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Bürgerschaftswahl in Bremen 2019

Wahl zur 20. Bremer Bürgerschaft am 26.5.2019

Die Wahl zur 20. Bremischen Bürgerschaft der Freien Hansestadt Bremen findet am 26. Mai 2019 parallel zur Europawahl statt.[1] Gleichzeitig werden die Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung und die Beiräte der Stadt Bremen neu gewählt.

Inhaltsverzeichnis

AusgangslageBearbeiten

WahlsystemBearbeiten

Die Städte Bremen und Bremerhaven bilden zwei getrennte Wahlbereiche mit verschiedenen Wahllisten und separater Anwendung der Fünf-Prozent-Hürde. Seit 2011 gilt in Bremen ein Wahlsystem, bei dem jeder Wahlberechtigte fünf Stimmen auf Listen bzw. darin enthaltene Bewerber verteilen (Kumulieren und Panaschieren) kann.

Durch Gesetz vom 27. Februar 2018 (Brem.GBl. S. 34) wurde die Zahl der zu wählenden Abgeordneten im Wahlbereich Bremen um eins auf 69 und in der Bürgerschaft insgesamt auf 84 erhöht. Zugleich wurde die Zuteilung der Sitze innerhalb der Listen geändert, so dass es für Bewerber auf hinteren Listenplätze schwieriger wird, einen Sitz zu erhalten.[2]

KandidaturenBearbeiten

Spitzenkandidaten für das Wahlgebiet Stadt BremenBearbeiten

Derzeit in der Bürgerschaft vertretene ParteienBearbeiten

Von den 83 Abgeordneten kommen 68 aus Bremen und 15 aus Bremerhaven.

Partei / Fraktion Kurzbezeichnung Sitze
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD 311 2
Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU 20
Bündnis 90/Die Grünen GRÜNE 12
Die Linke DIE LINKE 08
Freie Demokratische Partei FDP 06
Bürger in Wut BIW 03
Alternative für Deutschland AfD 011
Liberal-Konservative Reformer3 LKR 011
Sonstige3 011 2
1 darunter ein Fraktionsloser
2 darunter ein Parteiloser
3 keine Teilnahme an der Wahl 2015, nur durch Parteiüber- bzw. Parteiaustritt im Parlament vertreten

Stand: November 2018.[3]

ListenBearbeiten

Listen waren spätestens am 18. März 2019 einzureichen. Parteien und Wählervereinigungen, die nicht im Deutschen Bundestag oder in der Bürgerschaft aufgrund eigener Wahlvorschläge ununterbrochen seit der letzten Wahl vertreten waren, mussten ihre Beteiligung bis zum 18. Februar 2019 beim Landeswahlleiter anzeigen und ihre Eigenschaft als Partei oder Wählervereinigung nachweisen. Sie mussten außerdem für ihre Listen Unterstützungsunterschriften von einem Tausendstel der Wahlberechtigten des Wahlbereichs einreichen. Die Listen folgender Parteien und Wählervereinigungen wurden zugelassen (in der Reihenfolge auf den Stimmzetteln):[4][5]

UmfragenBearbeiten

INSA-Umfrage vom 2. April 2019
im Vergleich zur Wahl 2015 (auf halbe %-Punkte gerundet)
 %
30
20
10
0
25
25
19
11
7
7
2
4
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2015
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-8
+2,5
+4
+1,5
+0,5
+1,5
-1
-1
Institut Datum SPD CDU GRÜNE LINKE FDP AfD BIW Sonst.
INSA[6] 02.04.2019 25 % 25 % 19 % 11 % 7 % 7 % 2 % 4 %
Infratest dimap[6] 07.02.2019 24 % 25 % 18 % 13 % 6 % 8 % 6 %
FGW Telefonfeld[6] 10.09.2018 26 % 26 % 20 % 12 % 7 % 6 % 3 %
pollytix[6] 03.08.2018 28 % 24 % 14 % 14 % 10 % 8 % 2 %
INSA[6] 28.05.2018 22 % 24 % 14 % 17 % 9 % 10 % 4 %
Infratest dimap[6] 01.05.2018 26 % 24 % 14 % 15 % 7 % 9 % 5 %
Infratest dimap[6] 19.01.2017 29 % 24 % 13 % 11 % 8 % 11 % 4 %
Infratest dimap[6] 10.05.2016 29 % 22 % 16 % 10 % 7 % 11 % 5 %
Bürgerschaftswahl 2015 15.05.2015 32,8 % 22,4 % 15,1 % 9,5 % 6,6 % 5,5 % 3,2 % 4,9 %

VerlaufBearbeiten

 
Sonntagsfragen zur Bürgerschaftswahl von Infratest dimap (D) und INSA (I) und Ergebnis der Wahl 2015.

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten