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Vöhl

hessische Gemeinde im Landkreis Waldeck-Frankenberg
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Vöhl
Vöhl
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Vöhl hervorgehoben
Koordinaten: 51° 12′ N, 8° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Waldeck-Frankenberg
Höhe: 297 m ü. NHN
Fläche: 98,81 km2
Einwohner: 5595 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner je km2
Postleitzahl: 34516
Vorwahlen: 05635, 05631 (Dorfitter, Obernburg), 06454 (Ederbringhausen, Niederorke, Oberorke)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: KB, FKB, WA
Gemeindeschlüssel: 06 6 35 019
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schlossstraße 1
34516 Vöhl
Website: www.voehl.de
Bürgermeister: Matthias Stappert (parteilos)
Lage der Gemeinde Vöhl im Landkreis Waldeck-Frankenberg
Hatzfeld (Eder)Battenberg (Eder)BromskirchenAllendorf (Eder)Burgwald (Gemeinde)Rosenthal (Hessen)Gemünden (Wohra)Haina (Kloster)Frankenberg (Eder)FrankenauBad WildungenLichtenfels (Hessen)KorbachWillingen (Upland)Diemelsee (Gemeinde)DiemelstadtVöhlVolkmarsenBad ArolsenTwistetalWaldeck (Stadt)EdertalNordrhein-WestfalenLandkreis KasselSchwalm-Eder-KreisLandkreis Marburg-BiedenkopfKarte
Über dieses Bild
Ortsteile von Vöhl
Westliches Ende des Edersees beim Ortsteil Herzhausen

Vöhl ist eine Gemeinde im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Überregional bekannt ist Vöhl durch seine Lage am Edersee und im Naturpark Kellerwald-Edersee und Nationalpark Kellerwald-Edersee. Der Ortsteil Oberorke ist ein anerkannter Luftkurort, der Kernort Vöhl sowie die Ortsteile Asel und Marienhagen sind als Erholungsorte anerkannt.[2]

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

LageBearbeiten

Der Kernort der Gemeinde Vöhl liegt etwa 40 km (Luftlinie) west-südwestlich von Kassel im Nordteil des Naturparks Kellerwald-Edersee auf den nördlich des Edersees gelegenen Anhöhen; südlich des Stausees erstreckt sich der Nationalpark Kellerwald-Edersee. Das Gemeindegebiet befindet sich auf beiden Seiten des Edersees an dessen westlichem Ende.

Der Kernort Vöhl liegt in einem Talkessel des Aselbachs, der sich in Richtung Süden entlang des Bachlaufs zum Edersee hin öffnet. Insbesondere westlich, südlich und östlich ist er von Wald umgeben, in nördlichen Richtungen erstrecken sich landwirtschaftlich genutzte Flächen.

NachbargemeindenBearbeiten

Vöhl grenzt im Norden an die Stadt Korbach, im Osten an die Stadt Waldeck und die Gemeinde Edertal, im Süden an die Städte Frankenau und Frankenberg, sowie im Westen an die Stadt Lichtenfels (alle im Landkreis Waldeck-Frankenberg).

GemeindegliederungBearbeiten

Die Vöhler Ortsteile, die nach Einwohnerzahl zumeist nur sehr klein sind, breiten sich – nordwestlich und südöstlich  – am westlichen Ende des Edersees aus (alphabetisch sortiert):

GewässerBearbeiten

Zu den Gewässern im Gemeindegebiet von Vöhl gehören (alphabetisch sortiert):

Fließgewässer:

  • Aselbach (Zufluss von Eder/Edersee; zwischen Asel und Asel-Süd)
  • Eder (Zufluss von Edersee/Fulda; bei Herzhausen)
  • Itter (Zufluss von Eder/Edersee; bei Herzhausen)
  • Lorfe (Lorfebach; Zufluss der Eder; bei Schmittlotheim)
  • Orke (Zufluss der Eder; bei Ederbringhausen)
  • Sasselbach (Zufluss der Orke; bei Ederbringhausen)

Stillgewässer:

  • Edersee (Stausee an der Eder)
  • See bei Kirchlotheim (ehem. Kiesbaggersee; heutiger Badesee)

GeschichteBearbeiten

 
Rathaus der Gemeinde Vöhl

Bodenfunde belegen eine kontinuierliche Besiedelung der Gegend seit der Steinzeit.

