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Spielautomat

Gerät, das Gewinnspiele anbietet
Automatensaal der Spielbank Wiesbaden (2013)
Spielbank Magdeburg (2016)

Ein Spielautomat ist ein ursprünglich mechanisch, später elektromechanisch und heute meist elektronisch funktionierendes, Screen-basiertes Gerät, das nach Münzeinwurf, Eingabe einer Banknote oder eines werthaltigen Tickets einen Spielverlauf startet, dessen Ergebnis durch Zufall und Spieler-Betätigungen bestimmt wird.

Motiv zum Spielen sind Unterhaltung und Hoffnung auf einen Gewinn. Kommerzielle Nutznießer des Automaten sind in der Regel der Betreiber sowie der Staat, der – sofern es sich um legal aufgestellte Geräte handelt – einen nicht unbeträchtlichen Teil des Gewinnes als Vergnügungs-, Umsatzsteuer bzw. Spielbankabgabe erhält.

BegriffsbedeutungBearbeiten

 
Flipper-Automat

Mit dem Begriff Spielautomaten werden in Deutschland meist Geldspielgeräte im Sinne des § 33c der Gewerbeordnung (GewO) bezeichnet, wie sie in Gaststätten und Spielhallen aufgestellt werden dürfen. Allerdings wird die Begriffsbedeutung teilweise auch weiter gefasst:

In Spielbanken wird das Automatenspiel zur Abgrenzung von den Glücksspielen Roulette und Black Jack oft als kleines Spiel bezeichnet.[1]

SpielablaufBearbeiten

 
Video-Spielautomat mit 5 Walzen, je 3 sichtbaren Symbolen und 5 Gewinnlinien

Obwohl programmgesteuerte Spielautomaten, die heute fast ausnahmslos Bildschirm-basiert realisiert werden, sehr komplexe Spielabläufe aufweisen können (darunter auch klassische Kasinospiele wie Black Jack, Poker und Roulette), folgen die meisten Spielautomaten in den Grundzügen ihren elektromechanischen Vorbildern: Ein Spiel umfasst den Lauf von 3 bis 6, Walzen, die jeweils pro Halteposition mit einem Symbol versehen sind. Dabei werden, bedingt durch die Größe eines Sichtfensters, bei jeder Walze jeweils die Symbole zu einer bestimmten Anzahl von Haltepositionen angezeigt. Sehr verbreitet sind Spielabläufe mit 5 Walzen, bei denen jeweils 3 Symbole, d. h. die Symbole von 3 Haltepositionen, zu sehen sind. Meist führen drei oder mehr übereinstimmende Symbole zu einem Gewinn, sofern sie am linken Rand beginnend und ununterbrochen auf geraden oder anderweitig suggestiv erscheinenden Linien liegen.[2]

Viele Spielautomaten verfügen über ein Jackpotsystem, bei dem ein vorher festgelegter Prozentsatz des Spieleinsatzes einem Jackpotzähler hinzugefügt wird. Auch können mehrere Geräte an ein gemeinsames Jackpotsystem angeschlossen sein. Dies kann innerhalb eines einzelnen Casinos der Fall sein (LAN Jackpot = local area network jackpot) oder über mehrere Casinos hinweg (WAN Jackpot = wide area network jackpot). In den USA ist dies fast ausschließlich auf Casinos innerhalb eines einzelnen Bundesstaates begrenzt, da die gesetzlichen Vorgaben für Casino-Automaten sich zwischen den Bundesstaaten sehr unterscheiden.

 
Cashout-Ticket (Muster), wie es in Spielbanken verwendet wird

Die Auszahlung der an einem Spielautomaten erzielten Gewinne erfolgt klassisch in Form von Münzen aus entsprechenden Auszahleinheiten, sogenannten „Hoppern“, heute auch in Form vom Banknoten aus „Banknotenrecyclern“ oder durch Handauszahlung des Aufsichtspersonals. Zumindest in Casinos erfolgt die Auszahlung heute weitgehend bargeldlos in Form von Guthaben-Tickets („TiTo“: Ticket in, Ticket out). Hierbei druckt das Gerät nach Drücken der Auszahltaste ein Ticket aus, auf dem der Gewinnbetrag aufgedruckt ist. Dieser Gutschein in der Größe eines US-Dollars kann anschließend statt einer Banknote für das Spiel an einem anderen Gerät (innerhalb des gleichen Casinos) verwendet werden, oder an einem Rückwechselautomat in Bargeld getauscht werden. Handauszahlungen sind in amerikanischen Casinos nur noch bei Gewinnen über $1199,- erforderlich, da ein höherer Gewinn steuerpflichtig ist.

Im Jahr 1990 wurden die ersten Online-Casinos veröffentlicht und bieten seitdem auch Online-Spielautomaten an.

Regulierung und statistische AnalyseBearbeiten

Wie auch andere Glücksspiele unterliegen Spielautomaten und ihr Betrieb umfangreichen rechtlichen Regelungen, die je nach Rechtsordnung und Lokalität der Automatenaufstellung differieren. Basierend auf solchen Regulierungen, insbesondere solchen für Casinos, wurde von den Gaming Laboratories International LLC eine Zusammenstellung von technischen Anforderungen in Form der technischen Norm GLI-11 erstellt,[3] die als Grundlage einer Prüfung und eines darüber erstellten Zertifikats durch eine dafür akkreditierte Prüfstelle dienen kann. Die Anforderungen beziehen sich sowohl auf die technische Sicherheit (Schutz gegen Manipulationen, Veränderungen sowie Störungen, beispielsweise nach einer Spannungsunterbrechung), als auch auf Transparenz gegenüber dem Spielpublikum sowie den Finanz- und Aufsichtsbehörden.

Bestandteil der Anforderungen nach GLI-11 ist insbesondere, dass die innerhalb des Spielverlaufs zufällig bestimmten Haltepositionen gleichverteilt sind[4] und ein Zufallsergebnis keine Auswirkung auf zukünftige Zufallsentscheidungen haben darf.[5] Programmtechnisch werden Pseudozufallsgeneratoren verwendet, deren Ergebnisse im Rahmen eines statistischen Tests qualitativ nicht von den Ergebnissen eines klassischen Zufallsprozesses auf Basis eines Würfels oder eines Roulette-Kessels unterschieden werden können.[6]

GLI-11-konforme Spielautomaten lassen sich daher auf Basis der sogenannten PAR Sheets (kurz PARS für Probability Account Reports Sheets)[7] mathematisch mit Methoden der Wahrscheinlichkeitsrechnung vollständig berechnen.[8] Dazu müssen die Wahrscheinlichkeiten der möglichen Gewinnkombinationen aus den Symbolbelegungen der einzelnen Walzen mit Methoden der Kombinatorik berechnet werden. Anschließend kann der relativ auf den Einsatz bezogene Erwartungswert der Gewinne (Auszahlquote, auch RTP für return to player) berechnet werden; ebenso die Volatilität, und zwar bei stochastisch unabhängigen Spielverläufen in Form der Standardabweichung.

Im Fall klassischer, das heißt mechanischer und elektromechanischer, Spielautomaten ist eine solche Berechnung vergleichsweise elementar möglich,[9][10] wobei die Sicherstellung einer genügenden Zufälligkeit technisch sehr aufwändig war.[11][12] Dagegen kann die Berechnung für moderne programmgesteuerte Spielautomaten mit einer hohen Anzahl von Haltepositionen auf den bis zu 6 Walzen, diversen Einfluss- und Auswahlmöglichkeiten sowie aufgrund von erst in späteren Spielen realisierten Gewinnoptionen, wie sie erstmals in einem Spielautomaten bereits 1936 realisiert wurden,[13] sehr kompliziert werden. Für die letztgenannten Gewinnoptionen bedarf es mathematisch einer Modellierung mittels einer Markow-Kette.[14]

GeschichteBearbeiten

Die AnfängeBearbeiten

 
Liberty Bell (1899)

Der Name einarmiger Bandit kommt von dem englischen Ausdruck one-arm(ed) bandit und daher, dass solche Automaten früher nur einen Arm (Hebel) hatten, aber dem Benutzer wie ein Dieb oder Betrüger die Taschen leerten, entsprechend der Bedeutung von bandit in der Umgangssprache. In den USA werden diese Geräte auch slot machine (slot bezeichnet den Münzeinwurfschlitz), in Australien poker machine und in Großbritannien fruit machine (= Früchtemaschine, nach den Symbolen auf den Walzen) genannt.

Das Betätigen eines Hebels setzt Walzen mit Symbolen in Bewegung, wobei der Spielablauf anfänglich rein mechanisch realisiert wurde, später elektro-mechanisch und heute programmgesteuert. Ziel eines 2 bis 3 Sekunden dauernden Spiels ist es, dass die Walzen nach dem Stehenbleiben in bestimmten Positionen übereinstimmende Symbole anzeigen.

Der erste aller Geldspielautomaten war die Black Cat der Brüder Caille. Erbaut im Jahr 1889 hatte sie schon den typischen Seitenarm und erhielt als erste die Bezeichnung „einarmiger Bandit“.

Besondere Bekanntheit erlangte das Gerät Liberty Bell des aus Schwaben nach Kalifornien ausgewanderten Maschinenbauers Charles August Fey, welches er 1899 in San Francisco erfand.[15][16] Diese Slotmachine war die erste mit einem 3-Walzen-Spielsystem. Der Name leitete sich vom Symbol, das bei dreifachem Erscheinen den Höchstgewinn auslöste. Aufgrund der fehlenden Patentanmeldung dieser Erfindung geriet das System zum Allgemeingut der Glücksspielbranche.[17] Vor der Etablierung dieses Systems produzierten viele Hersteller Stand-Slots, die nach dem Rouletteprinzip funktionierten und bei denen auf eine Farbe gesetzt werden musste, bevor man die Roulettescheibe meist mit einem Hebel in Bewegung versetzte.

Die weitere EntwicklungBearbeiten

Die traditionellen Geräte mit Walzen und Handhebel wurden inzwischen weitgehend von modernen Spielautomaten mit Bildschirmen abgelöst, auf denen die Walzen und ihr Lauf nur grafisch dargestellt werden. Diese Bildschirmgeräte bieten zugleich den Vorteil, dem Spieler die Auswahl zwischen mehreren Spielen oder Spieleinsätzen zu ermöglichen. Zum Teil ist es dem Spieler sogar möglich, ebenfalls den Wert eines Kredites, d. h. die kleinste Einheit des Spieleinsatzes, selbst bestimmen kann (sog. Multi-Denomination). Je nach Ausführung der Maschine können auch mehrere Gewinnlinien – bis über 100 – oder Kredite je Gewinnlinie gespielt werden. Der Wert pro Kredit kann vor allem in US-Casinos sehr hohe Werte erreichen, teilweise sogar bis 1000 $ pro Kredit, was auch die möglichen Gewinne entsprechend vervielfacht.

Geschichte in DeutschlandBearbeiten

Gewerblich betriebene SpielautomatenBearbeiten

 
Fingerschlagautomat Bajazzo

Schon in der ersten Dekade des 20. Jahrhunderts produzierte die Leipziger Firma Jentzsch & Meerz die ersten Geldspielautomaten in Deutschland.[18] Das bekannteste Gerät war der Fingerschlagautomat Bajazzo. Wie ähnliche Geräte[19] wurde der Bajazzo lange Zeit als Geschicklichkeitsspiel eingestuft[20] und fiel somit nicht unter das Glücksspielverbot nach § 284 Strafgesetzbuch (StGB). In den 1920er-Jahren wurden allein in Berlin über 10.000 solche Automaten betrieben.[21] 1928 stufte das Reichsgericht den Bajazzoapparat in einem Urteil als Glücksspiel ein, wobei es die maßgeblichen Bewertungskriterien festlegte.[22] In Folge wurde im Dezember 1933 mit einer Ergänzung der Gewerbeordnung die erste Rechtsgrundlage zum Betrieb von Geldspielautomaten geschaffen.[23] Ein halbes Jahre später legte man mit einer Durchführungsverordnung die Prüfung und Zulassung von Spielautomaten in die Hände der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt,[24] die in einem Merkblatt technische Anforderungen formulierte, die in Bezug auf Chancengleichheit bis heute Bestand haben.[25] Allerdings wurde mit einer weiteren Durchführungsverordnung bereits ein Jahr später die Aufstellung von Automaten, bei denen Geld oder Wertmarken gewonnen werden konnten, auf Jahrmärkte und Schützenfeste beschränkt,[26] womit das Aufkommen bei den Verlosungen und Sammlungen von Winterhilfswerk und Nationalsozialistischer Volkswohlfahrt vermehrt werden sollte.[27]

Nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland erfolge die erste Änderung des gewerblichen Spielrechts 1951. Dabei wurde zunächst die Beschränkung der Aufstellung auf Jahrmärkte beibehalten,[28] jedoch legten begleitend veröffentlichte Zulassungsrichtlinien[29] erstmals Kriterien fest, nach denen die Zulassung von Spielautomaten durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) zu erfolgen hatte. Demnach möglich waren sowohl von der Geschicklichkeit wie vom Zufall abgängige Spiele (Art. I, Nr. 2). Die Mindestspielzeit betrug 15 Sekunden, der Höchsteinsatz 0,10 DM, der Höchstgewinn das Zehnfache des Einsatzes und die Mindestauszahlquote bei einem blindspielenden Spieler 60 % – bei Spielen von mindestens einer Minute Dauer in vorgegebenen Abstufungen weniger (Art. I, Nr. 3). Die Vorgaben für die Mindestspielzeit von 15 Sekunden, den Höchsteinsatz von 0,10 DM und den Höchstgewinn von 1,00 DM wurden 1953 in die Durchführungsverordnung übernommen. Außerdem wurden die möglichen Aufstellorte nach Gesichtspunkten des Jugendschutzes ausgerichtet, nämlich auf Spielhallen und geeignete Gaststätten.[30] Schließlich wurde eine Differenzierung zwischen mechanisch betriebenen Spielen und Spieleinrichtungen (Spielgeräte) und anderen, eine Gewinnmöglichkeit bietenden Spielen eingeführt.[31]

Eine umfassende Neuordnung des gewerblichen Spielrechts erfolgte 1962. Dabei wurden die Anforderungen an den Betrieb („Aufstellung“) eines Spielgerätes und die Veranstaltung eines anderen Spieles geregelt, ebenso die Anforderungen an die Zulassung einer Spielgerätebauart und die Erlangung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung für ein anderes Spiel.[32] Zwei weitere Verordnungen regelten das Prozedere zur Erlangung einer Zulassung einer Spielgerätebauart[33] und die Erlangung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung für ein anderes Spiel.[34] Mindestspielzeit, Höchsteinsatz und -gewinn für Spielgeräte blieben dabei gegenüber den Vorgängerregelungen erhalten, wurden aber später inflationsbedingt stufenweise angepasst auf 0,20 DM / 2 DM (1968),[35] 0,30 DM / 3 DM (1976),[36] 0,40 DM / 4 DM (1993)[37] und 0,20 € / 2 € bei der auf 12 Sekunden verkürzten Mindestspielzeit zur Euroeinführung zu Beginn des Jahres 2002.[38]

