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Stinstedt

Gemeinde im Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen, Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stinstedt
Stinstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stinstedt hervorgehoben
Koordinaten: 53° 40′ N, 8° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cuxhaven
Samtgemeinde: Börde Lamstedt
Höhe: 7 m ü. NHN
Fläche: 30,1 km2
Einwohner: 551 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 18 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21772
Vorwahl: 04756
Kfz-Kennzeichen: CUX
Gemeindeschlüssel: 03 3 52 052
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schützenstrasse 20
21769 Lamstedt
Website: www.stinstedt.de
Bürgermeister: Klaus Steffens (Bürgerliste Stinstedt)
Lage der Gemeinde Stinstedt im Landkreis Cuxhaven
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Über dieses Bild
Luftbild

Die Gemeinde Stinstedt (niederdeutsch Stinst) ist Mitglied des Gemeindeverbandes Samtgemeinde Börde Lamstedt im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen. Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort Stinstedt auch die Orte St. Joost, Neubachenbruch und Moorausmoor.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Der renaturierte Stinstedter See liegt südwestlich vom Ort.

GeschichteBearbeiten

In Sankt Joost bestand eine dem heiligen Jodokus geweihte Wallfahrtskapelle, die 1367 erstmals erwähnt wird und die bis zur Reformation der Gegend viele Wallfahrer anzog. Sie wurde 1541 abgebrochen.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Moorausmoor und Neubachenbruch eingegliedert.[2]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 1961 1970 1987 1992 1997 2002 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Einwohner 823 742 640 615 603 560 567 546 535 549 569 564 562 561 558 574

(1961 am 6. Juni, 1970 am 27. Mai, jeweils Volkszählungsergebnisse einschließlich Moorausmoor und Neubachenbruch[2]; ab 1987 jeweils am 31. Dezember[3])

 

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Rat der Gemeinde Stinstedt besteht aus neun Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 501 und 1000 Einwohnern.[4] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[5]

Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze
Bürgerliste Stinstedt 79,72 % 7
Wählergemeinschaft Neubachenbruch 20,27 % 2

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 75,95 %[5] über dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[6]

BürgermeisterBearbeiten

Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Klaus Steffens (Bürgerliste Stinstedt) zum ehrenamtlichen Bürgermeister für die aktuelle Wahlperiode.[7]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Silber der heilige Joost oder Jodokus in grünem Pilgergewand mit einem roten Pilgerstab in der Rechten und einer goldenen Pilgrimsmuschel in der Linken; zu seinen Füßen links eine goldene Adelskrone.“[8]
Wappenbegründung: Im Ortsteil St. Joost lag eine bis zur Reformation vielbesuchte und später nach Stinstedt selbst verlegte Wallfahrtskapelle, die dem heiligen Joost geweiht war.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BaudenkmaleBearbeiten

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Schützenfest am dritten Wochenende im Juni

BildergalerieBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Sagen und LegendenBearbeiten

  • Hase webt[9]
  • Die Kapelle von St. Joost[9]

LiteraturBearbeiten

  • Udo Theuerkauf: Kleine Heimatkunde der Börde Lamstedt. Hrsg.: Samtgemeinde Börde Lamstedt. Lamstedt 1997.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Stinstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 243.
  3. LSKN-Online.
  4. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG); § 46 – Zahl der Abgeordneten. In: Internetseite Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem (NI-VORIS). 17. Dezember 2010, abgerufen am 11. Februar 2017.
  5. a b Gemeinde Stinstedt – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2016. In: Internetseite Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO). 11. September 2016, abgerufen am 18. Februar 2019.
  6. Die CDU holt landesweit die meisten Stimmen. In: Internetseite des NDR. 12. September 2016, abgerufen am 11. Februar 2017.
  7. Rat der Gemeinde Stinstedt. In: Internetseite der Samtgemeinde Börde Lamstedt. Abgerufen am 11. Februar 2017.
  8. Rudolf Lembcke: Kreis Land Hadeln. Geschichte und Gegenwart. Hrsg.: Kreis Land Hadeln. Buchdruckerei Günter Hottendorff, Otterndorf 1976, S. 62 (Wappenteil).
  9. a b Männer vom Morgenstern (Hrsg.): „Hake Betken siene Duven“. Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung. Bremerhaven 1999. ISBN 3-931771-16-4.