Inntal Autobahn

Autobahn A12 in Österreich (Inntal Autobahn)

Die Inntal Autobahn A 12 ist eine 153 Kilometer[2] lange Autobahn im österreichischen Bundesland Tirol und Teil der Europastraßen E45 und E60.

Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/AT-A
Autobahn A12 in Österreich
Inntal Autobahn
Inntal Autobahn
 Inntal Autobahn Inntal Autobahn Inntal Autobahn
Karte
Verlauf der A 12
Basisdaten
Betreiber: ASFINAG
Gesamtlänge: 153.32 km

Bundesland:

Tirol

B171 Blick auf A12.jpg
Blick von der B 171 auf die A 12
mit der Raststätte in Mils bei Imst
Straßenverlauf
Vorlage:AB/Wartung/WeiterDEDeutschland Weiter auf A93 E45 E60
München, Salzburg
Fluss Inn (340 m)
EU-Grenzübergang (0,0)  Grenzübergang Kufstein (AT) - Kiefersfelden (DE)
Land Tirol
Anschlussstelle (1,5)  Kufstein-Nord (2) 175
Fluss (2,5)  Inn
Brücke (2,7)  Unterinntalbahn
Fluss (2,8)  Morsbach
Fluss (4,7)  Rochenbach
Brücke (4,9)  Unterinntalbahn
Anschlussstelle (5,7)  Kufstein-Süd (6) B171 173
Brücke (10,5)  Unterinntalbahn
Anschlussstelle (11,3)  Kirchbichl (11)
Tankstelle Raststation (14,1)  Symbol: LinksRechtsSymbol: LinksRechts Raststation Angath Süd / Nord
Fluss (16,3)  Inn
Anschlussstelle (16,7)  Wörgl-Ost (17) 178 E641 B171
Fluss (17,1)  Wörgler Bach
Anschlussstelle (19,6)  Wörgl-West (20) B171
Fluss (22,4)  Wildschönauer Ache
Autobahnpolizei (24,0)  Symbol: LinksSymbol: Links Kontrollstelle Kundl[1]
Autobahnpolizei (28,5)  Symbol: RechtsSymbol: Rechts Kontrollstelle Radfeld
Fluss (30,6)  Inn
Anschlussstelle (31,9)  Kramsach (32) B171
Brücke (32,9)  Unterinntalbahn
Grünbrücke (34,7)  Unterinntalbahn Münsterertunnel
Parkplatz mit WC (35,7)  Symbol: LinksSymbol: Links Münster Nord
Parkplatz mit WC (36,2)  Symbol: RechtsSymbol: Rechts Münster Süd
Brücke (37,8)  Unterinntalbahn
Grünbrücke (38,7)  Unterinntalbahn Münsterertunnel
Anschlussstelle (39,5)  Wiesing (Achensee, Zillertal) (39) 169, B181, B171

