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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Brücktal
Brücktal
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Brücktal hervorgehoben

Koordinaten: 50° 19′ N, 6° 59′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Kelberg
Höhe: 467 m ü. NHN
Fläche: 2,42 km2
Einwohner: 70 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km2
Postleitzahl: 53539
Vorwahl: 02692
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 208
Adresse der Verbandsverwaltung: Dauner Straße 22
53539 Kelberg
Website: www.vgv-kelberg.de
Ortsbürgermeister: Werner Schumacher
Lage der Ortsgemeinde Brücktal im Landkreis Vulkaneifel
ScheidHallschlagOrmontKerschenbachReuthStadtkyllJünkerathSchüllerGönnersdorfEschFeusdorfLissendorfBirgelSteffelnWiesbaumBerndorfHillesheim (Eifel)OberbettingenBasbergKerpen (Eifel)ÜxheimNohnOberehe-StroheichWalsdorfDohm-LammersdorfDuppachKalenborn-ScheuernRockeskyllPelmBerlingenHohenfels-EssingenGerolsteinNerothBirresbornKopp (Vulkaneifel)MürlenbachDensbornSalmDreis-BrückBetteldorfDaunDockweilerHinterweilerKirchweilerKradenbachNerdlenSarmersbachGefellHörscheidDarscheidUtzerathSchönbachSteiningenSteinebergDemerathWinkel (Eifel)ImmerathStrotzbüschMückelnStrohnGillenfeldEllscheidSaxlerUdlerMehrenSchalkenmehrenÜdersdorfBrockscheidBleckhausenOberstadtfeldWallenbornNiederstadtfeldWeidenbachSchutzMeisburgDeudesfeldBorlerBongardBoxbergNeichenBeinhausenKatzwinkelHörschhausenBerenbachKötterichenHöchstbergKaperichLirstalOberelzArbachRetterathUersfeldMannebachBerebornKolverathSassenGunderathHorperathUeßMosbruchKelbergGelenbergBodenbachReimerathWelcherathBrücktalKirsbachDreesNitzLandkreis Mayen-KoblenzLandkreis Cochem-ZellLandkreis Bernkastel-WittlichEifelkreis Bitburg-PrümNordrhein-WestfalenLandkreis AhrweilerBelgienKarte
Über dieses Bild

Brücktal ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kelberg an.

Geographische LageBearbeiten

Der Ort liegt in der Vulkaneifel am Zusammenfluss der Bäche Winsbach, Welcheratherbach und Nitzbach, etwa 20 Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Daun. Zur Gemeinde Brücktal gehört auch der Wohnplatz Brücker Mühle.[2]

GeschichteBearbeiten

Der Ort trug bis 1971 den Namen Brück. Der Ortsname leitet sich von einer Brücke ab, die an dieser Stelle über den Nitzbach geführt hat. Im Mittelalter gehörte er als Erbe der Grafen von Are-Hochstaden bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum kurkölnischen Amt Nürburg. Von 1798 bis 1814 gehörte der Ort zum französischen Kanton Adenau im Rhein-Mosel-Departement und von 1816 an zur preußischen Bürgermeisterei Kelberg im Kreis Adenau. Nach Auflösung des Kreises Adenau (1932) wechselte die Gemeinde zum Kreis Mayen.

Im Zuge der kommunalen Neuordnung von Rheinland-Pfalz kam die Gemeinde 1970 vom Landkreis Mayen zum Landkreis Daun (heute Landkreis Vulkaneifel).

Am 1. Januar 1971 wurde die Gemeinde Brück in Brücktal umbenannt.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Brücktal, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][4]

Jahr Einwohner
1815 122
1835 117
1871 63
1905 71
1939 94
1950 87
Jahr Einwohner
1961 82
1970 79
1987 83
1997 99
2005 95
2018 70

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Brücktal besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Silber eine blaue Wellenpfahldeichsel, bedeckt von einer gezinnten einbogigen Brücke.“
Wappenbegründung: Auf silbernem Grund liegt eine blaue Wellenpfahldeichsel, darüber eine gezinnte einbogige Brücke. Die Deichsel symbolisiert dabei die drei im Ort zusammenfließenden Bäche.

Siehe auchBearbeiten

 
Filialkirche St. Blasius und Wendelin

WeblinksBearbeiten

  Commons: Brücktal – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2018[Version 2019 liegt vor]. S. 73 (PDF; 2,2 MB).
  3. Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 186 (PDF; 2,8 MB).
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen