragender Fernsehsender
Moderation Julia Fischer
Orchester Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Teilnehmende Länder 20
Gewinner Osterreich Österreich
Erstmalige Teilnahme Rumänien Rumänien
Tschechien Tschechien
Zurückkehrende Teilnehmer Danemark Dänemark
Griechenland Griechenland
Italien Italien
Kroatien Kroatien
Schweden Schweden
Zypern 1960 Zypern
Zurückgezogene Teilnehmer Belgien Belgien
Frankreich Frankreich
Irland Irland
Slowakei Slowakei
Spanien Spanien
Ungarn Ungarn
Abstimmungsregel Eine professionelle Jury bestimmt die ersten drei Plätze. Die restlichen Ergebnisse bleiben unveröffentlicht.
Norwegen EYM 2000Schweiz EYM 2004

Teilnehmer Bearbeiten

 
  • Länder, die 2002 teilgenommen haben
  • Länder, die bereits im Halbfinale ausgeschieden sind
  • Länder, die in der Vergangenheit teilgenommen haben, jedoch nicht 2002
  • Es nahmen 20 Länder teil, zwei mehr als im Vorjahr. Rumänien und Tschechien gaben ihr Debüt, Dänemark, Griechenland, Italien, Kroatien, Schweden und Zypern kehrten zum Wettbewerb zurück. Belgien, Frankreich, Irland, die Slowakei, Spanien und Ungarn zogen sich vom Wettbewerb zurück.

    Format Bearbeiten

    Jedes Land schickt einen Musiker, welcher nicht älter als 19 Jahre ist, zum Wettbewerb. Dieser spielt dann ein Instrument und stellt mit diesem ein Stück vor. Da die Anzahl der Teilnehmer den Zeitrahmen für ein Finale sprengen würde, gab es zwei Halbfinale.

    So entschied eine professionelle Jury am Ende lediglich acht Länder, die im Finale auftreten werden. Die Jury entscheidet daraufhin ebenfalls die ersten drei Plätze dort. Folgende Juroren saßen 2002 in der Jury:[2]

    Halbfinale Bearbeiten

    Folgende Länder schieden in den zwei Halbfinalen aus:

    Land Interpret Instrument
    Danemark  Dänemark Philippe Benjamin Skow Violine
    Estland  Estland Michael Paull Gitarre
    Finnland  Finnland Jonathan Rautiola Saxophon
    Italien  Italien Anna Tifa Violine
    Kroatien  Kroatien Ivo Dropulich Violine
    Lettland  Lettland Ruslan Vilensky Cello
    Niederlande  Niederlande Fleur Bouverie Klarinette
    Norwegen  Norwegen Vilde Frang Bjærke Violine
    Rumänien  Rumänien Cristian Andrei Fatou Violine
    Russland  Russland Nikita Borisoglebski Violine
    Schweden  Schweden Jacob Korányi Cello
    Schweiz  Schweiz Beatrice Berrut Klavier
    Zypern 1960  Zypern Andreas Joannidis Cello

    Finale Bearbeiten

    Das Finale fand am 19. Juni statt. Es nahmen 7 Länder teil, wobei nur die ersten drei Plätze bekanntgegeben wurden.

    Platz Startnr. Land Interpret Instrument Stück
    1. 1 Osterreich  Österreich Dalibor Karvay Violine Carmen Fantasy von Franz Waxman
    2. 2 Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Sarah Williamson Klarinette Clarinet Concerto von Aaron Copland
    3. 6 Slowenien  Slowenien Karmen Pecar Cello Cello Concerto von Dmitri Shostakovitch
    3 Griechenland  Griechenland Theodore Milkov Marimba Marimbaphone Concerto von Ney Rosauro
    4 Tschechien  Tschechien Jakub Tylman Cello Hungarian Rhapsody von David Popper
    5 Deutschland  Deutschland Alina Pogostkina Violine Rondo Capriccioso von Camille Saint-Saens
    7 Polen  Polen Piotr Jasiurkowski Violine Gipsy Melodies von Pablo de Sarasate

    Übertragung Bearbeiten

    Land Sender
    Teilnehmende Länder
    Danemark  Dänemark DR
    Deutschland  Deutschland 3sat
    ZDF
    Estland  Estland ETV
    Finnland  Finnland Yle TV1
    Frankreich  Frankreich France 3
    Griechenland  Griechenland ERT
    Italien  Italien Rai
    Lettland  Lettland LTV
    Norwegen  Norwegen NRK
    Osterreich  Österreich ORF
    Polen  Polen TVP2
    Schweden  Schweden SVT
    Schweiz  Schweiz TSI
    TSR
    DRS
    Slowakei  Slowakei STV
    Slowenien  Slowenien RTV SLO
    Spanien  Spanien TVE
    Tschechien  Tschechien ČT
    Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich BBC
    Zypern 1960  Zypern CyBC
    Nicht teilnehmende Länder
    Belgien  Belgien VRT
    RTBF
    Island  Island RÚV
    Malta  Malta PBS

    Einzelnachweise Bearbeiten

    1. EBU.CH :: EBU news – 2002_06_20. 4. Februar 2005, archiviert vom Original am 4. Februar 2005; abgerufen am 21. Juli 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ebu.ch
    2. Eurovision Young Musicians 2002 | Year page | Eurovision Young Musicians – Vienna 2012. 11. Dezember 2013, archiviert vom Original am 11. Dezember 2013; abgerufen am 18. Mai 2022.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.youngmusicians.tv