Hauptmenü öffnen

Krebsögersteg

Ortsteil von Radevormwald

Krebsögersteg ist ein Wohnplatz der Stadt Radevormwald im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen.

Krebsögersteg
Koordinaten: 51° 12′ 14″ N, 7° 18′ 15″ O
Höhe: 224 m ü. NN
Postleitzahl: 42477
Vorwahl: 02191
Krebsögersteg (Radevormwald)
Krebsögersteg

Lage von Krebsögersteg in Radevormwald

Gehöft in Krebsögersteg von der Wupper aus gesehen
Gehöft in Krebsögersteg von der Wupper aus gesehen

Inhaltsverzeichnis

LageBearbeiten

Krebsögersteg liegt westlich von Radevormwald im Tal der Wupper in unmittelbarer Nachbarschaft zu Krebsöge auf der anderen Flussseite, dessen Abspliss es ist. Weitere Nachbarorte sind Wilhelmstal, Lorenzhaus und Rechelsiepen. Am nördlichen Ortsrand befindet sich der Haltepunkt Wilhelmstal der stillgelegten Wuppertalbahn, der über einen Steg über die Wupper erreichbar ist. Ein Vorgangängerbau dieses Stegs war auch namensgebend für den Ort.

Nahe der Ortschaft münden zwei Gewässer in die Wupper. In jeweils 150 m Entfernung vom Ort befindet sich flussaufwärts die Mündung des Karthauser Bachs und flussabwärts die des Rechelsiepens.[1]

Politisch wird der Ort durch den Direktkandidaten des Wahlbezirks 130 im Rat der Stadt Radevormwald vertreten.[2]

GeschichteBearbeiten

Am Steg lautet die Ortsbezeichnung in der Preußischen Uraufnahme von 1840 bis 1843 und ein solcher war auch am Ort neben einer Strassenfurt eingezeichnet. Ab dem Messtischblatt Ausgabe 1927 der topografischen Karte 1:25.000 wird die Ortschaft mit Krebsögersteg benannt.[3]

Für die Anbindung der Fabriken in den Wupperortschaften wurde 1886 der erste Teilabschnitt der Wuppertalbahn gebaut. Bahnstrecke führte am Ort vorbei. Krebsögersteg war über den Haltepunkt Wilhelmstal im Personenverkehr angebunden. 1980 wurde der reguläre Bahnbetrieb durch die Deutsche Bundesbahn eingestellt. [4]

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden für das Jahr 1895 ein Wohnhaus mit sechs Einwohnern angegeben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Bürgermeisterei Fünfzehnhöfe innerhalb des Kreises Lennep.[5] 1909 besitzt der Ort ein Wohnhaus mit zehn Einwohnern. [6]

1906 wurde die Bürgermeisterei Fünfzehnhöfe in die Stadt Lennep eingemeindet. Lennep wurde wiederum 1929 in Remscheid eingemeindet, die östlichen Randorte wie Krebsögersteg kamen dabei zu Radevormwald.

WanderwegeBearbeiten

Folgende Wander- bzw. Radwanderwege führen durch die Ortschaft:

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wupperverband; Flussgebiets Geo Informations System
  2. Stadt Radevormwald, Öffentliche Bekanntmachung vom 20. Oktober 2008; Einteilung der Wahlbezirke für die Wahl des Rates der Stadt Radevormwald (Kommunalwahl 2009)
  3. Historika25, Landesvermessungsamt NRW, Blatt 4709, Barmen
  4. Rudolf Inkeller: Die Wupper-Talbahn. Geschichte einer Nebenbahn zwischen Berg und Mark. Reimann, Wuppertal 1990, ISBN 3-925298-08-8.
  5. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12, ZDB-ID 1046036-6). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1897.
  6. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1909.