 
Unterer Teil einer Risiko­leiter – ab ca. 1980 für drei Jahrzehnte typisch für Geld­spiel­geräte
 
Rotamint (1952) der Firma NSM
 
Golden Stars (1970er-Jahre) der Firma Bergmann
 
Merkur B (1977), erstes Geld­spiel­gerät der Gauselmann-Gruppe[39]

Im Vergleich zu den Vorgaben für gewerblich betriebene Spielautomaten anderer Länder waren diesen Regelungen deutlich restriktiver,[40] wodurch sich deutsche Geldspielgeräte stark von ihren internationalen Pendants mit ihren schnell ablaufenden Walzenspielen unterschieden. Zur Ausfüllung der Mindestspielzeit wurden bereits ab den 1950er-Jahren mehrphasige Spielabläufe ersonnen, bei denen einzelne Zwischenresultate eines Spiels wie z. B. erreichte Haltepositionen eines Symbolträgers optional zugunsten von erneuten Zufallsentscheidungen aufgegeben werden konnten.[41] Solch ein Nachstart von einem oder mehreren Symbolträgern wurde in den 1980er-Jahren durch Doppelt-oder-nichts-Spielphasen, dem sogenannten Risikospiel, meist in Form sogenannter Risikoleitern, ergänzt.[41][42] Die dort erzielbaren Zwischenresultate umfassten auch Gewinnoptionen, die erst in späteren Spielen zur Realisierung gelangten wie Freispiele und vor allem sogenannte Sonderspiele, d. h. Spielen mit einer erhöhten Gewinnerwartung.[43] Solche Sonderspiele fanden bei deutschen Geldspielgeräten bereits in den 1960er-Jahren Verwendung. In der ersten Hälfte der 1980er-Jahre wurden in zwei Novellen der Spielverordnung für diese Gewinnoptionen Obergrenzen vorgegeben, und zwar differenziert danach, ob die Gewinnoptionen innerhalb oder außerhalb der Risikophase erzielt wurden.[44] 1990 wurden diese Grenzen im Rahmen einer selbstbeschränkenden Maßnahme der Automatenwirtschaft mit zusätzlichen Begrenzungen flankiert.[45]

Beginnend 2005 wurden Sonderspielgewinne zunehmend nicht mehr in Form einer Anzahl von Spielen, nämlich der gewonnenen Zahl von Sonderspielen, dargestellt, sondern in Form der innerhalb dieser Serie von Sonderspielen erzielbaren Cent-Beträge (Punkte).[46][42]

Die Entwicklung komplexerer Spielverläufe, die sich mikroprozessorgesteuert realisieren ließen, führten dazu, dass die von der PTB durchgeführten Prüfungen der „aus der ‚vorelektronischen Zeit‘“[47] stammenden Anforderungen der Spielverordnung „einen hohen analytischen und interpretativen Aufwand“[48] erforderten. Um „die aufwendigen, individuell durchzuführenden Detailanalysen der Spielsysteme weitestgehend durch eine automatische Datenerhebung mit einer anschließende Auswertung mit statistischen Methoden zu ersetzen“,[49] wurde von der PTB ab Anfang 1998[50] mit der Einführung eines automatisierten Prüfkonzepts[51] für die Bauartprüfung von Geldspielgeräten „eine Richtung gegangen, die von der Detailuntersuchung der Spielgeräte zur wirkungsorientierten Beurteilung des gesamten Spielsystems“ führte.[49][52] Unabhängig davon sah die PTB in den Vorgaben der Spielverordnung keine „– auch rechtlich – genügende Grundlage für eine effektive Prüfung“ von Geldspielgeräten mehr.[53] Daher wurde die Spielverordnung ab Anfang 2006 auf eine komplett neue Systematik[54] umgestellt. Dabei wird beim Spielablauf eines Geldspielgerätes nur der Geldfluss pro Zeit durch diverse Grenzen beschränkt, nämlich in Form von Mindestzeiten zwischen zwei Einsätzen sowie zwischen zwei Gewinnen und vor allem in Form von Höchstwerten für einen einzelnen Einsatz, einen einzelnen Gewinn sowie für saldierte Gewinne und Verluste pro Stunde.[55] Die Sicherstellung dieser Grenzen geschieht durch eine ständig aktive Kontrolleinrichtung in Form eines Software- oder Hardware-mäßig gekapselten Moduls auf Basis eines FIFO-Speichers.[54][56]

Spielautomaten in SpielbankenBearbeiten

Erst in den 1960er-Jahren wurden die ersten Spielautomaten in deutschen Spielbanken, die sich damals ausnahmslos in klassischen Kurorten und Seebädern befanden,[57] aufgestellt.[58] Noch 1970 trugen Spielautomaten in den zwölf deutschen Spielbanken[59] nur marginal zu den Bruttoeinnahmen bei.[58] Eine drastische Veränderung begann Mitte der 1970er-Jahre im Zuge zahlreicher Neueröffnungen von Spielbanken, insbesondere in deutschen Großstädten oder in deren Peripherie (wie im Fall der 1975 im niedersächsischen Umland Hamburgs gegründeten Spielbank Hittfeld).[60][61]

Bereits 2005 gab es unter den inzwischen 80 Spielbanken 31 sogenannte Automatendependancen, in denen ausschließlich Spielautomaten angeboten wurden.[59] Zusammen mit den Automaten, die in den Spielbanken mit einem vollständigen Angebot inklusive Tischspielen wie Roulette betrieben wurden, stiegen die Anteile der Spielautomaten an den Bruttospielerlösen von 10 % im Jahr 1980 auf 45 % im Jahr 1990 über 70 % im Jahr 2000 und 75 % im Jahr 2005[59] auf 77,5 % im Jahr 2018.[62]

Anfänglich wurden die Spielautomaten der Spielbanken wie klassische Slot Machines mit Umlaufmünzen bespielt.[63] Die Umstellung aller Spielautomaten auf Banknoten zur Einzahlung und Tickets (siehe oben) zur Ein- und Auszahlung erfolgte in den beiden ersten Dekaden des 21. Jahrhunderts.[64]

JahrmarktspielgeräteBearbeiten

 
Penny Pusher

Von der nach § 2 Nr. 4 SpielV bestehenden Möglichkeit, Spielgeräte mit Warengewinn mit einer PTB-Zulassung auf Jahrmärkten aufzustellen, und zwar gemäß § 3 Abs. 1 SpielV in einer nicht begrenzten Anzahl, wird derzeit kein Gebrauch mehr gemacht. Wurden 1992 noch etwa 2.000 Warenspielgeräte auf Jahrmärkten betrieben, so sank diese Zahl bis 2002 auf circa 1.700, davon etwa 1.300 Schiebespielgeräte und 400 einfache Dreiwalzenspielgeräte. Von 1991 bis 1999 wurden 12 Bauartzulassungen von der PTB erteilt, wobei 2001 die letzten solche Geräte produziert wurden.[65]

Im Jahr 2003 wurde zum Zweck der Verwaltungsvereinfachung in der Anlage zu § 5a Nr. 5 SpielV die Möglichkeit geschaffen, einfache Warenspielgeräte wie insbesondere Schiebespielgeräte (Penny Pusher) auf Jahrmärkten gemäß § 5a SpielV unter bestimmten Umständen genehmigungsfrei betreiben zu können. In diesem Fall muss die Verwendung von Gewinnmarken als Einsatz ausgeschlossen sein, und mindestens 50 Prozent der Einsätze müssen als Gewinne ausgeschüttet werden.[66]

