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Schwaz

Gemeinde in Österreich
Schwaz
Wappen Österreichkarte
Wappen von Schwaz
Schwaz (Österreich)
Schwaz
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Schwaz
Kfz-Kennzeichen: SZ
Fläche: 20,2 km²
Koordinaten: 47° 21′ N, 11° 42′ OKoordinaten: 47° 21′ 0″ N, 11° 42′ 0″ O
Höhe: 545 m ü. A.
Einwohner: 13.728 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 680 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6130
Vorwahl: 05242
Gemeindekennziffer: 7 09 26
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Franz-Josef-Straße 2
6130 Schwaz
Website: www.schwaz.at
Politik
Bürgermeister: Hans Lintner (ÖVP)
Gemeinderat: (2016)
(21 Mitglieder)

10 Team-Lintner (ÖVP),
4 (SPÖ),
3 IgLS (Grüne),
4 FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs)

Lage der Stadt Schwaz im Bezirk Schwaz
AchenkirchAschau im ZillertalBrandbergBruck am ZillerBuch in TirolEben am AchenseeFinkenbergFügenFügenbergGallzeinGerlosGerlosbergHainzenbergHart im ZillertalHippachJenbachKaltenbachMayrhofenPillRamsau im ZillertalRied im ZillertalRohrbergSchlittersSchwazSchwendauStansSteinberg am RofanStrass im ZillertalStummStummerbergTerfensTuxUdernsVompWeerWeerbergWiesingZell am ZillerZellbergTirolLage der Gemeinde Schwaz im Bezirk Schwaz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Blick über Schwaz von Nordosten
Blick über Schwaz von Nordosten
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Schwaz bei Dämmerung

Schwaz ist eine Bezirkshauptstadt mit 13.728 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bundesland Tirol in Österreich. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Schwaz.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Die Bezirkshauptstadt Schwaz liegt im mittleren Unterinntal etwa 30 km östlich der Landeshauptstadt Innsbruck am Fuß des Kellerjochs (Hausberg und Aussichtsberg, 2344 m) und des Eiblschrofens.

Die Gemeinde erstreckt sich über eine Fläche von 20,17 km². Die Ansiedlung ist seit Jahrhunderten vom Lahnbach bestimmt, der durch Schottertransport und Überschwemmungen den ortsbestimmenden Schuttkegel aufbaute und die Stadt in die Gebiete Markt und Dorf teilt. Gleichzeitig gibt es die Gliederung in die geografischen Siedlungsbereiche Ried, Pirchanger, Bleiberg, Ost, Sonnseite, Surheim und Falkenstein.

NachbargemeindenBearbeiten

Buch in Tirol, Fügenberg, Gallzein, Pill, Stans, Vomp

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

 


GeschichteBearbeiten

Frühe GeschichteBearbeiten

Der Raum um Schwaz war bereits in Jungsteinzeit (4000–2000 v. Chr.) und Bronzezeit (ab 1500 v. Chr., Funde bei St. Martin) besiedelt. Die Örtlichkeit selbst wurde 930/31 erstmals urkundlich als „Sûates“ erwähnt.[1][2]

Um 1170 errichteten die Fruntsberger (später Freundsberger) einen einfachen Wohnturm auf dem Hügel über Schwaz, den sie im 13. Jahrhundert zum Schloss Freundsberg ausbauten. Im 14. Jahrhundert wurde die erste Innbrücke errichtet.

Bergbau und BlütezeitBearbeiten

War das Ortsbild anfänglich bäuerlichen Charakters, stieß es nach der Entdeckung der Silber- und Kupfervorkommen bald in großstädtische Dimensionen vor. Bereits in der Bronzezeit war in den Bergen zwischen Schwaz und Kitzbühel Kupfer abgebaut worden, das in Verbindung mit Zinn zur Herstellung von Bronze benötigt wurde. Zur Blütezeit des Bergbaus im 15. und 16. Jahrhundert war Schwaz als die größte Bergbaumetropole Europas mit 20.000 Einwohnern (heute etwa 13.000) nach Wien die zweitgrößte Ortschaft im Habsburgerreich.

