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GeografieBearbeiten

Die Gemeinde Bliesbruck liegt beiderseits der Blies an der Grenze zum Saarland, etwa zehn Kilometer östlich von Saargemünd. Zur Gemeinde gehört der Ortsteil Hermeskappel.

Nachbargemeinden von Bliesbruck sind Gersheim (Saarland) im Norden, Obergailbach im Osten, Gros-Réderching im Südosten, Wœlfling-lès-Sarreguemines im Süden, Wiesviller im Südwesten, Blies-Ébersing im Westen sowie Mandelbachtal (Saarland) im Nordwesten.

GeschichteBearbeiten

Vor der Gründung des Ortes bestand von 40/50 – 450 n. Chr. nördlich des späteren Dorfes eine römische Kleinstadt (vicus), deren Überreste seit 1971 ausgegraben werden. Der antike Name der Siedlung ist bislang unbekannt. Die Ruinen sind heute in den Parc Archéologique Européen/Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim eingebunden.

Hinweise auf eine Gründung Bliesbrucks im Frühmittelalter (6./7. Jh.) liefern merowingerzeitliche Gräber. Im Mittelalter gehörte Bliesbruck zum Besitz der Grafen von Blieskastel. 1781 übergab Graf Philipp Franz von der Leyen den Ort an Frankreich.

Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1871 wurde Elsaß-Lothringen und damit auch Bliesbruck dem Deutschen Reich einverleibt, ehe die Gebiete nach dem Ersten Weltkrieg wieder Frankreich angegliedert wurden.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Grenzort stark zerstört. Danach verlagerte sich der Dorfmittelpunkt auf die linke Bliesseite. Die zerstörte alte Kirche wurde abgerissen und durch einen Neubau auf dem gegenüberliegenden Ufer ersetzt.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014
Einwohner 903 918 867 965 915 984 1017 997

SehenswürdigkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Bliesbruck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien