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86. Kongress der Vereinigten Staaten

Legislative der Vereinigten Staaten

Der 86. Kongress der Vereinigten Staaten, bestehend aus dem Repräsentantenhaus und dem Senat, war die Legislative der Vereinigten Staaten. Seine Legislaturperiode dauerte vom 3. Januar 1959 bis zum 3. Januar 1961. Alle Abgeordneten des Repräsentantenhauses sowie ein Drittel der Senatoren (Klasse I) waren im November 1958 bzw. im September im Bundesstaat Maine bei den Kongresswahlen gewählt worden. In beiden Kammern ergab sich eine Mehrheit für die Demokratische Partei. Der Republikanischen Partei blieb nur die Rolle in der Opposition. Im Verlauf der Legislaturperiode kam es durch Rücktritte und Todesfälle zu kleineren personellen Änderungen, die aber die Mehrheitsverhältnisse nicht veränderten. Außerdem wurden erstmals Senatoren bzw. Kongressabgeordnete aus den im Jahr 1959 in die Union aufgenommenen Staaten Alaska und Hawaii gewählt. Bis zur offiziellen Anpassung im übernächsten Kongress entstanden im Repräsentantenhaus zwei Überhangmandate, so dass die Zahl der Abgeordneten von 435 auf 437 stieg. Der Kongress tagte in der amerikanischen Bundeshauptstadt Washington, D.C. Die Vereinigten Staaten bestehen seit der Aufnahme der beiden oben erwähnten Staaten aus 50 Bundesstaaten. Die Sitzverteilung im Repräsentantenhaus basierte auf der Volkszählung von 1950.

Wichtige EreignisseBearbeiten

Siehe auch 1959 und 1960

  • 3. Januar 1959: Beginn der Legislaturperiode des 86. Kongresses.
  • 3. Januar 1959: Alaska wird 49. Bundesstaat der Vereinigten Staaten.
  • 7. Januar 1959: Die Vereinigten Staaten erkennen die neue Regierung Kubas unter Fidel Castro an.
  • 12. Februar 1959: Gedenkfeier im Kongress anlässlich des 150. Geburtstags von Abraham Lincoln.
  • 21. August 1959: Hawaii wird 50. Bundesstaat der Vereinigten Staaten.
  • 1. Dezember 1959: Der Antarktisvertrag wird unterzeichnet.
  • 19. Januar 1960: Der Vertrag über gegenseitige Kooperation und Sicherheit zwischen Japan und den Vereinigten Staaten wird abgeschlossen.
  • 1. Mai 1960: Beim U-2-Zwischenfall wird ein amerikanisches Spionageflugzeug von der sowjetischen Luftwaffe abgeschossen.
  • 8. November 1960: Präsidentschafts- und Kongresswahlen in den Vereinigten Staaten. Der Demokrat John F. Kennedy wird zum Nachfolger von Präsident Dwight D. Eisenhower gewählt. Die Demokraten behaupten auch ihre Mehrheit in beiden Kongress-Kammern.

Die wichtigsten GesetzeBearbeiten

In den Sitzungsperioden des 86. Kongresses wurden unter anderem folgende Bundesgesetze verabschiedet (siehe auch: Gesetzgebungsverfahren):

  • 1959: Airport Construction Act
  • 14. September 1959: Landrum-Griffin Act
  • 6. Mai 1960: Civil Rights Act of 1960
  • 14. Juli 1960: Flood Control Act of 1960
  • 13. September 1960: Social Security Amendments
  • 1960: Sustained Yield Act of 1960

Zusammensetzung nach ParteienBearbeiten

SenatBearbeiten

Partei
(Schattierung zeigt Mehrheitspartei)
Total
Demokraten Republikaner Sonstige Vakant
85. Kongress 50 45 0 100 1
86. Kongress 65 35 0 100
87. Kongress 62 37 0 100 1

RepräsentantenhausBearbeiten

Partei
(Schattierung zeigt Mehrheitspartei)
Total
Demokraten Republikaner Sonstige Vakant
85. Kongress 234 201 0 435 0
86. Kongress 283 153 1 437 0
87. Kongress 261 173 0 437 3

Außerdem gab es noch zwei nicht stimmberechtigte Kongressdelegierte

AmtsträgerBearbeiten

SenatBearbeiten

Führung der MehrheitsparteiBearbeiten

Führung der MinderheitsparteiBearbeiten

RepräsentantenhausBearbeiten

Führung der MehrheitsparteiBearbeiten

Führung der MinderheitsparteiBearbeiten

SenatsmitgliederBearbeiten

Im 86. Kongress vertraten folgende Senatoren ihre jeweiligen Bundesstaaten:

Alabama

Alaska

Arizona

Arkansas

Kalifornien

Colorado

Connecticut

Delaware

Florida

Georgia

Hawaii

Idaho

Illinois

Indiana

Iowa

Kansas

Kentucky

Louisiana

Maine

Maryland

Massachusetts

Michigan

Minnesota

Mississippi

Missouri

Montana

Nebraska

Nevada

New Hampshire

New Jersey

New Mexico

New York

North Carolina

North Dakota

Ohio

Oklahoma

Oregon

Pennsylvania

Rhode Island

South Carolina

South Dakota

Tennessee

Texas

Utah

Vermont

Virginia

Washington

West Virginia

Wisconsin

Wyoming

Mitglieder des RepräsentantenhausesBearbeiten

Folgende Kongressabgeordnete vertraten im 86. Kongress die Interessen ihrer jeweiligen Bundesstaaten:

Alabama 9 Wahlbezirke

Alaska Staatsweite Wahl

Arizona 2 Wahlbezirke

Arkansas 6 Wahlbezirke.

Kalifornien 30 Wahlbezirke.

Colorado 4 Wahlbezirke

Connecticut 5 Wahlbezirke. Außerdem wurde ein Abgeordneter staatsweit gewählt

Delaware Staatsweite Wahl

Florida 8 Wahlbezirke

Georgia 10 Wahlbezirke

Hawaii Staatsweite Wahl

Idaho 2 Wahlbezirke

Illinois 25 Wahlbezirke

Indiana 11 Wahlbezirke

Iowa 8 Wahlbezirke

Kansas 6 Wahlbezirke.

Kentucky 8 Wahlbezirke


Louisiana 8 Wahlbezirke

Maine 3 Wahlbezirke

Maryland 7 Wahlbezirke.

Massachusetts 14 Wahlbezirke

Michigan 18 Wahlbezirke


Minnesota 9 Wahlbezirke

Mississippi 6 Wahlbezirke

Missouri 11 Wahlbezirke

Montana 2 Wahlbezirke

Nebraska 4 Wahlbezirke

Nevada Staatsweite Wahl

New Hampshire 2 Wahlbezirke

New Jersey 14 Wahlbezirke

New Mexico Staatsweite Wahl für zwei Abgeordnete

New York 43 Wahlbezirke

North Carolina 12 Wahlbezirke

North Dakota 2 Abgeordnete die staatsweit gewählt wurden

Ohio 23 Wahlbezirke

Oklahoma 6 Wahlbezirke

Oregon 4 Wahlbezirke

Pennsylvania 30 Wahlbezirke

Rhode Island 2 Wahlbezirke

South Carolina 6 Wahlbezirke.

South Dakota 2 Wahlbezirke

Tennessee 9 Wahlbezirke

Texas 22 Wahlbezirke

Utah 2 Wahlbezirke

Vermont 1 Wahlbezirk (staatsweit)

Virginia 10 Wahlbezirke

Washington 7 Wahlbezirke

West Virginia 6 Wahlbezirke

Wisconsin 10 Wahlbezirke

Wyoming Staatsweite Wahlen

Nicht stimmberechtigte Mitglieder im Repräsentantenhaus:

WeblinksBearbeiten

  Commons: 86. Kongress der Vereinigten Staaten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • bioguide.congress.gov (durch Eingabe von 86 unter Year OR Congress: erhält man eine Liste der Mitglieder des 86. Kongresses mit Verlinkung zu den offiziellen Biografien; englisch)