Der Silberabbau im Schwazer Silberbergwerk begann einer unbestätigten Sage nach im Jahre 1409, als die Magd Gertraud Kandlerin beim Weiden eines Stieres auf dem Kogelmoos (Bereich oberhalb der Stadt) einen silbererzhaltigen Stein entdeckt haben soll. Um 1420 wurden erstmals reichhaltige Erzgruben am Falkenstein aufgetan, und die Zuwanderung von bergmännischem Fachpersonal aus Böhmen und Sachsen begann. Innerhalb weniger Jahre wurde die Schwazer Metallproduktion ein europäischer Wirtschaftsfaktor, und der Falkenstein wurde zur Silber- und Geldquelle der Habsburger. Die Augsburger Handelsfamilien Fugger und Paumgartner[3] waren über den Zeitraum des Silberbergbaus präsent. Auch der Arzt Paracelsus (Philipp Aureol Theophrast Bombast von Hohenheim in Egg an der Sihl) besuchte auf seinen Forschungsreisen zweimal (1516 und 1533/1534) Schwaz, um sich mit bergmännischen Krankheiten auseinanderzusetzen, und erhielt wahrscheinlich Informationen von dem Schwazer Arzt Johannes Milchtaler.[4]

Durch den Import von billigem Silber aus amerikanischen Tagebau begann der Niedergang der Silberzeit in Schwaz.

In einem Zeitraum von 1420 bis 1827 wurde an Silber 2.571 Tonnen und an Kupfer 190.999 Tonnen abgebaut.

Über die „Mutter aller Bergwerke“ wurde 1558 von Georg Rösch von Geroldshausen folgender Reim verfasst:

Swatz ist aller perckhwerck muater zwar
Davon nert sych ayn gar gross schar
Ob treyssygh taussent, hab ich recht behalten
Von mannen, frauen, yungh und altn.[5]

Übertragung ins Neuhochdeutsche:

Schwaz ist aller Bergwerke Mutter zuwahr
Davon ernährt sich eine gar große Schar [von Menschen]
Dreißigtausend, wenn ich recht behalte [mich recht entsinne]
Männer, Frauen, Junge und Alte.

Reformation und GegenreformationBearbeiten

Ab 1521 war der Schweizer evangelische Theologe Jacob Strauß (1480–1530) als Prediger in Hall und Schwaz tätig und hatte viele Zuhörer. Er kritisierte in seinen reformatorischen Predigten katholische Lehren und verurteilte Zins und Wucher. Der Bischof von Brixen konnte bewirken, dass er aus Tirol fliehen musste, obwohl eine Mehrheit evangelisch geworden war. Nur das Franziskanerkloster bildete ein letztes katholisches Bollwerk in der Stadt. In der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt dagegen wurde die hölzerne Trennwand auch zur religiösen Spaltung: Auf der einen Seite feierten Stadtbürger die lateinische Messe, auf der andern Knappen den deutschen lutherischen Gottesdienst.

1525 schlossen sich die Bergknappen den Bauernaufständen an, die jedoch niedergeschlagen und vom deutschen Reformator Martin Luther verurteilt wurden. Danach erhielt die gewaltlose Täuferbewegung großen Zulauf. Jakob Hutter (1500–1536) war einer der charismatischen Anführer, und er zog durch das Pustertal, wo er einige täuferische Gemeinden gründete, die die Bekenntnistaufe und Gütergemeinschaft praktizierten. Als „Ketzer“ wurden sie sowohl von evangelischer und katholischer Seite verfolgt. In Schwaz, Rattenberg und Brixlegg wurden etwa 500 Täufer hingerichtet, und weitere Personen wurden des Landes verwiesen.

1532 gründete der evangelische Sänger und Dichter Hans Sachs (1494–1576) in Schwaz eine Meistersängerschule.

Mit der einsetzenden Gegenreformation ab 1575 wurde das katholische Bekenntnis wieder zwingend; wer evangelisch bleiben wollte, musste seinen Glauben im Verborgenen leben oder auswandern. Erst das Toleranzpatent 1781 von Kaiser Franz Josef II. erlaubte die erneute Gründung evangelischer Gemeinden. Noch 1837 wurden evangelische Christen aus dem Zillertal ins Exil gezwungen. So lebten auch 2017 in Schwaz nur etwa 230 evangelische Christen, die 0,7 Prozent der Bevölkerung ausmachten.[6]

19. JahrhundertBearbeiten

Nach dem Niedergang des Bergbaus und der Zerstörung großer Teile des Orts in den Napoleonischen Kriegen wurde im 19. Jahrhundert durch folgende Einrichtungen ein Aufschwung eingeleitet:

