Zülpich

Stadt im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen

Zülpich ist eine Stadt in der Voreifel im Rheinland. Die einstige Römerstadt mit dem lateinischen Namen Tolbiacum[2] existiert bereits seit dem 1. Jahrhundert v. Chr. und war wiederum im 5. Jahrhundert n. Chr. Austragungsort der Schlacht von Zülpich, die zu einem feststehenden Begriff in der europäischen Geschichtsschreibung wurde. Zülpich birgt ferner eine Vielzahl historischer Kulturdenkmäler, zu denen auch das einzige deutsche Museum der Badekultur gehört.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Zülpich
Zülpich
Deutschlandkarte, Position der Stadt Zülpich hervorgehoben

Koordinaten: 50° 42′ N, 6° 39′ O

Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Euskirchen
Höhe: 180 m ü. NHN
Fläche: 101,01 km2
Einwohner: 20.440 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 202 Einwohner je km2
Postleitzahl: 53909
Vorwahlen: 02252, 02251, 02256, 02425
Kfz-Kennzeichen: EU, SLE
Gemeindeschlüssel: 05 3 66 044
Stadtgliederung: Kernstadt u. 24 Ortschaften
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 21
53909 Zülpich
Website: www.zuelpich.de
Bürgermeister: Ulf Hürtgen (CDU)
Lage der Stadt Zülpich im Kreis Euskirchen
BelgienRheinland-PfalzKreis DürenRhein-Erft-KreisRhein-Sieg-KreisStädteregion AachenBad MünstereifelBlankenheim (Ahr)Dahlem (Nordeifel)EuskirchenHellenthalKallMechernichNettersheimSchleidenWeilerswistZülpichKarte
Über dieses Bild
Zülpich, Luftaufnahme (2016)
Rathaus von Zülpich
Markt(platz) beim Rathaus in Zülpich

GeografieBearbeiten

Zülpich gehört zum Kreis Euskirchen und liegt in der Zülpicher Börde, einer Landschaft der Niederrheinischen Bucht zwischen der Eifel im Südwesten und der Kölner Bucht im Nordosten. Als Teil des Rheinischen Braunkohlereviers war sie Zentrum des von 1953 bis 1967 betriebenen Tagebaus Zülpich, aus dem zwei Baggerseen hervorgegangen sind: der öffentlich genutzte Wassersportsee Zülpich und der als Bioreservat geschützte Naturschutzsee Füssenich.

Zülpich besitzt sieben Nachbargemeinden. Im Osten grenzt die Stadt an die Gemeinde Weilerswist und die Kreisstadt Euskirchen, im Süden an die Stadt Mechernich (alle im Kreis Euskirchen), im Westen an die Stadt Heimbach, die Stadt Nideggen und die Gemeinde Vettweiß (alle im Kreis Düren) sowie im Norden an die Stadt Erftstadt (im Rhein-Erft-Kreis).

StadtgliederungBearbeiten

Zülpich gliedert sich in 24 Stadtteile, die Kernstadt einbezogen. Die folgende Tabelle zeigt die Lage und die Einwohnerzahl der Stadtteile und Ortschaften (Stand: 31. Dezember 2018).[3]

Ortschaft Lage(1) Einwohner
Bessenich westlich 0459
Bürvenich südlich0 0922
Dürscheven östlich0 0503
Enzen östlich0 0574
Eppenich südlich0 0135
Füssenich westlich 0792
Geich westlich 0817
Hoven mit dem Ort Floren südlich0 1102
Juntersdorf westlich 0227
Langendorf südlich0 0309
Linzenich östlich0 0358
Lövenich östlich0 0224
Merzenich südlich0 0167
Mülheim östlich0 0383
Nemmenich mit dem Ort Lüssem östlich0 0761
Niederelvenich östlich0 0564
Oberelvenich östlich0 0218
Rövenich nördlich 0489
Schwerfen mit dem Ort Virnich östlich0 1605
Sinzenich östlich0 1252
Ülpenich östlich0 1134
Weiler nördlich 0460
Wichterich östlich0 0966
Zülpich (Kernstadt) 6141
(1) tendenzielle Haupt-Lagerichtung aus Sicht der Kernstadt Zülpich

KlimaBearbeiten

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Zülpich
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 2 4 8 12 16 20 20 22 17 12 6 2 Ø 11,8
Min. Temperatur (°C) −2 −1 2 4 8 10 12 12 9 7 2 −1 Ø 5,2
Niederschlag (mm) 48,2 49,7 44,2 54,6 53,9 54,8 69,6 75,4 55,0 62,7 60,4 52,3 Σ 680,8
T
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m
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2
−2
4
−1
8
2
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20
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22
12
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9
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7
6
2
2
−1
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
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c
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a
g
48,2
49,7
44,2
54,6
53,9
54,8
69,6
75,4
55,0
62,7
60,4
52,3
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: Temperaturen von MSN Weather[4]

GeschichteBearbeiten

Bei Ausschachtarbeiten im Baugebiet „Seegärten“ wurden 2009 Fundstücke zu Tage gefördert, die aus der Jungsteinzeit stammen. Es sind Überreste von Gerätschaften, die Siedler im 4. Jahrtausend v. Chr. benutzt haben. Bisher war man davon ausgegangen, dass die frühere Römerstadt auf eine nur rund 2000 Jahre alte Geschichte zurückblicken könne. Man geht davon aus, dass sich bereits 5500 v. Chr. erstmals Nomaden an dieser Stelle im Rheinland niederließen, um sesshaft zu werden.[5]

Im 1. Jahrhundert v. Chr. bestand Zülpich vermutlich bereits als kleiner römischer Vicus, der unter dem Namen Tolbiacum erstmals für das Jahr 70 n. Chr. bei Tacitus erwähnt wird.[6] In der Stadt trafen wichtige römische Fernstraßen aufeinander, die zu folgenden Städten führten:

Die Straßenverbindungen von Reims und Trier trafen sich im Bereich des heutigen Stadtteils Hoven und liefen zusammen durch die Siedlung weiter in Richtung Köln. Die Wegstrecke von Xanten könnte, zusammen mit der Straße von Jülich, nach einem schräg am Hang verlaufenden Anstieg auf den Zülpicher Horst ebenfalls am Ortsrand von Hoven zu der Trier/Reims-Kölner Straße gestoßen sein. Die aus Osten von Bonn kommende Straße traf nach Grabungsbefunden im Bereich des heutigen Geriatrischen Zentrums die Köln-Trierer Straße südlich der Brabenderstraße. Viele dieser Straßen sind heute noch im Wegenetz oder der Feldflur erkennbar.

Im 2. Jahrhundert wurde eine römische Thermenanlage erbaut und im 4. Jahrhundert ein Mauerring um die Kernstadt errichtet. 496 wurden bei Zülpich in der Schlacht von Zülpich die Alemannen vom Frankenkönig Chlodwig I. geschlagen. Nach der Schlacht trat Chlodwig zum christlichen Glauben über und begründete das merowingische Frankenreich. Der Zülpicher Königshof war seit der Karolingerzeit auch das Zentrum des Zülpichgaus, der bis ins 11. Jahrhundert zum Herrschaftsgebiet der Ezzonen gehörte.

 
Das mittelalterliche Zülpich, Zeichnung von 1749

Die Kirche St. Peter findet 848 ihre erste urkundliche Erwähnung. Im Jahr 881 wurde Zülpich während der Raubzüge der Wikinger in den Rheinlanden zerstört. Heinrich I., König des Ostfrankenreichs, eroberte die Stadt im Jahr 925. Nach dieser Schlacht unterwarf sich Herzog Giselbert von Lothringen Heinrich, damit fiel Lotharingen an die Ostfranken.

In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurden die Stadtrechte erteilt. Zwischen den Jahren 1278 und 1285 wurde die Stadt durch den Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg befestigt. Im Jahre 1288 wurde die Stadt durch den Grafen Walram von Jülich zerstört. Unter kurkölnischer Herrschaft (endgültig seit 1368) wurde die Stadt im Jahre 1395 wieder aufgebaut, die bis heute zu einem großen Teil erhalten ist. Anfang des 15. Jahrhunderts kam es zur Vollendung der Burg, der Stadtmauer und der Toranlagen in ihrer heutigen Erscheinung.

1635 gründeten die Kapuziner in Zülpich eine Ordensniederlassung mit einem Gymnasium, später wurde hieraus ein Krankenhaus. Dieses besteht noch heute als Geriatrisches Zentrum. 1798, in der Franzosenzeit, wurde Zülpich Hauptort eines französischen Kantons, nachdem das Rheinland an Frankreich gefallen war.

1864 erreichte die Bördebahn die Stadt. In den 1930er Jahren entdeckten Archäologen die sehr gut erhaltene römische Thermenanlage.

Am 24. Dezember 1944 wurde Zülpich von den Alliierten bombardiert und große Teile der Kernstadt zerstört.

1952 wurde das neue Rathaus eingeweiht und der Grundstein für den Neuaufbau der Kirche St. Peter gelegt. Von 1953 bis 1967 wurde im Tagebau Zülpich Braunkohle gefördert.

Am 1. Januar 1969 wurden die ehemaligen Gemeinden Bessenich, Dürscheven, Enzen, Langendorf, Linzenich-Lövenich, Merzenich, Nemmenich, Oberelvenich, Rövenich, Sinzenich, Ülpenich, Weiler in der Ebene und Wichterich in die Stadt Zülpich eingegliedert.[7] Am 1. Januar 1972 kamen Bürvenich, Füssenich und Schwerfen (Ortsteil von Veytal) hinzu.[8]

2007 bewarb sich Zülpich um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2010 in Nordrhein-Westfalen, die jedoch an die Stadt Hemer vergeben wurde. Mit dem abgewandelten Konzept „Zülpicher Jahrtausendgärten – Von der Römerzeit bis ins 21. Jahrhundert“ bewarb sich Zülpich erneut um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2014 und setzte sich gegen den einzigen Mitbewerber Hamm durch.

PolitikBearbeiten

Sitzverteilung im Stadtrat
      
Insgesamt 32 Sitze
Kommunalwahl 2020
Wahlbeteiligung: 55,12 % (2009: 49,52 %)
 %
50
40
30
20
10
0
44,64 %
24,37 %
13,05 %
9,78 %
6,43 %
1,73 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
+2,85 %p
−1,07 %p
+5,51 %p
+3,05 %p
+0,15 %p
+1,73 %p

StadtratBearbeiten

Der Stadtrat ist die kommunale Volksvertretung der Stadt Zülpich. Über die Zusammensetzung entscheiden die Bürger alle fünf Jahre. Die letzte Wahl fand am 13. September 2020 statt.[9]

BürgermeisterBearbeiten

Der Jurist Ulf Hürtgen wurde bei der Wahl am 13. September 2020 im Amt als Bürgermeister bestätigt; er übt das Amt seit 2015 aus.[10]

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Offizielle StädtepartnerschaftenBearbeiten

Nicht offizielle StädtepartnerschaftenBearbeiten

Wappen und FlaggeBearbeiten

Blasonierung: „In Silber ein durchgehendes geschliffenes schwarzes Balkenkreuz, belegt mit einem Herzschild, darin in Rot zwei schräggekreuzte goldene Schlüssel.“
Wappenbegründung: Das schwarze Balkenkreuz in Silber ist das Wappen Kurkölns, zu dem Zülpich seit 1278/1368 bis 1798 gehörte, die goldenen Schlüssel in Rot verweisen auf den Apostel Petrus und sein Patrozinium über die 848 erstmals erwähnte Kirche St. Peter.

Beschreibung der Flagge: „In Weiß ein schwarzes Kreuz, belegt mit einem, zwei gekreuzte gelbe Schlüssel, tragenden roten Schild.“[11]

Die Hauptsatzung gibt keine Auskunft über eine Flagge. Laut Auskunft der Gemeindeverwaltung wird aber eine Wappenflagge geführt.

ReligionBearbeiten

Seit dem 13. Jahrhundert lebten nachweislich Juden in Zülpich. Die jüdische Gemeinde war vor 1933 dabei mit 150 Mitgliedern deutlich größer als die evangelische Kirchengemeinde. Seit dem Holocaust leben keine Juden mehr in Zülpich.[12]

VerkehrBearbeiten

SchienenverkehrBearbeiten

 
Sonderzug im Bf Zülpich (2007)

Der Bahnhof Zülpich wurde 1864 von der Rheinischen-Eisenbahn-Gesellschaft an der Strecke Düren–Euskirchen errichtet. Ab 1895 verkehrten Züge der Euskirchener Kreisbahnen (EKB) nach Mülheim-Wichterich und Arloff. 1909 eröffnete die Dürener Kreisbahn (DKB) den Betrieb auf ihrer Strecke von Distelrath zunächst bis Zülpich. Gemeinsamer Bahnhof für EKB und DKB war der Bahnhof Zülpich-Stadt. 1911 erfolgte die Verlängerung weiter in Richtung Embken. 1959 stellte die EKB den Betrieb in Zülpich ein, 1962 folgte die DKB. Der Personenverkehr auf der Bördebahn wurde zum 27. Mai 1983 eingestellt.

Danach wurde es auch im Bahnhof Zülpich ruhig. Das Bahnhofsgebäude ist neben dem vermieteten Lagerschuppen noch erhalten. Das Stellwerk Zf wurde renoviert und wird seit 2007 von der IG Rurtalbahn genutzt. Zunächst fuhren seit 2006 wieder am Wochenende Züge der Bürgerbahn vom Bördeexpress durch Zülpich, wo zwischenzeitlich der Bahnsteig erneuert wurde. Der Betrieb wurde 2015 ganzjährig auf sams-, sonn- und feiertags ausgeweitet. Ab 2018 sollte die Linie auch unter der Woche, ab 2020 stündlich fahren.[13] Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 startete der Vorlaufbetrieb mit einem täglichen Angebot.

BusverkehrBearbeiten

Zülpich liegt im Verbundraum des Verkehrsverbund Rhein-Sieg und wird von zahlreichen Buslinien bedient, teilweise auch aus dem benachbarten Aachener Verkehrsverbund. Zusätzlich verkehren einige Buslinien als TaxiBusPlus im Bedarfsverkehr.

Linie Betreiber Verlauf
208 Rurtalbus Düren Kaiserplatz – Distelrath – (Merzenich Rathaus –) Schöne Aussicht – Girbelsrath – Eschweiler über Feld – Nörvenich Alter Bf – Nörvenich Hommelsh. Weg – Hochkirchen – (Irresheim –) Eggersheim – Lüxheim – Gladbach – Müddersheim – Disternich – Sievernich – Bessenich – Zülpich Frankengraben – Adenauerpl./Schulzentr.
233 Rurtalbus Zülpich Bf – Zülpich Frankengraben – Hoven – Langendorf – Bürvenich – Eppenich – (Embken –) Wollersheim – Berg – Nideggen
298 Rurtalbus Düren Bf/ZOB – StadtCenter – Gneisenaustraße – Binsfeld – Rommelsheim – Bubenheim – Jakobwüllesheim – Vettweiß – Froitzheim – (Ginnick ← Embken ← Juntersdorf ←) Füssenich – Geich – Zülpich Frankengraben – (Adenauerpl./Schulzentr. –) (Nemmenich –) Ülpenich – (Enzen –) Dürscheven – Elsig – Euenheim – Euskirchen Berufskolleg – Euskirchen Bf
811 RVK TaxiBusPlus (außer im Schülerverkehr): Mechernich Bf – Kommern – Gehn – (Virnich –) Schwerfen – Sinzenich – (Floren –) (Merzenich – Hoven) / (Linzenich – Lövenich) – Zülpich – Rövenich / Nemmenich – Oberelvenich – Niederelvenich – Wichterich – Mülheim (→ Weiler in der Ebene)
889 RVK/Kreis EU TaxiBus / AST-Verkehr: (Füssenich – Geich –) Bessenich – Zülpich (→ Nemmenich → Lüssem → Ülpenich → Dürscheven → Enzen)
892 RVK/Kreis EU TaxiBus / AST-Verkehr: Linzenich – Lövenich – Seepark – Hoven – Zülpich – Juntersdorf – Langendorf – Eppenich – Bürvenich
979 REVG Hürth-Hermülheim (Stadtbahn) – Liblar – Erftstadt Bf – Frauenthal – Lechenich – (Ahrem → Friesheim →) Erp – Weiler in der Ebene – Zülpich
984 RVK Swisttal / Erftstadt / Zülpich – Weilerswist
SB98 Rurtalbus Schnellbus:
Düren Bf/ZOB – StadtCenter – Düren Kaiserplatz – Stockheim – Soller – Frangenheim – Froitzheim – Zülpich Frankengraben – Nemmenich – Oberelvenich – Euskirchen Bf
RufBus 208 Rurtalbus Rufbus: Nörvenich Hommelsh. Weg – Irresheim – Eggersheim – Lüxheim – Gladbach – Müddersheim – Disternich – Sievernich – Bessenich – Zülpich Adenauerpl./Schulzentr. (Sa nachmittags/abends)

WirtschaftBearbeiten

Zülpich gehört zur Euregio Maas-Rhein. In der Kernstadt prägen lokale Gaststätten, Dienstleister und Einzelhandelsgeschäfte das Erscheinungsbild, am Nordostrand existiert ferner ein modernes Gewerbegebiet. Traditionell von großer Bedeutung sind außerdem die zahlreichen Landwirtschaftsbetriebe und Naherholungseinrichtungen. Darüber hinaus hat sich Zülpich zu einem Zentrum der Chemieindustrie entwickelt und ist Sitz zahlreicher Erzeuger von Kunststoffen und Kosmetikbestandteilen wie Albis oder Zeiss. Auch der irische Verpackungshersteller Smurfit Kappa unterhält hier eine Papierfabrik und der japanische Aromenproduzent Takasago betreibt in Zülpich seine Europaniederlassung samt eigenem Werk.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

TourismusBearbeiten

Zülpich wird der Tourismusregion Eifel zugeordnet. Die leicht hügelige Landschaft bietet mit ihren Bachauen, dem Naturschutz- und Wassersportsee gute Freizeitmöglichkeiten für Reiter, Radfahrer und Wanderer. Zülpich ist an eine Reihe von Radwanderwegen angeschlossen. Die 524 km lange Wasserburgen-Route verbindet mehr als 130 Burgen am Rand der Eifel und in der Kölner Bucht. Das 265 km lange Radwegenetz der Tälerroute erschließt touristisch interessante Orte in Nordrhein-Westfalen auf familienfreundlicher Strecke. Die 480 km lange Kaiser-Route verläuft von Aachen nach Paderborn. Sie ist nach Kaiser Karl dem Großen benannt, der in Aachen residierte. Der Routenverlauf orientiert sich an der mutmaßlichen Route, die das kaiserliche Heer im Jahr 775 auf seinem Kreuzzug in das Gebiet der Sachsen nahm.

