Bischofszell

Gemeinde in der Schweiz
Bischofszell
Wappen von Bischofszell
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Kanton ThurgauKanton Thurgau Thurgau (TG)
Bezirk: Weinfelden
BFS-Nr.: 4471i1f3f4
Postleitzahl: 9220
UN/LOCODE: CH BCZ
Koordinaten: 735216 / 262573Koordinaten: 47° 30′ 0″ N, 9° 14′ 0″ O; CH1903: 735216 / 262573
Höhe: 506 m ü. M.
Höhenbereich: 455–619 m ü. M.
Fläche: 11,58 km²
Einwohner: 6017 (31. Dezember 2018)[1]
Einwohnerdichte: 520 Einw. pro km²
Website: www.bischofszell.ch
Bischofszell, im Hintergrund Alpstein

Bischofszell, im Hintergrund Alpstein

Lage der Gemeinde
Untersee (Bodensee)Bommer WeierEmerzer WeierBiessenhofer WeierHauptwiler WeierHoorbacher WeierRüütiweierHorberweierBodenseeKanton St. GallenKanton St. GallenBezirk ArbonBezirk FrauenfeldBezirk KreuzlingenBezirk MünchwilenAffeltrangenAmlikon-BisseggBerg TGBirwinkenBischofszellBürglen TGBussnangErlen TGHauptwil-GottshausHohentannenKradolf-SchönenbergMärstettenSchönholzerswilenSulgen TGWeinfeldenWigoltingenWuppenauZihlschlacht-SitterdorfKarte von Bischofszell
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Bischofszell ist eine Politische Gemeinde und eine Stadt im Bezirk Weinfelden des Schweizer Kantons Thurgau. Bei Bischofszell mündet die Sitter in die Thur. Bischofszell hat als Industriestandort eine regionale Zentrumsfunktion.

Bischofszell war bis 2002 eine Einheitsgemeinde und bis 2010 Hauptort des damaligen Bezirks Bischofszell.

GeographieBearbeiten

Bischofszell liegt an der Mündung der Sitter in die Thur und umfasst die südlich der Sitter auf einer Terrasse gelegene Stadt, Bischofszell-Nord sowie seit 1996 die ehemalige Ortsgemeinde Halden und Teile der ehemaligen Ortsgemeinden Schweizersholz und Gottshaus (Stocken).[4]

GeschichteBearbeiten

Bischoffescella wurde 1155 erstmals urkundlich erwähnt. Die früher bischöfliche-konstanzerische Stadt war wegen ihrer Lage an der Grenze zum Gebiet der Fürstabtei St. Gallen und ihrer Flussübergänge von Bedeutung. Seit dem 19. Jahrhundert hat sie Industriestandort regionale Zentrumsfunktion, liegt aber abseits der grossen Verkehrswege.

Altertum, Mittelalter und Frühe NeuzeitBearbeiten

Entwicklung der StadtBearbeiten

 
Teppich (gestickter Wandbehang) mit der Ansicht von Bischofszell, 1. Drittel 16. Jahrhundert (Historisches Museum Basel)
 
Stadtbrand vom 17. Mai 1743
 
Rathaus

Ein bronzezeitlicher Grabhügel, römische und alemannische Streufunde sowie frühmittelalterliche Urkunden zeugen von früher Besiedlung.

Vermutlich gründete der Konstanzer Bischof Salomo I. im 9. Jahrhundert neben einem schon bestehenden Fronhof das Chorherrenstift St. Pelagius. Fronhof, Stift, Kirche und Burg, der sog. Hof, wurden im Hochmittelalter durch Freihöfe abgerundet und ummauert. Um 1250 gewann Bischofszell als bischöflich-konstanzischer Vorposten gegenüber dem fürstäbtischen-sankt-gallischen Gebiet und als Marktort (1269 Bischofszeller Mass) an Bedeutung. 1273 eroberten die Herren von Montfort die Stadt und brannten sie nieder.

Die östlich an den Hof anschliessende Marktsiedlung, Vorläufer der eigentlichen «Stadt», wurde im 13. Jahrhundert durch eine Ringmauer geschützt. In ihrem Zentrum steht heute das 1747–1750 von Johann Caspar Bagnato erbaute und 1977–1980 renovierte Rathaus. Dieses ersetzte den Bau von 1626–1629, der 1743 mit 70 weiteren Häusern einem Stadtbrand zum Opfer gefallen war. Als zweite Osterweiterung ist seit 1360 die Vorstadt belegt, in der die durch Lärm und Geruch belästigenden und die feuergefährlichen Gewerbe betrieben wurden. Um 1405 wurde sie aus militärischen Gründen abgerissen und erst 1437, nun ebenfalls ummauert, wieder aufgebaut. Sie fing bis ins 18. Jahrhundert das gesamte Bevölkerungswachstum auf, nur der Friedhof wurde 1544/45 vor die Stadtmauern verlegt.