Spielautomaten in der DDRBearbeiten

 
Arcade-Automat Polyplay (DDR ab 1985)

In der DDR konnten bis zur Wende nur Spielautomaten ohne Gewinnmöglichkeit betreiben werden. Für die Genehmigung für das Betreiben und Aufstellen war der VEB Staatszirkus zuständig.[67] Modernstes Produkt war ein seit 1985 produzierter Arcade-Automat Polyplay mit acht Spielen. Ein Spiel kostete 50 Pf. Der Automat wurde in FDGB-Ferienheimen, Jugendherbergen und Jugendclubs aufgestellt.[68]

Fünf Wochen vor der Wiedervereinigung trat eine vom Ministerium der Finanzen erlassene Anordnung über das gewerbsmäßige Aufstellen von Spielgeräten, die Veranstaltung von anderen Spielen mit Gewinnmöglichkeit und das Betreiben von Spielhallen in Kraft, die das Aufstellen von Geldspielgeräten wie in der Bundesrepublik Deutschland gestatte.[69][70] In § 1 Abs. 2 Nr. 1 wurde bestimmt, dass Bauartzulassungen durch das Amt für Standardisierung, Meßwesen und Warenprüfung zu erfolgen hätten, und zwar auf Grundlage einer Bauartzulassung der PTB. Dies war möglich, weil die in § 14 der Anordnung vorgegebenen Anforderungen identisch waren mit denen in § 13 der damaligen Spielverordnung. Insofern wurden für PTB-zugelassene Geldspielgeräte-Bauarten in den letzten Wochen der DDR noch dort geltende Zulassungen erteilt. DDR-zugelassene Geldspielgeräte, die nicht der Spielverordnung entsprachen, gab es daher nicht. Deshalb kam eine für diesen Fall vorsorglich als Ergänzung des Bundesrechts vorgesehene Übergangsregelung im schon zuvor am 31. August 1990 geschlossenen Einigungsvertrag nicht zur Anwendung.[71]

Bereits am 18. Mai 1990 wurde die erste Spielbank der DDR in der 37. Etage des Berliner Interhotels Stadt Berlin eröffnet, nachdem der Ministerrat der DDR am 13. Februar 1990 die Genehmigung dazu erteilt hatte.[72][73] Auch vor der Währungsunion am 1. Juli 1990 konnte ausschließlich mit DM gespielt werden.[72] Zum Spielangebot gehörten auch Slotmaschinen mit einer DM als Mindesteinsatz.[74]

ZulassungsdokumenteBearbeiten

Nach § 15 Abs. 1 SpielV erhält der Inhaber der Zulassung einer Spielgerätebauart einen Zulassungsschein[75] und für jedes Nachbaugerät der zugelassenen Bauart einen Zulassungsbeleg und ein Zulassungszeichen, welche die Seriennummer des Gerätes beinhalten. Das Zulassungszeichen, für das anfänglich ein von außen aufzuschraubendes Metallschild verwendet wurde, besteht heute aus Papier, das aus dem Zulassungsbeleg herausgetrennt werden kann. Es muss nach § 6 Abs. 1 SpielV deutlich sichtbar am Spielgerät angebracht werden, wozu die Spielgeräte ein entsprechend großes Sichtfenster aufweisen.

Spielautomaten: Verbreitung und RechtBearbeiten

Gewerblich betriebene Spielautomaten in DeutschlandBearbeiten

Rechtliche Grundlagen auf BundesebeneBearbeiten

Zum Verbraucherschutz und zur Eindämmung des pathologischen Spiels (Spielabhängigkeit oder Spielsucht) unterliegen Geldspielgeräte und deren Aufstellung umfangreichen gesetzlichen Vorschriften, die in der Gewerbeordnung, der Spielverordnung, dem Jugendschutzgesetz sowie in Ländergesetzen geregelt sind.

Die aktuelle Fassung der Spielverordnung ist am 13. Dezember 2014 in Kraft getreten.[76] Mit dieser Novelle wurden einige Details einer umfassenden Reform durch die vorangegangene, Sechste Novelle korrigiert, die einen Monat zuvor in Kraft getreten war.[77]

Ziel der Sechsten Novellierung war die Verbesserung des Jugend- und Spielerschutzes bei Geldspielgeräten. Dazu wurden die Spielanreize und Verlustmöglichkeiten stärker begrenzt, wozu konkret insbesondere die drei Limits für den maximalen Gewinn pro Stunde, den maximalen Verlust pro Stunde und den durchschnittlichen Verlust pro Stunde um 20, 25 bzw. 39,3 % abgesenkt wurden. Die Bundesregierung bekräftigte damit ihr bereits mit der Novelle aus dem Jahr 2006 verfolgtes Ziel, „eine klare Grenze zwischen den gewinn- und verlustmäßig unbeschränkten staatlich konzessionierten Spielangeboten, insbesondere bei den dort verwandten Spielautomaten (Slotmachines), und dem gewerblichen ‚kleinen‘ Spiel“[78] zu ziehen. Bei solchen Slotmachines in Spielbanken sind pro zwei- bis dreisekündigem Spiel 500 € Einsatz und über Million Euro Gewinn möglich.[79][80] Verluste in Höhe von 40.000 € von einem Spieler an einem Abend an Slot Machines eines Spielcasinos sind dokumentiert.[81][82]

Insgesamt ergeben sich mit der Sechsten Novelle im Wesentlichen die folgenden Anforderungen für Geldspielgeräte und ihre Aufstellung:

  • Eine Aufstellung von Geldspielgeräten ist nur Spielhallen und Gaststätten (sowie Wettannahmestellen der konzessionierten Pferderenn-Buchmacher nach § 2 des Rennwett- und Lotteriegesetzes) erlaubt, wobei die Maximalanzahl 12 pro Spielhalle bzw. 3 (2 ab 10. November 2019) pro sonstigem Aufstellort beträgt (§ 3 Abs. 1 u. 2 SpielV). Der Aufstellungsort bedarf einer Geeignetheitsbestätigung.
  • In Spielhallen ist ein Alkoholausschank nicht erlaubt (§ 3 Abs. 3 SpielV).
  • Jugendlichen unter 18 Jahren ist ein Spielen an Automaten untersagt (§ 6 Abs. 2 JuSchG). Für Spielhallen besteht darüber hinaus ein Zutrittsverbot (§ 6 Abs. 1 JuSchG).
  • Geregelt sind Höchstgewinn, -einsatz und das minimale Zeitintervall dazwischen (Dauer eines „Spiels“): Der zulässige Bereich bewegt sich von 0,20 € Einsatz und 2 € Gewinn bei 5 Sekunden (§ 13 Nr. 2 SpielV) bis hin zu 2,30 € Einsatz und 23,00 € Gewinn bei 75 Sekunden Abstand zwischen zwei Einsatzleistungen bzw. zwischen zwei Gewinnauszahlungen (§ 13 Nr. 3 SpielV).
  • Der Verlust pro Stunde, d. h. der die Gewinne übersteigende Einsatz, ist begrenzt auf höchstens 60 € (§ 13 Nr. 4 SpielV).
  • Der Gewinn pro Stunde darf nach Abzug der Einsätze nicht höher sein als 400 € (§ 13 Nr. 5 SpielV).
  • Der durchschnittliche Verlust pro Stunde ist begrenzt auf höchstens 20 € (§ 12 Abs. 1 Nr. 1 SpielV).
  • Die Obergrenzen für Einsatz, Gewinn und Verlust pro Zeiteinheit werden durch eine Kontrolleinrichtung gewährleistet (§ 13 Nr. 9 SpielV).
  • Die die Automaten betreffenden Parameter werden durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) im Rahmen einer Bauartzulassung (§ 11 Abs. 1) auf Basis einer Technischen Richtlinie[83] geprüft (§ 12 Abs. 4).
  • Geldspielgeräte dürfen maximal vier Jahre betrieben werden (§ 16 Abs. 1 Nr. 7 SpielV), wobei der Betrieb von mindestens zwei Jahre alten Spielgeräten nur dann statthaft ist, wenn eine Überprüfung durch einen vereidigten und öffentlich bestellten Sachverständigen oder eine von der PTB dafür zugelassenen Stelle, wie derzeit z. B. dem TÜV Rheinland, maximal zwei Jahre zurückliegt (§ 7 SpielV).

