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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Binsfeld (Eifel)
Binsfeld (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Binsfeld (Eifel) hervorgehoben

Koordinaten: 49° 58′ N, 6° 42′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Wittlich-Land
Höhe: 320 m ü. NHN
Fläche: 9,96 km2
Einwohner: 1231 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 124 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54518
Vorwahl: 06575
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 010
Adresse der Verbandsverwaltung: Kurfürstenstraße 1
54516 Wittlich
Website: www.ortsgemeinde-binsfeld.de
Ortsbürgermeister: Andreas Falk (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Binsfeld (Eifel) im Landkreis Bernkastel-Wittlich
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Über dieses Bild

Binsfeld bei Wittlich in der Eifel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wittlich-Land an. In der Nähe liegt die US-amerikanische Spangdahlem Air Base.

Geographische LageBearbeiten

Der Ort liegt in der Südeifel. Nächstgelegene Mittelzentren sind Wittlich und Bitburg.

GeschichteBearbeiten

Erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 844. Binsfeld war im 17. Jahrhundert im Besitz des Kurfürstentums Trier. Spätestens ab 1551 (Binsfelder Postkreuz) besaß Binsfeld eine Poststation am Niederländischen Postkurs von Brüssel über Augsburg nach Innsbruck, Trient und Italien. Ab 1794 stand Binsfeld unter französischer Herrschaft, 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist er Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Von 1900 bis 1965 war Binsfeld durch die Schmalspurbahn Philippsheim–Binsfeld an die Eifelstrecke Köln–Trier angeschlossen.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Binsfeld, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][2]

Jahr Einwohner
1815 438
1835 626
1871 608
1905 699
1939 771
1950 853
Jahr Einwohner
1961 873
1970 1.071
1987 959
1997 1.162
2005 1.120
2018 1.231

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Binsfeld besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

WappenBearbeiten

Binsfeld darf durch Genehmigung von 1980 mit Recht ein eigenes Wappen führen.

Blasonierung: „In Silber und Rot geteiltem Schild oben ein rotes Balkenkreuz, unten ein sechsspeichiges goldenes Rad.“
Wappenbegründung: Übernahme des Wappens der früheren – jetzt nicht mehr existenten – Verbandsgemeinde Binsfeld. Der Ort unterstand früher dem Kurfürstentum Trier, daher auch das kurtrierische rote Kreuz in Silber. Das goldene Rad steht sowohl als Symbol für die Landwirtschaft, als auch für den in Binsfeld früher weit verbreiteten Hausierhandel. In Binsfeld waren früher Hausierhandel und -gewerbe, sowie bis zur Gegenwart auch Landwirtschaft vorrangig in der Erwerbsstruktur.

GemeindepartnerschaftenBearbeiten

Mit Binsfeld (Unterfranken), ein Ortsteil von Arnstein, besteht seit 1987 eine Gemeindepartnerschaft.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Binsfeld

 
Dorfimpressionen

VerkehrBearbeiten

Binsfeld liegt direkt an der B 50 und L 46.

PersönlichkeitenBearbeiten

Peter Binsfeld (* um 1545; † 24. November 1598) war ein Weihbischof in Trier und Hexentheoretiker. Zudem tat er sich mit dem Entwurf einer Pastoraltheologie hervor.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen