Hauptmenü öffnen
Affeltrangen
Wappen von Affeltrangen
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau (TG)
Bezirk: Weinfelden
BFS-Nr.: 4711i1f3f4
Postleitzahl: 9556 Affeltrangen
9562 Märwil
UN/LOCODE: CH MAE (Märwil)
Koordinaten: 718857 / 264075Koordinaten: 47° 31′ 0″ N, 9° 1′ 0″ O; CH1903: 718857 / 264075
Höhe: 489 m ü. M.
Fläche: 14,4 km²
Einwohner: 2513 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 175 Einw. pro km²
Website: www.affeltrangen.ch
Affeltrangen

Affeltrangen

Karte
Untersee (Bodensee)Bommer WeierEmerzer WeierBiessenhofer WeierHauptwiler WeierHoorbacher WeierRüütiweierHorberweierBodenseeKanton St. GallenKanton St. GallenBezirk ArbonBezirk FrauenfeldBezirk KreuzlingenBezirk MünchwilenAffeltrangenAmlikon-BisseggBerg TGBirwinkenBischofszellBürglen TGBussnangErlen TGHauptwil-GottshausHohentannenKradolf-SchönenbergMärstettenSchönholzerswilenSulgen TGWeinfeldenWigoltingenWuppenauZihlschlacht-SitterdorfKarte von Affeltrangen
Über dieses Bild
w

Affeltrangen (in einheimischer Mundart: Afeltrange [(fo) ˈafl̩traŋˑə])[2] ist eine politische Gemeinde im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau in der Schweiz. Das gleichnamige Dorf Affeltrangen ist Teil der Gemeinde.

Sie wurde per 1. Januar 1995 aus den früheren Ortsgemeinden Affeltrangen, Märwil, Buch bei Märwil und Zezikon gebildet. Neben den vier Dörfern gehören eine ganze Reihe Weiler (wie z. B. Kaltenbrunnen) und Einzelhöfe zur Gemeinde.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt im oberen Lauchetal. Die Orte Märwil und Affeltrangen sind verkehrsmässig über die Thurbo-Bahnlinie (Stationen Tobel-Affeltrangen und Märwil) mit den Schnellzugsstationen Wil und Weinfelden sowie über den Publicar mit dem Kantonshauptort Frauenfeld gut verbunden.

GeschichteBearbeiten

779 wurde Affeltrangen erstmals erwähnt: Ein gewisser Immo schenkte dem Kloster St. Gallen Ländereien in villa que dicitur Affaltrawangas. Der Ortsname ist aus ahd. apholtra/affaltra ‹Apfelbaum› und wang ‹Feld, Au, Wiese, Hang› zusammengesetzt.

Mit einer weiteren Schenkung durch Graf Isenbart im Jahre 798 erwarb das Kloster auch die Gerichtsherrschaft über Affeltrangen. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts trat Abt Rumold diese an die Komturei Tobel ab, welche sie bis 1798 innehatte.[3]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Sehenswert ist die evangelische Kirche. Das Schiff und der Turm stammen zum Teil aus dem 13.–14., der Chor aus dem 15. Jahrhundert. 1882 und 1934 erfolgten umfassende Umbauten.

BilderBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

  • Holzwerk Schneider Schweiz (Niederlassung)

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Philipp Obrist: Affeltrangen TG (Münchwilen) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 76. Angegebene Lautschrift: ˈafl̬traŋːə
  3. Charles Knapp, Maurice Borel, Victor Attinger, Heinrich Brunner, Société neuchâteloise de géographie (Herausgeber): Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 1: Aa – Emmengruppe. Verlag Gebrüder Attinger, Neuenburg 1902, S. 24, Stichwort Affeltrangen  (Scan der Lexikon-Seite).
Navigationsleiste Jakobsweg «Schwabenweg»

← Vorhergehender Ort: Amlikon | Affeltrangen | Nächster Ort: Tobel TG →