Weitere Regelungen betreffen

  • technische Maßnahmen gegen die gleichzeitige Bespielung von mehreren Spielautomaten durch eine Person, nämlich
    • das Verbot einer Einsatzautomatik (§ 13 Nr. 7 SpielV) und
    • die Möglichkeit des Spielbetriebs nur mit einem gerätegebundenen, personenungebundenen Identifikationsmittel (§ 13 Nr. 10 SpielV), das erst nach einer Prüfung der Spielberechtigung ausgehändigt wird (§ 13 Nr. 6 Abs. 5 SpielV),
  • Sicherungen gegen Veränderung und Manipulation eines Spielautomaten (§ 13 Nr. 11 SpielV) und der in ihm gespeicherten, mit dem Zeitpunkt ihrer Entstehung verknüpften Buchungsdaten[84] (§ 13 Nr. 9a SpielV) sowie
  • das so genannte Punktespiel.[85][86][87] Die das Punktespiel betreffenden Anforderungen (§ 13 Nr. 1 SpielV) gehen im Wesentlichen auf den Maßgabebeschluss des Bundesrats zurück. Ihre widersprüchliche Formulierung waren der Grund für die Bundesregierung in ihrer Funktion als Verordnungsgeber, die Verordnung aufgrund befürchteter Vollzugsprobleme[88] erst nach über 16 Monaten und einer erneuten Notifizierung bei der Europäischen Kommission in Kraft zu setzen.[85]

Details der Bauartzulassung und des Prüfverfahrens werden in einer durch die EU notifizierten[89] Technischen Richtlinie der PTB[90] geregelt (ermächtigt durch § 12 Abs. 4 SpielV). Das Zulassungsverfahren ist zunehmend durch Aspekte der IT-Sicherheit gekennzeichnet.[91]

Rechtliche Grundlagen auf LänderebeneBearbeiten

Über die Spielverordnung hinaus wurden ab 2011 auf Länderebene inhaltlich unterschiedliche Spielhallen- und Ausführungsgesetze zum Glücksspieländerungsstaatsvertrag (GlüÄndStV) beschlossen. Diese Gesetze beinhalten zusätzliche Anforderungen an die Aufstellung von Spielautomaten in Spielhallen wie zum Beispiel das Verbot der Abgabe von Speisen und Getränken,[92] Sperrstunden, Verpflichtung zu Einlasskontrolle und Sperrsystem,[93] ein Verbot von Außenwerbung und Mindestabstände zu anderen Spielhallen sowie Einrichtungen, die vorwiegend von Kindern und Jugendlichen besucht werden.[94] Bezogen auf Städte mit mehr als 10.000 Einwohnern werden nach einer Prognose aus dem Jahr 2014 aufgrund der Mindestabstände nach Ablauf der Übergangsregelungen 77 % der Spielhallen und 87 % der dort aufgestellten Geldspielgeräte nicht mehr betrieben werden können.[95][96] Im Fall des Bundeslandes Berlin, bei dem die Reduktion bereits 2016 begonnen wurde, sind mehr als die Hälfte der Spielhallen von einer Schließung betroffen.[97] In Niedersachsen wurden bis zu einem gegenläufigen Gerichtsbeschluss[98] die Schließungen von Spielhallen zum Teil auf der Basis eines Losentscheids verfügt, so beispielsweise in Osnabrück, wo 52 von 87 Spielhallen schließen sollen.[99] Einige Bundesländer haben im Rahmen von Übergangsregelungen längere Fristen für Bestandsspielhallen gesetzt. So wird in Rheinland-Pfalz erst zum 1. Juli 2021 die Genehmigung von 342 Spielhallen erlöschen, was beispielsweise im Fall der Stadt Trier 32 der 34 bisherigen Spielhallen betrifft.[100]

 
Anzahl der Spielgeräte mit Gewinnmöglichkeit in Deutschland 1995–2018

VerbreitungBearbeiten

Die Gesamtzahl der in Deutschland aufgestellten Geldspielgeräte betrug 2018 insgesamt 240.000 Geräte. In den 23 Jahren zuvor bewegte sich die Zahl zwischen 183.000 (im Jahr 2005) und 269.000 (im Jahr 2014).[101] In diesen Zahlen nicht berücksichtigt sind die 64.000 (1995) beziehungsweise 82.000 (2005) Spielautomaten,[102] die seit 2006 aufgrund des damals eingefügten § 6a SpielV nicht mehr betrieben werden dürfen, weil sie zwar nicht die Möglichkeit eines Geldgewinnes, wohl aber die Möglichkeit des Gewinns von mehr als sechs Freispielen boten.

 
Aufkommen der Vergnügungssteuer durch Spielautomaten 1990–2018

BesteuerungBearbeiten

Die Einnahmen aus Geldspielgeräten unterliegen außer den üblichen Steuern (Umsatzsteuer und Ertragssteuer) außerhalb von Bayern der (kommunalen) Vergnügungssteuer. Zum Zweck von deren Erhebung müssen sämtliche Einsätze, Gewinne und Kasseninhalte zeitgerecht, unmittelbar und auslesbar erfasst werden. Das Aufkommen an Vergnügungssteuer für Spielautomaten stieg in den letzten Jahren von 190 Mill. € (2006) auf 1.071 Mill. € (2018).[103][104][105][106]

HerstellerBearbeiten

Die heute in Deutschland am häufigsten anzutreffenden Geldspielgeräte sind Produkte der Gauselmann-Gruppe oder von Novomatic.[107] Ein weiterer Hersteller ist Bally Wulff (Schmidt-Gruppe).

Spielautomaten in deutschen SpielbankenBearbeiten

Die 7.500 Spielautomaten, die 2018 an 70 Spielbankenstandorten betrieben wurden und dabei 77,5 % der Spielbank-Bruttoeinnahmen generierten,[59] folgen in Bezug auf Spielablauf und konstruktivem Aufbau internationalen Standards, so dass ein Bildschirm-basiertes Spiel knapp 3 Sekunden dauert. Der Einsatz für ein solches Spiel kann bis zu 500 € betragen, beim Gewinn sind über einer Million Euro möglich.[79][80]

Spielautomaten in anderen LändernBearbeiten

Europäische UnionBearbeiten

Das Glücksspielrecht ist innerhalb der Europäischen Union nicht einheitlich, sondern wird auf der Ebene der Mitgliedsstaaten geregelt. Soweit sich Anforderungen an Spielautomaten im Rahmen technischer Anforderungen ergeben, müssen diese allerdings bei der EU notifiziert werden.[108] In Folge können auf der Homepage der Europäischen Kommission alle Gesetze, Verordnungen und Richtlinien für die Konstruktion von Spielautomaten recherchiert werden – in der Regel auch in Form von Übersetzungen.[109]

