Ander Mirambell

spanischer Skeletonpilot

Ander Mirambell Viñas (* 17. Februar 1983 in Barcelona) ist ein spanischer Skeletonpilot.

Ander Mirambell Skeleton
Ander Mirambell (2020)
Voller Name Ander Mirambell Viñas
Nation SpanienSpanien Spanien
Geburtstag 17. Februar 1983
Geburtsort Barcelona
Größe 182 cm
Gewicht 82 kg
Karriere
Verein Club Atletisme Calella
Nationalkader seit 2005
Status aktiv
Platzierungen im WC/EC/NAC/IC
Skeleton-Ranking 31. (2015/16)
Debüt im Weltcup November 2008
Gesamtweltcup 19. (10/11)
Debüt im Europacup Dezember 2005
Debüt Nordamerikacup April 2008
Nordamerikacup-Siege 5
Debüt im Interconti-Cup November 2009
letzte Änderung: 25. Mai 2016

Ander Mirambell lebt in Manresa und startet für den Club Atletisme Calella. Er studierte Sportwissenschaft und hält beruflich unter anderem Vorträge und gibt Workshops. Er betreibt Skeleton seit 2005 und gehört seitdem zum Nationalkader seines Landes. Er debütierte im Dezember 2005 in Königssee im Europacup und erreichte den 61. Rang. Im Februar des folgenden Jahres startete er bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Igls und wurde 25. Neben Rennen im Europacup trat er bei der Skeleton-Europameisterschaft 2007 in Königssee an, wo er 23. wurde, und bei der Skeleton-Weltmeisterschaft 2008 in Altenberg, wo er den 27. Platz erreichte. In Winterberg konnte Mirambell als Siebter sein bislang bestes Ergebnis im Europacup erreichen. Ab 2008/09 startete Mirambell meist im Weltcup, belegte aber meist hintere Ränge. Nächstes Großereignis wurde die Skeleton-Europameisterschaft 2009 in St. Moritz. Der Spanier wurde 15., einen Monat später bei der Skeleton-Weltmeisterschaft 2009 in Lake Placid 27. In der Saison 2009/10 war die EM 2010 in Igls der erste Saisonhöhepunkt, bei dem er erneut den 15. Platz belegte. Zum Karrierehöhepunkt bis dahin wurden die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver. Dort nahm Mirambell als erster Spanier überhaupt an Olympischen Skeletonwettbewerben teil und platzierte sich auf dem 24. Rang.

Sein bestes Weltcup-Ergebnis erreichte der Spanier zu Beginn der Saison 2010/11 in Whistler. Auf der Olympiabahn konnte er sich auf Rang 14 platzieren und fuhr damit erstmals einen Rang im Mittelfeld ein. Im Gesamtweltcup belegte er den 19. Rang. In der Folgesaison erreichte er sein bestes Ergebnis des Weltcupwinters mit einem 17. Platz ebenfalls in Whistler. Zum Saisonabschluss gelangen ihm mit einem zweiten und dritten Rang im America’s Cup seine ersten internationalen Podestplätze. 2012/13 belegte er im Weltcup lediglich Platzierungen zwischen 17 und 26 und wurde 22. bei der Weltmeisterschaft. In der Olympia-Saison 2013/14 erreichte er im Weltcup außer Rang 16 und 17 in St. Moritz nur Platzierungen außerhalb der Top 20, nahm jedoch zum zweiten Mal an den Olympischen Spielen teil und wurde in Sotschi 26. von 27 Startern. Im Skeleton-Weltcup 2014/15 gelang ihm keine Platzierung unter den besten 20 und bei der Weltmeisterschaft 2015 belegte er den 30. Rang. In der Saison 2015/16 gewann er die Gesamtwertung im Nordamerikacup und siegte dabei fünfmal – damit wurde er der erste spanische Sieger bei internationalen Skeletonrennen. Im Weltcup belegte er Platzierungen zwischen 18 und 25 und damit den 21. Gesamtrang.

WeblinksBearbeiten

Commons: Ander Mirambell – Sammlung von Bildern