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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Westerhorn
Westerhorn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Westerhorn hervorgehoben
Koordinaten: 53° 51′ N, 9° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Pinneberg
Amt: Hörnerkirchen
Höhe: 7 m ü. NHN
Fläche: 9,37 km2
Einwohner: 1326 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 142 Einwohner je km2
Postleitzahl: 25364
Vorwahl: 04127
Kfz-Kennzeichen: PI
Gemeindeschlüssel: 01 0 56 051
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 1
25355 Barmstedt
Website: www.amt-hoernerkirchen.de
Bürgermeister: Bernd Reimers (CDU)
Lage der Gemeinde Westerhorn im Kreis Pinneberg
AppenBarmstedtBevernBilsenBokelBokholt-HanredderBönningstedtBorstel-HohenradenBrande-HörnerkirchenBullenkuhlenEllerbekEllerhoopElmshornGroß NordendeGroß Offenseth-AspernHalstenbekHaselauHaslohHeedeHeidgrabenHeistHelgolandHemdingenHetlingenHolmKlein NordendeKlein Offenseth-SparrieshoopKölln-ReisiekKummerfeldLangelnLutzhornMoorregeNeuendeichOsterhornPinnebergPrisdorfQuickbornRaa-BesenbekRellingenSchenefeldSeesterSeestermüheSeeth-EkholtTangstedtTorneschUetersenWedelWesterhornHaseldorfSchleswig-HolsteinHamburgNiedersachsenKreis SegebergKreis SteinburgElbeKarte
Über dieses Bild

Westerhorn (niederdeutsch: Westerhoorn) ist eine Gemeinde im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und VerkehrBearbeiten

Westerhorn liegt etwa 8 km nordwestlich von Barmstedt und gehört zusammen mit den Gemeinden Brande-Hörnerkirchen, Osterhorn und Bokel zum Amt Hörnerkirchen. Die Kremper Au und der Westerhorner Bek fließen durch die Gemeinde. Westerhorn besteht aus den Ortsteilen Westerhorn und Dauenhof mit dem gleichnamigen Bahnhof, der an der Eisenbahnstrecke Hamburg-Altona – Neumünster – Kiel/Flensburg liegt und zum Hamburger Verkehrsverbund gehört. Die Bundesautobahn 23 ist mit ihrer Auffahrt Hohenfelde (Steinburg) etwa drei Kilometer entfernt. In Planung ist der Bau der A 20, die von der A 7 (Bad Bramstedt) nördlich an Westerhorn vorbeiführt und über Glückstadt unter der Elbe in Richtung Niedersachsen weitergeführt wird.

Ortsbildprägend ist das Landschaftsschutzgebiet Winselmoor/Hörnerauniederung[2] an der nordwestlichen Gemeindegrenze zum benachbarten Kreis Steinburg. Hierbei handelt es sich wie auch bei dem angrenzenden Hohenfelder-/Breitenburgermoor, das auch von Westerhorn aus bewirtschaftet wird, um ein Hochmoor, in dem seit mehreren Jahrzehnten industriell Torf abgebaut wird.

GeschichteBearbeiten

Am 3. Mai 1945 erfolgte die Übergabe der Stadt Hamburg an die Briten. Mit der anschließenden Teilkapitulation für den Nordwestraum am 4. Mai 1945 und der Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Anfang Juni richteten die Briten an der Dorfstraße von Westerhorn auf dem Gelände der Familie Horn ein Lager für vierzig kriegsgefangene deutsche Soldaten ein.[3]

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung
  
Insgesamt 13 Sitze
  • FWW: 5
  • CDU: 8

Ergebnis der Kommunalwahl vom 6. Mai 2018[4]

Partei Sitze
CDU 8
Freie Wählergemeinschaft Westerhorn (FWW) 5

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin ein rotes Hifthorn, in Grün ein goldener Rohrkolben zwischen zwei goldenen Ähren.“[5]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Ein kleiner Gemeindepark (Lage) mit einem Teich befindet sich an der Bahnlinie.[6] Für jede Stadt, amtsfreie Gemeinde und Gemeinde des Kreises Pinneberg gibt es einen Findling mit den Daten von 1988 mit der Einwohnerzahl und der Fläche. Auf zwei separat aufgestellten Steinen werden alle Bürgermeister Westerhorns seit 1887 und alle Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr seit 1890 genannt,

SportBearbeiten

Einziger am Ort bestehender Sportverein ist der 1955 gegründete Kegelsportverein Dauenhof, dessen Aktive das Sportkegeln auf Bohlebahnen betreiben. Aus der Jugendarbeit des Vereins gingen unter anderem die Itzehoer Bundesligaspieler Sabine Schnabel (geb. Hermsmeier) und Guido Schümann hervor.

BilderBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Reinhard Jung: Die Geschichte Dauenhofs, Selbstverlag, Westerhorn/Dauenhof 1981–1982
  • Helmut Trede: Die Hörner Dörfer – Aus der Geschichte von Bokel, Bokelseß, Brande-Hörnerkirchen, Osterhorn und Westerhorn, Selbstverlag, Bokel 1989.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Westerhorn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2018 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Kreisverordnung über das Landschaftsschutzgebiet „Winselmoor/Hörnerauniederung“
  3. Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag: Westerhorn: Augenzeuge berichtet von seinen Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg, vom: 15. Oktober 2014; abgerufen am: 30. Mai 2017
  4. Bekanntmachung des Gemeindewahlergebnisses in der Gemeinde Westerhorn
  5. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  6. Die Gemeinde Westerhorn