Landesgartenschau 2014 / Seepark ZülpichBearbeiten

 
Römerbastion am Seepark zum Eröffnungstag der Landesgartenschau 2014 am 16. April 2014

Vom 16. April bis zum 12. Oktober 2014 wurde in Zülpich die nordrhein-westfälische Landesgartenschau 2014 ausgerichtet.

Der Seepark Zülpich (früher: Gartenschaupark Zülpich) ist nach Beendigung der Landesgartenschau am 12. Oktober 2014 die Nachfolgelösung für große Teile des ehemaligen Gartenschaugeländes.

WohnmobilhafenBearbeiten

Nahezu direkt am südlichen Ufer des Wassersportsees Zülpich liegt ein Wohnmobilhafen mit rund 60 Stellplätzen.[14]

WassersportseeBearbeiten

Der rund 85 ha große Wassersportsee liegt im Süd-Osten der Stadt und entstand in den 1970er-Jahren durch die Flutung eines ehemaligen Braunkohletagebaus.

NeffelseeBearbeiten

Der Neffelsee ist ein Naturschutzsee, liegt südwestlich von Zülpich, kurz vor der Ortschaft Füssenich, und entstammt ebenfalls einem ehemaligen Braunkohletagebau.

BaudenkmälerBearbeiten

Kirche St. PeterBearbeiten

 
Hauptaltar Kirche St.Peter, flandrischer Schnitzaltar (um 1500)
 
Nebenaltar Kirche St.Peter, flandrischer Schnitzaltar (um 1500)
 
Krypta

Die Kirche wurde im Jahre 848 zum ersten Mal bei Wandalbert von Prüm urkundlich erwähnt. Im 11. Jahrhundert erhielt die Benediktinerabtei St. Michael in Siegburg vom Kölner Erzbischof das Patronatsrecht an St. Peter. In dieser Zeit erfolgte ein Neubau der Kirche im salisch-romanischen Stil. Im Laufe der Jahre wurde sie verschiedentlich umgebaut und erweitert. Beim alliierten Bombenangriff am 24. Dezember 1944 wurde sie vollständig zerstört. Die Grundsteinlegung zum Wiederaufbau erfolgte im Jahre 1953. Die Pläne zum Neubau stammen von Karl Band. Ausdehnung und Höhenwirkung orientieren sich am Vorgängerbau. Der Hauptraum ist jedoch um 90 Grad gedreht und nach Süden ausgerichtet. Die Kirche wurde 1955 fertiggestellt und zwei Jahre später, nach Fertigstellung des freistehenden Turmes, geweiht. In den Mauern sind zahlreiche Steine des Vorgängerbaus zu sehen. Besonders erwähnenswert sind die Antwerpener Schreinaltäre, die Heiligendarstellungen enthalten, die in Beziehung zu Zülpich stehen. Daher ist davon auszugehen, dass es sich um Auftragswerke bürgerlicher Institutionen handelt. Der größere ist wohl das Auftragswerk der Matthiasbruderschaft und der Metzgerzunft. Bemerkenswert auch die neugotischen Beichtstühle und die romanische Krypta, die sich linksseitig vom Altarraum befindet. Sie ist damit der einzige Raum, der die Zerstörung der alten Kirche überstanden hat. Sie wird als eine der schönsten salischen Unterkirchen im Rheinland gerühmt. Sie besteht aus zwei annähernd gleichen Raumteilen, die von einer Pfeilerreihe getrennt werden und umfasst jeweils drei Schiffe mit vier Jochen. Sie enthält zwei Altäre aus dem 19. und 20. Jahrhundert. In einer Wandnische ist der Kirchenschatz mit Werken aus der Barockzeit zu bewundern. Hierunter auch ein Kreuzreliquiar und eine beeindruckende Sonnenmonstranz von 72 cm Höhe. Des Weiteren ist in der neuen Kirche ein Kölner Kruzifix um 1060, ein Taufstein aus Blaustein aus dem 12. Jahrhundert und die „Erper Madonna“, die früher ein Wallfahrtsziel war, von 1450 zu finden. Der neue freistehende Glockenturm enthält 64 quadratische Fensteröffnungen und ist das höchste Gebäude der Stadt. Über der neuen Taufkapelle befindet sich eine beeindruckende Orgel mit Trompeteria des Herstellers Orgelbau Weimbs aus Hellenthal. Das Werk wurde auf rein elektrische Steuerung umgebaut. Der Spieltisch steht in der Annokapelle. Sie enthält 47 Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal.

