Kai Verbij

niederländischer Eisschnellläufer

Kai Verbij (* 25. September 1994 in Leiderdorp) ist ein niederländischer Eisschnellläufer.

Kai Verbij Eisschnelllauf
WSDSSC Kolomna 2016 - Kai Verbij.JPG
Nation NiederlandeNiederlande Niederlande
Geburtstag 25. September 1994 (26 Jahre)
Geburtsort Leiderdorp, Niederlande
Karriere
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 4 × Gold 0 × Silber 3 × Bronze
EM-Medaillen 2 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
ISU Einzelstreckenweltmeisterschaften
Bronze 2017 Gangwon 1000 m
Gold 2019 Inzell 1000 m
Gold 2019 Inzell Teamsprint
Gold 2020 Salt Lake City Teamsprint
ISU Sprintweltmeisterschaften
Bronze 2016 Seoul Sprint
Gold 2017 Calgary Sprint
Bronze 2018 Changchun Sprint
ISU Mehrkampfeuropameisterschaften
Gold 2017 Heerenveen Sprint
Gold 2019 Klobenstein Sprint
ISU Europameisterschaften
Bronze 2020 Heerenveen 1000 m
Platzierungen im Eisschnelllauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 14. November 2014
 Weltcupsiege 9 (davon 3 Einzelsiege)
 Grand-WC 3. (2016/17)
 Gesamt-WC 500 4. (2016/17)
 Gesamt-WC 1000 2. (2018/19, 2019/20)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 500 Meter 0 1 6
 1000 Meter 3 9 4
 Teamwettbewerb 6 2 2
letzte Änderung: 8. März 2020

WerdegangBearbeiten

Verbij hatte seinen ersten internationalen Erfolg bei den Juniorenweltmeisterschaften 2012 in Obihiro. Dort gewann er die Bronzemedaille im Mehrkampf. Im folgenden Jahr holte er bei den Juniorenweltmeisterschaften in Klobenstein die Silbermedaille über 1000 m. Im März 2014 gewann er bei den Juniorenweltmeisterschaften in Bjugn die Silbermedaille über 1500 m und jeweils die Goldmedaille über 1000 m und im 2 × 500 m-Lauf. Im Eisschnelllauf-Weltcup debütierte er zu Beginn der Saison 2014/15 in Obihiro und belegte dabei den sechsten Platz im B-Weltcup über 500 m und den 12. Rang im A-Weltcup über 1000 m. Zu Beginn der Saison 2015/16 holte er im Teamsprint in Calgary seinen ersten Weltcupsieg. Im weiteren Saisonverlauf kam er sechsmal aufs Podium, darunter ein weiterer Sieg im Teamsprint beim Weltcupfinale in Heerenveen. Bei den niederländischen Meisterschaften 2016 wurde er Meister im 2 × 500 m-Lauf und im Sprint-Mehrkampf und Zweiter über 1000 m. Im Februar 2016 belegte sie bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2016 in Kolomna den 23. Platz im 2 × 500 m-Lauf und den siebten Rang über 1000 m. Bei der Sprintweltmeisterschaft 2016 in Seoul holte er die Bronzemedaille. Zum Saisonende erreichte er den zehnten Platz im Grand-Weltcup, den siebten Rang im Gesamtweltcup über 500 m und den vierten Platz im Gesamtweltcup über 1000 m. Nach Platz drei über 5000 m in Harbin und Rang zwei über 1000 m in Nagano, belegte er in Berlin über 1000 m die Plätze eins und zwei und über 500 m den dritten Platz. Bei der Sprintweltmeisterschaft 2017 in Calgary und bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 2017 in Heerenveen holte er jeweils die Goldmedaille und bei den bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2017 in Gangwon die Bronzemedaille über 1000 m. Beim Weltcupfinale in Stavanger siegte er im Teamsprint und errang im Lauf über 500 m den dritten Platz. Er erreichte damit den vierten Platz im Weltcup über 500 m und jeweils den dritten Rang im Gesamtweltcup und im Weltcup über 1000 m. In der Saison 2017/18 kam er viermal auf den zweiten und zweimal auf den dritten Platz. Zudem holte er über 1000 m in Calgary seinen fünften Weltcupsieg und erreichte zum Saisonende den siebten Platz im Weltcup über 500 m, den vierten Rang im Gesamtweltcup und den dritten Platz im Weltcup über 1000 m. Beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen im Februar 2018 in Pyeongchang, wurde er Neunter über 500 m und Sechster über 1000 m. Anfang März 2018 gewann er bei der Sprintweltmeisterschaft in Changchun die Bronzemedaille.

Nach Platz eins im Teamsprint in Obihiro zu Beginn der Saison 2018/19, errang Verbij in Tomakomai und in Tomaszów Mazowiecki jeweils den zweiten Platz über 1000 m und im Teamsprint. Bei der Mehrkampfeuropameisterschaft 2019 in Klobenstein holte er die Goldmedaille im Sprint-Mehrkampf und siegte Anfang Februar 2019 beim Weltcup in Hamar über 1000 m. Bei den Einzelstreckenweltmeisterschaften 2019 in Inzell gewann er über 500 m und über 1000 m jeweils die Goldmedaille. Ende Februar 2019 wurde er bei der Sprintweltmeisterschaft in Heerenveen Fünfter. Beim Weltcupfinale im März 2019 in Salt Lake City belegte er den dritten Platz über 1000 m und erreichte abschließend den zweiten Platz im Gesamtweltcup über 1000 m.

Persönliche BestzeitenBearbeiten

  • 500 m 34,13 sek. (aufgestellt am 9. Dezember 2017 in Salt Lake City)
  • 1000 m 1:06,34 min. (aufgestellt am 9. März 2019 in Salt Lake City)
  • 1500 m 1:45,41 min. (aufgestellt am 22. März 2015 in Calgary)
  • 3000 m 3:53,70 min. (aufgestellt am 9. Dezember 2012 in Inzell)
  • 5000 m 6:56,25 min. (aufgestellt am 18. Dezember 2011 in Inzell)

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen WinterspielenBearbeiten

Olympische SpieleBearbeiten

Einzelstrecken-WeltmeisterschaftenBearbeiten

Sprint-WeltmeisterschaftenBearbeiten

WeltcupsiegeBearbeiten

Weltcupsiege im EinzelBearbeiten

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 29. Januar 2017 Deutschland  Berlin 1000 m
2. 2. Dezember 2017 Kanada  Calgary 1000 m
 3. 2. Februar 2019 Norwegen  Hamar 1000 m

Weltcupsiege im TeamBearbeiten

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 14. November 2015 Kanada  Calgary Teamsprint1
2. 12. März 2016 Niederlande  Heerenveen Teamsprint1
3. 10. März 2017 Norwegen  Stavanger Teamsprint2
4. 18. November 2018 Japan  Obihiro Teamsprint3
5. 15. November 2019 Weissrussland  Minsk Teamsprint4
6. 6. Dezember 2019 Kasachstan  Nur-Sultan Teamsprint5

2 Mit Ronald Mulder und Jan Smeekens.
4 Mit Ronald Mulder und Kjeld Nuis.
5 Mit Thomas Krol und Ronald Mulder.

WeblinksBearbeiten