RFB Kufstein: (40) Zillertal, (39) Achensee

Grünbrücke (40,0)  Neue Unterinntalbahn Münsterertunnel
Brücke (40,2)  Unterinntalbahn
Brücke (40,7)  Zillertalbahn
Anschlussstelle (42,4)  Symbol: Runter Jenbach (43) B171
Grünbrücke (42,9)  Neue Unterinntalbahn Münsterertunnel
Grünbrücke (44,0)  Neue Unterinntalbahn Münsterertunnel
Grünbrücke (47,2)  Neue Unterinntalbahn Terfnertunnel
Brücke (47,5)  Unterinntalbahn
Grünbrücke (48,5)  Neue Unterinntalbahn Terfnertunnel
Anschlussstelle (49,0)  Schwaz (49)
Tankstelle Raststation (50,5)  Symbol: RechtsSymbol: Rechts Raststation Vomp
Anschlussstelle (52,7)  Vomp (53)
Fluss (53,2)  Vomper Bach
Brücke (54,0)  Unterinntalbahn
Fluss (54,3)  Inn
Tankstelle Raststation (54,8)  Symbol: LinksSymbol: Links Raststation Weer
Parkplatz (55,0)  Symbol: RechtsSymbol: Rechts Parkplatz Weer Süd
Fluss (60,3)  Wattenbach
Anschlussstelle (60,5)  Wattens (61)
Brücke (65,2)  Brücke der Eisenbahn-Umfahrung Innsbruck
Anschlussstelle (67,7)  Hall-Mitte (67) 171a
Anschlussstelle (70,2)  Hall-West (70) B171
Tankstelle Raststation (72,1)  Symbol: LinksSymbol: Links Raststation Ampass
Anschlussstelle (73,2)  Innsbruck-Ost (73) 174
Tunnel (73,709)  Einhausung Amras (780 m/910 m)
Knoten (74,8)  Symbol: RaufKnoten Innsbruck-Amras (74) A13 E45
Anschlussstelle (75,3)  Innsbruck-Mitte (75) 174
Brücke (75,8)  Innsbrucker Mittelgebirgsbahn
Fluss (76,1)  Sill
Tunnel (76,240/76,235)  Wiltnertunnel (524 m/494 m)
Brücke (76,26)  Brennerbahn
Brücke (76,7)  Stubaitalbahn
Knoten (77,6)  Symbol: RunterKnoten Innsbruck-Wilten (77) A13 E533
Brücke (78,5)  Arlbergbahn
Anschlussstelle (78,6)  Innsbruck-West (79) 174
Anschlussstelle (82,7)  Völs/Kranebitten/Flughafen Innsbruck (83) Symbol: Flug 171b
Fluss (87,5)  Melach
Anschlussstelle (87,6)  Zirl-Ost (87) B177 E533
Anschlussstelle (90,2)  Zirl-West (91)
Fluss (93,1)  Inn
Tankstelle Raststation (95,8)  Symbol: LinksRechtsSymbol: LinksRechts Raststation Pettnau
Anschlussstelle (101,7)  Telfs-Ost (101) B171
Anschlussstelle (104,5)  Telfs-West (105) 189
Fluss (105,5)  Inn
Anschlussstelle (113,0)  Mötz/Fernpass (113)
Fluss (115,0)  Inn
Tunnel (116,933)  Simmeringtunnel/-galerie (177 m/690 m)
Tunnel (119,159)  Galerie Schlenzenmure (237 m)
Tunnel (119,592)  Galerie Steinbruchmure (180 m)
Tunnel (120,191)  Galerie Kirchenriese (174 m)
Knoten Fernpass (121) B179
Anschlussstelle (123,2)  Haiming/Ötztal (123) 186
Tunnel (126,107)  Roppener Tunnel (5100 m)
Fluss (131,2)  Gurglbach
Anschlussstelle (131,5)  Imst/Pitztal (132) B171
Anschlussstelle (132,5/133,6)  Imst-Au (133)
Tankstelle Raststation (135,5)  Symbol: LinksRechtsSymbol: LinksRechts Raststation Mils
Anschlussstelle (135,5)  Symbol: Rauf Mils (136) B171
Tunnel (136,829)  Milser Tunnel und Galerie (1590 m/1915 m)
Anschlussstelle (140,2)  Symbol: Runter Schönwies (140) B171
Fluss (141,4)  Inn
Fluss (144,1)  Inn
Knoten (144,2)  Oberinntal (144) A12 (Zubringer)
Anschlussstelle (145,5)  Zams/Landeck-Ost (144) B171
Autobahn Ende Schnellstraße Beginn (145,5)  Weiter auf S16 E60Bregenz
Vorlage:AB/Wartung/Leer Autobahnzubringer Reschenpass
Land Tirol
Knoten (0,0)  Oberinntal A12 E60
Fluss (0,2)  Symbol: Gegenverkehr Inn
Brücke (0,4)  Symbol: Gegenverkehr Arlbergbahn
Tunnel (0,479)  Symbol: Gegenverkehr Landecker Tunnel (6955 m)
Autobahn Ende (7,98)  Symbol: Gegenverkehr Fließ
Anschlussstelle Weiter auf 180 Nauders
  • In Bau
  • In Planung
  • Section Control
  • Verkehrsbeeinflussungsanlage
  • Sie beginnt im Anschluss an die deutsche Bundesautobahn 93 an der deutsch-österreichischen Grenze bei Kiefersfelden/Kufstein und führt über Innsbruck, wo Anschluss zur Brenner Autobahn A 13 besteht, nach Zams, wo sie in die Arlberg Schnellstraße S16 übergeht. Dabei verläuft sie parallel zum Inn und führt durch das Luftsanierungsgebiet Inntal.

    BedeutungBearbeiten

    Die Strecke Kufstein–Innsbruck bildet zusammen mit der Brenner Autobahn sowie der deutschen A 93 und A 8 die Verkehrsachse von München über die Alpen nach Verona bzw. Modena. Darüber hinaus ist die A 12 Teil der wichtigsten österreichischen Ost-West-Achse, die zusammen mit der West Autobahn A1, dem Deutschen Eck und der Arlberg Schnellstraße Wien über Salzburg mit Tirol und Vorarlberg verbindet.

