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Dürscheven ist ein Stadtteil von Zülpich im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen. Ortsvorsteher ist Siegbert Sievernich (Stand Juli 2017).

Dürscheven
Stadt Zülpich
Koordinaten: 50° 40′ 10″ N, 6° 42′ 58″ O
Höhe: 170 m
Fläche: 3,24 km²
Einwohner: 503 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 155 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53909
Vorwahl: 02251

Inhaltsverzeichnis

LageBearbeiten

 
Die B56 in Dürscheven (Mai 2007)
 
Kirche St. Gereon

Dürscheven liegt am südöstlichen Ortsrand des Stadtgebietes, angrenzend an das Stadtgebiet von Euskirchen. Nachbarorte sind Ülpenich, Enzen, Elsig und Frauenberg.

GeschichteBearbeiten

Dürscheven ist vermutlich eine römische Besiedlung, worauf die älteste Ortsbezeichnung „Sceveno“ schließen lässt (Scaevola war ein römischer Anführer).

In einer Urkunde vom 19. September 1533 werden die Eheleute Daem von Scheven sowie Meichgen von Scheven zu Ellen als Ritter von Dürscheven bezeichnet. Der heutige Name Dürscheven bedeutet nach einer mittelalterlichen Bezeichnung „eine mit Dornengestrüpp bewachsene Gegend“.

Am 1. Juli 1969 wurde Dürscheven nach Zülpich eingemeindet.[2]

BaudenkmälerBearbeiten

  • die Kirche St. Gereon
  • das Pfarrhaus
  • der Neuenthaler Hof
  • der Mühlenhof
  • das Bahnhofsgebäude

KircheBearbeiten

Die ältesten Kirchenteile datieren aus dem 12. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert wurde ein zweischiffiger Bruchsteinbau mit dreiseitig geschlossenem Chor errichtet.

VerkehrBearbeiten

Direkt durch den Ort führt die Bundesstraße 56. Bis zur Stilllegung der Bahnlinie Düren-Euskirchen im Jahr 1983 hatte Dürscheven einen eigenen Bahnhof. Heute fährt hier die Bördebahn. Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Dürscheven befindet sich heute in Privatbesitz. Deshalb wird der Haltepunkt von der Bördebahn derzeit nicht angefahren. Bei einer Reaktivierung der Bördebahn für den Personenverkehr muss ein neuer Haltepunkt gebaut werden. Am ehemaligen Bahnhof ist als einziges die frühere Zweigleisigkeit der Bördebahn zu erkennen, eine Brücke hat bis heute einen Gleisrest des zweiten Gleises.

SonstigesBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Einwohnerzahlen Stand 31. Dezember 2018
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 88.