  • 1819 Kreishauptschule
  • 1830 Errichtung einer Produktionsstätte für Tabakwaren (2005 geschlossen)
  • 1837 Eröffnung des Bezirksgerichtes
  • 1858 Bahnhof
  • 1871 gewerbliche Fortbildungsschule
  • 1876 Altenheim
  • 1889 erstes Schwazer Schwimmbad
  • 1897 erste Stromanschlüsse
  • 1898/99 Errichtung des Franz-Joseph-Krankenhauses
  • 1900 Handelsschule

Am 16. September 1899 wurde Schwaz mit Entschließung vom 28. April durch Kaiser Franz Joseph I. zur Stadt erhoben. Diese späte Erhebung ist darin begründet, dass Schwaz trotz und wegen seiner Größe nie über eine Stadtmauer verfügte. Aus dem gleichen Grund befand sich zur Zeit des Silberbergbaus unter Kaiser Maximilian I. die Münze nicht vor Ort, sondern im befestigten Hall, etwa 17 Kilometer westlich von Schwaz.

20. JahrhundertBearbeiten

 
Gedenktafel für die Opfer der NS-Herrschaft

Bis zum Ersten Weltkrieg war Schwaz Garnisonsstadt der k.u.k. Armee, 1914 lag dort das III. Bataillon des Salzburgischen Infanterieregiments Erzherzog Rainer Nr. 59.

2017 wurde Schwaz der Ehrentitel „Reformationsstadt Europas“ durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa verliehen.[6]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Links der Turm der Pfarrkirche, rechts der Friedhofsturm
 
Innenansicht der Pfarrkirche, linkes Schiff
 
Franziskanerkloster
  • Pfarrkirche Schwaz-Maria Himmelfahrt: Die Stadtpfarrkirche, eine 1460 erbaute vierschiffige Hallenkirche, wurde 1502 erweitert und ist heute die größte Hallenkirche Tirols. Links saßen die Bürger, rechts durch eine Holzwand getrennt die Knappen.

Eine Besonderheit dieser Kirche sind die beiden Glockentürme, von denen einer rund 400 Jahre jünger ist. Er wurde 1911 errichtet, nachdem der ältere eine kritische Neigung im oberen Drittel der Konstruktion aufwies und wegen Einsturzgefahr bei nochmaligem Läuten nicht mehr gefahrlos verwendet werden konnte.

 
Fugger-Haus
 
Schloss Freundsberg um 1900
 
Palais Enzenberg
 
Asiensaal, Museum der Völker, Schwaz
  • Schloss Freundsberg der Herren von Frundsberg auf einem Hügel 170 m oberhalb der Stadt. Im Turm der Burg ist das Museum der Stadt Schwaz untergebracht. Es zeigt unter anderem die Entwicklung der Stadt und den Bergbau in Schwaz. Im Rittersaal tagt monatlich das Fruntspergfähnlein.
  • Das Fuggerhaus entstand um 1525 als Wohnsitz der Augsburger Handelsfamilie. Von hier aus leitete Anton Fugger zeitweise sein Imperium. Heute ist das Haus Sitz der Tertiar-Schulschwestern.
  • Das Handelshaus ist ein spätgotisches Bürgerhaus, das 1500–1509 von den beiden Gewerken Hans und Jörg Stöckl erbaut wurde. Das große Gebäude umfasst einen dreistöckigen Arkadenhof und dient heute als Rathaus.
  • Die Franz-Josef-Straße bildet die ehemalige Hauptstraße und ist heute eine Fußgängerzone. Sie wirkt trotz des Brandes von 1809 als geschlossener Straßenzug. Am Ende der Straße liegt das barockisierte Palais Tannenberg-Enzenberg.
  • Das Museum der Völker zeigt Kunstobjekte aus fernen Kulturen. Ethnographische Exponate aus Afrika und Asien werden ausgestellt.
  • Das Schwazer Silberbergwerk befindet sich am östlichen Ende der Stadt. Der 1491 aufgeschlagene Sigismund-Fürstelauf Erbstollen wurde 1989/90 für Besucher zugänglich gemacht. Eine Grubenbahn fährt 800 m in den Stollen ein.
  • Das Zeiss Planetarium Schwaz ist eines der weltweit modernsten Kleinplanetarien. Seit 2001 vermittelt es Besuchern aus der Region und dem benachbarten Ausland Wissen über die Sternenwelt. 2006 wurde es mit neuer FullDome Technologie ausgestattet, um moderne 3D-Filme zeigen zu können.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Der Salva Guardia zu Schwaz, eine 1686 erstmals erwähnte Vereinigung, die bei Prozessionen das Allerheiligste begleitet, wurde 2013 von der UNESCO unter der Bezeichnung Sakramentsgarden in Tirol als Immaterielles Kulturerbe in Österreich anerkannt.
  • Beginnend mit 1993 finden jedes Jahr das Outreach Festival und die Outreach Academy in Schwaz statt.
  • Seit 1994 findet in Schwaz jährlich das österreichweit renommierte Festival für Neue Musik Klangspuren statt, das im Museumsquartier in Wien beheimatet ist.
  • Regelmäßige Sonderausstellungen mit ethnografischen Sammlungen, moderner außereuropäischer Kunst und Fotoausstellungen im Museum der Völker.