    GeschichteBearbeiten

    Bereits 1939 gab es Pläne für eine Reichsautobahn durch das Inn- und Wipptal zum Brenner. Als Teil der Verbindung Berlin – Rom wurde die Strecke für den alpenquerenden Verkehr ohne Rücksicht auf die lokalen Bedürfnisse ausgelegt. Die geplante Trasse verlief nicht am Talboden, sondern auf den Mittelgebirgsterrassen, ohne Anbindung der Industriezentren um Wörgl und Innsbruck und ohne Anschluss ins Oberinntal. Mit dem Bau wurde allerdings nie begonnen.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg sah man in Tirol zunächst keinen Bedarf an einer Autobahn. Da der Verkehr über den Brenner in den 1950er Jahren aber stark zunahm, gab es ab 1957 neue Pläne für eine Autobahn. Sie verlief nun am Talboden des Inntals und parallel zur Tiroler Straße, wofür an mehreren Stellen der Inn verlegt werden musste. Im Herbst 1965 wurde der Bau der Abschnitte um Kufstein und von Innsbruck-Ost bis Volders begonnen. Der Ostast der Inntal Autobahn von Kufstein bis zum Knoten Innsbruck-Amras wurde in Etappen zwischen 1968 und 1972 eröffnet, die Anschlussstellen in Innsbruck in den 1970er Jahren. Als erstes Teilstück des Westastes wurde eine Fahrbahn von Innsbruck bis Zirl-Ost zu den Olympischen Winterspielen 1964 als rechtsufrige Bundesstraße zwischen Innsbruck und Zirl fertiggestellt, mit dem Rest wurde erst in den 1970er Jahren begonnen. 1980 ging die Autobahn bis Telfs, 1990 wurde mit dem Roppener Tunnel die letzte Lücke geschlossen.

    Im Juli 1990 musste die Wildbichler Brücke für längere Zeit gesperrt werden, da ein Brückenpfeiler im Inn absackte. Während dieser Zeit musste der gesamte Autobahn- und Hauptstraßenverkehr durch die Kufsteiner Innenstadt umgeleitet werden, auch die Unterinntalbahn der ÖBB war zeitweise gesperrt.

    Am 1. Mai 2001 kam es auf der A 12 bei Vomp zu einem schweren Busunglück. Ein Gelenkbus kam aufgrund von Spurrinnen ins Schleudern, kippte um, durchbrach die Mittelleitplanke und blieb quer zur Fahrbahn liegen. Acht Insassen kamen ums Leben, 51 wurden zum Teil schwer verletzt. Bei den schwierigen Bergungsarbeiten waren mehr als 330 Rettungskräfte im Einsatz. Beide Fahrtrichtungen waren mehrere Stunden gesperrt.

    Im August 2005 wurde aufgrund eines extremen Hochwassers ein mehr als 30 Kilometer langes Teilstück der A 12 von der bayerisch-österreichischen Grenze bis Kramsach gesperrt, weil für die „Kufstein-Brücke“ bei Kufstein/Kiefersfelden ein Einsturz wegen Unterspülung befürchtet wurde. Nach einigen Tagen konnte diese Gefahr jedoch nicht bestätigt werden und die Sperre wurde wieder aufgehoben.

    Die A 12 ist die erste Autobahn in Österreich, die mit Verkehrstelematik ausgerüstet wurde. Durch diese Überkopfanzeigen können je nach Bedarfsfall (Straßenzustand, Verkehrsaufkommen, Witterung usw.) verschiedenste Meldungen und Geschwindigkeitsbeschränkungen an die Verkehrsteilnehmer weitergegeben werden, z. B. die „Lufthunderter“ genannte 100 km/h-Beschränkung nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L), welche abschnittsweise gesteuert wird.