Die stärkste Verbreitung charakterisiert durch die niedrigste Einwohnerzahl pro Spielautomat wiesen 2017 in der EU die folgenden Länder auf: Italien 134, Tschechien 189, Lettland 217, Dänemark 219, Slowakei 243, Slowenien 243, Finnland 258, Deutschland 294, Vereinigtes Königreich 354, Irland 379 und die Niederlande mit 455 Einwohner pro Spielautomat.[110]

Speziell in Österreich wurden 2017 insgesamt 7121 Spielautomaten betrieben, das entspricht 1229 Einwohnern je Automat.[111]

SchweizBearbeiten

In der Schweiz wurden 2017 insgesamt 4435 Spielautomaten betrieben,[112] wobei diese Zahl nur die in den 21 Spielbanken betriebenen Geräte enthält.[113] Die Spielbankstandorte untergliedern sich in zwei verschiedene Kategorien: Acht Grand Casinos (A-Konzessionen) und 13 Kursäle (B-Konzessionen), wobei die Anzahl und die Arten der angebotenen Spiele sowie die Höhe der Einsätze und Gewinne bei B-Konzessionen beschränkt werden dürfen.[114][115]

Neben den Glücksspielautomaten, die in der Schweiz nur in Spielbanken betrieben werden dürfen, ist in einigen Kantonen auch die Aufstellung von Geschicklichkseitssspielautomaten in Bars erlaubt.[116]

WeltweitBearbeiten

Die Staaten mit den meisten (Glücks-)Spielautomaten sind Japan mit 4,5 Millionen Spielautomaten (Pachinko-Automaten), die USA mit 884.000 Spielautomaten, Italien mit 464.000, Deutschland mit 274.500, Spanien mit 201.400, Australien mit 197.000 und das Vereinigte Königreich mit 183.000 Automaten.[117]

Die höchste Dichte von Spielautomaten charakterisiert durch die niedrigste Einwohnerzahl pro Spielautomat weisen vorwiegend, aber nicht nur, klassische Touristenziele mit zumindest teilautonomem Status auf: Sint Maarten mit 13 Einwohnern pro Spielautomat, Åland mit 16, Japan mit 28, Monaco mit 31, Aruba mit 31, Macau mit 37, Curacao mit 64, Amerikanische Jungferninseln mit 102, Saint Kitts and Nevis mit 118 und Australien mit 125 Einwohnern pro Spielautomat.[118]

Mehrere tausend Spielautomaten sind auf Kreuzfahrt- und Fährschiffen aufgestellt.[119]

