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Der Deutsche Judo-Bund e. V. (DJB) ist ein Verband der deutschen Judoka.

Deutscher Judo-Bund
Logo des DJB
Gegründet 8. August 1953
Gründungsort Frankfurt am Main
Präsident Peter Frese
Vereine 2.535[1]
Mitglieder 143.781[1]
Verbandssitz Frankfurt am Main
Homepage judobund.de

Der Judosport in Westdeutschland war als Sportart der Schwerathletik von 1949 bis 1954 im Deutschen Athleten-Bund (DAB) organisiert. Am 8. August 1953 wurde der Deutsche Judo-Bund von Dan-Trägern des Deutschen Dan-Kollegiums (DDK) wie Alfred Rhode vom 1. Deutschen Judo-Club (1. DJC in Frankfurt am Main) gegründet. Alfred Rhode hatte mit dem 1. DJC auf seiner Frankfurter Sommerschule 1932 den Judosport in Deutschland eingeführt.

Die getrennten Aufgabengebiete der beiden Verbände DJB und DDK ergänzten sich zum Gründungszeitpunkt des DJB. Das DDK war zuständig für die Danträger, Ausbildung der Lehrer, Verbreitung und Lehre des Judogedankens und Prüfungen. Der DJB war ab 1955 alleine zuständig für das Wettkampfgeschehen – für nationale und internationale Turniere und Meisterschaften, nachdem der DAB im Dezember 1954 seine Zuständigkeit für den Judosport an den DJB übertragen hatte.

Der DJB wurde 1956 vom Deutschen Sportbund anerkannt und arbeitete bis 1990 gemeinsam mit dem DDK zusammen. Am 2. Februar 1991 vereinigten sich in Passau der Deutsche Judo-Bund der BRD (DJB) und der Deutsche Judo-Verband der DDR (DJV) unter dem Namen Deutscher Judo-Bund. Der Judobund veranstaltet Judo-Meisterschaften in Deutschland genauso wie andere Fachverbände in Deutschland auch.

Vom 3.–6. Oktober 2013 feierte der Judobund mit einem Judo-Festival in Köln sein 60-jähriges Bestehen. Hier wurden u. a. Einzel- sowie Mannschaftswettbewerbe durchgeführt und auch Kurse und Vorführungen angeboten.[2][3]

Verbandsorgan des DJB ist das Judo Magazin.

Der Deutsche Judo-Bund ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund DOSB. Unter seinem Dach können sich Sportverbände verwandter Sportarten, wie zum Beispiel Sumo, dem DOSB anschließen, deren Mitgliederzahlen die Aufnahmekriterien für eine direkte Mitgliedschaft im DOSB nicht erfüllen.

PräsidiumBearbeiten

LandesverbändeBearbeiten

  • Badischer Judo Verband
  • Bayerischer Judo Verband
  • Brandenburgischer Judo Verband
  • Bremer Judo Verband
  • Hamburger Judo-Verband
  • Hessischer Judoverband
  • Judo Verband Berlin
  • Judo Verband Mecklenburg-Vorpommern
  • Judo Verband Pfalz
  • Judoverband Rheinland
  • Judo Verband Sachsen
  • Judo Verband Sachsen-Anhalt
  • Judo Verband Schleswig-Holstein
  • Niedersächsischer Judo Verband
  • Nordrhein-Westfälischer Judo-Verband
  • Saarländischer Judo-Bund
  • Thüringer Judo-Verband
  • Württembergischer Judo-Verband

LigenBearbeiten

MännerBearbeiten

FrauenBearbeiten

AktuellesBearbeiten

Vom 3.–6. Oktober 2019 hat das 2. Judo-Festival in der Sportschule Oberhaching/München stattgefunden. Dabei wurden mehr als 40 Seminare, Workshops und Trainingseinheiten angeboten.[4]

WeblinksBearbeiten

  • judobund.de – Offizielle Webseite Deutscher Judo-Bund

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Bestandserhebung 2018. (PDF) Deutscher Olympischer Sportbund, abgerufen am 13. Juli 2019.
  2. http://festival.judobund.de
  3. YouTube: Judo Festival Cologne 60 years anniversary JudoBund – Germany vs Netherlands
  4. Judo Festival 2019:/https://www.bayernjudo.de/artikel/verbandsnachrichten2/761-judo-festival-2019/ eingefügt am 13. April 2019