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Wahl zum 8. Landtag von Mecklenburg-Vorpommern

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Die Wahl zum 8. Landtag des Landes Mecklenburg-Vorpommern findet bei regulärem Ablauf der fünfjährigen Wahlperiode voraussichtlich im Herbst 2021 statt.

Inhaltsverzeichnis

AusgangslageBearbeiten

Landtagswahl 2016
Wahlbeteiligung: 61,9 %
 %
40
30
20
10
0
30,6
20,8
19,0
13,2
4,8
3,0
8,6
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
g inkl. NPD 3,0

Nach der Landtagswahl am 4. September 2016 wurde am 1. November 2016 Erwin Sellering (SPD) mit 41 von 71 Stimmen erneut zum Ministerpräsidenten gewählt, der anschließend sein Kabinett ernannte.

Am 30. Mai 2017 trat Ministerpräsident Sellering aus gesundheitlichen Gründen zurück. Manuela Schwesig wurde daraufhin am 4. Juli 2017 zur ersten Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns gewählt. Sie übernahm alle acht Ministerinnen und Minister Sellerings in ihr Kabinett.

WahlverfahrenBearbeiten

Die rechtlichen Grundlagen für die Vorbereitung und Durchführung der Wahl zum Landtag in Mecklenburg-Vorpommern sind insbesondere durch die Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und das Landes- und Kommunalwahlgesetz (LKWG)[1] geregelt.

Bei der Landtagswahl handelt es sich um eine personalisierte Verhältniswahl ähnlich der Bundestagswahl. Der Landtag besteht aus grundsätzlich 71 Sitzen, die nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren im Verhältnis der Zweitstimmen auf die Parteien verteilt werden. 36 Mandate gehen an mit relativer Mehrheit der Erststimmen gewählte Direktkandidaten.

Die Direktmandate werden – soweit möglich – auf den Sitzanspruch der Parteien angerechnet, weitere Mandate werden über geschlossene Landeslisten vergeben. Gewinnt eine Partei in den Wahlkreisen mehr Mandate, als ihr nach dem Zweitstimmenverhältnis zustehen, verbleiben diese der Partei (Überhangmandate), die übrigen Parteien erhalten Ausgleichsmandate. Die Zahl der Ausgleichsmandate beträgt aber höchstens das Doppelte der Zahl der Überhangmandate. Es gilt eine Fünf-Prozent-Hürde, eine Grundmandatsklausel gibt es nicht. Die Dauer der Wahlperiode beträgt fünf Jahre.

Wahlberechtigt sind volljährige Deutsche, die ihren Hauptwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern haben, und zwar für das aktive Wahlrecht seit mindestens 37 Tagen und für das passive Wahlrecht seit mindestens drei Monaten.

UmfragenBearbeiten

Forsa-Umfrage vom 17. Januar 2019
Vergleich zur Wahl 2016 (auf halbe %-Punkte gerundet)
 %
30
20
10
0
22
22
18
16
10
4
8
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2016
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-8,5
+3
-3
+3
+5
+1
-0,5
Sitzverteilung nach aktueller FORSA-Umfrage vom 17. Januar 2019 nach Zweitstimmen.
     
Insgesamt 71 Sitze
Institut Datum SPD AfD CDU Linke Grüne FDP Sonst.
Forsa[2] 17.01.2019 22 % 18 % 22 % 16 % 10 % 4 % 8 %
Forsa[2] 30.06.2018 25 % 22 % 18 % 16 % 8 % 4 % 7 %
Forsa[3][2] 19.01.2018 28 % 19 % 20 % 15 % 5 % 5 % 8 %
INSA[2] 23.07.2017 31,5 % 20,5 % 22 % 13,5 % 4,5 % 3,5 % 4,5 %
Forsa[2] 19.01.2017 32 % 18 % 21 % 13 % 4 % 4 % 8 %
Landtagswahl 2016 04.09.2016 30,6 % 20,8 % 19,0 % 13,2 % 4,8 % 3,0 % 8,6 %

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gesetz über die Wahlen im Land Mecklenburg-Vorpommern. (PDF; 187 kB) In: Gesetz- und Verordnungsblatt für Mecklenburg-Vorpommern 2010. 29. Dezember 2010, abgerufen am 9. Juli 2014.
  2. a b c d e Übersicht der Umfragen zur Wahl der nächsten Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, auf wahlrecht.de, abgerufen am 21. Oktober 2017.
  3. OZ-Umfrage: 41 Prozent der Wähler in MV für die GroKo, auf ostsee-zeitung.de, abgerufen am 19. Januar 2018.