Hauptmenü öffnen

Verbandsgemeinde Daun

Verbandsgemeinde in Rheinland-Pfalz
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Daun
Verbandsgemeinde Daun
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Daun hervorgehoben

Koordinaten: 50° 12′ N, 6° 50′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Fläche: 315,91 km2
Einwohner: 22.664 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: DAU
Verbandsschlüssel: 07 2 33 5001
Verbandsgliederung: 38 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Leopoldstraße 29
54550 Daun
Website: www.daun.de
Bürgermeister: Werner Klöckner (CDU)
Lage der Verbandsgemeinde Daun im Landkreis Vulkaneifel
ScheidHallschlagOrmontKerschenbachReuthStadtkyllJünkerathSchüllerGönnersdorfEschFeusdorfLissendorfBirgelSteffelnWiesbaumBerndorfHillesheim (Eifel)OberbettingenBasbergKerpen (Eifel)ÜxheimNohnOberehe-StroheichWalsdorfDohm-LammersdorfDuppachKalenborn-ScheuernRockeskyllPelmBerlingenHohenfels-EssingenGerolsteinNerothBirresbornKopp (Vulkaneifel)MürlenbachDensbornSalmDreis-BrückBetteldorfDaunDockweilerHinterweilerKirchweilerKradenbachNerdlenSarmersbachGefellHörscheidDarscheidUtzerathSchönbachSteiningenSteinebergDemerathWinkel (Eifel)ImmerathStrotzbüschMückelnStrohnGillenfeldEllscheidSaxlerUdlerMehrenSchalkenmehrenÜdersdorfBrockscheidBleckhausenOberstadtfeldWallenbornNiederstadtfeldWeidenbachSchutzMeisburgDeudesfeldBorlerBongardBoxbergNeichenBeinhausenKatzwinkelHörschhausenBerenbachKötterichenHöchstbergKaperichLirstalOberelzArbachRetterathUersfeldMannebachBerebornKolverathSassenGunderathHorperathUeßMosbruchKelbergGelenbergBodenbachReimerathWelcherathBrücktalKirsbachDreesNitzLandkreis Mayen-KoblenzLandkreis Cochem-ZellLandkreis Bernkastel-WittlichEifelkreis Bitburg-PrümNordrhein-WestfalenLandkreis AhrweilerBelgienKarte
Über dieses Bild

Die Verbandsgemeinde Daun ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Daun sowie 37 eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Stadt Daun.

Verbandsangehörige GemeindenBearbeiten

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Betteldorf 3,31 254
Bleckhausen 6,32 292
Brockscheid 2,05 199
Darscheid 5,80 872
Daun, Stadt 48,97 7.974
Demerath 10,52 300
Deudesfeld 8,03 390
Dockweiler 6,05 646
Dreis-Brück 18,18 813
Ellscheid 5,21 274
Gefell 2,79 95
Gillenfeld 14,99 1.416
Hinterweiler 5,32 203
Hörscheid 4,04 125
Immerath 5,95 230
Kirchweiler 6,31 385
Kradenbach 1,73 150
Mehren 12,95 1.418
Meisburg 7,05 228
Mückeln 4,73 236
Nerdlen 4,45 242
Niederstadtfeld 9,13 447
Oberstadtfeld 10,21 565
Sarmersbach 5,19 173
Saxler 1,82 69
Schalkenmehren 10,40 596
Schönbach 4,67 273
Schutz 9,04 137
Steineberg 2,93 206
Steiningen 7,60 186
Strohn 8,60 491
Strotzbüsch 6,45 405
Üdersdorf 17,47 1.120
Udler 6,30 267
Utzerath 5,70 175
Wallenborn 8,23 427
Weidenbach 10,73 249
Winkel (Eifel) 6,69 136
Verbandsgemeinde Daun 315,92 22.664

(Einwohner am 31. Dezember 2018)[1]

GeschichteBearbeiten

Die Verbandsgemeinde Daun ist im Rahmen der in der zweiten Hälfte der 1960er und Anfang der 1970er Jahre durchgeführten rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform aus dem seit 1927 bestehenden Amt Daun entstanden. Zum 1. Oktober 1968 wurden bezüglich der Verbandsgemeinden aufgrund des „Landesgesetzes zur Änderung kommunalverfassungsrechtlicher Vorschriften und zur Vorbereitung der Neugliederung von Gemeinden“ vom 16. Juli 1968 zunächst alle 132 Ämter in den Regierungsbezirken Koblenz und Trier, darunter das Amt Daun, in Verbandsgemeinden umgewandelt.[2]

1968 gehörten zur Verbandsgemeinde Daun die Stadt Daun sowie die Ortsgemeinden Beinhausen, Boxberg, Brück, Darscheid, Dockweiler, Dreis, Gefell, Hörscheid, Hörschhausen, Katzwinkel, Kirchweiler, Kradenbach, Mehren, Neichen, Nerdlen, Rengen, Sarmersbach, Schalkenmehren, Schönbach, Steinborn, Utzerath und Waldkönigen.[2]

In einem weiteren Schritt der Gebietsreform wurden durch das „Achte Landesgesetz über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz“ vom 28. Juli 1970 die Verbandsgemeinden im Kreise Daun mit Wirkung vom 7. November 1970 neu gebildet. Der neuen Verbandsgemeinde Daun wurden folgende Gemeinden zugeordnet:[2]

  • von der bisherigen Verbandsgemeinde Daun die Stadt Daun sowie die Ortsgemeinden Darscheid, Dockweiler, Dreis, Gefell, Hörscheid, Kirchweiler, Kradenbach, Mehren, Nerdlen, Rengen, Sarmersbach, Schalkenmehren, Schönbach, Steinborn, Utzerath und Waldkönigen,
  • von der aufgelösten Verbandsgemeinde Niederstadtfeld die Gemeinden Bleckhausen, Deudesfeld, Meisburg, Niederstadtfeld, Oberstadtfeld, Schutz, Tettscheid, Trittscheid, Üdersdorf, Wallenborn, Weidenbach und Weiersbach,
  • von der aufgelösten Verbandsgemeinde Gillenfeld die Gemeinden Brockscheid, Demerath, Ellscheid, Gillenfeld, Mückeln, Saxler, Steineberg, Steiningen, Strohn, Strotzbüsch, Udler und Winkel,
  • von der bisherigen Verbandsgemeinde Gerolstein die Gemeinden Betteldorf und Hinterweiler.

Die neue Verbandsgemeinde Daun wurde Rechtsnachfolger der aufgelösten Verbandsgemeinden Daun, Gillenfeld und Niederstadtfeld. Verwaltungssitz blieb die Stadt Daun.[3]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Die Entwicklung der Einwohnerzahl auf dem heutigen Gebiet der Verbandsgemeinde Daun; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]

Jahr Einwohner
1815 9.375
1835 12.251
1871 13.174
1905 14.665
1939 16.845
1950 17.402
1961 18.105
Jahr Einwohner
1970 20.500
1987 21.480
1997 24.093
2005 24.091
2011 23.075
2017 22.692

VerbandsgemeinderatBearbeiten

Der Verbandsgemeinderat Daun besteht aus 36 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:

Wahl SPD CDU FDP GRÜNE BUV FWG Gesamt
2019[5] 7 15 3 5 6 36 Sitze
2014[6] 9 15 2 3 2 5 36 Sitze
2009 9 13 4 2 4 4 36 Sitze
2004 7 20 2 2 5 36 Sitze
1999 11 19 0 2 4 36 Sitze
  • FWG = Freie Wähler VG Daun e. V. in der Verbandsgemeinde Daun
  • BUV = BürgerUnion Vulkaneifel e. V.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. a b c Friedbert Wißkirchen: Neugliederung der Verbandsgemeinden mit umfassenden Reformen. In: Heimatjahrbuch 1995. Landkreis Vulkaneifel, abgerufen am 8. April 2019.
  3. Historie des Landkreises Vulkaneifel@1@2Vorlage:Toter Link/www.vulkaneifel.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf www.vulkaneifel.de
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter RLP: Verbandsgemeinderatswahl 2019 Daun. Abgerufen am 25. August 2019.
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen