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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Brockscheid
Brockscheid
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Brockscheid hervorgehoben

Koordinaten: 50° 8′ N, 6° 51′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Daun
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 2,05 km2
Einwohner: 199 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54552
Vorwahl: 06573
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 011
Adresse der Verbandsverwaltung: Leopoldstraße 29
54550 Daun
Website: www.brockscheid.de
Ortsbürgermeister: Frank Michels
Lage der Ortsgemeinde Brockscheid im Landkreis Vulkaneifel
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Über dieses Bild

Brockscheid ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an.

Brockscheid, Luftaufnahme (2015)

GeographieBearbeiten

Der Ort liegt in der Vulkaneifel.

GeschichteBearbeiten

1563 hatte Brockscheid unter dem Namen Prockscheid sieben, 1684 sechs Feuerstellen. Landesherrlich gehörte die Ortschaft bis Ende des 18. Jahrhunderts zum Kurfürstentum Trier und unterstand als Teil des Zents Udler der Verwaltung des Amtes und Hochgerichts Daun.[2]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Brockscheid, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 66
1835 102
1871 106
1905 149
1939 181
Jahr Einwohner
1950 195
1961 177
1970 204
1987 231
2005 222

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Brockscheid besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

GlockengießereienBearbeiten

In Brockscheid bestehen zwei von nur noch wenigen Glocken­gießereien in Deutschland.

  • Die Glockengießertradition der Familie Mark lässt sich bis 1620 zurückverfolgen.[5] Die Eifeler Glockengießerei, seit 1840 in Brockscheid ansässig und in der sechsten Generation, wird von der einzigen Glockengießermeisterin Europas, Cornelia Mark-Maas, geführt (Stand Februar 2011).[6]
  • Glocken- und Kunstguss Hermann Schmitt ist die zweite Gießerei.

Archäologische BodendenkmaleBearbeiten

Auf halbem Weg in Richtung Liesertal kann man die Fundamente der sogenannten Geisenburg erkennen. Die 1340 erbaute Burg trug ursprünglich den Namen Freudenstein.[7]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Brockscheid – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 112, 149.
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Christian Clemens: Kaum noch Arbeit für Glockengießer. In: Die Rheinpfalz. 28. Dezember 2013, archiviert vom Original am 29. Dezember 2013; abgerufen am 5. August 2015.
  6. Andreas Wenderoth: Die letzten ihrer Art. Glockengießer, Stockmacher oder Büromaschinenmechaniker gibt es nur noch wenige. Die Berufe fallen aus der Zeit. Und jedesmal verschwindet auch ein Stück Kultur. Artikel in der Wochenendbeilage (Magazin) der Berliner Zeitung vom 12./13. Februar 2011.
  7. Eintrag zu Freudenstein in der privaten Datenbank „Alle Burgen“.