SportBearbeiten

StädtepartnerschaftenBearbeiten

  • Deutschland  Mindelheim, eine deutsche Kleinstadt mit rund 14.000 Einwohnern in Oberschwaben, ist seit 1990 Partnerstadt von Schwaz.
  • Frankreich  Bourg-de-Péage liegt im Department Drôme im Südosten Frankreichs zwischen Grenoble und Marseille.
  • Vereinigtes Konigreich  East Grinstead ist eine südwest-englische Kleinstadt mit etwa 25.000 Einwohnern in West Sussex.
  • Spanien  Sant Feliu de Guíxols an der Costa Brava in Spanien mit etwa 22.000 Einwohnern.
  • Italien  Tramin ist das Südtiroler Partnerdorf von Schwaz.
  • Italien  Verbania am Lago Maggiore ist eine weitere italienische Ortschaft mit etwa 31.000 Einwohnern.
  • Rumänien  Satu Mare, eine rumänische Stadt mit etwa 115.000 Einwohnern.
  • Italien  Trient, bzw. der Stadtteil Trient-Argentario mit etwa 13.000 Einwohnern.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Unter von Rot und Silber zweimal geteiltem Schildhaupt in Silber ein schwarzer Schlägel und Eisen.“
Wappenbegründung: Die schräg gekreuzten Schlägel und Eisen symbolisieren die lange und große Bergbauvergangenheit der Stadt, die österreichischen Farben (der österreichische Bindenschild) im Schildhaupt verweisen auf die einstige Bedeutung als größter Tiroler Bergwerksort und zugleich größte Silbermine in ganz Europa. Ältere Wappenversionen zeigen Schlägel und Eisen mit Griffen in natürlichen Farben.

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Mit Schwaz verbundenBearbeiten

 
Schild an der Hans-Sachs-Gasse
  • Hans Schlaffer († 1528), täuferischer Reformator, in Schwaz hingerichtet
  • Hans Maler zu Schwaz (1480–1529), bedeutender Porträtmaler der Renaissance
  • Jacob Strauß (1480–1530), evangelischer Prediger und Reformator ab 1521 in Schwaz
  • Johannes Milchtaler (16. Jahrhundert), Arzt und Medizinschriftsteller aus Schwaz
  • Hans Sachs (1494–1576), Gründer der Meistersingerschule Schwaz
  • Cordula Wöhler (1845–1916), katholische Schriftstellerin und Dichterin, lebte über 30 Jahre in Schwaz und ist dort begraben
  • Ludwig Penz (1876–1918), Bildhauer
  • Max Bär (1903–1944), Widerstandskämpfer
  • Walter Waizer (1914–1998), Geschäftsführer und Ehrenbürger von Schwaz[7]

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 104–105.
  2. Schwaz – die Kulturstadt. In: schwaz.at, abgerufen am 23. Oktober 2017.
  3. Richard Ehrenberg: Das Zeitalter der Fugger. Geldkapital und Kreditverkehr im 16. Jahrhundert. Band 1: Die Geldmächte des 16. Jahrhunderts. Gustav Fischer, Jena 1896; Nachdruck: Georg Olms, Hildesheim u. a. 1922; Digitalisat: ebenda 1990, ISBN 3-487-40062-6 (Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. Georg Burckhard: Ein bis jetzt unbekannter medizinischer Schriftsteller des 16. Jahrhunderts (Dr. Johannes Milchtaler aus Schwaz). In: Sudhoffs Archiv. 4 (1911), ISSN 2191-3889, S. 20–30.
  5. Geschichte. In: silberbergwerk.at, abgerufen am 23. Oktober 2017.
  6. a b Uli Jung: Reformationsstadt Schwaz – Bergknappen, Täufer und Hutterer. In: reformation-cities.org/cities, abgerufen am 28. Februar 2018.
  7. Kematen Forced Labour Camp (Messerschmitt Tunnels) / Frank Falla Archive