Im Frühmittelalter verlief hier die Grenze zwischen sächsischem und fränkischem Stammesgebiet, was sich noch heute an der Sprachgrenze zwischen Mitteldeutsch und Niederdeutsch erkennen lässt, die das Gemeindegebiet in West-Ost-Richtung durchquert.

Das Gebiet der Gemeinde Vöhl deckt sich im Wesentlichen mit dem der ehemaligen Herrschaft Itter, die sich im Hochmittelalter im vormaligen Ittergau ausbildete. Nach dem Tod des letzten Herrn zu Itter im Jahre 1356 wurde die Herrschaft zwischen der Landgrafschaft Hessen und Kurmainz geteilt. Nach zwischenzeitlicher Verpfändung an die Grafen von Waldeck und die Herren Wolff von Gudenberg gelangte die Herrschaft Itter 1589 an Hessen. Zwischen den Landgrafen von Hessen-Kassel und ihren Vettern von Hessen-Darmstadt umstritten, fiel sie 1650 endgültig als Exklave an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt. 1821 wurde im Zuge einer hessen-darmstädtischen Verwaltungsreform aus der Herrschaft Itter der Kreis Vöhl, bis das Gebiet 1866 von Preußen annektiert wurde und dann 1886 in den Kreis Frankenberg eingegliedert wurde.

Vöhl wurde erstmals im Jahre 1144 als „Vohulen“ urkundlich erwähnt, doch bestand der Ort vermutlich schon viel früher. Er gehörte zur Herrschaft Itter.

1381/83 wurde Thile I. Wolff von Gudenberg Besitzer der Herrschaft Itter, da Waldeck und Hessen ihm ihre jeweiligen Anteile verpfändeten. Er verlegte seine Residenz nach Vöhl, wo er südlich des Dorfes eine Burg errichten ließ. 1542 lösten die Waldecker, 1562 schließlich auch die Landgrafen von Hessen ihr Pfand ein.

Während der nächsten Jahrzehnte wechselte die Herrschaft Itter mehrmals den Besitzer, insbesondere auch während des Dreißigjährigen Krieges. Am 14. Mai 1639 – die Herrschaft gehörte gerade zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt – übertrug Landgraf Ludwig V. die Herrschaft Itter mit Schloss und zugehörigen Dörfern als Paragium an seinen Bruder Philipp, der allerdings weiter in seinem Schloss in Butzbach residierte. Allerdings kam Philipp noch im Mai für kurze Zeit nach Vöhl, um sich von seinen neuen Untertanen huldigen zu lassen. Nach seinem Tod 1643 wurde die Herrschaft Itter wieder direkt dem Darmstädter Landgrafen unterstellt. 1650, infolge der Friedensschlüsse zum Dreißigjährigen Krieg, wurde die Herrschaft Itter endgültig Hessen-Darmstadt zugesprochen, bei dem sie über 200 Jahre verblieb.

Nach dem Tod des Landgrafen Georg II. wurde die Herrschaft Itter 1661 als Paragium seinem zweiten Sohn Georg übertragen. Dieser ließ 1663 das alte Schloss der Wolff von Gudenberg in Vöhl renovieren und zur barocken Residenz ausbauen. Auf Georgs Bitten hatte sein Bruder, der regierende Landgraf Ludwig VI., schon am 12. September 1661 Vöhl zu einem Marktflecken erhoben und ihm das Recht verliehen, jährlich drei Märkte abzuhalten: am Mittwoch nach Judika (2. Sonntag vor Ostern), am Laurentiustag (10. August) und am Martinstag (11. November). 1852 wurden diese drei Krammärkte auf den 7. Mai, den 4. August und den 8. Oktober verlegt und mit Viehmärkten verbunden. Nur der Martinsmarkt behielt mit Zwischenpausen eine längere Tradition und wurde am 28. Oktober 1978 neu belebt und wieder alljährlich mit einer Gewerbeschau abgehalten. Georg III. von Hessen zu Itter starb am 19. Juli 1676 in Hof Lauterbach ohne männliche Nachkommen und sein Paragium fiel an die Hauptlinie des Geschlechts in Darmstadt zurück. 1691, unter Landgraf Ernst Ludwig wurde die Herrschaft Itter für 80.000 Gulden an Johann Matthäus Koch von Gailenbach verpfändet.[3] Bereits 1695 löste Ernst Ludwig das Pfand wieder ein.