Weltliche HerrschaftBearbeiten

 
Schloss Bischofszell

Die Stadt war vom Stift unabhängig und unterstand dem Hochstift Konstanz. Der ab 1276 belegte bischöfliche Obervogt residierte in der Burg. Nach dem Stadtbrand 1419 wieder instandgestellt, wurde das nun Schloss Bischofszell genannte Gebäude im 17. und 18. Jahrhundert stark verändert. Der neu gegründete Kanton Thurgau übernahm es 1798, verkaufte es aber bereits 1811 wieder. Um 1838 stürzten die westlichen Teile ein, 1843 wurde der Bergfried abgebrochen. Seit 1930 ist das Schloss im Besitz der Gemeinde.

Das Stadtsiegel von 1338 (behandschuhter Arm mit Bischofsstab) und das Stadtrecht von 1350 zeugen vom Beginn der städtischen Selbstverwaltung. Die Geldnot des Bischofs begünstigte die Autonomiebestrebungen der Bürgerschaft, die sich anlässlich der häufigen Stadtverpfändungen im 14. Jahrhundert verschiedene Rechte erkaufte. Der Obervogt war Vorsitzender des zwölfgliedrigen Stadtrats und bildete mit den beiden führenden Stadträten das Hochgericht, das 1485–1798 der Stadt gehörte. Hochgerichts- und Niedergerichtsbezirk waren nicht identisch. Das Stadtgericht übte die niedere Gerichtsbarkeit auch in der Umgebung aus, während nach der Eroberung des Thurgaus durch die Eidgenossen 1460 deren Landvogt in Teilen des städtischen Niedergerichts und im Gericht des 1369 von der Bürgerschaft gegründete Heiliggeistspitals die Hochgerichtsbarkeit erlangte.

Nach der Reformation avancierte Zürich zur Schutzmacht der evangelischen Bevölkerungsmehrheit und trat den Ansprüchen des Bischofs entgegen. Vielschichtige politische Koalitionen wurden nun für Bischofszell charakteristisch und führten unter anderem dazu, dass der Obervogt ab 1587 aus der Eidgenossenschaft stammte, auch wenn der Fürstbischof bis 1798 Stadtherr blieb.

WirtschaftBearbeiten

 
Thurbrücke aus 15. Jahrhundert auf einem Gemälde aus dem Jahr 1826

Die Holzbrücken über Thur (um 1300) und Sitter (ab 1428 belegt) wurden um 1500 durch steinerne ersetzt. Nicht zuletzt dank dieser Brücken, die bis 1796 zollfrei waren, wurde Bischofszell Umschlagplatz von Textilien und trat im 15./16. Jahrhundert recht erfolgreich in Konkurrenz zu St. Gallen und den Leinwandstädten[5] des Bodenseeraums. Im 17. und 18. Jahrhundert erreichte der Fernhandel namentlich der Familien Rietmann, Bridler, Daller und Zwinger seine Blüte. Die lokale Textilproduktion war dagegen vermutlich von geringerer Bedeutung. Handwerk und Gewerbe schützten ihre Interessen mit restriktiven Erlassen (Gewerbeordnung 1699, keine Zünfte) und produzierten mit Ausnahme der Hafnerei nur für die nächste Umgebung, auf die sich auch der sonstige Marktbetrieb beschränkte.

Religion und SchuleBearbeiten

 
Kirche St. Pelagius

Kirchlich gehörte Bischofszell ursprünglich zur Pfarrei Sulgen, Kollator war das St. Pelagiusstift. 1269 wurde Bischofszell zur selbstständigen Pfarrei. Die im 14. Jahrhundert neu erbaute St. Pelagius-Kirche (älteste Fundamente 9. Jahrhundert) war Stifts- und Pfarrkirche.

Unter zürcherischem Einfluss trat Bischofszell 1529 mehrheitlich zur Reformation über, liess jedoch bereits 1535 die Wiedereinführung der Messe zu. 1536 bzw. 1563 wurde die Pfarrpfründe geteilt. Ab 1728 wurden alle städtischen Ämter paritätisch besetzt. Die beiden Kirchgemeinden umfassten Hauptwil, Gottshaus und Halden sowie Teile von Hohentannen und Schweizersholz. 1861 wurde Evangelisch-Hauptwil Filiale. Seit 1908 bildet ein Teil von Gottshaus die katholische Pfarrei St. Pelagiberg. Die im Barock umgestaltete Kirche wurde bis zum Bau der evangelischen Johanniskirche 1968 simultan benutzt.

