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Liste von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Düsseldorf

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Die Liste von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Düsseldorf gibt einen Überblick über Kunst im öffentlichen Raum, unter anderem Skulpturen, Plastiken und Landmarken, in Düsseldorf, der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens. Sie ist nach Stadtbezirk, Stadtteilnummer und Jahr vorsortiert. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit.

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Bezeichnung Ort Koordinaten Jahr Künstler Bemerkungen Abbildung
Jan-Wellem-Reiterdenkmal Altstadt, Marktplatz 51° 13′ 33″ N, 6° 46′ 19″ O 1711 Gabriel de Grupello Bronze, Ratinger Blaustein
Jan-Wellem-Denkmal Altstadt, im Rathaus 51° 13′ 34″ N, 6° 46′ 17″ O 1780 Josef Bäumgen
Kalvarienberg bei St. Lambertus Altstadt, St. Lambertus, Altestadt 51° 13′ 42″ N, 6° 46′ 17″ O nach 1887/1929 Anton Josef Reiss/Hermann Nolte Um 1929 fertigte Nolte Kopien der Kalvarienbergfiguren von Anton Josef Reiss an der Kirche St. Lambertus am Düsseldorfer Stiftsplatz an. Er verwendete dazu Muschelkalk. Die damals schon recht mitgenommenen Originale von Reiss’ Hand sind mittlerweile verschollen. Von Anton Josef Reiss sind auch die Heiligenfiguren am Portal der Pfarrkirche St. Lambertus.
Habakuk Altstadt, Grabbeplatz 51° 13′ 40″ N, 6° 46′ 33″ O 1934/1971 Max Ernst
Fischerjungen-Brunnen Altstadt, Stiftsplatz 51° 13′ 42″ N, 6° 46′ 18″ O 1938 Willi Hoselmann Aachener Blaustein
Radschlägerbrunnen Altstadt, Burgplatz 51° 13′ 37″ N, 6° 46′ 17″ O 1954 Alfred Zschorsch Bronze, Muschelkalk
Gänsebrunnen Altstadt, am Marktplatz 51° 13′ 32″ N, 6° 46′ 18″ O 1956 Willy Meller
Schneider Wibbel Altstadt, Schneider-Wibbel-Gasse 1959 Kurt Räder Bronze
Die Ratinger Straße von 1–19
vor der Zerstörung
Altstadt, Ratinger Mauer 51° 13′ 45″ N, 6° 46′ 33″ O 1964/2014 Anneliese Langenbach Das Keramikrelief (29 Platten in fünf Meter Breite) von Anneliese Langenbach aus dem Jahr 1964 zeigt die historische Häuserzeile der Ratinger Straße. Es befand sich vormals im Landgericht und wurde auf Initiative der Jonges im Juni 2014 an der Fassade des Henkel-Saals angebracht.
Auseinandersetzung Altstadt, Mittelstraße 51° 13′ 28″ N, 6° 46′ 27″ O 1977/1978 Karl-Henning Seemann Eine zweiteilige Bronzeskulptur auf Basaltlava-Sockel, die an eine „Auseinandersetzung“ (1975–1976) zwischen einem Gôg und einem Professor in einem Gôgen-Witz erinnert.
Schuhanzieherin Altstadt, Ecke Mühlenstraße/Liefergasse 1979 Karl-Henning Seemann Die „Schuhanzieherin“ von Karl-Henning Seemann stand ab 1979 auf dem Düsseldorfer Stiftsplatz, nahe dem Portal der Lambertuskirche. Die Figur gehört zu den Werken, die von der Stadt Düsseldorf auf der großen Kunstausstellung erworben wurden. Die Bronze befindet sich jetzt an der Ecke Mühlenstraße/Liefergasse.
Stehende Frau Altstadt, Burgplatz 1984 Hannelore Köhler Hannelore Köhler hatte Frau Backhaus, eine alleinerziehende Mutter von elf Kindern, in Muschelkalk gestaltet. Die „Stehende Frau“, aus Diabas (Grünstein) gefertigt, blickt in Richtung Akademie-Galerie.
Nepomuk-Popieluszko-Monument Altstadt, Hofgartenrampe 51° 13′ 53″ N, 6° 46′ 22″ O 1985 Bert Gerresheim Denkmal für den Brückenheiligen Johannes Nepomuk mit den Gesichtszügen von Jerzy Popiełuszko aus Bronze, Sockel aus Reuler Granit
Stadterhebungsmonument Altstadt, Joseph-Wimmer-Gasse Ecke Müller-Schlösser-Gasse 51° 13′ 39″ N, 6° 46′ 19″ O 1988 Bert Gerresheim
Großmutter Erde Altstadt, Hofgartenrampe 51° 13′ 52″ N, 6° 46′ 28″ O 1988 Sandro Antal Stahl verzinkt; entstand anlässlich der Ausstellung Skulptur D-88 zum 700-jährigen Stadtjubiläum.
Menschen im Straßenraum Altstadt, Mühlengasse 51° 13′ 47″ N, 6° 46′ 32″ O 1988 Karl Bobek Es waren drei Stahl-Figuren von Karl Bobek, die 1988 in der Mühlengasse aufgestellt wurden. 2004 wurde der „Vater“ von einem Rettungswagen umgefahren und 2005 wurde das „Mädchen“ durch einen LKW stark beschädigt und danach entfernt. Seitdem lagern diese beide in einer Kunstgießerei. Heute steht nur noch die „Mutter“. Sie blickt, die Arme verschränkt, in Richtung Kunstakademie.[1]
Boot - begehbares Kunstobjekt Altstadt, Wiese an der Reuterkaserne 1996 Gerhard Moritzen (* 1958) Der Holzbildhauer Gerhard Moritzen, seit 1989 Lehrkraft für Holzbildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf, schlug sein „Boot“ 1996 aus einem hundertjährigen Eichenstamm, das an die Rheinüberquerung durch Joseph Beuys und Anatol Herzfeld im Jahr 1973 erinnern sollte. Der Architekt Niklaus Fritschi gestaltete die Wiesenlandschaft mit einem kleinen Flusslauf, welche nicht mehr so vorhanden ist.
Das Ohr von D’dorf Altstadt, Unteres Rheinwerft 51° 13′ 51″ N, 6° 46′ 15″ O 1997 Horst Wolfframm Metall, gefasst
20.001 Altstadt / Pempelfort, Tonhallen-Unterführung 2002 Stefan Hoderlein Die Dia-Installation entstand anlässlich der Ausstellung „hell-gruen“, Euroga 2002plus.
Hoppeditz Altstadt, Rheinort 51° 13′ 31″ N, 6° 46′ 16″ O 2008 Bert Gerresheim Hinter dem Haus des Karnevals steht die Bronze-Skulptur des Hoppeditz mit über drei Meter Höhe, welche Bert Gerresheim im Auftrag des Fördervereins Düsseldorfer Karneval geschaffen hat. Zu ihren Füßen Masken berühmter Persönlichkeiten, Hüte und Helme sowie symbolische Gegenstände.
Mutter Ey Altstadt, Mutter-Ey-Platz 51° 13′ 42″ N, 6° 46′ 30″ O 2017 Bert Gerresheim Denkmal für Johanna Ey.[2]
Mariensäule Carlstadt, Maxplatz 51° 13′ 21″ N, 6° 46′ 17″ O 1872 Anton Josef Reiss, Gottfried Renn Das Modell für die Skulptur schuf der Bildhauer Anton Josef Reiss; ausgeführt wurde sie von dem Bildhauer Gottfried Renn.
Pieta Carlstadt, Spee’scher Park 51° 13′ 19″ N, 6° 46′ 15″ O 1923 Bernhard Sopher
Brunnen am Carlsplatz Carlstadt 51° 13′ 24″ N, 6° 46′ 23″ O 1958 Ferdinand Heseding Steinerner Brunnen mit Darstellung der Kundschafter Josua und Kaleb, die für das Volk Israel aus dem gelobten Land zurückkamen.
Große Mannesmann Carlstadt, vor dem Mannesmann-Hochhaus am Mannesmannufer 51° 13′ 14″ N, 6° 46′ 4″ O 1960 Norbert Kricke
Mutter Ey Carlstadt, Spee’scher Park 51° 13′ 18″ N, 6° 46′ 15″ O 1973 Hannelore Köhler
Alte Frau im Sessel Carlstadt, Spee’scher Park 51° 13′ 17″ N, 6° 46′ 16″ O 1973/1981 Waldemar Otto Bronze
Raumkeile Carlstadt, Königsallee/Adersstraße 51° 13′ 5″ N, 6° 46′ 42″ O 1978 Heinz Mack Granit, 1170 cm
Heinrich-Heine-Monument Carlstadt 51° 13′ 10″ N, 6° 46′ 24″ O 1981 Bert Gerresheim Beton, Basalt, Bronze
Mannesmann I Carlstadt, am Mannesmann-Haus 1982 Caspar Henselmann Die Plastik „Mannesmann I“ des Künstlers Caspar Henselmann besteht aus geknicktem, gekantetem und beschnittenem Stahlblech. Sie wurde 1982 aufgestellt und stammt ursprünglich aus dem Wilhelm-Lehmbruck-Museum in Duisburg.