    Sektorales FahrverbotBearbeiten

    Durch LGBL 49/2009[3] wurde das Sektorale Fahrverbot erlassen. Es handelte sich um ein Verbot für den Schwertransport mit bestimmten Gütern zwischen Langkampfen und Zirl. Es war vom Immissionsschutzgesetz - Luft abgeleitet und sollte den Schwerverkehr einschränken, um dadurch die Luftqualität verbessern. Das Verbot scheiterte vor dem EuGH und wurde folglich mit dem LGBL 4/2012[4] aufgehoben.[5]

    AbfahrverbotBearbeiten

    2019 erließ die Tiroler Landesregierung für Reisende, die ein überregionales Ziel ansteuern, ein Verbot, zu bestimmten Zeiten während des Hauptreiseverkehrs an bestimmten Ausfahrten bei Kufstein[6] sowie zwischen Hall und Zirl die Autobahn zu verlassen (Abfahrtssperre) und sperrte bestimmte Straßen für den Durchreiseverkehr. Ziel der Maßnahme ist, Verkehrsüberlastungen durch Ausweichverkehr im Falle von Staus zu vermeiden, die wiederholt die Versorgungssicherheit der Anrainergemeinden gefährdet haben.[7][8]

    VerkehrsfreigabenBearbeiten

    Datum Autobahnabschnitt Länge
    (km)
    26. Juli 1968 Staatsgrenze D/A – ASt Kufstein Süd 5,696
    5. Sep. 1968 ASt Innsbruck Ost – Kn Innsbruck-Amras (A 13) 1,544
    22. Dez. 1968 Volders – ASt Innsbruck Ost 9,294
    16. Nov. 1969 Weer – Volders 8,500
    18. Sep. 1970 HASt Jenbach - Weer 13,000
    18. Dez. 1970 ASt Wiesing – HASt Jenbach 2,984
    4. Aug. 1972 ASt Kufstein Süd – ASt Wiesing 33,782
    26. Juni 1975 Kn Innsbruck-Wilten (A 13) – ASt Innsbruck West 1,041
    26. Juni 1975 ASt Innsbruck West – ASt Zirl Ost (rechte RFB) 9,061
    17. Dez. 1975 ASt Innsbruck West – ASt Zirl Ost (linke RFB)
    15. Nov. 1976 ASt Zirl Ost – Dirschenbach 5,780
    17. Dez. 1977 Kn Innsbruck-Amras (A 13) – Kn Innsbruck-Wilten (A 13) 2,725
    15. Dez. 1978 Dirschenbach – Lengenberg (rechte RFB) 6,200
    12. Juli 1979 Dirschenbach – Lengenberg (linke RFB)
    21. Juni 1980 Lengenberg – ASt Telfs West 4,723
    5. Juli 1984 HASt Schönwies – Kn Oberinntal 4,180
    5. Juli 1985 ASt Telfs West – ASt Mötz 8,700
    20. Dez. 1985 ASt Imst-Au – ASt Mils 3,318
    1. Apr. 1986 Kn Oberinntal – ASt Zams (S 16) 1,100
    1. Juli 1986 ASt Mötz – ASt Ötztal 10,120
    7. Nov. 1986 ASt Ötztal – Roppen 2,960
    4. März 1988 ASt Mils – HASt Schönwies 3,320
    6. Juli 1990 Roppen – ASt Imst-Au 7,472
    24. Juni 2000 Kn Oberinntal – ASt Fließ 7,820

    AusbauBearbeiten

    Anfang Dezember 2006 wurde die umstrittene Anschlussstelle Innsbruck-Mitte eröffnet, sie ermöglicht den Dörfern des östlichen Mittelgebirges eine schnellere Anbindung an die Autobahn.

    Am 17. Dezember 2010 wurden der zweiröhrige Betrieb des Roppener Tunnels und die Nordröhre der Einhausung Amras freigegeben, Anfang Dezember 2011 war auch die Südröhre fertiggestellt.

    Derzeitige Ausbauvorhaben betreffen den fünf Kilometer langen Zubringer mit dem Tschirganttunnel zur Fernpassstrecke und einen teilweisen dreispurigen Ausbau je Fahrtrichtung des stark belasteten Ostastes im Unterinntal. Beide Maßnahmen sind jedoch umstritten.

    MautBearbeiten

    Eine Ausnahme von der allgemeinen Mautpflicht auf Autobahnen bestand zwischen der Staatsgrenze und der Anschlussstelle Kufstein-Süd bis 30. November 2013. Ab 15. Dezember 2019 wird dieser Abschnitt wieder von der zeitabhängigen Mautpflicht ausgenommen.[9]

    KontrollstellenBearbeiten

     
    Verkehrsbeeinflussungsanlage (VBA) mit Ausleitung zur Kontrollstelle Radfeld

    Im Jahr 2000 wurde als erste Kontrollstelle Österreichs die Kontrollstelle Kundl in Fahrtrichtung Innsbruck in Betrieb genommen. Sie war als Provisorium geplant, wurde jedoch ein Jahr später ausgebaut und 2011/12 erneut um 2,1 Mio. Euro ausgebaut. Die 11.000 Quadratmeter große Kontrollplatzfläche verfügt jetzt u. a. über ein modernes Verkehrsleitsystem. Messsystem und elektrische Einrichtungen sind auf dem Stand der Technik. Die modernen Ausleitsysteme mit fünf Überkopfwegweisern auf der Inntal Autobahn sorgen bei Aktivierung der Kontrollstelle durch die Polizei für eine frühzeitige Ankündigung der Ausleitung bestimmter Fahrzeugkategorien.[10]