Landesburg aus dem 14. JahrhundertBearbeiten

 
Die Zülpicher Landesburg aus der Luft

Die erste Burg an diesem Platz wurde von den Jülicher Pfalzgrafen widerrechtlich errichtet. Vom Erzbischof Friedrich III. von Saarwerden wurde das Jülicher Schloss abgerissen und an dessen Stelle die heutige Burg Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut. Die für das Mittelalter untypische Lage der Burg auf relativ ebenem, lediglich nach Norden abfallenden Gelände erklärt sich daraus, dass die Burg auf den Grundmauern des ehemaligen römischen Kastells und nachfolgender Befestigungsanlagen erbaut wurde. Die Vorgängerburg wurde während der Normanneneinfälle im 9. Jahrhundert zerstört.

Während des Dreißigjährigen Krieges und der Raubkriege Ludwig XIV. erlitt die Burg schwere Beschädigungen. Nach ihrem Wiederaufbau verfiel sie in den folgenden Jahrhunderten. 1741 gelangte sie in Privatbesitz. Ab 1870 beheimatete sie eine Schnapsbrennerei, bis sie 1944 bei Bombenangriffen erneut schwer beschädigt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die mittelalterlichen Außenmauern und die Fabrik im Innenhof wieder aufgebaut.

Ende der 1970er Jahre wurde die Brennerei an die Maywerke verkauft und die Produktion in Zülpich eingestellt, die Burg begann erneut zu verfallen. Erst Anfang des 21. Jh. konnte die Burg an private Investoren verkauft werden. Diese richteten nach Renovierung Privatwohnungen und gewerblich nutzbare Räume ein. Einen Teil belegt seit 2009 der Zülpicher Geschichtsverein mit einer Geschichtswerkstatt. In dieser gibt es für Touristen und Interessierte einen Infopunkt, außerdem führt der Verein am ersten Adventwochenende im Burginneren einen kleinen Weihnachtsmarkt durch.

2013 wurde der Ostturm der Landesburg zu einem Aussichtsturm ausgebaut.

RathausBearbeiten

Das mittelalterliche Rathaus wurde bis auf den Rathausturm zerstört. Die Grundsteinlegung zum neuen Rathaus fand im Jahre 1950 statt, jedoch nicht an der alten Stelle, sondern links neben dem Postgebäude, mittig auf dem Marktplatz. Die Stadtbediensteten konnten 1952 die Arbeit im neuen Haus aufnehmen. Aber im Laufe der Zeit wurde es zu klein, und so wurde das moderne Rathaus 1982 an das bestehende angebaut.

RathausturmBearbeiten

 
Der alte Rathausturm

Der nachgotische Turm wurde wahrscheinlich zwischen 1722 und 1725 errichtet. Jeder Ratsherr musste im Jahre 1726 auf eigene Kosten ein Glasfenster „stiften“, wofür er vom Bürgermeister mit 1/4 Wein „entlohnt“ wurde. Seit einigen Jahren befindet sich im Rathausturm ein italienisches Restaurant.

StadtmauerBearbeiten

Zülpich hat eine noch fast komplette Stadtmauer, wie es sie im Rheinland nur noch wenige gibt. Sie umgibt den Stadtkern. Diese mittelalterliche Ringmauer steht zum Teil auf den Resten einer römischen Mauer. Sie wurde im 14. Jh. zusammen mit den vier Stadttoren errichtet. An der Stadtmauer – am Frankengraben – war ein 1979 in Mechernich-Breitenbenden freigelegtes und danach in Zülpich aufgestelltes Stück[15] der römischen Wasserleitung zu sehen, die aus der Eifel nach Köln führte. Es findet sich nun im Seepark.

StadttoreBearbeiten

KölntorBearbeiten

Im Zuge der Stadtbefestigung Ende des 14. Jahrhunderts wurde das Osttor der Stadt am Ende der gleichnamigen Straße nach Köln als sogenanntes Doppeltor errichtet, das heißt, durch das erste Tor (eckiger Vortorbau mit Zinnen) gelangte man in einen Hof (Zwinger), um durch das zweite, höhere Haupttor (Innentor) in die Stadt zu gelangen. Damit sollte dem Feind das Eindringen erschwert werden. 1886 wurde es vergrößert, der Torbogen wurde höher gelegt. Aber der Verkehr nahm immer mehr zu, und die an das Tor angebaute Stadtmauer musste daraufhin durchbrochen werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Kölntor mit Panzersperren aus Beton versehen, die heute noch sichtbar sind. Die Kriegsschäden waren hier sehr hoch, und so wurden die Mauern zwischen 1949 und 1953 ausgebessert. Eine ausgiebige Restaurierung wurde von der Karnevalsgesellschaft Blaue Funken vorgenommen. Sie richtete in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Landeskonservator im Tor eine Wachstube ein.