Heimatbrunnen Carlstadt, Maxplatz 51° 13′ 24″ N, 6° 46′ 18″ O 1982 Karl-Heinz Klein „Der von Karl-Heinz Klein geschaffene Brunnen erzählt von der Geschichte und von wichtigen Persönlichkeiten der Stadt Düsseldorf. So verraten die Gravuren unter den Portraits, dass es sich bei den Köpfen um den Dichter Heinrich Heine, den Industriellen Fritz Henkel, den Universitätsprofessor und -gründer Arthur Schlossmann, den Düsseldorfer Oberbürgermeister Wilhelm Marx und die Schauspielerin und Schauspielhaus-Gründerin Louise Dumont handelt. Auf den szenischen Reliefplatten dagegen sind fünf Hauptereignisse aus der Stadtgeschichte dargestellt: Chronologisch beginnend, zeigt die erste Reliefplatte, wie Graf Adolf von Berg auf seinem Pferd sitzend den Düsseldorfern im Jahre 1288 die Stadtrechte verleiht. Im Hintergrund sind die alten Stadtmauern samt Fachwerkhäusern und Kirche zu sehen. Auf dem zweiten Relief ist der Ausbau der Stadt durch den Kurfürst Jan Wellem 1710 dargestellt. Die kurfürstliche Kutsche im Hintergrund geparkt, hat sich Jan Wellem hier vor dem Stadtschloss postiert und studiert die Baupläne. Das nächste Relief zeigt den Besuch Napoleons 1811. Mit Trommelwirbel angekündigt, reitet er vor dem Berger Tor, einem Tor der ehemaligen Stadtbefestigung, entlang. Napoleons Aufenthalt in Düsseldorf hatte einen Verschönerungsauftrag der Stadt wie z.B. den Bau der Königsallee und der Heinrich-Heine-Allee zur Folge. Die folgende Reliefplatte thematisiert die Revolution von 1848. Hier ist Bürgerwehranführer Lorenz Cantador dargestellt. Das letzte Relief ist mit "Aus Kriegsruinen erwächst ein neues Düsseldorf" betitelt und zeigt einen Teil der nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wieder neu aufgebauten Stadt. Neben den in die Luft ragenden Kränen sind hier das Drei-Scheibenhaus und das Schauspielhaus zu erkennen.“ (Stefanie Ippendorf: Heimatbrunnen, d:kult)
Zim Zum II Carlstadt, Spee’scher Park 51° 12′ 59″ N, 6° 46′ 24″ O 1985 Barnett Newman
Eiche und Basaltsäule Carlstadt, Haroldstraße 4 51° 13′ 10″ N, 6° 46′ 6″ O 1986 Joseph Beuys Aufschrift der Erklärungstafel: Joseph Beuys: „Eiche und Basaltsäule“. 1986 Säulenbasalt/Eiche. Die Installation entstand im Zusammenhang mit der Aktion „7000 Eichen“ auf der „Documenta 7“ in Kassel 1982.
Ehra oder Kind mit Ball Carlstadt 51° 13′ 29″ N, 6° 46′ 15″ O 1997 Otto Pankok Bronze
Two-Way Mirror Hedge, Almost Complete Circle Carlstadt, Spee’scher Park 51° 12′ 58″ N, 6° 46′ 28″ O 2001 Dan Graham
Zwischenräume Carlstadt, Spee’scher Park 51° 12′ 59″ N, 6° 46′ 30″ O 2001 Alf Lechner
Weyhe-Denkmal Stadtmitte, im Hofgarten 51° 13′ 47″ N, 6° 47′ 10″ O 1850 Karl Hoffmann Stellt den bedeutenden Gartendirektor Maximilian Friedrich Weyhe dar. Dieser hatte Anfang des 19. Jahrhunderts unter anderem den Düsseldorfer Hofgarten zu einem englischen Landschaftsgarten umgestaltet und erweitert.
Stephanienbüste Stadtmitte, Hofgarten 51° 13′ 47″ N, 6° 47′ 4″ O 1860 Julius Bayerle Denkmal für Stephanie von Hohenzollern-Sigmaringen.[3] 1890 erneuert.
Schadow-Denkmal Stadtmitte, Schadowplatz 51° 13′ 34″ N, 6° 46′ 51″ O 1869 August Wittig Das Schadow-Denkmal, eine klassizistische Porträtbüste aus Bronze von August Wittig, wurde 1869 auf dem Schadowplatz aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Kunstakademie aufgestellt. Die Aufstellungskosten betrugen 2100 Taler. Geehrt wird Wilhelm von Schadow, von 1826 bis 1859 Direktor der Königlichen Kunstakademie zu Düsseldorf, Mitbegründer der Düsseldorfer Malerschule, die er über drei Jahrzehnte prägte. Am 3. November 1943 wurde die Büste durch Bomben beschädigt. Nach Abbau am 24. August 1963 wegen der Baumaßnahme Jan-Wellem-Platz wurde das Denkmal restauriert und im Rahmen der Umgestaltung des Schadow-Platzes zur Fußgängerzone am 17. November 1964 in Nachbarschaft des früheren Aufstellungsortes wieder aufgestellt. Seit dem 21. April 1994 steht das Schadow-Denkmal unter Denkmalschutz. Die Büste ist in 2 1/3 natürlicher Größe, das Gewicht beträgt ca. 125 kg.
Peter-von-Cornelius-Denkmal Stadtmitte, am Hofgarten 51° 13′ 37″ N, 6° 46′ 44″ O 1879 Adolf von Donndorf Bronze
Schalenbrunnen Stadtmitte, Corneliusplatz 1882 Leo Müsch
Zwei Engel Stadtmitte, Martin-Luther-Platz 1887 Carl Hubert Müller Die zwei Engel aus Sandstein wurden vom Bildhauer Carl Hubert Müller (1844–1909) im Jahr 1887 geschaffen. Sie befanden sich ursprünglich auf den Giebeln der Johanneskirche. Bei Luftangriffen im Jahr 1943 wurde die Kirche teilzerstört, die Engel blieben zunächst stehen, fielen bei einem weiteren Bombardement herunter, wobei ein Engel unwiederbringlich seinen Kopf verlor. 1952 wurden die Skulpturen in Kaiserswerth an der Treppe unterhalb der Brücke aufgestellt. Vierzig Jahre später, im Februar 1994, wurden die Skulpturen aus Kaiserswerth geholt, bei Steinmetz Jupp Müller gereinigt und imprägniert, und im November 1994 auf 1,50 Meter hohen Basaltlava-Sockeln vor der Johanneskirche, genau gegenüber der Ausfahrt der Tiefgarage der Schadow-Arkaden, aufgestellt.
Kriegerdenkmal im Hofgarten Stadtmitte, im Hofgarten 51° 13′ 39″ N, 6° 46′ 47″ O 1892 Karl Hilgers Laaser Marmor
Kaiser-Wilhelm-Denkmal Stadtmitte, Martin-Luther-Platz 51° 13′ 27″ N, 6° 46′ 54″ O 1896 Karl Janssen Polierter Granit, Bronze
Die Kugelspielerin Stadtmitte, im Blumengarten, Graf-Adolf-Platz 51° 13′ 9″ N, 6° 46′ 43″ O 1897/1902 Walter Schott An das Südende des Wassergrabens der Königsallee schließt sich bis zur Graf-Adolf-Straße eine kleine eingefriedete Gartenanlage namens Blumengarten an. In ihr steht die 1897 gegossene Bronzefigur der Kugelspielerin von Walter Schott, ein Geschenk des Stadtverordneten Gustav Herzfeld aus dem Jahre 1902, das 1935 aus ideologischen Gründen beseitigt werden sollte, weil Herzfeld ein Jude war, das jedoch auf Fürsprache des Kunstakademiedirektors Peter Grund im Blumengarten verblieb, nachdem die Aufschrift mit dem Hinweis auf den Urheber der Schenkung entfernt worden war.
Tritonengruppe Stadtmitte, Königsallee 51° 13′ 31″ N, 6° 46′ 44″ O 1898–1902 Friedrich Coubillier Euville-Kalkstein
Bismarck-Denkmal Stadtmitte, Martin-Luther-Platz 51° 13′ 27″ N, 6° 46′ 54″ O 1899 Johannes Röttger, August Bauer Denkmal für Otto von Bismarck
Schmied mit Knabe Stadtmitte, Martin-Luther-Platz 51° 13′ 26″ N, 6° 46′ 55″ O 1901 Joseph Hammerschmidt Das Düsseldorfer Moltke-Denkmal stand am südlichen Ende der heutigen Heinrich-Heine-Allee (heute Heinrich-Heine-Platz), vor dem Wilhelm-Marx-Haus und zunächst vor dem Kymly’schen Geschäftshaus, das wenige Jahre später durch das Carsch-Haus ersetzt wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Denkmal durch den Luftangriff vom November 1943 stark beschädigt, erhalten blieb jedoch die Figurengruppe Schmied mit Knabe von Hammerschmidt, die den Denkmalsockel schmückte.
Mendelssohn-Denkmal Stadtmitte, am Hofgarten Heinrich-Heine-Allee 51° 13′ 40″ N, 6° 46′ 38″ O 1901/2012 Clemens Buscher Denkmal für Felix Mendelssohn Bartholdy.[4] In zwei Nischen der Vorderfassade des Stadttheaters wurden 1901 zwei Bronzestandbilder angebracht, die von Professor Clemens Buscher im Auftrag des Kunstvereins für Rheinland und Westfalen modelliert wurden. Die eine Figur stellt Carl Leberecht Immermann dar, welcher von 1834 bis 1837 Leiter des Hauses am Marktplatz war; die andere stellt Felix Mendelssohn Bartholdy dar. Das Bildnis des Komponisten wurde nach 1936 wegen seiner jüdischen Herkunft entfernt und 1940 eingeschmolzen. Eine Rekonstruktion des Mendelssohn-Denkmals wurde 2012 an der Südseite des Hofgartens neben der Deutschen Oper am Rhein wiedererrichtet.
Märchenbrunnen Stadtmitte, Hofgarten 51° 13′ 42″ N, 6° 46′ 44″ O 1905 Max Blondat Bronze, Muschelkalk
Neckereibrunnen Stadtmitte, Königsallee Ecke Bastionstraße 51° 13′ 17″ N, 6° 46′ 42″ O 1909 Gregor von Bochmann d. J. Bronze, Sandstein
Stahlarbeiterplastiken Stadtmitte, Kasernenstraße 36 1938–1940 Erich Kuhn Die Stahlarbeiterplastiken flankieren das Portal des Walzstahlhauses.
Robert-Schumann-Denkmal Stadtmitte, im Hofgarten am Opernhaus 51° 13′ 40″ N, 6° 46′ 44″ O 1956 Karl Hartung Antlitz des Komponisten aus Bronze, daneben Lorbeer.
Bergischer Löwe Stadtmitte, Königsallee 51° 13′ 12″ N, 6° 46′ 43″ O 1963 Philipp Harth
Kugelbrunnen Stadtmitte, Martin-Luther-Platz 51° 13′ 30″ N, 6° 46′ 58″ O 1964 Friederich Werthmann Der Kugelbrunnen von Friederich Werthmann, datiert 7. Juli 1964, stand vormals an der Berliner Allee, nun seit 2018 auf dem Martin-Luther-Platz vor dem Pavillon des Architekten Juan Pablo Molestina, seitlich der Johanneskirche. Die Kugel aus zusammengeschweißten Edelstahlelementen verfügt über einen Durchmesser von 2 Metern. Die kreisrunde, im Querschnitt parabelförmige Anlage hat einen Durchmesser von 6,65 Meter einschließlich umlaufender Rinne. Dem Fußpunkt der Kugel entspringt ein Wasserstrahl, der das Licht auf der Metalloberfläche in vielfacher Weise brechen soll.
Quadrato + Cerchio = Volume Stadtmitte, Berliner Allee 14 51° 13′ 26″ N, 6° 46′ 59″ O 1967/2009 Getulio Alviani Edelstahl
Henry Moore – Die Liegende (in zwei Teilen) Stadtmitte, im Hofgarten 51° 13′ 39″ N, 6° 46′ 45″ O 1969 Henry Moore
Monumento Stadtmitte, Hofgartenstraße 51° 13′ 42″ N, 6° 46′ 54″ O 1971 Eduardo Chillida Die Plastik aus Cortenstahl auf Betonfundament, knapp vier Meter hoch, steht in der Grünanlage auf der Westseite des Dreischeibenhauses und ist eine Schenkung der Firma Thyssen an die Stadt Düsseldorf.
Raumsäule Stadtmitte, Ernst-Schneider-Platz 51° 13′ 30″ N, 6° 47′ 0″ O 1971 Erich Hauser Nirosta-Stahl auf Stahlbetonhohlkasten; Stiftung der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf
Gründgens-Denkmal Stadtmitte, im Hofgarten 51° 13′ 44″ N, 6° 46′ 58″ O 1984 Peter Rübsam Denkmal für Gustaf Gründgens in der Rolle als Mephisto aus Carrara-Marmor
Der Mahner Stadtmitte, im Hofgarten auf dem Ananasberg 51° 13′ 44″ N, 6° 46′ 46″ O 1985 Wadim Abramowitsch Sidur Bronze
Christian-Dietrich-Grabbe-Denkmal Stadtmitte, im Hofgarten am Opernhaus 51° 13′ 40″ N, 6° 46′ 39″ O 1986 Walter Scheufen / Kurt Räder / Bernd Bodechtel Der Entwurf für die Büste Grabbes stammt von Walter Scheufen (1881–1917), er befindet sich im Stadtmuseum. Der im Jahr 1917 gefallene Künstler konnte sein Werk nicht mehr selbst ausführen. Die vom Heimatverein „Alde Düsseldorfer“ anlässlich des 150. Todestages von Christian Dietrich Grabbe gestiftete Büste wurde von Kurt Räder (1930–2018) ausgeführt, die Steinmetzarbeiten des aus mehreren Pfeilern abgestuften Sockels aus schwedischem Granit von Bernd Bodechtel (* 1939). Die Büste wurde in der Nähe des Opernhauses aufgestellt, von wo aus eine gute Sichtverbindung zum Grabbeplatz besteht.
Musikbrunnen Stadtmitte, Stadtbrückchen 1986 Joachim Schmettau
Dreisegelbrunnen Stadtmitte, Platz der Deutschen Einheit 51° 13′ 24″ N, 6° 47′ 0″ O 1986/1988 Heinz Mack Granit, Edelstahl
Radschlägerwürfel Stadtmitte, Platzfläche an der Immermannstraße/Ecke Klosterstraße 1998/2019 Friedrich Becker Als Stiftung der Rheinischen Post stand der Radschlägerwürfel aus Edelstahl auf dem Martin-Luther-Platz, wurde für den Abbruch des Tausendfüßlers, den Neubau des Tunnels und die Erweiterung der Tiefgarage der Schadowarkaden abgebaut und eingelagert. Im Mai 2019 wieder aufgestellt, steht die 4,5 Meter hohe Skulptur bestehend aus sechs stilisierten Radschlägern an exponierter Lage für alle sichtbar.
Mittelamerikanische Verkehrsinseln Stadtmitte, Stresemannplatz 2007 Tita Giese Yucca, Autoreifen
Nagel Stadtmitte, am Kö-Bogen 51° 13′ 36″ N, 6° 46′ 46″ O 2013 Günther Uecker Die Nagelskulptur von Günther Uecker wurde am 20. November 2013 offiziell enthüllt. Sie ist eine Stiftung des Industrie-Clubs Düsseldorf anlässlich seines 100-jährigen Bestehens.
Beulenmann Stadtmitte, Hauptbahnhof, Konrad-Adenauer-Platz 14 2018 Paloma Varga Weisz Auf dem Bahnhofsvordach, als Teil des Kunstprojekts „Von fremden Ländern in eigenen Städten“ von Markus Ambach im Jahr 2018, sitzt eine Figur übersät mit kleinen Beulen in den Himmel schauend. Der Ankauf der Stadt fand 2019 statt.
Löwenkopf Pempelfort, Malkastenpark 1763 Johann Joseph Couven Fragment einer der Löwen des barocken Wappen von Schloss Jägerhof, aufgestellt auf einem Sockel im Park des Künstlervereins Malkasten. Der Kopf war durch den Bombenangriff von 1943 vom Hals getrennt worden. Willi Hoselmann schuf beim Wiederaufbau des Schlosses im Jahr 1950 das barocke Wappen aus Muschelkalk neu und sorgte dafür, dass der originäre Löwenkopf im Garten des benachbarten Malkastens kam.[5]
Düsselnixe Pempelfort, Malkastenpark 1897 Gustav Rutz Düsselnixe Brunnen aus Kalkstein
Jröne Jong Pempelfort, im Runden Weiher, Hofgarten 51° 13′ 45″ N, 6° 46′ 55″ O 1900 Joseph Hammerschmidt Georg Oeder stiftete das Kunstwerk des Wasserspeiers, einem Triton der von einem Nilpferd überrascht wird, der Stadt Düsseldorf.
Röhrender Hirsch Pempelfort, im Hofgarten, Kaiserstraße 51° 13′ 52″ N, 6° 46′ 47″ O 1909 Josef Pallenberg Der „Röhrender Hirsch“ wurde 1909 hinter dem Hofgärtnerhaus aufgestellt. Im Rahmen der „Metallspende des deutschen Volkes“ abgebaut, überstand den Zweiten Weltkrieg, wurde Ende 1945 wieder dort aufgestellt. 1956 versetzte man die Bronzeskulptur an seinen jetzigen Standort im Hofgarten westlich der Kaiserstraße.
Ehrenmal für die Mitglieder und Freunde des Malkastens Pempelfort, Malkastenpark 1921 Carl Geiling Das Ehrenmal zur Erinnerung an die Mitglieder und Freunde des Malkastens wurde von dem Bildhauer Carl M. Geiling (1874–1924) geschaffen und am 24. Juli 1921 im Malkastenpark am Lindenrondell aufgestellt.
Mosaik Tanz Pempelfort, im Ecktempel Südseite NRW-Forum im Ehrenhof 51° 13′ 58″ N, 6° 46′ 19″ O 1925 Heinrich Nauen Nauen fertigte weitere Mosaiken für die Tortempel des Planetariums der GeSoLei, heute Tonhalle.
Die Nubierin Pempelfort, im Rheingärtchen 51° 14′ 7″ N, 6° 46′ 17″ O 1925 Bernhard Sopher Wurde 1928 in dem Gartenparterre „Rheingärtchen“ südlich der Düsseldorfer Rheinterrasse in einem ovalen Wasserbassin aufgestellt
Pallas Athene Pempelfort, Hofgartenrampe an der Tonhalle 51° 13′ 55″ N, 6° 46′ 24″ O 1926 Johannes Knubel Die vergoldete Bronzeskulptur der Pallas Athene wurde anlässlich der GeSoLei gefertigt. Auf einem Sockel aus Muschelkalk stehend blickt die Schirmherrin der Wissenschaft und der Kunst auf das Gebäude der Kunstakademie.
Drei Künste Pempelfort, Museum Kunstpalast 1926 Carl Moritz Schreiner Über dem Osteingang zum Museum Kunstpalast befindet sich das von Schreiner gestaltete klassische Sopraportarelief namens „Drei Künste“ aus Travertin.
Denkmal der 39er Pempelfort, Helmut-Hentrich-Platz 51° 13′ 55″ N, 6° 46′ 25″ O 1927/1928 Jupp Rübsam Auf dem Vorplatz östlich der Tonhalle stehen die Reste des von Jupp Rübsam entworfenen Kriegerdenkmals, ursprünglich „Ehrenmal Füs.-Regt. 39 General Ludendorff“ genannt. Der Entwurf wurde von einem Ausschuss der Angehörigen des Niederrheinischen Füsilier-Regiments Nr. 39 bei einem Wettbewerb (Entwurfsname: „Innere Festigung“) gekürt. Von Anfang an war das Werk umstritten, erzeugte es mit zwei liegenden, den Feind erwartenden Soldaten trotz seiner Monumentalität nicht das Pathos, das damals für derartige Ehrenmale üblich war. Die Auseinandersetzung ging soweit, dass General Ludendorff, die treibende Kraft der gegen das Denkmal gerichteten Kampagne, forderte, seinen Namen davon entfernen zu lassen. Der nationalsozialistische Völkische Beobachter bezeichnete die tatsächlich sphinxartige Darstellung sogar als „zwei menschliche Ungetüme auf dem Bauch, wie Sphinxe, plump, roh, tierisch mit Händen, die überlebensgroße Flossen oder Pfoten sind.“ Bereits im März 1933, dem ersten Jahr der Machtübernahme, entfernten die Nationalsozialisten die für sie unerwünschte Skulptur. Die Reste des im Zweiten Weltkrieg stark beschädigten Denkmals von Rübsam, der selbst ein „39er“ war, wurden nach Fertigstellung der Tonhalle auf einem gemauerten Sockel in der Nähe des ursprünglichen Platzes aufgestellt.
