David Lilley (Snookerspieler)

englischer Snookerspieler

David Lilley (* 19. Oktober 1975) ist ein englischer Snookerspieler.

David Lilley
Geburtstag 19. Oktober 1975 (44 Jahre)[1]
Nationalität EnglandEngland England
Profi seit 2019
Preisgeld 42.400 £ (Stand: 24. Januar 2020)
Höchstes Break 136[2] (Q School 2018/2)
Century Breaks 14 (Stand: 24. Januar 2020)
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften
Ranglistenturniersiege
Minor-Turniersiege
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 113 (Juli–August 2019)
Aktueller WRL-Platz 118 (Stand: 9. Dezember 2019)

KarriereBearbeiten

David Lilleys erster größerer Erfolg war der Gewinn der Amateureuropameisterschaft 1995 durch einen 8:7-Finalsieg gegen seinen Landsmann David Gray. Bei der Amateurweltmeisterschaft desselben Jahres gelang ihm ebenfalls der Einzug ins Endspiel. Dort unterlag er jedoch dem Thailänder Sakchai Sim-Ngam mit 7:11. 1997 erreichte er erstmals das Finale der englischen Amateurmeisterschaft und gewann dieses mit 8:7 gegen Robert Marshall. Bei der Amateur-WM 1997 erreichte er das Viertelfinale. 1999 wurde er durch einen 8:5-Sieg im Finale gegen Andrew Norman englischer Amateurmeister. Im selben Jahr erreichte er das Halbfinale der Amateureuropameisterschaft und das Finale der Amateur-WM, in dem er dem Waliser Ian Preece mit 8:11 unterlag. 2000 verlor er das Finale der englischen Amateurmeisterschaft mit 5:8 gegen Nick Marsh. Im Februar 2002 nahm er erstmals an der Qualifikation zur Profiweltmeisterschaft teil, schied jedoch in der zweiten Qualifikationsrunde gegen Timothy Paling aus.[3] 2004 gewann Lilley durch einen 8:6-Sieg gegen Wayne Cooper zum dritten Mal die englische Amateurmeisterschaft. Bei der Amateur-WM 2004 unterlag er im Halbfinale dem späteren Weltmeister Mark Allen nur knapp mit 6:8. In der Qualifikation zur Profi-WM 2005 schied er in der dritten Runde gegen Stuart Mann aus.[4] Bei der englischen Amateurmeisterschaft 2007 verlor er im Finale gegen Martin Gould nur knapp mit 7:8.

Nachdem er einige Jahre lang nicht an internationalen Turnieren teilgenommen hatte, nahm er im August 2012 am zweiten Turnier der Players Tour Championship 2012/13 teil und schied dort in der ersten Qualifikationsrunde gegen Ben Harrison aus. Bei der Amateureuropameisterschaft 2013 erreichte er das Viertelfinale, in dem er mit 2:5 gegen Gareth Allen ausschied. Im Mai 2016 versuchte er sich über die Q School für die Main Tour zu qualifizieren. Beim ersten Turnier erreichte er das Finale seiner Gruppe, verlor dort jedoch gegen den Chinesen Chen Zhe, beim zweiten Turnier schied er in der zweiten Runde aus. Damit verpasste er zwar die Qualifikation für die Main Tour, als Siebzehnter der Q-School-Order-of-Merit kann er jedoch als Nachrücker an Turnieren der Saison 2016/17 teilnehmen.[5] Bei den Indian Open 2016, dem zweiten Weltranglistenturnier der Saison, erhielt er erstmals einen Startplatz. Nachdem er sich in der Qualifikation mit 4:3 gegen Tian Pengfei durchsetzen konnte, besiegte er in der Hauptrunde Mike Dunn, Mark Williams und Robert Milkins und erreichte so das Viertelfinale, in dem er dem Engländer Shaun Murphy nach einem zwischenzeitlichen 2:2 mit 2:4 unterlag.

ErfolgeBearbeiten

FinalteilnahmenBearbeiten

Ausgang Jahr Turnier Finalgegner Ergebnis
Qualifikationsturniere
Zweiter 2016/1 Q School China Volksrepublik  Chen Zhe 1:4
Sieger 2019/1 Q School England  Sean Maddocks 4:0
Amateurturniere
Sieger 1995 Europameisterschaft England  David Gray 8:7
Zweiter 1995 IBSF Weltmeisterschaft Thailand  Sakchai Sim-Ngam 7:11
Sieger 1997 English Amateur Championship England  Robert Marshall 8:7
Sieger 1999 English Amateur Championship England  Andrew Norman 8:5
Zweiter 1999 IBSF Weltmeisterschaft Wales  Ian Preece 8:11
Zweiter 2000 English Amateur Championship England  Nick Marsh 5:8
Sieger 2004 English Amateur Championship England  Wayne Cooper 8:6
Zweiter 2007 English Amateur Championship England  Martin Gould 7:8
Zweiter 2017 English Amateur Championship England  Billy Joe Castle 8:10
Sieger 2018 Challenge Tour – Event 5 England  Brandon Sargeant 3:1
Zweiter 2018 Challenge Tour – Event 8 England  Simon Bedford 1:3
Zweiter 2019 Europameisterschaft Polen  Kacper Filipiak 4:5

WeblinksBearbeiten

QuellenBearbeiten

  1. David Lilley. In: globalsnookercentre.co.uk. European Billiards and Snooker Association, archiviert vom Original am 7. Januar 2009; abgerufen am 8. Juli 2016.
  2. Profil von David Lilley bei CueTracker (Stand: 17. Juni 2019)
  3. 2002 World Championship. In: cuetracker.net. Ron Florax, abgerufen am 8. Juli 2016.
  4. 2005 World Championship. In: cuetracker.net. Ron Florax, abgerufen am 8. Juli 2016.
  5. Q School Order of Merit 2016/17. snooker.org, abgerufen am 8. Juli 2016.