BachtorBearbeiten

Erbaut wurde es im Jahre 1393, ebenfalls als Doppeltoranlage am Ende der Bachstraße im Norden in Richtung Bergheim und Niederlande. Hier wurde das Vortor, auf einem Stich von 1746 als Zinnenvortor ohne Rundtürme (ähnlich Kölntor) dargestellt, wegen des zunehmenden Verkehrs um 1900 entfernt. Die Stadtmauer reichte bis an das Tor heran. Später wurde sie, wieder wegen des Verkehrs, durchbrochen. Heute läuft die Straßenführung der nach dem Tor benannten Bachstraße (K 82) westlich am Tor vorbei.

WeiertorBearbeiten
 
Innenraum des Weiertors

Das allgemein als „schönstes der Zülpicher Tore“ bezeichnete westliche Stadttor nach Düren wurde ebenfalls Ende des 14. Jh. als Doppeltor erbaut. Bei Bombenangriffen wurde es zum Großteil zerstört. Das eigentliche Haupttor, rechteckiger Torturmbau mit Zinnenkranz ähnlich dem Bachtor, steht nicht mehr, nur der linke runde Vorderturm überstand den Krieg. Der rechte Turm wurde erst im Jahre 1974 wieder aufgebaut.

MünstertorBearbeiten

Das Münstertor wurde im Jahre 1357 als erstes der Stadttore am südlichen Ende der gleichnamigen Straße errichtet und führte auf die Landstraße nach Bad Münstereifel. Auf dem Stich von 1746 (Das mittelalterliche Stadtbild Zülpichs auf einer Zeichnung der Frühen Neuzeit) ist das Münstertor mit ähnlichem Vortor wie das Bachtor einschließlich der zwei runden Flankentürme dargestellt. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens musste die Stadtmauer am Tor entfernt werden. Auch das Münstertor wurde im Krieg sehr stark zerstört. Die zinnengekrönten Eckwarte, die es als einziges Tor hatte, wurden erst 1976 wiederhergestellt. Bei Erdarbeiten zum 2012 fertiggestellten Kreisverkehr wurden Fundamente einer Doppeltoranlage gefunden. Damit bestätigte sich die Darstellung auf dem Stich von 1746. Wie das Kölntor beheimatet das Münstertor eine Karnevalsgesellschaft, die Prinzengarde. Problem beim Ausbau zur Wachstube war der Treppenaufgang. Man einigte sich bald auf die Variante einer Stahlkonstruktion neben dem Turm, so wie sie heute sichtbar ist.

MartinskircheBearbeiten

 
Die Martinskirche, heute eine Bürgerbegegnungstätte

Die Kirche befand sich im 12. Jh. an der heutigen Römerallee, nahe dem Friedhof. Der Erzbischof Siegfried von Westerburg ließ sie abreißen und an der heutigen Stelle 1279 wieder aufbauen. Seit der Säkularisation im Jahre 1802 wurde sie verschiedentlich als Lagerhalle und Wohnstätte genutzt. 1952 brannte die Kirche völlig aus. 1997 wurde der Umbau der Kirche in eine Bürgerbegegnungsstätte abgeschlossen.

RömerthermenBearbeiten

Auf dem Mühlenberg, in unmittelbarer Nähe der Kirche St. Peter, befinden sich römerzeitliche Thermen aus dem 2. Jahrhundert. Sie gelten als besterhaltene Ruinen dieser Art nördlich der Alpen. Sie sind heute in ein Museum der Badekultur integriert.

Haus SpitzBearbeiten

Haus Spitz ist ein repräsentatives Landhaus mit großem Landschaftspark. Es war das Wohnhaus des Papierfabrikanten Heinrich Xaver Sieger.

Museum der BadekulturBearbeiten

 
Links das „Museum der Badekultur“, im Hintergrund das alte Museum

Über den römerzeitlichen Thermen am Mühlenberg wurde ab 2004 nach Plänen des Zülpicher Architekten Markus Ernst das Museum für Badekultur erbaut und im September 2008 eröffnet.

GeschichtswerkstattBearbeiten

Nach der Eingliederung der Räumlichkeiten des ehemaligen Heimatmuseums Zülpich in der alten Propstei am Mühlenberg in das Museum der Badekultur wurde von 2009 bis zum Oktober 2011 der größte Teil des Ausstellungsbestandes des alten Heimatmuseums in die neu geschaffene Geschichtswerkstatt überführt.[16] Die Räumlichkeiten befinden sich in der ebenfalls am Mühlenberg gelegenen kurkölnischen Landesburg. Entgegen möglicherweise auf Ableitungen aus dem Namen Geschichtswerkstatt fußenden Vorstellungen handelt es sich hierbei um ein ganz normales Museum zur Stadtgeschichte Zülpichs und nicht etwa um eine Forschungseinrichtung oder ein Kreativprojekt. Träger des Museums sind die Stadt Zülpich und in ehrenamtlicher Tätigkeit der Zülpicher Geschichtsverein.

Frauenbildungshaus ZülpichBearbeiten

1979 wurde mit dem Frauenbildungshaus Zülpich im Ortsteil Lövenich das deutschlandweit erste ausschließlich der Frauenbildung gewidmete Tagungszentrum eröffnet.

PersönlichkeitenBearbeiten

Historische PersönlichkeitenBearbeiten

EhrenbürgerBearbeiten

  • Hubert Salentin, * 15. Januar 1822 in Zülpich; † 7. Juli 1910 in Düsseldorf, Maler
  • Joseph von Ayx, * 20. August 1838 in Münstereifel; † 27. August 1909 auf Burg Zievel bei Euskirchen, Landrat

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

  • Ferdinand von Hompesch zu Bolheim, * 9. November 1744 in Oberelvenich, † 12. Mai 1805 in Montpellier, Großmeister des Malteserordens
  • Johann Peter Weidmann, * 27. Juli 1751 in Zülpich; † 23. Juni 1819 in Mainz, Mediziner und Hochschullehrer
  • Ludwig Sieger, * 27. September 1857 in Zülpich; † 15. November 1952 in Gladbach, General
  • Theodor Weber, * 28. Januar 1836 in Zülpich; † 12. Januar 1906 in Bonn, Bischof
  • Thomas Eßer, * 15. Mai 1870 in Schwerfen; † 29. November 1948 in Euskirchen, Herausgeber und Politiker
  • Karl Sieger, * 27. August 1883 in Zülpich; † 23. Juni 1961 in Gladbach, Landrat
  • Christel Jenniches, * 14. Oktober 1937 in Nemmenich, † 28. Februar 2011, deutsche Amateur-Sängerin
  • Theo Breuer, * 30. März 1956 in Bürvenich, Schriftsteller und Herausgeber
  • Olaf Feuerborn, * 12. Juli 1961 in Zülpich, Landwirt und Politiker (CDU), Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt
  • Thomas Scheidtweiler, * 13. Juli 1964 in Zülpich, Agraringenieur und Wissenschaftsmanager
  • Oliver Krischer, * 26. Juli 1969 in Zülpich, Biologe und Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied des Deutschen Bundestages

Personen, die mit Zülpich in Verbindung stehenBearbeiten

  • Kai Meyer, * 23. Juli 1969 in Lübeck, Autor, in Zülpich aufgewachsen
  • Silke Rottenberg, * 25. Januar 1972 in Euskirchen, ehemalige Fußballnationalspielerin, in Zülpich aufgewachsen
  • Hans Biermann, * 23. November 1954 in Lünen, Mediziner und Verleger, lebt in Zülpich

WissenswertesBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Zülpich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Zülpich – Reiseführer

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2020 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 21. Juni 2021. (Hilfe dazu)
  2. Der römische Stadtname Tolbiacum ist gallischer Abstammung und von Tolbiākon abgeleitet.
  3. zuelpich.de
  4. Temperaturen von MSN Weather – Zülpich, DEU
  5. Unscheinbar, aber höchst kostbar. (Memento vom 31. Juli 2012 im Webarchiv archive.today) In: Kölner Stadt-Anzeiger. 24. November 2009.
  6. Tacitus, Historiae 4,69.
  7. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 88.
  8. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
  9. Stadt Zülpich. Kommunalwahlen 2020. 13. September 2020, abgerufen am 17. September 2020.
  10. Lebenslauf auf der Webseite von Ulf Hürtgen
  11. Hauptsatzung der Stadt Zülpich, § 2. (PDF; 160 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 21. Januar 2016; abgerufen am 21. Januar 2016.
  12. Joachim Sprothen: In Zülpich lebten mehr Juden als Protestanten. In: ksta.de. 11. November 2001, abgerufen am 30. Juli 2019.
  13. Tom Steinicke: Ab Ende 2020 Stündlich von Euskirchen nach Düren – Bördebahn soll täglich fahren. In: Kölnische Rundschau. 1. Dezember 2016, abgerufen am 19. Februar 2017.
  14. Wohnmobilhafen. Seepark Zülpich, abgerufen am 2. November 2019 (deutsch).
  15. www.eifel.de - Sehenswürdigkeiten: Römische Wasserleitung. Abgerufen am 2. Januar 2010.
  16. Geschichtswerkstatt: Jetzt ist das Herzstück vollendet. In: Kölnische Rundschau. 12. Oktober 2011, abgerufen am 15. Juni 2014.