Die Stiftsschule konnte ihr hohes Niveau nach der Reformation nicht halten. 1530 wurde die evangelische Schule eingerichtet. Die 1536 beschlossene katholische Stadtschule wurde erst 1660 eröffnet und vom Stift, seit dem späten 18. Jahrhundert verstärkt von der Stadt bestimmt. 1834 nahm die Sekundarschule den Unterricht auf, 1870 vereinigten sich die konfessionellen SchweizSchulgemeinden.

Neuere GeschichteBearbeiten

 
Bischofszell im Jahr 1958

Wie im Ancien Régime zählte Bischofszell auch nach dem Umbruch der Helvetik – das anfängliche Festhalten des Konstanzer Fürstbischofs an seinen Herrschaftsrechten verschärfte die Konflikte – zu den reichsten Gemeinden des Kantons Thurgau. 1812 wurden Bischofszell der Hof Engishalden und die Weiler Winklen, Moosburg, Muggensturm, Klausenhäusli, Katzensteig und Im Stich zugeteilt.

1834 trat zur seit 1799 bzw. 1803 bestehenden Munizipalgemeinde und zur alten Bürgergemeinde die Ortsgemeinde. Da sich die Gebiete dieser drei Körperschaften deckten, wurden Orts- und Munizipalgemeinde 1870 vereinigt. Die als öffentliche-rechtliche Korporation fortbestehende Bürgergemeinde trat ihre Bauten (u. a. Rathaus, Sekundarschule) sowie rund ein Drittel ihres Vermögens für Ortszwecke und den Bau der Bahnlinie Sulgen–Bischofszell–Gossau ab. Deren Eröffnung 1876 dürfte neben der Wasserkraft für den industriellen Aufschwung entscheidend gewesen sein.

 
Bischofszell Nahrungsmittel

Aus der 1856–1911 bestehenden Jacquardweberei Niederer ging die bis 1984 produzierende Papierfabrik Laager («Papieri Bischofszell») hervor, deren Grundsteinlegung am 29. August 1887 stattfand. Über 200 Fabrikarbeitsplätze boten um 1910 zwei Schifflistickereien. Erwähnens wert sind zudem die 1792 von Andreas Wehrli gegründete erste thurgauische Druckerei, die ab 1860 bzw. 1872 erscheinende Bischofszeller Zeitung und die 1870 gegründeten Massschneiderei Munz. Bevorzugter Industriestandort war im 19. Jahrhundert das Umfeld der Brücken (Brüel, Bleiche). Im 20. Jahrhundert entstand das Industriegebiet Bischofszell-Nord mit der Mostereigenossenschaft Obi (1906) und der 1909 gegründete Konservenfabrik Tobler, die seit 1945 der Migros gehört (Bischofszell Nahrungsmittel) und in den 1990er Jahren mit ca. 700 Beschäftigten zur positiven Pendlerbilanz Bischofszells beitrug. Die Zuwanderung veränderte die konfessionellen (1870 61 % reformierte Einwohner; 1910 55 %; 1990 40 %) und politischen Verhältnisse, so dass in den Proporzwahlen des 20. Jahrhunderts die CVP bzw. ihre Vorgänger und die FDP etwa gleich stark waren, gefolgt von der SP.

Die Hauswasserversorgung ab 1893, die eigene Gasproduktion von 1903/08–1959, die 1908 aufgenommene Stromversorgung und die 1973 erbaute Abwasserreinigungsanlage verbesserten die städtische Infrastruktur. Die Stadt expandierte zuerst entlang der Geländeterrasse nach Osten. Mit der 1945/46 erstellten Wohnsiedlung Obi-Dörfli sowie den Einfamilienhäusern am Lättehang und an den Strassen nach Sitterdorf und Sulgen entstanden nördliche der Sitter neue Wohngebiete. Nach einer Abwanderung in den 1970er Jahren verzeichnete Bischofszell in den Jahren um 1990 wieder ein deutliches Bevölkerungswachstum.