Nach dem preußisch-österreichischen Krieg von 1866 musste Hessen-Darmstadt die Kreise Biedenkopf und Vöhl an Preußen abtreten; der Kreis Vöhl blieb als eigener Verwaltungsbezirk in der von Kassel aus verwalteten Provinz Hessen-Nassau erhalten, aber der Amtmann wurde dem Landrat in Frankenberg unterstellt. 20 Jahre lang behielt der frühere Kreis Vöhl noch besondere Rechte, doch am 1. April 1886 wurde der Verwaltungsbezirk aufgehoben und dem Kreis Frankenberg eingegliedert. Lediglich das Amtsgericht Vöhl blieb bestehen (es bestand noch bis 1932).

GemeindezusammenlegungenBearbeiten

Am 1. Februar 1971 schlossen sich im Zuge der Gebietsreform in Hessen die Gemeinden Dorfitter, Herzhausen und Thalitter zur Gemeinde Ittertal zusammen und Vöhl bildete mit Asel und Basdorf die neue Gemeinde Vöhl.[4] Am 31. Dezember 1971 bildete sich die Gemeinde Hessenstein aus den Orten Buchenberg, Ederbringhausen, Harbshausen, Kirchlotheim, Niederorke, Oberorke und Schmittlotheim. Die Gemeinden Marienhagen und Obernburg blieben vorerst selbständig.[5]

Am 1. Januar 1974 wurden die Gemeinden Hessenstein, Ittertal, Marienhagen, Obernburg und Vöhl kraft Landesgesetz zur Großgemeinde Vöhl zusammengeschlossen.[6][5] Verwaltungssitz ist der Ortsteil Vöhl.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

 Quelle: Historisches Ortslexikon[7]

• 1585: 44 Haushaltungen
• 1629: 35 Haushaltungen
• 1742: 57 Haushaltungen und 3 Juden
Vöhl: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1967
Jahr  Einwohner
1834
  
515
1840
  
553
1846
  
672
1852
  
788
1858
  
691
1864
  
750
1871
  
677
1875
  
661
1885
  
760
1895
  
748
1905
  
655
1910
  
669
1925
  
646
1939
  
649
1946
  
1.056
1950
  
972
1956
  
891
1961
  
828
1967
  
992
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [7]

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[8] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[9][10]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
      
Insgesamt 31 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 36,0 11 38,3 12 37,2 11 35,1 11
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 24,0 7 21,2 7 26,9 8 26,7 8
FWG Freie Wählergemeinschaft 25,2 8 20,7 6 21,2 7 22,3 7
BI-Grüne Liste Bürgerinitiative für Natur- und Umweltschutz Grüne Liste 5,5 2 12,1 4 6,1 2 6,1 2
FDP Freie Demokratische Partei 7,7 2 7,0 2 8,6 3 9,7 3
LINKE Die Linke 1,8 1 0,6 0
Gesamt 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 60,0 60,1 60,1 66,5

BürgermeisterBearbeiten

Nach 24 Amtsjahren wurde Harald Plünnecke im November 2013 verabschiedet.[11] Matthias Stappert (parteilos, unterstützt von CDU, FWG, BI Grüne Liste und FDP) wurde im Juni 2013 mit 57,5 % der Stimmen zum Nachfolger gewählt.[12][13]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Im silbernen Schild auf grünem Grund eine rote, blaubedachte Burg mit heraldisch rechtsgestelltem Turm, davor im blauen Schild einen goldengekrönten und rotgezungten, von Silber und Rot geteilten Löwen.“
Wappenbegründung: Das Wappen der Gemeinde Vöhl wurde der Gemeinde am 17. August 1977 durch den hessischen Innenminister genehmigt.

GemeindepartnerschaftenBearbeiten

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Forstamt Vöhl
 
Martinskirche Vöhl
 
ehem. Synagoge
  • Rathaus: Das Gebäude wurde in den 1840er Jahren aus Steinen des alten Schlosses errichtet, es diente zunächst als Amtsgericht.
  • Steinhaus mit Trauzimmer: Auch das Steinhaus wurde aus Steinen des früheren Schlosses erbaut, allerdings zunächst als Stall. Die Gemeinde erwarb das Haus im Zusammenhang mit der Dorferneuerung um 1990 und baute es um.
  • Hessisches Forstamt: Es wurde etwa 1386 erbaut als Wirtschaftsgebäude für das erste Vöhler Schloss. Nach der Aufgabe der Hofhaltung von Landgraf Georg III. wurde es herrschaftliches Meiereigut. Es diente ab 1808 als Dienstsitz des Steuerbeamten (Rezeptur), nach der Annektierung des Kreises Vöhl durch Preußen im Jahre 1866 als Dienstwohnung des preußischen Oberförsters, und ab 1930 auch als Büro der Oberförsterei Vöhl, bzw. des Preußischen Forstamts. Das Gebäude wurde zur 850-Jahr-Feier der Gemeinde Vöhl im Jahre 1994 renoviert. Das Forstamt Vöhl ist heute Teilbetrieb des Landesbetriebes Hessen-Forst.
  • Bauhof: Der heutige gemeindliche Bauhof war in früheren Jahrhunderten Bestandteil des Meiereihofes; im 19. Jahrhundert war er wohl Sitz des Kreisrats.
  • Henkelhaus: Die heutige „Henkelhalle“ wurde im Jahr 1926 als „Henkelhaus“ im Hand- und Spanndienst von Vöhler Bauern und Handwerkern mit Hilfe einer Spende des in Vöhl geborenen Unternehmers Fritz Henkel, dem Gründer des Henkel-Konzerns, errichtet. Es war zunächst Turnhalle und Jugendherberge. Während des Zweiten Weltkrieges wurden dort Zwangsarbeiter verköstigt. 1989/90 wurde das Gebäude grundlegend renoviert. Es wird heute für Veranstaltungen, Sitzungen und Konferenzen genutzt.
  • Martinskirche: Die lutherische Martinskirche auf der Kuppe des Schulbergs bildet das Zentrum des alten Ortskerns. Sie geht auf Vorgängerbauten aus romanischer Zeit zurück.
  • Gemeindehaus: Das Gemeindehaus der evangelischen Kirche wurde Mitte der 1840er Jahre aus Steinen des alten Schlosses errichtet und diente bis nach dem Zweiten Weltkrieg als Schule und Lehrerwohnung. Hier wurde der Unternehmer Fritz Henkel geboren, dessen Vater in Vöhl Lehrer, Küster und Rechner der Sparkasse war.
  • Katholische Kirche: Eine katholische Kirchengemeinde entstand erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Zuwanderung von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen. Mitte der 1950er Jahre kaufte das Bistum Fulda in der Lindenallee, die damals bebaut wurde, ein Wohnhaus mit LKW-Garage. Aus der Garage wurde dann das heutige Kirchengebäude.
  • Grundschule: Schulen gibt es in Vöhl mindestens seit der Reformationszeit. Die heute zur Mittelpunktschule (Henkelschule) gehörenden Gebäude entstanden 1955/56 im Schlosspark und 1965–68 im benachbarten Gründchen.
  • Synagoge: Die Synagoge, die am 17. Juli 1827 fertiggestellt wurde, war zuerst nur Schule. Am Freitag, dem 28. August 1829, fand die Weihe zur Synagoge statt. Das Gebäude, in der Mittelgasse 9, überstand die Jahre des Nationalsozialismus, wurde ab 2002 von einem örtlichen Förderverein renoviert, und wird heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt.[14]

VerkehrBearbeiten

StraßeBearbeiten

Die Bundesstraße 252 führt im Abschnitt KorbachFrankenberg in Nord-Süd-Richtung durch den Westteil des Vöhler Gemeindegebiets. Von dieser Straße zweigt im Ortsteil Herzhausen die Landesstraße 3084 ab, die durch diese Ortschaft und dann nördlich des Edersees zum und durch den Vöhler Kernort und dann weiter bis zum Abschnitt Korbach–Kassel der Bundesstraße 251 führt.

