Fabien Causeur

Basketballspieler
Fabien Causeur
Fabien Causeur 1 Real Madrid Baloncesto Euroleague 20171012.jpg
Spielerinformationen
Geburtstag 16. Juni 1987
Geburtsort Brest, Frankreich
Größe 195 cm
Position Point Guard, Shooting Guard
Vereinsinformationen
Verein SpanienSpanien Real Madrid
Liga Spanische Basketballliga (Liga ACB)
Trikotnummer 1
Vereine als Aktiver
2005–2009 FrankreichFrankreich STB Le Havre
2009–2012 FrankreichFrankreich Cholet Basket
2012–2016 SpanienSpanien Laboral Kutxa Vitoria
2016–2017 DeutschlandDeutschland Brose Bamberg
Seit 0 2017 SpanienSpanien Real Madrid
Nationalmannschaft
Seit 2010 0 FrankreichFrankreich Frankreich 30 Spiele

Fabien Causeur (* 16. Juni 1987 in Brest, Frankreich) ist ein französischer Basketballspieler, der 1,96 m groß ist[1]. Derzeit steht er in Spanien beim Rekordmeister Real Madrid unter Vertrag.[2]

KarriereBearbeiten

VereinBearbeiten

Seine Profikarriere begann Causeur beim französischen Verein STB Le Havre, seinen Einstand in der ersten Liga des Landes, der LNB Pro A, gab er im Spieljahr 2005/06.[3]

Zur Saison 2009/10 wechselte Causeur innerhalb der Liga zu Cholet Basket, mit dem er in dieser Saison französischer Meister wurde. In der darauffolgenden Saison (2010/11) spielte er mit Cholet erstmals in der EuroLeague. Causeur wurde in der Saison 2011/12 mit durchschnittlich 16,2 Punkten, 3,3 Rebounds und 3,7 Assists pro Spiel als bester Akteur der Hauptrunde der französischen LNB Pro A ausgezeichnet.[4][5]

Zur Saison 2012/13 wechselte Causeur in die spanische Liga zu Laboral Kutxa Vitoria. Für Vitoria absolvierte Causeur insgesamt 89 Spiele in der EuroLeague. Zu seinen Mannschaftskameraden zählte dort neben anderen der Deutsche Tibor Pleiß.[6] Mauseur erreichte in Vitoria seinen besten Punkteschnitt im Laufe der Saison 2014/15, als er in 34 Hauptrundenpartien der Liga ACB im Schnitt 9,7 Zähler erreichte.[7]

Causeur wechselte zur Saison 2016/17 in die deutsche Basketball-Bundesliga zu Brose Bamberg, wo er einen Zweijahresvertrag erhielt.[8] Andrea Trinchieri sagt von ihm, er verfüge über große Spielintelligenz.[9] Der Franzose bestritt 35 Bundesligaspiele für die Franken und verbuchte dabei im Durchschnitt 11,9 Punkte, zudem bereitete er pro Partie statistisch 2,9 Korberfolge seiner Nebenmänner vor.[10] In seinem Jahr in Bamberg gewann er mit der Mannschaft den deutschen Meistertitel sowie den Pokalwettbewerb. Der Franzose wurde als bester Spieler der Bundesliga-Finalserie ausgezeichnet.[11]

Nach nur einer Saison wechselt Causeur zurück in die spanische Basketballliga zum Rekordmeister Real Madrid. In der Sommerpause 2019 wurde sein Vertrag in Madrid um drei weitere Jahre verlängert.[11]

NationalmannschaftBearbeiten

Mit der französischen Junioren-Nationalmannschaft nahm Causeur 2007 an der U20-Europameisterschaft teil. Dort konnte er in acht Spielen durchschnittlich 6,4 Punkte und 1,1 Assists pro Spiel erzielen.[12]

Causeur wurde zur Basketball-Weltmeisterschaft 2010 erstmals in den Kader der französischen Nationalmannschaft der Herren berufen. Während der Weltmeisterschaft kam Causeur nur zu drei Kurzeinsätzen.[13] Mit der Nationalmannschaft nahm Causeur 2012 an den Olympischen Spielen in London teil. Dort wurde er ebenfalls nur in drei Spielen eingesetzt.[14]

In den Folgejahren wurde Causeur immer wieder in den vorläufigen Kader der Nationalmannschaft berufen, stand aber nicht in der Endauswahl für ein Turnier oder musste aufgrund von Verletzungen absagen.

Erfolge & AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. CAUSEUR, FABIEN - Welcome to EUROLEAGUE BASKETBALL. In: www.euroleague.net. Abgerufen am 26. Dezember 2016.
  2. Die Unterschrift ist trocken - Fabien Causeur schließt sich Real Madrid an | BBL Profis. Abgerufen am 31. August 2017 (deutsch).
  3. Statistiques Joueur | LNB.fr. Abgerufen am 5. Juli 2019.
  4. Fabien Causeur MVP français du championnat de ProA 2011-2012
  5. Statistiken von Fabien Causeur auf der Seite der französischen Liga LNB Pro A (Memento des Originals vom 22. April 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lnb.fr
  6. Perform Media Deutschland GmbH: Ich warte auf die Antikörper – Sport – SPOX.com. In: SPOX.com. 10. Oktober 2012, abgerufen am 26. Dezember 2016.
  7. ACB.COM. Abgerufen am 5. Juli 2019.
  8. Peter Seidel: Fabien Causeur ist der neue Dirigent von Brose Bamberg. inFranken.de, 2. August 2016, abgerufen am 31. Oktober 2016.
  9. Artikel - Brose Bamberg. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.brosebamberg.de. Archiviert vom Original am 26. Dezember 2016; abgerufen am 26. Dezember 2016.
  10. 36321 Fabien CAUSEUR. Abgerufen am 5. Juli 2019.
  11. a b Real, Causeur together three more years. Abgerufen am 5. Juli 2019 (englisch).
  12. 2007 U20 European Championship Men - Fabien Causeur
  13. 2010 FIBA World Championship - Fabien Causeur
  14. 2012 Olympic Men - Fabien Causeur
  15. Fabien CAUSEUR. In: Cholet Basket. (cholet-basket.com [abgerufen am 26. Dezember 2016]).
  16. Rédaction: Fabien Causeur désigné MVP de la 12e journée d'Euroligue. In: L'Equipe.fr. (lequipe.fr [abgerufen am 26. Dezember 2016]).
  17. BasketActu.com: Rudy Gobert remporte le Trophée Alain Gilles 2019. 12. Oktober 2019, abgerufen am 12. Oktober 2019 (französisch).