EingemeindungenBearbeiten

1996 wurden die Ortsgemeinden Halden und Schweizersholz (ohne die Weiler und Höfe Last, Schluuch, Rohren, Störenhaus und Alt Weingarten) von der Munizipalgemeinde Neukirch an der Thur abgetrennt und mit der Einheitsgemeinde Bischofszell vereinigt.[6] Ebenfalls 1996 wurde der Ortsteil Stocken/Breite der früheren Ortsgemeinde Gottshaus der Einheitsgemeinde Bischofszell zugeteilt.[7]

WappenBearbeiten

Blasonierung: In Rot ein von gelbem Arm gehaltener gelber Bischofsstab.[8]

Beim Wappen Bischoffszells handelt es sich um das alte Stadtwappen, das im Wesentlichen so aussieht wie auf einer Wappenscheibe aus dem Jahr 1517. 1926 wurde nach einer jahrelangen Kontroverse festgelegt, dass das Bischofszeller Stadtwappen einen von einer Hand gehaltenen Bischofsstab zeige. 1994 wurde das Wappen neu gezeichnet.[8]

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Bischofszell[9]
Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Bischofszell[9]
Jahr 1634 1773 1831 1850 1880 1900 1910
Einwohner ca. 550 ca. 950 923 1303 2114 2618 3192
Jahr 1950 1980 1990 2000A 2010 2018
Einwohner 3567 3990 4563 5421 5462 5985
A ab 1996 mit Halden, Schweizersholz, Stocken und Breite

Von den insgesamt 5985 Einwohnern der Gemeinde Bischofszell im Jahr 2018 waren 1573 bzw. 26,3 % ausländische Staatsbürger.[10]

Die Ortschaft Bischofszell zählte im selben Jahr 5695 Einwohner. Davon gehörten 145 (z. B. Blidegg, Leutswil) zur Gemeinde Zihlschlacht-Sitterdorf und 97 (u. a. Eberswil) zur Gemeinde Hauptwil-Gottshaus.[10]

WirtschaftBearbeiten

Im Jahr 2016 bot Bischofszell 2718 Personen Arbeit (umgerechnet auf Vollzeitstellen). Davon waren 2,4 % in der Land- und Forstwirtschaft, 56,0 % in Industrie, Gewerbe und Bau sowie 41,6 % im Dienstleistungssektor tätig.[2]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Bogenturm (auch Zeitglockenturm)
  • Die katholische Pfarrkirche St. Pelagius, wurde ursprünglich als Kollegiatkirche des Chorherrenstiftes von Konstanz erbaut. Der Chor, die dreischiffige Basilika und die Allerheiligen-Kapelle stammen aus dem 14. Jahrhundert. Der Turm und das neu erbaute Schiff stammen aus dem 15. Jahrhundert. Die Sakristei wurde zwischen 1708 und 1709, an der östlichen Stirnfront des Chores angebaut. Der Chor wurde um 1770 barockisiert. Im Innern finden sich Fragmente spätgotischer Ausmalungen. Der frühbarocke Hochaltar entstand zwischen 1639 und 1640.
  • Die Michaelskapelle steht frei nördlich der katholischen Kirche. Sie wurde Anfang des 15. Jahrhunderts erbaut. Im Innern ist sie spätgotisch ausgemalt, das Michaelsbild stammt aus dem Jahr 1731.
  • Die evangelische Johanneskirche wurde erst 1968/69 errichtet, nach den Plänen von Benedikt Huber.
  • Das Rathaus wurde zwischen 1747 und 1750 von Johann Caspar Bagnato errichtet (Marktgasse 11).
  • Das Schloss Bischofszell war ursprünglich die Bischöfliche Burg. Der Unterbau des Wohnhauses stammt aus dem 13. Jahrhundert, der Oberbau wurde nach dem Stadtbrand von 1419 errichtet. Der östliche Anbau stammt von 1813.
  • Der Bürklersche Freihof befindet sich in der Kirchgasse (Nummer 35).
  • Der Helmsdorfische Freihof befindet sich am Hofplatz (Nummer 27).
  • Der Blarerhof befindet sich in der Schottengasse (Nummer 12).
  • Der Grüne oder von Anwilische Hof befindet sich in der Kirchgasse (Nummer 25).
  • Das Doppelhaus zum Rosenstock und zum Weinstock befindet sich am Marktplatz (Nummer 7 und 9). Im Innern ist es mit Wessobrunner Stuckaturen geschmückt.
  • Der Bogenturm war einst das östliche Aussenwerk, das nach der Befestigung der Vorstadt 1437 errichtet wurde.
  • Die achtjochige Thurbrücke von 1487 führt wegen der natürlichen Felsfundamente in einer krummen Linie über den Fluss (deshalb auch «Krumme Brücke») und gehört zu den bedeutendsten spätmittelalterlichen Brückenbauten der Schweiz.

