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Johannes Bitter
Johannes Bitter

Johannes Bitter am 8. Februar 2014

Spielerinformationen
Spitzname „Jogi“
Geburtstag 2. September 1982
Geburtsort Oldenburg (Oldb), Deutschland
Staatsbürgerschaft DeutscherDeutscher deutsch
Körpergröße 2,05 m
Spielposition Torwart
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein TVB Logo.svg TVB 1898 Stuttgart
Trikotnummer 1
Vereine in der Jugend
  von – bis Verein
1989–1999 DeutschlandDeutschland HSG Neuenburg/Bockhorn
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
1999–2002 DeutschlandDeutschland SG VTB Altjührden
2002–2003 DeutschlandDeutschland Wilhelmshavener HV
2003–2007 DeutschlandDeutschland SC Magdeburg
2007–2016 DeutschlandDeutschland HSV Hamburg
2016– DeutschlandDeutschland TVB 1898 Stuttgart
Nationalmannschaft
Debüt am 4. Januar 2002
            gegen SchweizSchweiz Schweiz in Balingen
  Spiele (Tore)
DeutschlandDeutschland Deutschland 144 (1)[1]

Stand: 20. Januar 2016

Johannes „Jogi“ Bitter (* 2. September 1982 in Oldenburg (Oldb)) ist ein deutscher Handballtorwart.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

VereinBearbeiten

Johannes Bitter begann 1989 mit dem Handballspielen bei der HSG Neuenburg/Bockhorn. Er war anfangs Feldspieler und ging erst zwei Jahre später auf die Torhüterposition. Nachdem Bitter zwischen 1999 und 2002 für die SG VTB/Altjührden in der 2. Bundesliga Nord spielte, wechselte er zum Wilhelmshavener HV, mit dem der Aufstieg in die Bundesliga gelang. Nach nur einer Saison wechselte er zum SC Magdeburg. Ab dem Sommer 2007 spielte er für den HSV Hamburg. Nachdem der HSV Hamburg im Januar 2016 Insolvenz anmeldete, schloss er sich dem TVB 1898 Stuttgart an.[2]

NationalmannschaftBearbeiten

Sein Länderspieldebüt für den DHB gab Bitter am 4. Januar 2002 in Balingen gegen die Schweiz. Im Finale der Weltmeisterschaft 2007 war Johannes Bitter sicherer Rückhalt für das deutsche Team, als er aufgrund der Verletzung des Stammtorhüters Henning Fritz „kalt“ in die Mannschaft kam und dem Finalgegner Polen nach einem Sechs-Tore-Rückstand den Ausgleichstreffer versagte. Mit dieser Leistung rettete er die auf ein Tor zusammengeschmolzene Führung der deutschen Mannschaft. Für diesen Triumph wurde er mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.[3] Nach der WM 2011 erklärte Bitter, aus persönlichen Gründen zumindest vorübergehend der Nationalmannschaft nicht mehr zur Verfügung zu stehen.[4] Tatsächlich kehrte er nur für die Playoffspiele zur Qualifikation für die WM 2015 zurück[5] – an der WM selbst hat er wiederum nicht teilgenommen. Im Dezember 2017 wurde Bitter von Nationaltrainer Christian Prokop für den erweiterten Kader für die Europameisterschaft 2018 nominiert.[6]

SonstigesBearbeiten

Bitter ist Mitbegründer von GOAL, der Gemeinschaftlichen Organisation aller Lizenzhandballer in Deutschland[7], die er zusammen mit Marcus Rominger ehrenamtlich leitet.[8]

ErfolgeBearbeiten

Nationalmannschaft

Vereine

  • Aufstieg in die 1. Bundesliga mit dem Wilhelmshavener HV 2002
  • EHF-Pokal 2007 mit dem SC Magdeburg
  • DHB-Supercup 2009, 2010 mit dem HSV Hamburg
  • DHB-Pokalsieger 2010 mit dem HSV Hamburg
  • Deutscher Meister 2011 mit dem HSV Hamburg
  • Champions-League-Sieger 2013 mit dem HSV Hamburg

BundesligabilanzBearbeiten

Saison Verein Spielklasse Spiele Tore 7-Meter Feldtore
2002/03 Wilhelmshavener HV Bundesliga 34 0 0 0
2003/04 SC Magdeburg Bundesliga 34 0 0 0
2004/05 SC Magdeburg Bundesliga 34 0 0 0
2005/06 SC Magdeburg Bundesliga 32 0 0 0
2006/07 SC Magdeburg Bundesliga 34 0 0 0
2007/08 HSV Hamburg Bundesliga 34 0 0 0
2008/09 HSV Hamburg Bundesliga 34 1 0 1
2009/10 HSV Hamburg Bundesliga 33 0 0 0
2010/11 HSV Hamburg Bundesliga 34 0 0 0
2011/12 HSV Hamburg Bundesliga 23 0 0 0
2012/13 HSV Hamburg Bundesliga 19 1 0 1
2013/14 HSV Hamburg Bundesliga 33 3 0 3
2014/15 HSV Hamburg Bundesliga 32 0 0 0
2015/16 TVB 1898 Stuttgart Bundesliga 13 0 0 0
2016/17 TVB 1898 Stuttgart Bundesliga 28 2 0 2
2017/18 TVB 1898 Stuttgart Bundesliga 22 0 0 0
2002–2018 gesamt Bundesliga 473 7 0 7

Quelle: Spielerprofil bei der Handball-Bundesliga[9]

PrivatesBearbeiten

Johannes Bitter ist verheiratet und Vater von drei Söhnen.[10] Seine Schwester Thalke Deters[11] spielte in der Frauen-Bundesliga beim VfL Oldenburg. Sein zweiter Bruder Renke Bitter spielt bis dato beim VfL Edewecht[12].

Soziales EngagementBearbeiten

Johannes Bitter setzt sich seit 2009 für die Stiftung Mittagskinder ein. Die im November 2004 gegründete Stiftung möchte sozial benachteiligten Kindern in einer betreuten Gemeinschaft bessere Chancen für den Weg ins Leben geben.

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Johannes Bitter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien