Stephanie Gaumnitz

deutsche Radrennfahrerin
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Stephanie Gaumnitz Straßenradsport
Stephanie Gaumnitz (2014)
Stephanie Gaumnitz (2014)
Zur Person
Geburtsdatum 21. Oktober 1987
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Disziplin Straße/Bahn (Ausdauer)
Karriereende 2017
Wichtigste Erfolge
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften
2015 Weltmeister – Punktefahren
UCI-Straßen-Weltmeisterschaften
2016, 2017 Bronze – Mannschaftszeitfahren
Letzte Aktualisierung: 1. November 2017

Stephanie Gaumnitz, geborene Pohl, (* 21. Oktober 1987 in Cottbus) ist eine ehemalige deutsche Radrennfahrerin, die in verschiedenen Radsport-Disziplinen erfolgreich war.

Sportliche LaufbahnBearbeiten

2006 wurde Stephanie Pohl Zweite der deutschen Meisterschaft im Punktefahren. Im Jahr darauf belegte sie bei der Polen-Rundfahrt der Frauen Platz drei in der Gesamtwertung. 2008 wurde sie deutsche Vize-Meisterin im Querfeldeinrennen.

2010 wurde Stephanie Pohl Dritte der DM im Punktefahren; 2011 errang sie in Berlin die deutschen Meistertitel in der Einerverfolgung und im Punktefahren, nachdem sie wenige Wochen zuvor bei der Deutschen Bergmeisterschaft in Albstadt Platz drei belegt hatte. 2010 und 2011 entschied sie die Gesamtwertung der Rad-Bundesliga für sich.

Am 18. Februar 2015 wurde Pohl auf dem Vélodrome National im französischen Saint-Quentin-en-Yvelines als erste Deutsche Weltmeisterin im Punktefahren, nachdem sie in dieser Disziplin im Jahr zuvor schon Vizeweltmeisterin geworden war.

2016 wurde Stephanie Pohl für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nominiert, wo sie gemeinsam mit Mieke Kröger, Charlotte Becker und Gudrun Stock Platz neun in der Mannschaftsverfolgung belegte. Sowohl 2016 wie 2017 errang Stephanie Pohl (seit 2017: Gaumnitz) mit ihrem Team Bronze im Mannschaftszeitfahren. Wenige Tage nach der Straßen-WM 2017 gab sie bekannt, dass dies ihr letztes Rennen gewesen sei und sie ihre Radsportlaufbahn beende.[1]

DiversesBearbeiten

2009 wurde Pohl Mutter einer Tochter.[2] 2015 wurde sie Sportlerin des Jahres von Brandenburg,[3][4] 2017 zur Sportlerin des Jahres von Cottbus.[5]

Im Juli 2017 heiratete Stephanie Pohl ihren Trainer und Lebensgefährten Michael Gaumnitz; seither trägt sie dessen Familiennamen.[6]

ErfolgeBearbeiten

 
Pohl beim Einzelzeitfahren der Deutschen Straßenradmeisterschaften 2017
 
Stephanie Gaumnitz bei ihrer offiziellen Verabschiedung während der Bahn-EM 2017 in Berlin (l.: BDR-Generalsekretär Martin Wolf, r.: BDR-Vizepräsident Günter Schabel)

BahnBearbeiten

2011
2012
2013
2014
2015

StraßeBearbeiten

2010
2016
2017

CyclocrossBearbeiten

2007
  • Vlaamse Druivencross

TeamsBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Stephanie Gaumnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jan Lehmann: "Ich möchte rechtzeitig die Kurve kriegen". In: Lausitzer Rundschau online. 30. September 2017, abgerufen am 30. September 2017.
  2. "Das wird schon wieder, Mama". In: Lausitzer Rundschau. Abgerufen am 2. November 2016.
  3. Märkische Allgemeine, 14. Dezember 2015, S. 16
  4. Große Ehre für Brendel, Pohl und den OSC – Brandenburgs „Sportler des Jahres 2015“. In: Märkische Allgemeine. 12. Dezember 2015, abgerufen am 2. November 2016.
  5. Sven Hering: Weltmeister landen den nächsten Coup. In: lr-online.de. 26. Januar 2018, abgerufen am 27. Januar 2018.
  6. Mit dem Derny zur Hochzeit. In: Lausitzer Rundschau. Abgerufen am 7. September 2017.