SuchtgefahrBearbeiten

Glücksspielautomaten wird wegen der schnellen Abfolge von Spielen, der Interaktion des Spielers während des Spiels und der Auszahlung von Zwischengewinnen eine besonders hohe Suchtgefahr zugeschrieben.[120]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Spielautomaten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Spielautomat – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Spielbanken Bayern: Spielbankordnung (Stand April 2013; PDF)
  2. IGT, Introduction to Slots and Video Gaming, Las Vegas 2005
  3. Gaming Labs, GLI-11. Gaming Devices in Casinos, Version 3.0, 2016, siehe insbesondere Kapitel 1.1 und 1.2
  4. Gaming Labs, GLI-11. Gaming Devices in Casinos, Version 3.0, 2016, 3.2.3
  5. Gaming Labs, GLI-11. Gaming Devices in Casinos, Version 3.0, 2016, 3.2.4
  6. Gaming Labs, GLI-11. Gaming Devices in Casinos, Version 3.0, 2016, 3.2.2
  7. Kevin A. Harrigan, Mike Dixon: PAR Sheets, probabilities, and slot machine play: Implications for problem and non-problem gambling, Journal of Gambling Issues, Band 23, 2009, S. 81–110, doi:10.4309/jgi.2009.23.5
  8. Stewart N. Ethier, The doctrine of chances: Probabilistic aspects of gambling, Berlin 2010, ISBN 978-3-540-78782-2, Chapter 12, Slot machines, doi:10.1007/978-3-540-78783-9_12
  9. M. Klemt, Prüfung, Zulassung und überwachung von mechanisch betriebenen Spielgeräten, in: Bundeskriminalamt Wiesbaden, Bekämpfung von Glücks- und Falschspiel, 1955, S. 137–147, insbes. S. 141
  10. Martin Klemt, Prüfung der Auszahlungs- und Trefferwartung von Glücksspielen nach statistischen Methoden, Automaten-Markt, Heft 9, 1966, S. 839–849, online,
  11. Wolfgang Scheibe, Zufallsgeber in Geldspielgeräten, Automaten-Markt, Heft 5, 1966, S. 523–534, online.
  12. Martin Klemt, Prüfung von Geldspielgeräten durch die PTB, Automaten-Markt, 1969, Heft 3, S. 7–10, online.
  13. S. N. Ethier, Jiyeon Lee, A Markovian slot machine and Parrondo's paradox, The Annals of Applied Probability, Band 20 (2010), S. 1098–1125, doi:10.1214/09-AAP653, Preprint bei arXiv.org (frei zugänglich).
  14. Noelia Oses, Markov chain applications in the slot machine industry, OR Insight, Band 21 (2008), Heft 9, S. 9–21, doi:10.1057/ori.2008.53.
  15. Alfried Schmitz: Der Einarmige Bandit planet-wissen.de 1. Juni 2009 (Abgerufen am 8. April 2012)
  16. Nic Costa: Automatic Pleasures, The history of coin machine. London 1988, S. 37.
  17. Für die ganze Geschichte rund um Charlie Fey und die Liberty Bell siehe: Marshall Fey: Slot machines, a pictorial history of the first 100 years. Reno 1989, S. 37–43.
  18. Historische Spielautomaten − Von Leipzig aus in alle Welt. „MDR um 11“-Sendung vom 20. August 2016, Youtube.
  19. Geschicklichkeit, Deutsches Automatenmuseum (Sammlung Gauselmann) (Memento vom 29. Juni 2017 im Internet Archive).
  20. Oertel: Die strafrechtliche Behandlung der Geldspielautomaten, Deutsche Juristen-Zeitung, 1909, S. 1239-1241 (online in der Digitalen Bibliothek des Max-Planck-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte)
  21. Gambling Craze in Berlin − A Fool's Game, The Adelaide Chronicle, 19. Dezember 1925, S. 62, online.
  22. Reichsgericht, Urteil vom 18. Mai 1928 – I 977/27, Reichsgericht für Strafsachen, Band 62, S. 163–173, online
  23. Deutsches Reichsgesetzblatt, 1933, Teil I, S. 1080
  24. Verordnung zur Durchführung des § 33 d der Gewerbeordnung vom 27. Juni 1934, Deutsches Reichsgesetzblatt, 1934, Teil I, S. 524–526.
  25. Merkblatt für die Prüfung mechanisch betriebener Geldspielgeräte bei der PTR (Juni 1935), siehe dazu Thomas Bronder: Spiel, Zufall und Kommerz. Theorie und Praxis des Spiels um Geld zwischen Mathematik, Recht und Realität. Springer-Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-662-48828-7, doi:10.1007/978-3-662-48829-4, S. 249 in der Google-Buchsuche
  26. § 10 der Verordnung zur Durchführung des § 33 d der Gewerbeordnung vom 22. Mai 1935, Deutsches Reichsgesetzblatt, 1935, Teil I, S. 683–684
  27. Heinz Kummer, Das Recht der Glücksspiele und der Unterhaltungsautomaten mit Gewinnmöglichkeit in der Bundesrepublik Deutschland, Hamburg 1977, S. 22, urn:nbn:de:bsz:21-dt-59254.
  28. Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Durchführung des § 33d GewO vom 27. Juli 1951, BGBl. 1951 I S. 748.
  29. Richtlinien für die Zulassung mechanisch betriebener Spiele und Spieleinrichtungen auf Grund der Verordnung zur Durchführung des § 33 d der Gewerbeordnung (RGBl. I S. 683) vom 24. Juli 1951, Anlage II einer Bekanntmachung über das Spielautomatenrecht und die Vorschriften für die Veranstaltung von Spielen mit Gewinnmöglichkeiten bei Volksbelustigungen vom 4. August 1951, GMBl. 1951/22 (nur Deckblatt ist kostenfrei abrufbar).
  30. § 13 Abs. Verordnung zur Durchführung des § 33 d GewO (Änderungsverordnung: BGBl. 1953 I S. 935, Bekanntmachung der Neufassung: BGBl. 1954 I S. 112
  31. § 1 Verordnung zur Durchführung des § 33 d der Gewerbeordnung, BGBl. 1954 I S. 112
  32. Verordnung über Spielgeräte und andere Spiele mit Gewinnmöglichkeit. Vom 6. Februar 1962, BGBl. 1962 I S. 153
  33. Verordnung über das Verfahren bei der Zulassung von Spielgeräten. Vom 6. Februar 1962, BGBl. 1962 I S. 156
  34. Verordnung über das Verfahren bei der Erteilung von Unbedenklichkeitsbescheinigungen für die Veranstaltung anderer Spiele im Sinne des § 33 d Abs. 1 der Gewerbeordnung vom 6. Februar 1962, BGBl. 1962 I S. 152
  35. BGBl. 1968 I S. 309
  36. BGBl. 1976 I S. 389
  37. BGBl. 1993 I S. 2254
  38. Art. 9 Neuntes Euro-Einführungsgesetz vom 10. November 2001, BGBl. 2001 I S. 2992
  39. Glücks- und Geldspiel, Deutsches Automatenmuseum (Sammlung Gauselmann) (Memento vom 17. März 2016 im Internet Archive)
  40. Physikalisch Technische Bundesanstalt, Untersuchungen zu Vorgaben für die Regelung von Geldspielgeräten. Studie, Berlin 1999, S. 13
  41. a b Lutz Albrecht, Sonderspiele: Seit 50 Jahren fester Bestandteil aller Geräte, Automatenmarkt, Juli 2018, S. 80–83, dort S. 82
  42. a b Dieter Richter, Über die Zulassung von Geldspielgeräten, in: Ihno Gebhardt, Stefan Korte, Glücksspiel: Ökonomie, Recht, Sucht, 2. Aufl. 2018, S. 763–828, doi:10.1515/9783110259216-030, dort S. 774 ff.
  43. Martin Klemt, Über das Prüfverfahren für Geldspielgeräte in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, Automaten-Markt, Heft 9, 1974, S. 6–10, dort S. 10
  44. Art. 2, Nr. 2 der Änderungsverordnung vom 22. Dezember 1982, BGBl. 1982 I S. 2013, Art. 1 Nr. 5 der Änderungsverordnung vom 11. Dezember 1985, BGBl. 1985 I S. 2244,
  45. Bundestags-Drucksache 11/6224, 15. Januar 1990, Bericht der Bundesregierung über Selbstbeschränkungsvereinbarungen der Automatenwirtschaft, online.
  46. Lutz Albrecht, Sonderspiele: Seit 50 Jahren fester Bestandteil aller Geräte, Automatenmarkt, Juli 2018, S. 80–83, dort S. 83
  47. Clemens Elster, Thomas Bronder, Dieter Richter: Automatische Prüfung von Geldspielgeräten mit statistischen Methoden, PTB-Mitteilungen, Band 107, 1997, S. 103–110, Zitat S. 103, siehe auch Tabelle 1
  48. Clemens Elster, Thomas Bronder, Dieter Richter: Automatische Prüfung von Geldspielgeräten mit statistischen Methoden, PTB-Mitteilungen, Band 107, 1997, S. 103–110, Zitat S. 105
  49. a b Clemens Elster, Thomas Bronder, Dieter Richter: Automatische Prüfung von Geldspielgeräten mit statistischen Methoden, PTB-Mitteilungen, Band 107, 1997, S. 103–110, Zitat S. 104
  50. Physikalisch Technische Bundesanstalt, Untersuchungen zu Vorgaben für die Regelung von Geldspielgeräten. Studie, Berlin 1999, S. 7
  51. Automatische Prüfung von Geldspielgeräten, PTB news, 99.3, Dezember 1999, S. 3, online
  52. Almut Bruschke-Reimer, Wo der Computer zockt, Maßstäbe, Magazin der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, Heft 4, 2003, S. 43–45, online
  53. Bundesratsdrucksache 0655/05 vom 30. August 2005, S. 10.
  54. a b Physikalisch Technische Bundesanstalt, Untersuchungen zu Vorgaben für die Regelung von Geldspielgeräten. Studie, Berlin 1999, online
  55. Bundesratsdrucksache 0655/05 vom 30. August 2005, online.
