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Walsdorf (Eifel)

Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Hillesheim im Landkreis Vulkaneifel
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Walsdorf
Walsdorf (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Walsdorf hervorgehoben

Koordinaten: 50° 17′ N, 6° 42′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Gerolstein
Höhe: 490 m ü. NHN
Fläche: 10,83 km2
Einwohner: 888 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 82 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54578
Vorwahl: 06593
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 080
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Burgstraße 6
54576 Hillesheim
Website: www.walsdorf-vulkaneifel.de
Ortsbürgermeister: Horst Well
Lage der Ortsgemeinde Walsdorf im Landkreis Vulkaneifel
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Über dieses Bild

Walsdorf ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gerolstein an.

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt im Naturpark Vulkaneifel etwa drei Kilometer südöstlich von Hillesheim.

Zilsdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde.

GeschichteBearbeiten

806 wurde in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Prüm eine „Villa Wallemaresdorp“ erwähnt. Es ist allerdings umstritten, ob es sich dabei um Walsdorf handelt. 1023 gab es gesichert Güter auf dem Arensberg. 1353 wird eine „Centerei Walsdorf“ erwähnt.[2]

Walsdorf und Zilsdorf gehörten bis Ende des 18. Jahrhunderts zur reichsunmittelbaren Herrschaft Kerpen, die im Besitz der Herzöge von Arenberg war. Ein Teil des Dorfes Walsdorf gehörte zum kurtrierischen Amt Daun.[3]

Am 17. März 1974 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Zilsdorf mit 138 Einwohnern nach Walsdorf eingemeindet.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Walsdorf bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[5]

Jahr Einwohner
1815 423
1835 557
1871 678
1905 612
1939 683
Jahr Einwohner
1950 763
1961 777
1970 783
1987 758
2005 916

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Walsdorf besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die zwölf Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf drei Wählergruppen.[6]

WappenBearbeiten

Die Blasonierung lautet: „In silbernem Schild ein schräglinker, roter Balken, belegt mit drei goldenen Mispelblüten mit blauen Butzen, oben begleitet von einem roten Ring, unten von einer roten Lilie.“

Bedeutung: Der rote Schrägbalken mit den Mispelblüten ist dem Wappen der Grafen und Herzöge von Aremberg entlehnt, zu deren reichsunmittelbaren Besitz Walsdorf und Zilsdorf gehörten. Der rote Ring steht für den Heiligen Arnulf, der Kirchen- und Ortspatron in Walsdorf ist. Die Lilie wurde als Attribut des Heiligen Antonius von Padua aufgenommen, der Kapellen- und Ortspatron von Zilsdorf ist.[7]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

siehe Liste der Kulturdenkmäler in Walsdorf

NaturdenkmälerBearbeiten

Bemerkenswert ist das Walsdorfer Trockenmaar, der Lava-Steinbruch im Süden von Walsdorf und der Vulkankrater Arensberg (auch Arnulphusberg genannt) im Norden.

LiteraturBearbeiten

  • Ortsgemeinde Walsdorf (Hrsg.): Dorfchronik Walsdorf-Zilsdorf. Walsdorf 1999.
  • Lorenz van Nerven (Hrsg.): Walsdorf-Zilsdorf. Eine Ortschronik in Wort und Bild. Walsdorf 2002.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Walsdorf (Eifel) – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Lorenz van Nerven in Die Geschichte von Walsdorf-Zilsdorf zitiert nach Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 16. Januar 2010 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.walsdorf-vulkaneifel.de.
  3. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 501 ff.
  4. Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 181 (PDF; 2,8 MB).
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  7. Wappenbeschreibung auf der Internetpräsenz der Verbandsgemeinde Hillesheim