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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Odisheim
Odisheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Odisheim hervorgehoben
Koordinaten: 53° 42′ N, 8° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cuxhaven
Samtgemeinde: Land Hadeln
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: 13,5 km2
Einwohner: 484 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21775
Vorwahl: 04756
Kfz-Kennzeichen: CUX
Gemeindeschlüssel: 03 3 52 043
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktstraße 21,
21762 Otterndorf
Website: Samtgemeinde Land Hadeln - Gemeinde Odisheim
Bürgermeister: Stefan Skowron (CDU)
Lage der Gemeinde Odisheim im Landkreis Cuxhaven
NordseeSchleswig-HolsteinBremerhavenLandkreis OsterholzLandkreis Rotenburg (Wümme)Landkreis StadeLandkreis WesermarschArmstorfArmstorfBelumBeverstedtBülkauCadenbergeCuxhavenGeestlandHagen im BremischenHechthausenHemmoorHollnsethIhlienworthLamstedtLoxstedtMittelstenaheNeuenkirchen (Land Hadeln)Neuhaus (Oste)NordledaOberndorf (Oste)OdisheimOsten (Oste)OsterbruchOtterndorfSchiffdorfSteinau (Niedersachsen)StinstedtStinstedtWannaWingstWurster NordseeküsteKarte
Über dieses Bild

Odisheim (plattdeutsch Godshem) ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Land Hadeln im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

 
Betroffenes Gebiet bei einer „kleinen“ Sturmflut von nur 4,50 m bei einem Deichbruch am Glameyer Stack, Otterndorf.

Geografische LageBearbeiten

 
Luftbild

Odisheim liegt im Niederelbegebiet.

Die Nähe zur Elbmündung und zur Nordsee bringen die Gefahr mit sich, dass im Falle eines Deichbruchs bei einer Sturmflut das maximal 2 m über NN, zu einem großen Teil aber auch unter dem Meeresspiegel liegende Gemeindegebiet zu weiten Teilen überflutet würde. Ein mögliches Szenario wird im Artikel Glameyer Stack beschrieben.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Ortsteile der Hadler Gemeinde sind Am See, Kirchdorf, Norderteil und Süderteil.

GeschichteBearbeiten

 
Der Hadler Kanal am Lichtenpils Richtung Süd

Der Name des Ortes geht vermutlich auf vorchristliche und damit vorkarolingische Zeit zurück und bedeutet wohl Odins Heim. Die erste urkundliche Erwähnung fand jedoch erst 1325 statt. Von 1388 bis etwa 1484 gehörte das Kirchspiel Odisheim, zusammen mit den Kirchspielen Steinau, Oster- und Wester-Ihlienworth und Wanna (die „Fünf Kirchspiele“) zur Vogtei Bederkesa. In Dokumenten des 16. Jahrhunderts findet sich die Namensform Odeßhem neben der „christianisierten“ Form Gadeshem („Gottsheim“).

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 1987 1992 1997 2002 2007 2008 2009 2010 2011 2015
Einwohner 600 583 613 607 590 572 570 568 554 497

(jeweils zum 31. Dezember)[2]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Rat der Gemeinde Odisheim besteht aus sieben Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit bis zu 500 Einwohnern.[3] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[4]

Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze
CDU 100,00 % 7

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 67,66 %[4] über dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[5]

BürgermeisterBearbeiten

Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Stefan Skowron (CDU) zum ehrenamtlichen Bürgermeister für die aktuelle Wahlperiode.[6]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Zweimal geteilt durch ein blau und weiß gewürfeltes Band, dessen Feld oben blau und unten weiß ist; oben: in Blau zwei silberne Pfeilkrautblätter; in der Mitte: das gewürfelte Band; unten: in Silber ein blaues Pfeilkrautblatt.“[7]
Wappenbegründung: Die Pfeilkrautblätter deuten auf die dort häufig vorkommende Pflanze und zugleich auf den ständigen Kampf der Sietländer mit dem Wasser in ihrer tiefgelegenen binnenländischer Gemarkung hin. Das gewürfelte Band ist dem Wappen des Adelsgeschlechts Kule entlehnt, das im 14. Jahrhundert den Zehnten in Odisheim besaß.

KulturBearbeiten

 
Der Hadler Kanal am Lichtenpils Richtung Süd

In der Liste der Baudenkmale in Odisheim stehen die in der Denkmalliste des Landeskreises Cuxhaven eingetragenen Baudenkmale.

MuseumBearbeiten

Die Heimatstuben: Hier werden historische Gegenstände aus Haushalt und Landwirtschaft ausgestellt.

Hadler SagenwegBearbeiten

Auf 32 Stationen des Hadler Sagenweges werden die Sagen des Landes Hadeln dargestellt.

VerkehrBearbeiten

Der Ort liegt nahe dem Hadelner Kanal und an der Landesstraße 144.

PersönlichkeitenBearbeiten

Personen mit GemeindebezugBearbeiten

Sagen und LegendenBearbeiten

BilderBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Odisheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2017 (Hilfe dazu).
  2. LSKN-Online
  3. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 14. Februar 2017.
  4. a b Gemeinde Odisheim – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2016, abgerufen am 14. Februar 2017.
  5. Die CDU holt landesweit die meisten Stimmen. 12. September 2016, abgerufen am 12. Februar 2017.
  6. cn-online: Skowron geht in die zweite Amtszeit in Odisheim, abgerufen am 14. Februar 2017.
  7. Rudolf Lembcke: Kreis Land Hadeln. Geschichte und Gegenwart. Hrsg.: Kreis Land Hadeln. Buchdruckerei Günter Hottendorff, Otterndorf 1976, S. 54 (Wappenteil).
  8. Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung ISBN 3-931771-16-4