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Wellringrade ist ein Ort und Stadtteil von Radevormwald im Oberbergischen Kreis im nordrhein-westfälischen Regierungsbezirk Köln in Deutschland.

Wellringrade
Koordinaten: 51° 13′ 2″ N, 7° 22′ 39″ O
Höhe: 383 m ü. NHN
Einwohner: 37 (1. Apr. 2005)
Postleitzahl: 42477
Vorwahl: 02195
Wellringrade (Radevormwald)
Wellringrade

Lage von Wellringrade in Radevormwald

Inhaltsverzeichnis

Lage und BeschreibungBearbeiten

 
Das Feuerwehrhaus von Wellringrade nahe dem Segelfluggelände
 
Teilansicht von Wellringrade. Im Hintergrund sieht man die nach Schwelm führende Bundesstraße 438

Er liegt an der Bundesstraße 483, welche Radevormwald und Ennepetal verbindet. Aus Wellringrade führt die Kreisstraße 9 in Richtung Norden zur Ennepetalsperre und weiter nach Breckerfeld sowie in Richtung Süden nach Radevormwald-Stadt. Nachbarorte sind Rochollsberg, Scheideweg, Leye, Knefelskamp und Uelfe III.

Die Einheit Wellringrade der Freiwilligen Feuerwehr Radevormwald verfügt über ein Feuerwehrhaus. Im Süden befindet sich das Segelfluggelände Radevormwald Leye, welches von einer Flugplatzgemeinschaft bestehend aus mehreren eigenständigen Vereinen genutzt wird.[1]

Politisch im Stadtrat von Radevormwald vertreten wird Wellringrade durch den Direktkandidaten des Wahlbezirks 170.[2]

GeschichteBearbeiten

1343/1344 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt. In einer im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf lagernden Urkunde ist die Rede von „Kriegsschäden durch Verwüstungen der Truppen des Kölner Erzbischofs Dietrich II. von Moers.“

Die Schreibweise der Erstnennung war Welderinckrode.[3]

BusverbindungenBearbeiten

Über die im Ort gelegene Haltestelle der Linie 339 (VRS/OVAG)[4] ist Wellringrade an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Luftsportverein Radevormwald e.V.
  2. Stadt Radevormwald, Öffentliche Bekanntmachung vom 20. Oktober 2008; Einteilung der Wahlbezirke für die Wahl des Rates der Stadt Radevormwald (Kommunalwahl 2009)
  3. Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderband 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.
  4. Busnetz 2010, Oberbergischer Kreis, herausgegeben vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH