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Der Bundesverband Deutscher Gewichtheber e.V. (BVDG) ist der Dachverband der deutschen Gewichtheber.

Bundesverband Deutscher Gewichtheber
Gründungsdatum/-jahr 1969
Präsident Christian Baumgartner
Vereine 196[1]
Mitglieder 20.220[1]
Homepage german-weightlifting.de

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Der BVDG wurde 1969 gegründet und von der International Weightlifting Federation (IWF) anerkannt. Entsprechend der Anzahl der Bundesländer wurde auch der BVDG in 16 untergeordnete Verbände gegliedert, welche den direkten Kontakt zu den Vereinen und damit zu den Athleten halten. Der BVDG geht letztlich auf den 1891 gegründeten Deutschen Athletenverband (DAV) zurück, der später in Deutscher Athletik-Sport-Verband (DASV) umbenannt wurde. Daneben ist 1905 der Arbeiter-Athletenbund Deutschlands (AABD) entstanden, der 1933 verboten wurde. In der jungen Bundesrepublik wurden bis zur Gründung des BVDG die Interessen der Gewichtheber vom 1949 entstandenen Deutschen Athleten-Bund (DAB) wahrgenommen. Zeitweilig gehörte zur Interessenvertretung des BVDG auch der Kraftdreikampf.

In der DDR wurde am 27. April 1958 der Deutsche Gewichtheber-Verband (DGV) gegründet, der auch für Kraftsport und Bodybuilding zuständig war. Dessen Landesverbände sind am 30. September 1990 dem BVDG beigetreten, die Sparten Kraftsport und Bodybuilding waren bereits vorher ausgegliedert worden und bildeten den damaligen Deutschen Kraftsport- und Bodybuilding Verband e. V. (DKBV).

WettbewerbeBearbeiten

Folgende Wettbewerbe werden unter dem Dach des BVDG ausgetragen:

LigastrukturBearbeiten

  • 1. Bundesliga
  • 2. Bundesliga
  • Regionalliga
  • Oberliga
  • Landesliga
  • Bezirksliga

Wobei die Bundesligen vom BVDG organisiert werden, und die unteren Ligen vom jeweiligen Landesverband. In den einzelnen Bundesländern, kann es unter anderem Abweichungen von dieser Struktur geben, so gibt es in Bayern zum Beispiel keine Oberliga.

OrganeBearbeiten

Der BVDG hat seinen Hauptsitz in Leimen (Baden), wo sich auch das Bundesleistungszentrum für Gewichtheben befindet.

Präsident ist derzeit Christian Baumgartner, Vizepräsident Sport Alexander Meinhardt-Heib und Vizepräsident Verwaltung und Finanzen Patrick Fassott. Bundestrainer der Männer ist David Kurch, Sportdirektor Frank Mantek. Die Geschäftsführung des BVDG teilen sich Ramona Müller und Eric Schneidenbach.

NationalkaderBearbeiten

Der aktuelle Senioren-Nationalkader umfasst unter anderem Olympiateilnehmer, wie Jürgen Spieß, Almir Velagic, Sabine Kusterer und Julia Schwarzbach.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Bestandserhebung 2017. (PDF; 606 kB) Deutscher Olympischer Sportbund, abgerufen am 1. Juli 2018.