  56. Thomas Bronder, Clemens Elster, Reiner Kuschfeldt, Kerstin Thiele, Dieter Richter, Neuartiges Kontrollmodul für Geldspielgeräte, PTB-Laborbericht PTB-8.33-01-1, Braunschweig und Berlin 2001, online
  57. Hans Willenberg, Das grosse Spiel. Kriminologische und psychologische Aspekte der Spielbanken in der BRD, Hamburg 1977, urn:nbn:de:bsz:21-dt-59246, S. 31 f.
  58. a b Deutsche Spielbanken Interessen- und Arbeitsgemeinschaft (DeSIA), Branchenbericht 2005/2006, 2006, S. 8
  59. a b c d Deutsche Spielbanken Interessen- und Arbeitsgemeinschaft (DeSIA), Branchenbericht 2005/2006, 2006, S. 6
  60. Hans Willenberg, Das grosse Spiel. Kriminologische und psychologische Aspekte der Spielbanken in der BRD, Hamburg 1977, urn:nbn:de:bsz:21-dt-59246, S. 32
  61. Hannover: Das erste Spielkasino in Niedersachsen eröffnet: Kubel gegen die Kugel. Die Zeit, Nr. 3, 1975, online
  62. Wirtschaftsdaten auf der Homepage des Bundesverbandes deutscher Spielbanken gegr. 2008 als BupriS e. V. (BupriS), abgerufen am 31. Mai 2019
  63. Spielrausch: „Stärker als die Liebe“. In: Der Spiegel. Nr. 6, 1988, S. 206–218 (online8. Dezember 1988).
  64. Mitteilung der Spielbank Leipzig (als eine der letzten Spielbanken) vom 18. Oktober 2017 über die Umstellung auf Tickets, abgerufen am 5. September 2019.
  65. Thomas Bronder, Wolfgang Marzinek, Jahrmarktspielgeräte. Regelungsmöglichkeiten für das Reisegewerbe, PTB Studie PTB-8.33-02-01, Braunschweig und Berlin 2002, online.
  66. Bundesratsdrucksache 147/03 vom 28. Februar 2003. S. 9–11 und 34–37. BGBl. 2003 I S. 547, dort S. 550
  67. Polyplay, Webseite von Thomas Schenk, abgerufen am 11. Juli 2019
  68. Polyplay: Von quäkenden Tönen und eckigen Verfolgungsjagden, Homepage des MDR, 12. Januar 2016, begleitend zu einer MDR-Sendung, abgerufen am 29. Juni 2019.
  69. Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik, Teil I, 1990, Nr. 57, 4. September 1990, S. 1397–1399.
  70. Anordnung über das gewerbsmäßige Aufstellen von Spielgeräten, die Veranstaltung von anderen Spielen mit Gewinnmöglichkeit und das Betreiben von Spielhallen, gültig seit 4. September 1990, juris-Rechtsportal, abgerufen am 29. Juni 2019.
  71. Vertrag zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland über die Herstellung der Einheit Deutschlands – Einigungsvertrag – vom 31. August 1990, Anlage I, Kapitel V (Geschäftsbereich des Bundesministers für Wirtschaft), Sachgebiet C, Abschnitt III.
  72. a b Spielbanken: Schicker Standort. In: Der Spiegel. Nr. 20, 1990, S. 34–37 (online14. Mai 1990).
  73. Glücksspiel-Geschichte(n): Faites vos jeux – nun auch in der DDR (Memento vom 25. Februar 2007 im Internet Archive), Deutsches Rundfunkarchiv Babelsberg.
  74. Eröffnung der ersten Spielbank in Ost-Berlin, DEFA Filmdatenbank
  75. Heute online einsehbar unter Spielgerätedatenbank der PTB
  76. Verkündung der Siebten Novelle der Spielverordnung im Bundesgesetzblatt, 12. Dezember 2014, BGBl. I S. 2003
  77. Verkündung der Sechsten Novelle der Spielverordnung im Bundesgesetzblatt, 10. November 2014, BGBl. I S. 1678
  78. Fünfte Verordnung zur Änderung der Spielverordnung, Bundesratsdrucksache 0655/05 (PDF; 1,8 MB) vom 30. August 2005, S. 1.
  79. a b Gerhard Meyer, Meinolf Bachmann: Spielsucht. Ursachen, Therapie und Prävention von glücksspielbezogenem Suchtverhalten. 2017, ISBN 978-3-662-54838-7, doi:10.1007/978-3-662-54839-4, S. 20.
  80. a b Millionen-Jackpot in Osnabrücker Spielbank geknackt, Osnabrücker Zeitung, 2. August 2016, online
  81. Uwe Schneider: Ex-KI.KA-Manager in Fußfesseln vor Gericht, Bild-Online, 6. Juni 2011.
  82. Eike Kellermann: Casino Erfurt: „Da ist Gefahr im Verzug“. (Memento vom 17. Oktober 2011 im Internet Archive) In: Südthüringer Zeitung. 15. Oktober 2011.
  83. Spielgeräte-Portal der PTB
  84. Johann Heyszl, Florian Thiel: Geldspielgeräte in Zukunft mit geprüfter Sicherheit. In: Datenschutz und Datensicherheit. Band 39, Heft 4, März 2015, S. 234–239, doi:10.1007/s11623-015-0402-z.
  85. a b Notifizierungsnachricht 2014/289/D bei der EU
  86. Bundesratsdrucksache 437/13 vom 23. Mai 2013
  87. Bundesratsdrucksache 437/13 (Beschluss) vom 5. Juli 2013
  88. Bundestagsdrucksache 17/14712, Antwort des Staatssekretärs Dr. Bernhard Heitzer vom 5. September 2013
  89. Notifzierungsnachricht 2015/68/D
  90. Technische Richtlinie für Geldspielgeräte, Version 5.0 vom 27. Januar 2015
  91. Gervin Thomas, Kerstin Thiele, Reiner Kuschfeldt, Sicherheitsaspekte bei Geldspielgeräten: Auswirkungen der neuen SpielV auf den Zulassungsprozess, PTB Mitteilungen, Band 127 (2017), Heft 1, S. 61−66, doi:10.7795/310.20170199.
  92. Spielhallengesetz Berlin vom 20. Mai 2011 (zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. März 2016), § 6, Abs. 1
  93. Bernd J. Hartmann: Spielverbote in Spielbanken und Spielhallen: Einlasskontrolle und Sperrsystem am Maßstab von Kohärenz und Konsistenz. In: Zeitschrift für Landes- und Kommunalrecht Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland. 7. Jahrgang, 2013, S. 489–532. (online)
  94. Übersicht Glücksspielstaatsvertrag 2012 / länderspezifische Spielhallenregelungen, Homepage des Verbandes der Deutschen Automatenindustrie e.V. (VDAI)
  95. Studie von Oliver Kaul, FH Mainz, siehe: Spielstättenschwund 2017. In: Games & business. Juni 2014, S. 36. ISSN 1619-0564
  96. Blick in die Zukunft des gewerblichen Spiels. In: Automatenmarkt. Juli 2014, S. 20–21. ISSN 0005-1039 (online)
  97. Hälfte der Spielhallen in Berlin muss schließen. In: Berliner Morgenpost. 25. August 2016.
  98. OVG Lüneburg 11. Senat, Beschluss vom 4. September 2017, AZ: 11 ME 330/17,
  99. Los hat entschieden: 52 von 87 Spielhallen in Osnabrück müssen schließen. In: Delmenhorster Kreisblatt. 24. August 2016.
  100. Rheinland-Pfalz entzieht 342 Spielhallen die Konzession, Trierischer Volksfreund, 30. Januar 2018.
  101. Hans-Günther Vieweg: Wirtschaftsentwicklung Unterhaltungsautomaten 2017 und Ausblick 2018. ifo Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München, S. 2 (online) sowie Homepage des Verbandes der deutschen Automatenindustrie e. V.
  102. Hans-Günther Vieweg: Wirtschaftsentwicklung Unterhaltungsautomaten 2015 und Ausblick 2016, ifo Institut für Wirtschaftsforschung, S. 22
  103. Hans-Günther Vieweg: Wirtschaftsentwicklung Unterhaltungsautomaten 2014 und Ausblick 2014, ifo Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München, S. 23 f. (online)
  104. Statistisches Bundesamt, Finanzen und Steuern, 1.–4. Vierteljahr 2015 (Memento vom 6. Juni 2016 im Internet Archive)
  105. Übersicht auf der Homepage des Verbandes der Deutschen Automatenindustrie e. V. (VDAI)
  106. Statistisches Bundesamt, Finanzen und Steuern, 1.−4. Vierteljahr 2018
  107. Betrug beim Glücksspiel?: Glücksspielautomaten sollen manipuliert sein. In: www.wiwo.de. Abgerufen am 30. Mai 2016.
  108. Das Notifizierungsverfahren in Kürze, Homepage der Europäische Kommission, abgerufen am 2. September 2019.
  109. Suche in der TRIS-Datenbank der Europäischen Kommission, dort Erzeugnis „H10 – Glücksspiele“ selektieren.
  110. Gaming Technologies Association: The World Count of Gaming Machines 2017, 2018, S. 21 f..
  111. Gaming Technologies Association: The World Count of Gaming Machines 2017, 2018, S. 21.
  112. Gaming Technologies Association: The World Count of Gaming Machines 2017, 2018, S. 22,
  113. Schweizer Casino Verband: Jahresbericht 2018, abgerufen am 4. September 2019.
  114. Schweizer Casino Verband: Die 21 Spielbanken der Schweiz, abgerufen am 4. September 2019.
  115. Bundesgesetz über Geldspiele vom 29. September 2017, Art. 6.
  116. Eidgenössische Spielbankkommission: Von der ESBK beurteilte Geschicklichkeits-Spielautomaten bis Ende 2018, abgerufen am 4. September 2019.
  117. Gaming Technologies Association: The World Count of Gaming Machines 2017, 2018, S. 8. Weitere Länderstatistiken auf S. 15–23.
  118. Gaming Technologies Association: The World Count of Gaming Machines 2017, 2018, S. 10 f.
  119. Gaming Technologies Association: The World Count of Gaming Machines 2017, 2018, S. 29–33
  120. https://www.tagesschau.de/inland/faqgluecksspiele100.html FAQ über Glücksspiele