Ulanendenkmal Pempelfort, Joseph-Beuys-Ufer 51° 14′ 2″ N, 6° 46′ 17″ O 1929 Richard Langer
Hochwasserschlange Pempelfort, auf der Rampe der Uferschutzmauer 51° 14′ 16″ N, 6° 46′ 12″ O 1929 Richard Langer Stahlplastik aus gebogenen Mannesmannrohren, gesamte Länge 25 Meter
Jacobi-Büste Pempelfort, Malkastenpark 51° 13′ 48″ N, 6° 47′ 17″ O 1943 Emil Jungblut Denkmal für Friedrich Heinrich Jacobi aus Marmor, Stele aus Muschelkalk
Heine-Medaillon Pempelfort, Hofgarten, Napoleonsberg 1952 Ivo Beucker Heinrich Heine Gedenkstätte gewidmet von den Bürgern der Stadt 1952 mit Heine-Medaillon am Sockel der Treppe.
Harmonie Pempelfort, Hofgarten, Napoleonsberg 1944/1953 Aristide Maillol Die Bronzestatue Harmonie, das letzte Werk des Bildhauers Aristide Maillol (1940/44), gestiftet 1953 vom Kunstverein zu Ehren Heinrich Heine.
Knöchelspielerin Pempelfort, im Rheingärtchen 1961 Bernhard Sopher Seit 1961 hat eine Fassung der Skulptur Knöchelspielerin des Bildhauers Bernhard Sopher (1879–1949) einen Platz im Rheingärtchen gefunden. Sie ist die in Sandstein ausgeführte Kopie des Bronzeoriginals von 1926, das sich in der Sammlung des Folkwang-Museums Essen befindet.
Windsegel Pempelfort, Victoriaplatz 51° 14′ 10″ N, 6° 46′ 24″ O 1967/1978 Will Brüll Edelstahl-Großplastik aus der Werkgruppe der Raumwirbel von 1967 in der Brunnenanlage des Gebäudes der Ergo-Versicherung. Die Plastik war ein Geschenk der Münchner Rück zum 125-jährigen Jubiläum der Victoria Versicherung am 26. September 1978.
Grasendes Fohlen Pempelfort, an der Seufzerallee im Hofgarten 1969 Renée Sintenis Bronzeskulptur auf Granit-Sockel
Große Fließende Pempelfort, Victoriaplatz 51° 14′ 10″ N, 6° 46′ 21″ O 1969 Norbert Kricke Edelstahl, aus der Sammlung Moderne Kunst des Museum Kunstpalast.
Sphinx Pempelfort, neben dem Eingangsportal des Atelierhauses Sittarder Straße 5 1970/1973 Hannelore Köhler Muschelkalk
Kubus Pempelfort, vor der Rheinterrasse 1974 Frantisek Kyncl Skulptur aus geschwärztem Edelstahl von Frantisek Kyncl (1934–2011).
Ohne Titel (Es gibt nichts mehr, wohin es sich zurückziehen lässt) Pempelfort, Ehrenhof, Ecke Inselstraße 1988 Ernst Hesse Die Skulptur aus Cortenstahl, platziert unter einer großen Kastanie, wurde anlässlich der Ausstellung „Skulptur D-88“ zum 700-jährigen Stadtjubiläum geschaffen und 1992 durch die Stadt erworben. Die Inschrift „Es gibt nichts mehr, wohin es sich zurückziehen lässt“, ein Zitat von Michail Gorbatschow, thematisiert, dass man sich den sozialen wie politischen Veränderungen stellen muss. Die Skulptur in geometrischer Form verweist einerseits auf die damalige politische Zweiteilung in Ost und West, und nimmt andererseits Bezug zur Architektur des Ehrenhofs.
Häuser der Tiere Pempelfort, Hofgartenrampe am Helmut-Hentrich-Platz, Nähe Tonhalle 51° 13′ 55″ N, 6° 46′ 29″ O 1988 Wolfgang Kliege Drei Objekte; Stahl, Holz
Große Schleife Pempelfort, Rochusstraße 51° 14′ 0″ N, 6° 47′ 13″ O 1992 Franz Werner Müller-Steinfurth Stahl, Granit
Fokus Pempelfort, Am Wehrhahn Ecke Wielandstraße 1993 Angelika Freitag Die Bronzeplastik erinnert an eine alte Pferdetränke, die sich einmal an dieser Ecke befunden hat.
Lichtbänke „UVA-UVB“ Pempelfort, Reiterallee im Hofgarten 51° 13′ 48″ N, 6° 47′ 6″ O 2002 Stefan Sous Installation im Rahmen der EUROGA 2002plus aufgestellt.
Nashorn Pempelfort, Museum Kunstpalast 51° 14′ 5″ N, 6° 46′ 21″ O 2002/2012 Johannes Brus Das Nashorn, eine 2002 von Johannes Brus geschaffene, realistische Skulptur aus Bronze, die Leihgabe einer Düsseldorfer Galerie, welche 2012 vom Museum Kunstpalast erworben wurde.
Laozi Pempelfort, Malkastenpark 2003/2015 Yungang Chen Die im Jahr 2003 entstandene Skulptur ist ein Geschenk der „China National Academy of Painting“ in Beijing. Das Bronze-Bildnis des „Laotsi“, auch Laotse oder Lao-Tse genannt, wurde am 19. Juni 2015 beim Sommerfest des Malkastens eingeweiht.[6]
Halm Pempelfort, e.on-Platz 1a 51° 14′ 5″ N, 6° 46′ 26″ O 2005 Beat Zoderer Stahl
Las Meninas Pempelfort, Hofgarten an der Jacobistraße 51° 13′ 49″ N, 6° 47′ 12″ O 2006 Manolo Valdés
Zwei mal vier Pempelfort, vor dem Atelierhaus, Sittarder Straße 5 2009 Hagen Hilderhof Cortenstahl
Ellipse Pempelfort, Museum Kunstpalast 2009 Katharina Grosse An ein aufgeköpftes Ei erinnerndes Kunstwerk aus GfK
Engel Derendorf, Nordfriedhof 1898 Clemens Buscher Die Anlage des Grabmals der Familie Poensgen aus schwarzem Granit stammt aus dem Jahr 1898, entworfen von dem Architekten Carl Wilhelm Schleicher. Der Engel aus Bronze in der Mitte der Grabstätte symbolisiert den Engel des jüngsten Gerichtes und wurde von dem Düsseldorfer Bildhauer Clemens Buscher gestaltet. Vormals hatte die Engelsfigur eine Posaune mit nach unten gerichtetem Schalltrichter in seinen Händen, welche die im Tode erlöschende Stimme symbolisiert.
Bergmann mit Laterne Derendorf, Nordfriedhof 1902 Enrico Butti Sie zeigt einen halb liegenden Bergmann mit einer Hacke zu seinen Füßen, in der rechten Hand eine Laterne haltend. Diese Skulptur war ursprünglich ein Teil des Grabmals der Familie von Gahlen, später schmückte sie eines der Gräber der Industriellenfamilie Grillo. Nachdem Anfang der 1960er Jahre die Nutzungsrechte für dieses Grab abliefen und nicht mehr erneuert wurden, stellte der Architekt Wilhelm Dommel die Skulptur in dem von ihm gestalteten Freizeitpark „Minidomm“ auf. Nach der Auflösung dieses Parks Anfang der 1990er Jahre setzte sich der Heimatverein Derendorfer Jonges für die Wiederaufstellung der Skulptur auf dem Nordfriedhof ein, woraufhin sie schließlich im Jahr 1994 ihren heutigen Standort an einer Wegkreuzung erhielt.
Triumphator Derendorf, Nordfriedhof 1902 Leo Müsch Römischer Triumphator aus weißem Marmor im Tempeltor der Grabstätte Deutgen und Smits, 1902 vom Bildhauer Leo Müsch geschaffen, welche heute in Patenschaft von Irene Maria und Otto-Heinrich Blank übernommen worden ist.
Grabmal Familie Henkel Derendorf, Nordfriedhof 51° 15′ 14″ N, 6° 46′ 15″ O 1906 Walter Furthmann, Karl Janssen Das offene Bauwerk vom Architekten Walter Furthmann erbaut, erinnert an einen Tempel, der von einer Glaskuppel überdacht ist. Im Innenraum befindet sich eine Frauenfigur aus weißem Marmor, ein Spätwerk des Bildhauers Karl Janssen, dessen Tochter Gerda mit Hugo Henkel verheiratet war.
Sphinx-Relief Derendorf, Nordfriedhof 1919 Hubert Netzer Gedenkstein mit Sphinx-Relief „Dem Adenken der Opfer des 10. Januar 1919 errichtet von der Stadt Düsseldorf“ (Spartakusaufstand). Chronik der Stadt Düsseldorf zum 10. Januar 1919: „Demonstrationszüge der demokratischen und mehrheitssozialistischen Partei. Blutige Zusammenstöße am Hauptbahnhof, in der Bismarckstraße, am Hindenburgwall (13 Tote)“
Nachtwächter Derendorf, Johannstraße 1923 ? Über der Toreinfahrt an der Johannstraße zu Häusern Ulmenstraße 176–184, der 1923 von Eduard Lyonel Wehner errichteten Wohnbebauung, befindet sich eine wuchtige Bauplastik in der Figur eines knubbeligen Nachtwächters aus Steinguss von mindestens 2 Meter Höhe.
Jabel le berger Derendorf, Nordfriedhof ? Paul Landowski „Jabel le berger“ (Jabal, der Hirte) ein überlebensgroßer Abguss einer Figur aus der Bronzegruppe „Les Fils de Cain“ (die Söhne des Kain) von Paul Landowski auf dem Grab der Familie Preis. Der Wanderstab des Hirtens wurde mittlerweile unterhalb der Hand von Metalldieben entwendet.
Edelstahlstele Derendorf, Roßstraße 131 1982 August Pigulla Edelstahlstele des Glas- und Mosaikkünstlers August Pigulla (* 10. August 1923; † 9. Juli 2016 in Krefeld) aufgestellt 1982 auf dem Grundstück des Rechenzentrums NRW, Roßstraße 131 in Düsseldorf-Derendorf.
Skulptur Derendorf, Nordfriedhof 1993 Micael Irmer Stilisierte menschliche Figur aus Bronze auf der Grabstätte der Familie Klaus Piltz.
Grabskulptur Derendorf, auf dem Millionenhügel, Nordfriedhof 1996/1997 Heinz Mack Granit, Marmor
Kouros Derendorf, Johannstraße 1 / Danziger Straße 1998 Stefan Demary Die zweigeteilte Kolossal-Figur „Kouros“ von Stefan Demary (1998) prägte die ehemaligen NRW-Zentrale von Siemens. 2011 zog die in Kopf und Torso getrennte, knapp fünf Meter große Skulptur, von der Völklinger Straße zum Verkehrsknotenpunkt am Nordfriedhof. Der Torso befindet sich vor dem „Horizon“-Gebäude von L’Oréal (Johannstraße 1), der Kopf einen Steinwurf entfernt auf der Danziger Straße. Der replizierte antike Kouros, der seinen ursprünglich angestammten Platz räumen musste, ist ein Geschenk von Siemens an die Stadt Düsseldorf. Der Original-Torso der mehr als 2500 Jahre alten Kolossalfigur, die insgesamt und in voller Rekonstruktion 4,75 Meter hoch ist, wurde am 1. September 1980 im heiligen antiken Bezirk Heraion auf der griechischen Insel Samos gefunden. Der dazu gehörige Kopf kam bei Grabungen vier Jahre später – und zig Meter weiter entfernt – ans Tageslicht. Dies inspirierte den Künstler, seine antike Nachbildung ebenfalls in zwei Teilen (Kopf / Torso) und in Sichtweite zueinander aufzustellen. Die Originalfigur befindet sich im Museum von Samos, ein Abguss von ihr steht im Antikensaal des Münchner Zentralinstituts für Kunstgeschichte.
Der Bewahrer Derendorf, Nordfriedhof 2008 Kurt Sandweg Die letzte Arbeit Kurt Sandwegs war „der Bewahrer“ und erhielt den Platz auf dem Sockel des verkauften „Vogelflug“ am Atelierhaus am Wittgatt in Wittlaer. Heute steht die Bronzefigur mit goldenem Reichsapfel an seinem Grab auf dem Nordfriedhof.
Dreimädelbrunnen Golzheim, Kaiserswerther Straße Ecke Friedrich-Lau-Straße 51° 15′ 6″ N, 6° 45′ 28″ O 1915 Leon Lauffs, Hermann vom Endt Bronze, Muschelkalk
Kriegerdenkmal Golzheim 51° 15′ 6″ N, 6° 45′ 28″ O 1936 Richard Kuöhl
Schreitende (Große Venus) Golzheim, im Hof des Künstlerhaus, Erwin-von-Witzleben-Straße 51° 15′ 10″ N, 6° 45′ 23″ O 1937 Robert Ittermann Errichtet 1937 zur Reichsausstellung Schaffendes Volk inmitten der dortigen Künstlersiedlung im Bassin des Atelierhaus die Große Venus, auch Schreitende, eine 1,95 Meter hohe Aktdarstellung einer jungen Frau mit erhobenen Armen über Kopf aus Bronze.
Sitzendes Kind Golzheim, Albrecht-von-Hagen-Platz 1937/1963 Zoltan Székessy Bronzefigur auf Ziegelmauerwerk des ungarischen Bildhauers Zoltan Székessy. Er hatte 1937 den Auftrag erhalten, eine von zwölf Skulpturen für die Ausstellung "Schaffendes Volk" zu gestalten. Diesen musste er jedoch an den parteitreuen Künstler Ernst Gottschalk abgeben und erhielt stattdessen den zunächst Gottschalk zugedachten Auftrag zur Errichtung einer Brunnenfigur für die nationalsozialistische Mustersiedlung Schlageterstadt (heute Golzheimer Siedlung). 1939 wurde die Figur von den Nationalsozialisten als "entartet" eingestuft und sollte eingeschmolzen werden, was der Künstler durch einen Rückkauf 1940 verhindern konnte. Nach dem Diebstahl der Figur aus seinem Garten fertigte der Künstler basierend auf alten Fotografien eine Replik an, die anlässlich des 675-jährigen Jubiläums der Gründung der Stadt Düsseldorf im Dezember 1963 an ihrem alten Platz in der Golzheimer Siedlung aufgestellt wurde.
Großer Raumwirbel Golzheim, Hans-Böckler-Straße 39 51° 14′ 47″ N, 6° 46′ 25″ O 1960er Jahre Will Brüll [7]
Schwebender Kristall Golzheim, Kennedydamm 1962/2019 Fritz Kühn Der Schwebende Kristall von Fritz Kühn (1910–1967), zu Beginn der 1960er-Jahre erschaffen, stand ab 1962 auf der Fläche einer städtischen Realschule an der Schwannstraße. Die Skulptur wurde 2013 anlässlich des Grundstücksverkaufs demontiert und gesichert. Nach einer umfangreichen Restaurierung wurde das 11 Meter hohe Kunstwerk aus Edelstahl auf einem Grünstreifen auf Höhe des Hilton Hotels wieder aufgestellt.[8]
Drei rote Balken Golzheim, Rotterdamer Straße 51° 14′ 58″ N, 6° 45′ 40″ O 1978 Gabriella Fekete Kunststoff
Hören, Sehen, Sprechen Golzheim, Fischerstraße 110 1985 Anatol Herzfeld Drei große Steine mit jeweils stilisierten Einarbeitungen in Form von Mund, Nase, Augen und Ohren liegen auf der Erde und bilden eine Art Kreis. Bei jedem der Steine ist ein Teil des Gesichtes durch die bildhauerische Gestaltung besonders hervorgehoben, den drei wichtigsten Elemente der Kommunikation: das Hören, das Sehen, das Sprechen. Die Skulpturen „Hören, Sehen, Sprechen“ (Datierung 14. November 1985) des Bildhauers Anatol Herzfeld aus Felsgestein befinden sich auf dem Campus der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf vor dem Partika-Saal.
Abwicklung aus dem Sechseck Golzheim, vor dem Künstlerhaus, Erwin-von-Witzleben-Straße 51° 15′ 12″ N, 6° 45′ 23″ O 1987 Hermann Focke Zinkblech
Bewegung Golzheim, Kennedydamm 51° 15′ 6″ N, 6° 46′ 20″ O 2001 Ernst Hesse [9]
Affe Düsseltal, Zoopark 1905/1953 Johannes Knubel Sandsteinskulptur eines Affen, welcher mit in die Seite gestemmter Faust, auf einem gotischen Wasserspeier hockt. 1905 gefertigt, dem Löbbecke-Museum als Geschenk überlassen und im Zoopark 1953 aufgestellt.
Liegender Mann Düsseltal, Zoopark 1964 Kurt-Wolf von Borries Die Bronze-Statue Liegender Mann von Kurt-Wolf von Borries ist ein Hingefallener, der wieder aufstehen will und nur schwer durch Abstützen die Balance halten kann.
Industriebrunnen Friedrichstadt, Fürstenplatz 51° 12′ 49″ N, 6° 47′ 8″ O 1913 Friedrich Coubillier, Gotthold Nestler Bronze, Muschelkalk
Berliner Bär Friedrichstadt, Berliner Allee 51° 13′ 4″ N, 6° 46′ 56″ O 1960 Renée Sintenis Die Düsseldorfer Version des „Berliner Bären“ aus Bronze auf Epprechtstein-Granit-Sockel wurde 1960 von Willy Brandt enthüllt.
Adam und Eva Unterbilk, Florapark 51° 12′ 38″ N, 6° 46′ 20″ O 1894 Peter Breuer Die Marmorgruppe stand vormals auf der Großen Kunstausstellung 1904 unter den Arkaden im Innenhof, dem Gartenhof mit Säulengang, des Kunstpalasts und wurde 1941 in den Florapark an der Palmenstraße versetzt. 1942 erheblich beschädigt, 1954 von den Bildhauern Rudolf Christian Baisch und Hermann Isenmann restauriert und um fehlende Teile ergänzt.
Vater Rhein und seine Töchter Unterbilk, Ständehauspark 51° 13′ 1″ N, 6° 46′ 26″ O 1897 Karl Janssen und Josef Tüshaus
Sandalenbinderin Unterbilk, Ständehauspark 51° 13′ 6″ N, 6° 46′ 30″ O 1908 August Kraus Die Sandalenbinderin aus Bronze schuf August Kraus im Jahr 1901. Das verschollene Original hatte der Berliner Mäzen Eduard Arnhold für seine Sammlung gekauft. Der erste Abguss ging nach Düsseldorf und wurde 1908 den Städtischen Sammlungen durch den Industriellen Franz Haniel geschenkt und befand sich bis 1932 im Kunstmuseum. Ihr erster Standort war 1932 der Rheinpark vor dem Regierungsgebäude, von 1941 bis 1947 im Nordpark östlich der Schnellenburg und 1948 bis 1960 im Garten südlich der Rheinterrasse. An diesem Standort musste sie 1960 der Knöchelspielerin von Bernhard Sopher weichen und steht seit dem 27. September 1961 auf einem Sockel aus fränkischem Muschelkalk in der Nähe des Schwanenspiegels in Höhe Elisabethstraße / Graf-Adolf-Platz.
Relief Unterbilk, Reichsgasse 1926 Jupp Rübsam An der Außenmauer am Ausgang zur Reichsstraße, im Torbereich, im Innenhof und neben dem Eingang zu Grundstück Nr. 11 befinden sich vier Reliefs des Bildhauers Jupp Rübsam. Ursprünglich bildeten diese einen umlaufenden Fries in der Kuppel (Rotunde) des Ehrenhofes, heute Ostflügel Museum Kunstpalast. Nach der GeSoLei wurden diese abgebaut und Ende der 1920er Jahre in der Reichsgasse angebracht. Ein weiteres Relief aus der ehemaligen Serie befindet sich an einem Wohnhaus in der Schumannstraße in Düsseltal.
Idealmodell PK/90 Unterbilk, vor dem K21 51° 13′ 1″ N, 6° 46′ 26″ O 1987 Olaf Metzel Vor dem Eingang des Ständehaus mit dem K21 befindet sich neben der Brunnenplastik „Vater Rhein und seine Töchter“ die Skulptur von Olaf Metzel. Idealmodell PK/90 ist eine überdimensionierte Nachbildung einer Walther PK/90-Pistole, der ehemaligen Polizei-Dienstwaffe, welche von mehreren Löchern durchbohrt ist.
Energie-Pyramide Unterbilk, Parlamentsufer 51° 13′ 7″ N, 6° 45′ 40″ O 1988 Thomas Schönauer und Berend F. van Laar Edelstahl, Basaltlava, Diabas
Wasser – Licht – Rhythmus Unterbilk, Landtag NRW 1988 Heinz Mack Heinz Mack entwarf den beleuchteten Brunnen, dessen Elemente Wasser, Licht, Edelstahl und Glas sind. Die kreisförmige Anlage unter dem Plenarsaal korrespondiert mit der Architektur des Landtagsgebäudes. Das Wasser fließt über fünf konzentrische gläserne Stufen. Leuchten in der Stufe tauchen den im Schatten liegenden Brunnen in schimmerndes Licht.
One up, one down - excentric Unterbilk, Parlamentsufer 51° 13′ 7″ N, 6° 45′ 43″ O 1988 George Rickey
Tzaphon Unterbilk, Platz des Landtags 51° 13′ 6″ N, 6° 45′ 49″ O 1990 Dani Karavan
Rauminstallation Unterbilk, Bar im K21 51° 12′ 59″ N, 6° 46′ 26″ O 2002 Jorge Pardo Wandmalereien mit Seifenblasenmuster aus Orange- und Grüntönen und Lichtinstallation
Albert-Mooren-Brunnen Bilk, Moorenstraße 51° 11′ 58″ N, 6° 47′ 24″ O 1910 Joseph Hammerschmidt Denkmal für Albert Mooren, Figurengruppe aus Bronze
Heinrich Heine Bilk, Campus der Heinrich-Heine-Universität, vor der Universitäts- und Landesbibliothek 51° 11′ 20″ N, 6° 47′ 40″ O 1912/2012 Hugo Lederer
Arthur-Schloßmann-Brunnen Bilk, Gelände Universitätsklinikum, Moorenstraße 51° 11′ 55″ N, 6° 47′ 23″ O 1933 Ernst Gottschalk Inschrift: „Dem Retter der Kinder“
Balancesäule Bilk, Virchowstraße 51° 11′ 59″ N, 6° 47′ 37″ O ca. 1970 Will Brüll Edelstahl
Endiadioin Bilk, Campus der Heinrich-Heine-Universität 51° 11′ 29″ N, 6° 47′ 37″ O 1972 Friederich Werthmann
Makrokern 178 Bilk, Auf’m Hennekamp 45 51° 12′ 14″ N, 6° 47′ 8″ O 1978 K-L Schmaltz Edelstahl
Kleine Stele Bilk, Südpark, Nähe Eingang Auf’m Hennekamp 51° 12′ 25″ N, 6° 47′ 43″ O 1983 Ulrich Rückriem
Ich in den Anderen Bilk, Brinckmannstraße 5 51° 12′ 12″ N, 6° 47′ 12″ O 1986 Luis Guerrero Kalkstein, Hanfseil
Zeitfeld Bilk, Südpark, Nähe Eingang Auf’m Hennekamp 51° 12′ 30″ N, 6° 47′ 35″ O 1987 Klaus Rinke
Heine-Stein Bilk, Campus der Heinrich-Heine-Universität 51° 11′ 28″ N, 6° 47′ 37″ O 1993 Michael Kienemund
Jüngling Bilk, Campus der Heinrich-Heine-Universität, Rektorat 51° 11′ 39″ N, 6° 47′ 29″ O 1994/2004 Michael Irmer Bronze
Objeto Mimético Bilk, Campus der Heinrich-Heine-Universität 51° 11′ 18″ N, 6° 47′ 44″ O 2006 Cristián Salineros
Batlas II Bilk, Campus der Heinrich-Heine-Universität, Rektorat 51° 11′ 37″ N, 6° 47′ 30″ O 2007 Thomas Schönauer Edelstahl
Heine-Denkmal Bilk, Campus der Heinrich-Heine-Universität 51° 11′ 26″ N, 6° 47′ 38″ O 2012 Bert Gerresheim Die 3 Meter hohe und 1,80 Meter breite Statue aus Bronze steht an der Magistrale der Heinrich-Heine-Universität, vor dem Eingang zur Roy Lichtenstein-Halle. Auf den aufgeschlagenen Seiten eines Buchs mit Heine-Zitat erscheint das Gesicht des jungen und des alten Dichters.
Anselm-Feuerbach-Skulptur Oberbilk, Volksgarten 1921/1959 Reinhold Felderhoff Die Marmorskulptur Anselm Feuerbachs wurde 1921 ausgeführt und war ursprünglich für die 1915 errichtete „Neue Kunstakademie“ in Stockum (heute Aquazoo im Nordpark) eingeplant, gelangte jedoch in die Kunsthalle, überstand dort den Zweiten Weltkrieg im Depot, geriet in Vergessenheit, wurde wiederentdeckt und steht seit 1959 auf der Wiese am Westeingang des Volksgartens.
Quelle 2 'Siphon' Oberbilk, Südpark 51° 11′ 57″ N, 6° 48′ 29″ O 1986–1987 Wasa Marjanov „Der Brunnen "Quelle 2 'Siphon'" ist Teil der gemeinsamen Anlage „Wasserachse-Heckenachse“, die Wasa Marjanov zusammen mit Christian Megert entworfen hat. Am nördlichen Ende befindet sich "Quelle 1" von Megert, der Brunnen von Wasa Marjanov markiert das südliche Ende. Beide Brunnen werden von Grundwasser gespeist, das sich von den Brunnen in steinern gefasste Rinnen ergießt. Diese leiten das Wasser zu der in der Mitte gelegenen so genannten „Wasserharfe“, wo sich beide Zuflüsse verbinden und in ein Biotop fließen. Die vier Meter hohe Brunnenskulptur von Marjanov erinnert an konstruktivistische Plastiken. Sie zitiert Elemente aus dem Fundus der Industriearchitektur bzw. des Maschinenbaus.[…]“ (Michael Voets: Marjanov-Brunnen)
Der Wald Oberbilk, Südpark am Deichsee 51° 11′ 44″ N, 6° 48′ 24″ O 1987 Katsuhito Nishikawa Steinstele[10]
Floating Energies Oberbilk, Willi-Becker-Allee 51° 13′ 3″ N, 6° 47′ 41″ O 1990 Jörg Wiele
nur oben Oberbilk, Ludwig-Erhard-Allee 51° 13′ 11″ N, 6° 47′ 50″ O 2006 Bogomir Ecker Konisch geformter Stahl
Abschied (eines Seemanns) Oberkassel, Columbusstraße Ecke Düsseldorfer Straße 51° 13′ 52″ N, 6° 44′ 19″ O 1904 Gregor von Bochmann der Jüngere Das Werk des Bildhauers Gregor von Bochmann der Jüngere wurde zum ersten Mal 1902 in einer Terracotta-Ausführung auf der Grossen Kunst- und Gewerbeausstellung in Düsseldorf gezeigt. Die Bronze-Version, in Wien mit der Grosse Goldene Staatsmedaille ausgezeichnet, steht seit 1932 an der Ecke von Columbusstraße und Düsseldorfer Straße.
Wissenschaft Oberkassel, Feldmühleplatz 51° 14′ 0″ N, 6° 45′ 33″ O 1921 Karl Janssen Schmuckplastiken „Wissenschaft“ und „Mut“ (vernichtet) standen dereinst im Rheinpark vor dem alten Kunstpalast.
Ohne Titel (1964) Oberkassel, Cimbernstraße 1964 Marianne Jovy-Nakatenus Die ca. vier Meter hohe Betonplastik von Marianne Jovy-Nakatenus (1906–1978) steht vor der Friedrich-von-Bodelschwingh-Grundschule. „Abstufungen und Durchbrüche lassen die hohe Betonskulptur als mehrstufigen plastischen Körper erscheinen, durch dessen Öffnungen der Raum eindringt. Der blockhafte Gesamteindruck wird durch die abgerundeten Binnenformen abgemildert. Die abstrakte Skulptur mit der kleinen Kugel im oberen Teil weckt spielerische Assoziationen sowohl an ein Tier mit einem Ball im Maul wie auch an eine Mutter mit Kind.“ (Margot Klütsch) Inmitten des Schulhofs steht eine weitere von Jovy-Nakatenus gefertigte rundliche Skulptur aus Bronze „Ohne Titel (1964)“: zwei Kreisformen sind über Kreuz verbunden und bilden so eine Sphäre.
