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Paul Landowski

französischer Bildhauer
Paul Landowski (1932)
Les Fils de Caïn, Jardin des Tuileries, Paris
Eine Landowski-Skulptur auf dem Grab Preis, Nordfriedhof Düsseldorf

Paul Maximilien Landowski (* 1. Juni 1875 in Paris; † 31. März 1961 in Boulogne-Billancourt) war ein französischer Bildhauer polnischer Herkunft.

Leben und WirkenBearbeiten

Paul Landowski war Direktor der Villa Medici, später der Direktor der Académie des Beaux-Arts, der er seit 1926 als Mitglied angehörte, sowie Weltausstellungskurator (1937). Bei den Olympischen Sommerspielen 1928 in Amsterdam gewann Landowski im Bereich Bildhauerei eine Goldmedaille.

Er schuf u. a. Statuen für das Reformationsdenkmal in Genf. Sein bekanntestes Werk ist die 1931 fertiggestellte Christusstatue (Cristo redentor) auf dem Corcovado in Rio de Janeiro. Er schuf sie in fünfjähriger Arbeit nach den Plänen des brasilianischen Ingenieurs Heitor da Silva Costa. Die Skulptur auf der Grabstätte Preis in Düsseldorf, so wie auch auf dem Grab des Kunstsammlers Otto Klaus Preis (1936–2003) auf dem Montmartre-Friedhof in Paris,[1][2] sind jeweils überlebensgroße Abgüsse des Jabel le berger („Jabal, der Hirte“), einer Figur der Bronzegruppe Les Fils de Cain („Die Söhne des Kain“) mit Jabel le berger, Jubal le poète und Tubalcaïn le forgeron, welche seit 1906 in den Gärten der Tuillerien in Paris stehen.

Landowskis Sohn, Marcel Landowski, war ein französischer Komponist und Kulturpolitiker.

WeblinksBearbeiten

Quellen, Bild- und TondokumenteBearbeiten

  • Les Landowski, une famille d’artistes à Boulogne-Billancourt. Musique, Sculpture, Architecture, Peinture, Chant, Poésie. (CD ROM) Espace Landowski, Ville de Boulogne-Billancourt 1998.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Otto Klaus Preis (* 1936 in Düsseldorf; † 2003 in Paris), Designer für Nina Ricci, Kunstsammler, auf findagrave.com, abgerufen am 30. März 2019
  2. Montmartre. Cimetière. Otto Klaus Preis. Paul Landowski. (frz.), auf montmartre-secret.com, abgerufen am 30. März 2019