    Aufgrund der positiven Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit seit der Inbetriebnahme der ersten Kontrollstelle hat sich der Tiroler Landtag 2003 zur Umsetzung des Tiroler Kontrollstellenkonzeptes entschlossen und 2004 mit der ASFINAG einen Vertrag zur Errichtung der Kontrollstelle Radfeld abgeschlossen. Im August 2004 wurde mit dem Bau des 4,6 Mio. Euro teuren Projektes begonnen und im Frühjahr 2005 vollendet.

    Am 25. April 2005 wurde die Kontrollstelle Radfeld eröffnet. Damit können beide Fahrtrichtungen der A 12 kontrolliert werden. Der Polizei steht als Dienststelle die Kontrollstelle Radfeld mit ihren Räumlichkeiten zur Verfügung.[11]

    Die Ausleitung von der A 12 auf die jeweilige Kontrollstelle wurde in die Verkehrsbeeinflussungsanlage integriert, eine automatische Stauerkennung ist ebenso möglich wie eine angepasste Geschwindigkeitsanzeige.

    Zu den Aufgaben der Kontrollstellen gehören hauptsächlich die Kontrolle von Lkws und Bussen bezüglich der Einhaltung der zulässigen Höchstgewichte, der sozialrechtlichen und straßenrechtlichen Vorschriften, des technischen Zustands der Fahrzeuge und der richtigen Deklaration und Kennzeichnung von Gefahrguttransporten. Bei Kontrollen des Schwerverkehrs aber auch des Personenverkehrs finden zusätzlich Alkoholkontrollen und Kontrollen der Sicherheitseinrichtungen (Gurtpflicht, Kindersicherung) statt.[12]

    LiteraturBearbeiten

    • Bundesministerium für Bauten und Technik und Land Tirol (Hrsg.): Inntal-Autobahn, Innsbruck 1973.
    • Bernd Kreuzer: Der Bau der Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich. In: Das Autobahnnetz in Österreich. 30 Jahre ASFINAG. Wien 2012, S. 11–120. (PDF; 7,6 MB)

    WeblinksBearbeiten

    Commons: Inntal Autobahn A12 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. Kontrollstelle Kundl. Bundespolizei, archiviert vom Original am 6. November 2012; abgerufen am 21. Mai 2014.
    2. Statistik Straße & Verkehr. (PDF-Datei; 4,4 MB) Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Januar 2014, abgerufen am 21. Mai 2014.
    3. LANDESGESETZBLATT FÜR TIROL STÜCK 22 / JAHRGANG 2009. (PDF) In: ris.bka.gv.at. S. 174f, abgerufen am 15. März 2016.
    4. LANDESGESETZBLATT FÜR TIROL STÜCK 1 / JAHRGANG 2012. (PDF) In: ris.bka.gv.at. S. 3, abgerufen am 15. März 2016.
    5. LKW Fahrverbote - A12 Inntalautobahn (Tirol) - WKO.at. In: wko.at. WKO, abgerufen am 15. März 2016.
    6. Tirol: Mehr Fahrverbote an diesem Wochenende | BR24. In: br.de. Abgerufen am 10. Juli 2019.
    7. Streit um Fahrverbote in Tirol: "ein Unding". In: sueddeutsche.de. 21. Juni 2019, abgerufen am 4. Juli 2019.
    8. Fahrverbote in Österreich: Tirol sperrt Landstraßen – ADAC. In: adac.de. Abgerufen am 4. Juli 2019.
    9. Bundesstraßen-Mautgesetz 2002 (7/A), abgerufen am 13. November 2019
    10. A12 Verkehrssicherheit Umgebauter Verkehrskontrollplatz Kundl in Tirol eröffnet – Artikel Nr: 8272 vom Freitag, 16. März 2012. Asfinag, abgerufen am 21. Mai 2014.
    11. Kontrollstelle Radfeld. Land Tirol, abgerufen am 21. Mai 2014.
    12. Aufgaben von Kontrollstellen. Land Tirol, abgerufen am 21. Mai 2014.