Durchdringung 78 Oberkassel, Rheinwiesen 51° 13′ 52″ N, 6° 45′ 46″ O 1978 Peter Schwickerath Edelstahl
Apokalypse Oberkassel, Kaiser-Wilhelm-Ring 22 51° 13′ 52″ N, 6° 45′ 46″ O 1982 Josef Müller Maßstabgetreuer Nachbau des Klaviers von Hannelore Köhler. Klavierkörper aus Basalt, Tasten portugiesischer Marmor, Klavierpedale Messing.
Papier Plié Oberkassel, Feldmühleplatz 51° 13′ 59″ N, 6° 45′ 34″ O 1989 Pierre Tual (* 1941) Papier Plié (Gefaltetes Papier), so heißt die Skulptur aus Edelstahl (weiß matt) mit einem Gewicht von 2,4 t vor dem Haupteingang der ehemaligen Feldmühle AG, die dem Papierhersteller anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums geschenkt wurde. „Fünf unterschiedlich geformte Lagen mattweißer dünner Edelstahlblätter schichten sich im Raum auf und bieten beim Umschreiten des Objektes immer neue Ansichten. Gedanken an kunstvolle Papiergebilde drängen sich auf. Aber auch andere Assoziationsräume öffnen sich: Eismeer, Gletscher … Die bewegten Blätter entfalten in ihrer Irregularität einen spannungsvollen Kontrast zu dem konzentrisch angelegten treppenartigen Podest, auf dem die Skulptur ruht.“
Garuda Heerdt, Nikolaus-Knopp-Platz 51° 13′ 57″ N, 6° 43′ 14″ O 2002 Jörg Wiele
get out when the hype comes around Heerdt, Wiesenstraße 72 2013 L.E.T. Das Motiv auf Papier gesprüht und dann als Cutout plakatiert entstand zum 40grad urbanart Festival 2013. Der Künstler L.E.T. (Abkürzung für „Les Enfants Terribles“)[11], französischer Abstammung, lebt in Düsseldorf, gehört zu den ersten deutschen Urban Art Künstlern und prägt das Bild seiner jetzigen Heimatstadt. Seine Arbeiten zitieren die charmante, provokante und witzige englische Street-Art.
First Appearance, Second Thoughts Lörick, Richard-Oskar-Mattern-Straße 3 51° 14′ 43″ N, 6° 44′ 11″ O 2003 Tony Cragg
Blitzeschleuderer Stockum, Heinz-Ingenstau-Straße 51° 15′ 33″ N, 6° 43′ 57″ O 1918 Hubert Netzer Bronze
Sitzende Stockum, Nordpark 1937 Johannes Knubel Kalksteinplastik zur Reichsausstellung Schaffendes Volk.
Gruppe „Die Ständischen“ Stockum, Nordpark am Wasserbecken 51° 15′ 28″ N, 6° 45′ 8″ O 1937/1941/2006 Willi Hoselmann, Robert Ittermann, Kurt Zimmermann, Alexander Zschokke, Alfred Zschorsch Zur Reichsausstellung Schaffendes Volk waren entlang des Wasserbeckens zwölf Skulpturen, genannt „Die Ständischen“, aufgestellt, die die Berufe und Stände des „schaffenden Volkes“ repräsentieren sollten. Sie wurden von den Düsseldorfer Bildhauern Hans Breker, Ernst Gottschalk, Willi Hoselmann, Robert Ittermann, Erich Kuhn, Josef Daniel Sommer, Kurt Zimmermann, Alexander Zschokke und Alfred Zschorsch geschaffen. Die Figuren wurden vor dem Besuch Adolf Hitlers, der am 2. Oktober 1937 stattfand, wegen mangelhafter künstlerischer Ausführung entfernt. Vier der Skulpturen wurden 1941 wieder am Wasserbecken aufgestellt. 2006 kamen „Der Fischer“ und „Die Schäferin“ an ihren alten Platz im Nordpark zurück. Die übrigen sechs Skulpturen gelten als verschollen.
Rossebändiger Stockum, Nordpark, Kaiserswerther Straße 51° 15′ 26″ N, 6° 45′ 17″ O 1937–1940 Edwin Scharff Geschaffen für das Eingangsportal der Reichsausstellung Schaffendes Volk.
Ohne Titel Stockum, Nordpark, im Kakteen- und Sommerblumengarten 51° 15′ 19″ N, 6° 44′ 42″ O 1961 André Bloc Messingblech
Kinetische Plastik Stockum, Nordpark, im Blumenrondell 51° 15′ 25″ N, 6° 44′ 46″ O 1966 George Rickey Kinetische Skulptur mit ca. 7 Meter Höhe. Rickey hatte die Plastik mit fünf beweglichen Stahlstäben konzipiert, von denen einer seit längerem fehlt.
Kubus – gezogen und gedrückt Stockum, Nordpark 51° 15′ 26″ N, 6° 44′ 39″ O 1982 Hagen Hilderhof Corten-Stahl
Mitriss Stockum, Nordpark, westlich des Aquazoos 51° 15′ 23″ N, 6° 44′ 52″ O 1986 Gregor Merten Stahl, 3 Meter hoch. Entstanden 1986 anlässlich einer Gemeinschaftsausstellung der Gruppe „Zyklon“, der Rainer Dehmel, Luis Guerrero, Jürgen Hauck, Gregor Merten, Wilfrid Polke und Walter Verwoert angehörten. Merten hatte die Skulptur auf einer Wiese im Ehrenhof gefertigt, wo die Ausstellung stattfand. Die Ausstellung wurde ein weiteres Mal im Nordpark aufgebaut, wo lediglich Mitriss und der Lochstein von Luis Guerrero verblieben.
Lochstein Stockum, Nordpark, westlich des Aquazoos 51° 15′ 23″ N, 6° 44′ 52″ O 1986 Luis Guerrero bearbeiteter Findling
Schneckenplastik Stockum, Nordpark 51° 15′ 23″ N, 6° 45′ 2″ O 1987 Hans Breker
Knickung Stockum, Nordpark, westlich des Aquazoos 51° 15′ 22″ N, 6° 44′ 49″ O 1987 Peter Schwickerath Stahl
Durchgang Stockum, Nordpark 51° 15′ 29″ N, 6° 44′ 39″ O 1987 Christian Kronenberg Das Objekt (Maggia-Gneis, Eisen) wurde anlässlich der Ausstellung „Skulptur D-88“ geschaffen und stand ursprünglich vor der Kunstakademie. 1989 wurde „Durchgang“ in den Nordpark versetzt.
Auffliegender Adler Lohausen, Kreuzung Im Grund/Nagelsweg 51° 16′ 31″ N, 6° 44′ 11″ O 1925 Josef Pallenberg Gefallenendenkmal errichtet 1925 mit einer Plastik Auffliegender Adler aus Bronze von Josef Pallenberg (1882–1946).
Heiliger Suitbert Kaiserswerth, Suitbertus-Stiftsplatz 1864 Julius Bayerle Die Skulptur des heiligen Suitbert steht in einer Nische an der Fassade über der Eingangstür von Suitbertus-Stiftsplatz Nr. 10.
Der Sämann Kaiserswerth, Klemens-Zentrum 51° 18′ 4″ N, 6° 44′ 25″ O 1912 Fritz Klimsch Die Bronze-Skulptur der Sämann (auch Nackter Bauer genannt) ist eine Stiftung des Architekten Walter Brune.
Brunnen mit Bronzejungen Kaiserswerth, Klemensplatz 51° 18′ 4″ N, 6° 44′ 22″ O 1956 Bernhard Lohf Hergestellt wurde die Bronzeskulptur des Jungen mit Kugel auf einem Sockel aus Muschelkalk von dem Kaiserswerther Bildhauer Bernhard Lohf (1887–1970). Die von Lohf dortig vormals stehende Skulptur des „Trommlerjungen“ von 1937, ein Spielschar mit Marschtrommel, wurde im Zweiten Weltkrieg demontiert und eingeschmolzen.[12]
Sidu Kaiserswerth, Kaiserpfalz 51° 17′ 59″ N, 6° 43′ 54″ O 1979 Rudolf Heekers Bronze
Epitaph für Friedrich Spee Kaiserswerth, Suitbertus-Stiftsplatz 1991 Bert Gerresheim Bronzerelief an St. Suitbertus; Friedrich Spee – Jesuit – Kämpfer gegen die Hexenverfolgung
Homo Viator Kaiserswerth, Suitbertus-Stiftsplatz 2003 Bert Gerresheim Vor dem Eingang zum Pfarrhaus am Suitbertus-Stiftsplatz 3 ist eine Bronzestatuette von Bert Gerresheim auf einer Stele postiert. Sie zeigt den Apostel und Pilgerheiligen Jakobus den Älteren in typischer Pilgertracht, welcher sich soeben im Aufbruch befindet.
Doppelloop Kaiserswerth, Kreisverkehr Niederrheinstraße 51° 17′ 46″ N, 6° 44′ 9″ O 2007 Friederich Werthmann
Die drei Kreativen Kaiserswerth, Geschwister-Aufricht-Straße 51° 18′ 0″ N, 6° 44′ 45″ O 2010 Jacques Tilly
Im Kontext Kaiserswerth, Kaiserpfalz 51° 17′ 57″ N, 6° 43′ 54″ O 2014 Peter Schwickerath Stahl
Kulminierende Sphäre Wittlaer, Franz-Vaahsen-Schule, Grenzweg 12 51° 19′ 36″ N, 6° 44′ 15″ O 1970 Friederich Werthmann Edelstahl
Ringgespräch Unterrath, Borbecker Straße 1980 Anatol Herzfeld Das Objekt „Ringgespräch“ (Der Tisch), steht/stand? auf dem Gelände der ehemaligen Kartause-Hain-Schule an der Borbecker Straße 25, wo zwischenzeitlich eine Asylantenunterkunft eingerichtet wurde, und war eine Gemeinschaftsarbeit des Künstlers mit Schülerinnen und Schülern der Schule. Das Ensemble besteht aus einem runden Tisch und sieben, gleichmäßig um den Tisch gruppierten Sesseln mit sehr hohen Rückenlehnen, alles aus Beton gegossen und anschließend mit Ziegelsteinen verklinkert. In der Mitte des Tisches befindet sich ein kleiner Findling, aus dem der Bildhauer Anatol das Halbrelief eines Kindergesichtes heraus gearbeitet hat.
Kartäuser Mönch Unterrath, im Kartäuser-Park 51° 16′ 31″ N, 6° 46′ 39″ O 1994 Karl-Heinz Klein Skulptur aus Bronze auf der Erinnerungsstätte des Kartäuser Klosters in Düsseldorf Unterrath.
Heimatbrunnen Gerresheim, Gerricusplatz 51° 14′ 12″ N, 6° 51′ 46″ O 1973 Karl-Heinz Klein Die Brunnenanlage, auch Gerricusbrunnen genannt, besteht aus einem flachen runden Brunnenbecken und einer sich mittig daraus erhebenden fünf Meter hohen Bronzesäule mit Reliefs, die die Ereignisse aus der 1100-jährigen Geschichte Gerresheims schildern, und Köpfen bedeutender Gerresheimer Persönlichkeiten.
Ohne Titel (Tor) Wersten, Südpark 51° 11′ 41″ N, 6° 48′ 18″ O 1986 Erwin Heerich Basaltlava[13]
Ort Himmelgeist, Platz zwischen Maikammer / Ickerswarder Straße / Am Bärenkamp 2004 Peter Neunzig Der Himmelgeister Dorfplatz wurde 2004 in Zusammenarbeit engagierter Bürger, dem Künstler, den Sponsoren und der Stadtverwaltung umgebaut und anlässlich der 1100-Jahr-Feier Himmelgeists eingeweiht. Die zwölf rostigen Stahlstelen, die Naturgesetzen entsprechend in einer Natursteinfäche angeordnet sind, nehmen Bezug auf den Goldenen Winkel und die Fibonacci-Reihe, welche auf den italienischen Mathematiker der Renaissance, Leonardo da Pisa (Fibonacci) zurückgeht und in der jede Zahl die Summe ihrer beiden unmittelbaren Vorgängerinnen ist. Stifter: Henkel KGaA
Taube Reisholz, Aschaffenburger Straße 1955 Zoltan Székessy Die vom Himmel herabstürzende Taube aus Kupferblechen an der Fassade der St.-Elisabeth-Kirche des Architekten Heinz Thoma symbolisiert den Heiligen Geist, der hier im Moment der Taufe in das kleine Baptisterium hineinfährt. Auf dem Dach dieses Rundbaues befindet sich ein Ring, in den die Taube wie in eine Zielscheibe hineinfährt. Dieser ist heute silberfarben.
Ikarus Benrath, vor dem S-Bahnhof 1994 Julius Wimmer
Double Cross Benrath, Telleringstraße 49 51° 10′ 2″ N, 6° 52′ 52″ O 2009 Benoît Tremsal [14]
Jüngling Urdenbach, Theodor-Litt-Straße ?/1971 Johannes Knubel Die Bronzeskulptur wurde im August 1971, auf Wunsch des Direktors des Gymnasiums an der Koblenzer Straße, im Schulhof aufgestellt. Der Jüngling von Johannes Knubel war eine Stiftung der Karstadt AG. Mit einer Höhe von 2,38 Meter hat der Jüngling seither einige Veränderungen aushalten müssen.
Turmspringer Urdenbach, Baumberger Weg 51° 8′ 42″ N, 6° 51′ 50″ O 1990 Julius Wimmer
Ahornsamen Urdenbach 51° 9′ 6″ N, 6° 52′ 7″ O 1997 Julius Wimmer

Inzwischen entfernte KunstwerkeBearbeiten

Die folgenden Kunstwerke standen zu einem früheren Zeitpunkt in Düsseldorf im öffentlichen Raum, wurden inzwischen aber abgebaut oder gestohlen oder zerstört.

Bezeichnung Ort Koordinaten Jahr Künstler Bemerkungen Abbildung
Ehrenmal 2. Westfälisches Husaren-Regiment Nr. 11 Unterbilk, Jürgensplatz 1933 Hermann Nolte Zurzeit wegen der Baustelle am Polizeipräsidium nicht auffindbar ist das Ehrenmahl, welches 1933 ganz in der Nähe des ehemaligen Kasernenstandorts des „2. Westfälische Husarenregiment Nr. 11“ aufgestellt wurde. Es besteht aus einem Bronzerelief, das an einem massiven Muschelkalkpfeiler angebracht ist und zeigt eine ausreitende Schwadron vor dem Hauptportal der ehemaligen Kaserne in der Neusser Straße. Der Architekt der Anlage war Hermann vom Endt.
Bunter Vogel Carlstadt, hinter dem Gebäude des Düsseldorfer Filmmuseums 1996 Bodo Toense Bodo Toense (1931–2017)[15], kreativer Metallbauer und Kranunternehmer aus Langenfeld hatte die Kinetische Plastik in den 1990er Jahren aus Resten in seiner Werkstatt komponiert. 1996 wurde der Vogel zusammen mit dem „Aalschokker“ auf der Bastion Spee aufgestellt, ein Ankauf durch die Stadt kam nicht zustande. Als 2012 eine Sanierung nötig war, wurde der Bunte Vogel abgebaut.
Salinen-Brunnen Stadtmitte, Schadowplatz 1965 Max Kratz Die Stadt Düsseldorf hat den Wasserbrunnen mit dreißig Salinenästen und circa 400 Wasserschalen aus Bronze mit vergoldeten Kanten auf kreisrunder Brunnenschale von einem Durchmesser von 4,85 Meter 2011, mit dem Bau des Kö-Bogen, abmontiert, aufwendig restauriert und derzeitig zwischengelagert.[16]
Uecker-Nagel Stadtmitte, am Hohenzollernhaus 1991 Günther Uecker Von 1991 bis 1998 durchtrennte der übergroße „Uecker-Nagel“ im Auftrag der Hedwig und Robert Samuel-Stiftung die Front des Hohenzollernhauses an der Ecke Blumenstraße zur Schadowstraße. Seit der Demontage lagert der Nagel im Garten des Vorstands der Stiftung.
Schlageter-Nationaldenkmal Derendorf 51° 15′ 29″ N, 6° 45′ 50″ O 1931 eingeweiht Clemens Holzmeister 1946 wurde es abgerissen
zwei Sockel Flingern-Nord, Cranachplatz 1992 Ehemaliger Standort der Skulptur „Konfrontation“ aus Bronze, welche 1992 im Rahmen der Wohnumfeldverbesserung und der „Kunstmeile Flingern“ auf dem Cranachplatz aufgestellt wurden. Die Kosten für das Fundament und den Sockel betrugen 14.000 DM. Die Künstlerin hatte das Werk zunächst als Leihgabe für fünf Jahre zur Verfügung gestellt. Nach einem heftigen Streit mit der Bezirksvertretung (der Grund ist unbekannt) ließ sie die „Konfrontation“ nach wenigen Wochen entfernen.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Rolf Purpar: Kunststadt Düsseldorf. Objekte und Denkmäler im Stadtbild. 2. Aufl. Grupello-Verlag, Düsseldorf 2009, ISBN 978-3-89978-044-4.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Sculptures in Düsseldorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Peter Sieben: Einsam steht sie da, NRZ, vom 12. Juli 2010
  2. https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/mutter-ey-statue-in-der-altstadt-enthuellt_aid-18036509
  3. http://www.koenigin-stephanie.com/html/stephaniensteele.html
  4. http://www.fufmendelssohngesellschaft.de/felix-mendelssohn-bartholdy-zurueck-in-duesseldorf-zur-wiederaufrichtung-des-mendelssohn-denkmals-2012-in-duesseldorf/
  5. 0382 Löwenkopf vom Düsselufer im Malkastenpark identifiziert, auf ars-publica-duesseldorf, abgerufen am 7. Februar 2019
  6. 1681 Laozi im Malkastenpark, auf ars-publica-duesseldorf, abgerufen am 21. Februar 2019
  7. Großer Raumwirbel, auf Digitales Kunst- und Kulturarchiv (d:kult), abgerufen am 31. März 2019
  8. "Schwebender Kristall" zurück im Düsseldorfer Stadtbild, auf Düsseldorf News, abgerufen am 10. April 2019
  9. http://welt-der-form.net/Duesseldorf/Hesse-2001-Bewegung-02.html
  10. Der Wald, auf Digitales Kunst- und Kulturarchiv (d:kult), abgerufen am 23. Februar 2019
  11. L.E.T. – Streetart aus Düsseldorf, auf galerie-kellermann.de, abgerufen am 3. März 2019
  12. „Der Besucher Kaiserswerths, der mit der Straßenbahnlinie 11 am heutigen Klemensplatz ausstieg, wurde schon dort auf das HJ-Ehrenmal mit dem HJ-Trommlerjungen eingestimmt. Heute befindet sich auf dem Fundament eine unscheinbare Figur mit Kugel, die in keiner Weise auf diesen Vorläufer hinweist.“ Bernhard Stamm: Ewige Flamme der Hitlerjugend am Rhein, Heimat-Jahrbuch 2003
  13. http://welt-der-form.net/Duesseldorf/Heerich-1986-Tor-207.html
  14. Double Cross (Benoit Tremsal)
  15. Traueranzeige Bodo Toense (* 20. Oktober 1931; † 12. Juni 2017 in Langenfeld), in Rheinische Post vom 1. Juli 2017
  16. Salinen-Brunnen, auf Digitales Kunst- und Kulturarchiv (d:kult), abgerufen am 18. Februar 2019