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Adrien Backscheider

französischer Skilangläufer
Adrien Backscheider Skilanglauf
Adrien Backscheider, 2019

Adrien Backscheider, 2019

Nation FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag 7. August 1992 (27 Jahre)
Geburtsort Metz, Frankreich
Karriere
Verein Gérardmer Ski Nordique
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
U23-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Nationale Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Bronze0 2018 Pyeongchang Staffel
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
0Bronze0 2015 Falun Staffel
0Bronze0 2019 Seefeld Staffel
FIS Skilanglauf-U23-Weltmeisterschaften
0Gold0 2014 Val di Fiemme Skiathlon
0Bronze0 2015 Almaty 15 km Freistil
Französische MeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
0Gold0 2014 Premanon 15 km F Massenstart
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 19. Januar 2013
 Gesamtweltcup 39. (2018/19)
 Sprintweltcup 67. (2018/19)
 Distanzweltcup 30. (2018/19)
 Tour de Ski 25. (2018/19)
Platzierungen im Continental Cup (COC)
 Debüt im Continental Cup 3. Januar 2009
 Continental-Cup-Siege 4  (Details)
 OPA-Gesamtwertung 7. (2012/13)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 OPA-Einzelrennen 4 1 3
letzte Änderung: 24. April 2019

Adrien Backscheider (* 7. August 1992 in Metz) ist ein französischer Skilangläufer.

WerdegangBearbeiten

Backscheider trat bis 2012 bei Juniorenrennen an. Dabei belegte er in der Saison 2011/12 den ersten Rang in der U20 Gesamtwertung des Alpencups. In der Saison 2012/13 startete er vorwiegend im Alpencup und belegte dabei den siebten Platz in der Gesamtwertung. Sein erstes Weltcuprennen lief er Mitte Januar 2013 in La Clusaz, welches er auf dem 35. Platz im 15 km Massenstart beendete. Im März 2013 kam er mit dem dritten Platz im 30 km Massenstartrennen in Campo Carlo Magno erstmals im Alpencup aufs Podest. Nach Platz 69 bei der Nordic Opening in Kuusamo zu Beginn der folgenden Saison, holte er in Davos mit dem 26. Rang über 30 km Freistil seine ersten Weltcuppunkte. Bei den U23 Weltmeisterschaften 2014 im Val di Fiemme gewann er Gold im Skiathlon. Er wurde 2014 französischer Meister im 15 km Massenstartrennen. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi belegte er den 43. Platz über 15 km klassisch. Zum Saisonende holte er im 30 km Massenstartrennen in Rogla seinen ersten Alpencupsieg und belegte beim Weltcup-Finale in Falun den 18. Rang. Im Januar 2015 gewann er in Oberwiesenthal über 15 km Freistil erneut im Alpencup. Im folgenden Monat holte er bei den U23 Weltmeisterschaften 2015 in Almaty Bronze über 15 km Freistil und bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2015 in Falun Bronze mit der Staffel und belegte im Skiathlon den 19. Rang. In der Saison 2015/16 kam er bei der Nordic Opening in Ruka auf den 49. Platz und bei der Tour de Ski 2016 auf den 34. Rang. Im März 2016 errang er beim Alpencup am Großer Arber den zweiten Platz im 30 km Massenstartrennen. In der Saison 2016/17 belegte er den 60. Platz bei der Weltcup-Minitour in Lillehammer und den 34. Rang beim Weltcup-Finale in Québec. Im Alpencup errang er den 11. Platz in der Gesamtwertung. Dabei holte er in St. Ulrich am Pillersee seinen dritten Sieg und errang zudem zweimal den dritten Platz. Im Januar 2018 gewann er den Marathon de Bessans.[1] Im folgenden Monat holte er bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang die Bronzemedaille mit der Staffel und errang zudem den 17. Platz über 15 km Freistil

In der Saison 2018/19 belegte Backscheider den 19. Platz beim Lillehammer Triple, den 25. Rang bei der Tour de Ski 2018/19 und den 23. Platz beim Weltcupfinale in Québec und errang zum Saisonende den 39. Platz im Gesamtweltcup. Anfang Februar 2019 siegte er beim König-Ludwig-Lauf über 50 km Freistil. Beim Saisonhöhepunkt, den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol, holte er die Bronzemedaille mit der Staffel. Zudem wurde er Neunter im 50-km-Massenstartrennen und Achter im Skiathlon.

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen WinterspielenBearbeiten

Olympische SpieleBearbeiten

Nordische SkiweltmeisterschaftenBearbeiten

  • 2015 Falun: 3. Platz Staffel, 19. Platz 30 km Skiathlon
  • 2019 Seefeld in Tirol: 3. Platz Staffel, 8. Platz 30 km Skiathlon, 9. Platz 50 km Freistil Massenstart

ErfolgeBearbeiten

Weltcup-StatistikBearbeiten

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Hinweis: Bei den Distanzrennen erfolgt die Einordnung gemäß FIS.
Platzierung Distanzrennena Skiathlon
Verfolgung
Sprint Etappen-
rennenb
Gesamt Team
≤ 5 km ≤ 10 km ≤ 15 km ≤ 30 km > 30 km Sprint Staffel
1. Platz  
2. Platz  
3. Platz  
Top 10   3
Punkteränge 2 10 4 1 10 1 4 32 3
Starts 1 5 28 6 2 20 15 10 87 3
Stand: Saisonende 2018/19
a inkl. Individualstarts und Massenstarts gemäß FIS-Einordnung
b Gesamtes Rennen, nicht Einzeletappen, z. B. Tour de Ski, Nordic Opening, Saison-Finale

Weltcup-GesamtplatzierungenBearbeiten

Saison Gesamt Distanz Sprint
Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz
2013/14 1 157. 1 95. - -
2014/15 44 97. 18 80. - -
2015/16 38 91. 38 53. - -
2016/17 4 161. 4 112. - -
2017/18 62 76. 62 44. - -
2018/19 190 39. 115 30. 11 67.

Siege bei Continental-Cup-RennenBearbeiten

Nr. Datum Ort Disziplin Serie
1. 9. März 2014 Slowenien  Rogla 30 km Freistil Massenstart Alpencup
2. 10. Januar 2015 Deutschland  Oberwiesenthal 15 km Freistil Alpencup
3. 4. März 2017 Osterreich  St. Ulrich am Pillersee 15 km Freistil Alpencup
4. 3. März 2018 Italien  Cogne 15 km klassisch Alpencup
5. 4. März 2018 Italien  Cogne 15 km Freistil Verfolgung Alpencup

Siege bei Skimarathon-RennenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ergebnis Marathon de Bessans 2018