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Wiktor Wiktorowitsch Schaitar

Russischer Autorennfahrer
Wiktor Schaitar 2012

Wiktor Wiktorowitsch Schaitar (russisch Виктор Викторович Шайтар, englische Transkription Victor Shaitar; * 13. Februar 1983 in Moskau) ist ein russischer Autorennfahrer.

Inhaltsverzeichnis

Karriere im MotorsportBearbeiten

Wiktor Schaitar begann seine Karriere im russischen Monopostosport. 2002 gewann er die Gesamtwertung der Russischen Formel-1600-Meisterschaft.[1] Bis 2007, als er Vizemeister wurde, blieb er Teilnehmer dieser Meisterschaft.[2] 2008 wechselte er in die Formel 3 und ging in der russischen und finnischen Meisterschaft an den Start. Bis 2012 bestritt er Monopostorennen, unter anderem in Georgien.

2013 folgte der erfolgreiche Wechsel in der GT- und Sportwagensport. Auf den Gesamtsieg der GTC-Klasse der European Le Mans Series 2013 folgte der Sieg in der GTE-Klasse dieser Serie 2014. Seinen bisher größten Erfolg feierte er in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft, wo er 2015 die Endwertung der LMGTE-Wertung für sich entscheiden konnte.[3] Auch beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2015 konnte er diese Rennklassen gewinnen. Dort profitierte er allerdings vom späten Ausfall des lange führenden Paul Dalla Lana im Aston Martin Vantage GTE.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2014 Russland  SMP Racing Ferrari 458 Italia GT2 Italien  Andrea Bertolini Russland  Aleksey Basov Ausfall Unfall
2015 Russland  SMP Racing Ferrari 458 Italia GT2 Italien  Andrea Bertolini Russland  Aleksey Basov Rang 20 und Klassensieg
2016 Russland  SMP Racing BR Engineering BR01 Russland  Vitaly Petrov Russland  Kirill Ladygin Rang 7
2017 Russland  SMP Racing Dallara P217 Russland  Mikhail Aleshin Russland  Sergei Sirotkin Rang 33
2018 Russland  SMP Racing Dallara P217 Vereinigtes Konigreich  Harrison Newey Frankreich  Norman Nato Rang 14

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Russische Formel-1600-Meisterschaft
  2. Russische Formel-1600-Meisterschaft 2007
  3. FIA-Langstrecken-Meisterschaft 2015