EisenbahnBearbeiten

Im Bereich der Gemeinde gibt es vier Haltepunkte an der in diesem Abschnitt 2015 wiedereröffneten Bahnstrecke Warburg–Sarnau: in Thalitter, Herzhausen, Schmittlotheim und Ederbringhausen. Hier verkehren Kurhessenbahn-Züge zwischen den Bahnhöfen Marburg und Brilon. Außerdem besteht Verbindung vom Bahnhof Korbach zum Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe.

RadfernwegeBearbeiten

Entlang der Eder führen folgende Radwanderwege:

 
Oranier-Fahrrad-Route
  • Ein Fahrradweg auf der Oranier-Route verbindet die Städte Diez, Nassau, Braunfels, Dillenburg, Siegen und Bad Arolsen, die seit vielen Jahrhunderten eng mit dem Königshaus der Niederlande verbunden sind, über rund 400 Kilometer.
  • Der Hessische Radfernweg R6 (Vom Waldecker Land ins Rheintal) beginnt in Diemelstadt im Norden Hessens und verläuft mit einer Gesamtlänge von ca. 380 km bis nach Lampertheim in Südhessen.

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Georg Dehio, Ernst Gall, Magnus Backes: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Hessen. 2. Auflage. Sonderausgabe, Darmstadt 1982, S. 868–869.
  • Wilhelm Bing: 850 Jahre Vöhl 1144–1994. Hrsg. Gemeindevorstand Vöhl, aus Anlass der 850-Jahr-Feier. Verlag Korbach, 1994, OCLC 180655087.
  • Literatur über Vöhl in der Hessischen Bibliographie

WeblinksBearbeiten

  Commons: Vöhl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerungsstand am 31.12.2018 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. 79. Sitzung des Fachausschusses für Kurorte Erholungsorte und Heilbrunnen in Hessen vom 21. November 2012. In: Staatszeiger für das Land Hessen. Nr. 9, 2014, ISSN 0724-7885, S. 187.
  3. Matthäus Koch d. J. (1610–1680) und Johann Koch (1614–1693), Söhne des Augsburger Kaufmanns Matthäus Koch (1581–1633), der 1622 u. a. das Gut Gailenbach bei Augsburg gekauft hatte, wurden 1653 von Kaiser Ferdinand III. nobilitiert („Koch von Gailenbach“) und 1654 ins Augsburger Patriziat aufgenommen. Johann studierte in Leipzig, machte sich am Wiener Kaiserhof als Mathematiker einen Namen und übernahm 1669 das Rittergut. Sein Sohn Johann Matthäus (1646–1713) war 1701–1710 Mitglied des Geheimen Rates in Augsburg. (Augsburger Stadtlexikon (Memento vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive))
  4. Der Hessische Minister des Inneren: Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Punkt 328, Abs. 31 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,2 MB]).
  5. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 389–390.
  6. Der Hessische Minister des Innern: Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Frankenberg und Waldeck (GVBl. II 330-23) vom 4. Oktober 1973. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1973 Nr. 25, S. 359, § 6 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,3 MB]).
  7. a b Vöhl, Landkreis Waldeck-Frankenberg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  8. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016 Hessisches Statistisches Landesamt
  9. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  10. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  11. Harald Plünnecke wird Ehrenbürgermeister in Vöhl. Waldeckische Landeszeitung vom 16. November 2013.
  12. Klarer Wahlsieg: Matthias Stappert wird Bürgermeister in Vöhl. HNA vom 9. Juni 2013.
  13. Direktwahlen in Vöhl. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im Januar 2019.
  14. ehem. Synagoge in Vöhl