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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Hörschhausen
Hörschhausen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Hörschhausen hervorgehoben

Koordinaten: 50° 15′ N, 6° 56′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Kelberg
Höhe: 456 m ü. NHN
Fläche: 2,38 km2
Einwohner: 122 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54552
Vorwahl: 02692
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 032
Adresse der Verbandsverwaltung: Dauner Straße 22
53539 Kelberg
Website: www.vgv-kelberg.de
Ortsbürgermeister: Gerhard Wagner
Lage der Ortsgemeinde Hörschhausen im Landkreis Vulkaneifel
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Über dieses Bild

Hörschhausen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kelberg an.

GeographieBearbeiten

Hörschhausen liegt im Naturpark Vulkaneifel sowie teilweise im Landschaftsschutzgebiet „Kelberg“. Durch den Ort fließen der Katzwinkeler Bach und der Üßbach. In der Nähe liegt der Hochkelberg (674 m ü. NHN).

Hörschhausen liegt an der B 257, die in die nächstgrößeren Ortschaften wie Kelberg und Ulmen führt.

Nachbargemeinden sind Katzwinkel, Ueß, Horperath, Berenbach, Utzerath und Gefell.

GeschichteBearbeiten

Hörschhausen wurde 1494 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zusammen mit Katzwinkel zum Amt Nürburg im Kurfürstentum Köln. Die Apollinaris-Kapelle wurde 1762 gebaut.

Beim Bau der Verbindungsstraße nach Berenbach (heute Landesstraße 101) fand man 1851 einen Krug mit 1800 römischen Münzen.[2][3]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Hörschhausen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]

Jahr Einwohner
1815 90
1835 68
1871 84
1905 109
1939 126
1950 142
1961 134
Jahr Einwohner
1970 159
1987 155
1997 153
2005 167
2011 140
2017 123

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Hörschhausen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In silbern über schwarz geteiltem Schilde oben ein schwarzes Balkenkreuz, unten ein goldener Hausanker in Form des Buchstabens H.“
Wappenbegründung: Das schwarze Balkenkreuz weist auf die ehemalige Landesherrschaft des Kurfürstentums Köln hin.
 
Kirche in Hörschhausen

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Hörschhausen – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Karl-Josef Gilles: Münzschatzfunde im Kreis Daun. In: Heimatjahrbuch 1986. Landkreis Vulkaneifel, abgerufen am 4. April 2019.
  3. Verein von Alterthumsfreunden im Rheinlande: Jahrbücher des Vereins von Alterthumsfreunden im Rheinlande, Bände 16–18, 1851, S. 233 (Google Books)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen