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Gönnersdorf (Eifel)

Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Gönnersdorf
Gönnersdorf (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Gönnersdorf hervorgehoben

Koordinaten: 50° 20′ N, 6° 36′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Gerolstein
Höhe: 455 m ü. NHN
Einwohner: 491 (31. Dez. 2018)[1]
Postleitzahl: 54584
Vorwahl: 06597
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 028
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausplatz 1
54584 Jünkerath
Website: www.goennersdorf-eifel.de
Ortsbürgermeister: Walter Schmidt
Lage der Ortsgemeinde Gönnersdorf im Landkreis Vulkaneifel
ScheidHallschlagOrmontKerschenbachReuthStadtkyllJünkerathSchüllerGönnersdorfEschFeusdorfLissendorfBirgelSteffelnWiesbaumBerndorfHillesheim (Eifel)OberbettingenBasbergKerpen (Eifel)ÜxheimNohnOberehe-StroheichWalsdorfDohm-LammersdorfDuppachKalenborn-ScheuernRockeskyllPelmBerlingenHohenfels-EssingenGerolsteinNerothBirresbornKopp (Vulkaneifel)MürlenbachDensbornSalmDreis-BrückBetteldorfDaunDockweilerHinterweilerKirchweilerKradenbachNerdlenSarmersbachGefellHörscheidDarscheidUtzerathSchönbachSteiningenSteinebergDemerathWinkel (Eifel)ImmerathStrotzbüschMückelnStrohnGillenfeldEllscheidSaxlerUdlerMehrenSchalkenmehrenÜdersdorfBrockscheidBleckhausenOberstadtfeldWallenbornNiederstadtfeldWeidenbachSchutzMeisburgDeudesfeldBorlerBongardBoxbergNeichenBeinhausenKatzwinkelHörschhausenBerenbachKötterichenHöchstbergKaperichLirstalOberelzArbachRetterathUersfeldMannebachBerebornKolverathSassenGunderathHorperathUeßMosbruchKelbergGelenbergBodenbachReimerathWelcherathBrücktalKirsbachDreesNitzLandkreis Mayen-KoblenzLandkreis Cochem-ZellLandkreis Bernkastel-WittlichEifelkreis Bitburg-PrümNordrhein-WestfalenLandkreis AhrweilerBelgienKarte
Über dieses Bild

Gönnersdorf ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gerolstein an.

GeschichteBearbeiten

Der Ort wurde erstmals im Jahre 1136 als Guntersdorf in Zusammenhang mit einer Schenkungsurkunde des Bischofs Albero von Basel an die Herrschaft Kerpen urkundlich erwähnt.[2] Natürlich dürfte der Ort bereits viel älter sein. Wahrscheinlich ist Gönnersdorf bereits zur Zeit der Franken um das 8. bis 10. Jahrhundert entstanden. Es gibt Bodenfunde von frühfränkischen Gräbern und bei Bauarbeiten wurden Straßenreste aus römischer Zeit gefunden.

Die Schreibweise des Namens änderte sich im Laufe der Zeit mehrmals, so z. B. in Gondersdorf, Gundersdorf und Gundeszdorph. In den frühen Kirchenbüchern (1695–1798) der Pfarrei Lissendorf schrieb man Junnersdorf. Im Mittelalter gehörte Gönnersdorf zur Grafschaft Blankenheim. Drei örtliche Lehnshöfe wurden in den Urkunden als Blankenheimer Besitz genannt. Den Blankenheimern stand auch die Hochgerichtsbarkeit zu. Im 17. Jahrhundert wurden 17 Höfe in einer Urkunde verzeichnet. Nach der Franzosenzeit gelangte das Rheinland zu Preußen und Gönnersdorf wurde der Bürgermeisterei Birgel-Lissendorf zugeordnet.[3] Mit der Kommunalreform im Jahre 1970 kam die Gemeinde Gönnersdorf zur neugebildeten Verbandsgemeinde Obere Kyll mit Sitz in Jünkerath.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Gönnersdorf besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

WappenBearbeiten

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Rot zwei silberne Balken, belegt mit oben drei und unten zwei schwarzen Kugeln.“

Die Ritter von Gutersdorf benannten sich als ortsansässiges Geschlecht nach dem Ort Gönnersdorf, die das Wappen der Ritter als ihr Wappen übernommen hat.[5]


PersönlichkeitenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Gönnersdorf (Eifel) – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. nach Geschichte auf der Ortsseite (Recherchen von Heinrich Wiesen)
  3. Aus: Eifel Jahrbuch 1956, S. 120
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Wappenbeschreibung auf der Internetpräsenz der Verbandsgemeinde Obere Kyll (Memento des Originals vom 2. Juni 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.oberekyll.de