Die Stadt Bischofszell ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgeführt.

VeranstaltungenBearbeiten

Die Rosenwoche findet seit 2002 als Fest einmal jährlich in Bischofszell statt, die Stadt bezeichnet sich deshalb als Rosenstadt.[11] Es werden pro Jahr rund 60'000 Besucher gezählt. 2012 wurde der Rosengarten Känzeli neu eröffnet.[11]

Die Tischmesse Bischofszell findet seit 2008 einmal jährlich im Herbst in der Bitzihalle statt. Aussteller aus Nah und Fern zeigen auf einem einzigen Tisch die Waren und Dienstleistungen. Die Tischmesse Bischofszell ist der Ersatz für die Bigwa, welche vorerst nicht mehr durchgeführt wird.

VerkehrBearbeiten

Die Stadt hat mit Bischofszell Stadt und Bischofszell Nord zwei Bahnhöfe an der Bahnstrecke Sulgen–Gossau.

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Gregor Spuhler: Bischofszell (Gemeinde). In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  • Margrit Früh: Die Odyssee zweier Silberpokale aus Bischofszell. In: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung., 101. Jg. 1983, S. 83–90 (Digitalisat)
  • Arthur Geiger: Das Chorherrenstift St. Pelagius zu Bischofszell im Zeitalter der Katholischen Reform, 1500–1700. Hallwag Verlag, Bern 1958.
  • Markus Mattle: Episcopaliscella: vom Stift zur Stadt: Bischofszeller Jubiläen: 750 Jahre Markt und Mauern 1248-1998: 850 Jahre Stadt und Kultur 1150–2000. Weinfelden 2000, ISBN 3-9522022-0-7
  • K. Ro.: Ein halbes Jahrhundert Carton- und Papierfabrik Bischofszell. In: Thurgauer Jahrbuch, Bd. 14, 1938, S. 67–72 (e-periodica)
  • Albert Scheiwiler: Geschichte des Chorherrenstiftes St. Pelagius zu Bischofszell im Mittelalter. In: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung. 45. Jg. 1916, S. 193–294 (Digitalisat)
  • Albert Knoepfli, Beatrice Sendner-Rieger: Bischofszell. Kunst, Kultur, Geschichte. (Schweizerische Kunstführer, Nr. 541). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1994, ISBN 978-3-85782-541-5.
  • Wer sanct Pelayen zue gehört... Beiträge zur Geschichte von Stift und Stadt Bischofszell und Umgebung in Mittelalter und Früher Neuzeit, hrsg. von Hannes Steiner (Thurgauer Beiträge zur Geschichte, Bd. 154), Frauenfeld 2016, ISBN 978-3-9524186-3-5.

WeblinksBearbeiten

Commons: Bischofszell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2019, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  2. a b Thurgau in Zahlen 2019. Auf der Webseite der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau (PDF-Datei; 1,8 MB), abgerufen am 28. April 2020.
  3. Schweizerische Arealstatstik. Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive)
  4. Gregor Spuhler: Bischofszell (Gemeinde). In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  5. Thomas Bridler: Der Leinwandhandel, eine ehemals blühende Industrie in Bischofszell. Thurgauer Jahrbuch, 1930, abgerufen am 5. März 2020.
  6. Mutation Nr. 32i des Amtlichen Gemeindeverzeichnisses der Schweiz, 1986
  7. Mutation Nr. 32f des Amtlichen Gemeindeverzeichnisses der Schweiz, 1986
  8. a b Gemeindewappen. Auf der Webseite des Staatsarchivs des Kantons Thurgau, abgerufen am 8. Dezember 2019
  9. a b Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden. Kanton Thurgau, 1850–2000 und Wohnbevölkerung der Gemeinden und Vorjahresveränderung. Kanton Thurgau, 1990–2018. Auf der Webseite der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau (Excel-Tabellen; jeweils 0,1 MB), abgerufen am 28. April 2020.
  10. a b Ortschaften und ihre Wohnbevölkerung. Ausgabe 2019. Auf der Webseite der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau (Excel-Tabelle; 0,1 MB), abgerufen am 28. April 2020.
  11. a b Vroni Krucker: Freundschaft über die Grenzen hinaus – 11. Rosenwoche. (Nicht mehr online verfügbar.) infowilplus, 2012, archiviert vom Original am 22. April 2016; abgerufen am 15. August 2012.

AnmerkungenBearbeiten