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Lisa Brennauer Straßenradsport
Lisa Brennauer (2017)
Lisa Brennauer (2017)
Zur Person
Geburtsdatum 8. Juni 1988
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Disziplin Straße, Bahn
Zum Team
Aktuelles Team WNT-Rotor Pro Cycling
Wichtigste Erfolge
UCI-Straßen-Weltmeisterschaften
2015 Weltmeister – Mannschaftszeitfahren
2014 Weltmeister – Mannschaftszeitfahren, Einzelzeitfahren
2013 Weltmeister – Mannschaftszeitfahren
UEC-Bahn-Europameisterschaften
2018 Europameister2016 – Einerverfolgung
UEC-Straßen-Europameisterschaften
2019 Silber – Mixed Staffel
2018 Bronze – Straßenrennen
Letzte Aktualisierung: 17. März 2019

Lisa Brennauer (* 8. Juni 1988 in Kempten (Allgäu)) ist eine deutsche Radrennfahrerin und vierfache Weltmeisterin (Stand 2016). Sie ist eine der erfolgreichsten deutschen Radsportlerinnen der 2010er Jahre.

Sportliche LaufbahnBearbeiten

2005 wurde Lisa Brennauer in Salzburg Junioren-Weltmeisterin im Einzelzeitfahren auf der Straße. 2004 sowie 2005 errang sie den Deutschen Meistertitel in derselben Disziplin als Juniorin. In den Saisons 2008/2009 sowie 2009/2010 konnte sie zudem mehrfach in der Mannschaftsverfolgung auf der Bahn Podiumsplätze bei Weltcuprennen belegen. 2010 wurde sie in Cottbus deutsche Vizemeisterin in der Einerverfolgung auf der Bahn. 2011 errang sie die nationalen Meistertitel im Omnium und im Scratch, 2013 und 2014 wurde sie deutsche Meisterin im Einzelzeitfahren der Frauen sowie 2013 in der Einerverfolgung.

2014 errang Lisa Brennauer in Baunatal die Titel der deutschen Meisterin im Straßenrennen sowie im Einzelzeitfahren und wurde nationale Berg-Meisterin. Am 23. September errang Lisa Brennauer die Goldmedaille im Einzelzeitfahren der Frauen (Elite) bei der Straßen-WM 2014 in Ponferrada (Spanien), nachdem sie zuvor schon mit ihrem Team Weltmeisterin im Mannschaftszeitfahren geworden war. Im Straßenrennen gewann sie Silber. Damit war sie erfolgreichste Sportlerin dieser Weltmeisterschaften.[1]

Im Jahr 2015 gewann Brennauer die Energiewacht Tour und die Women’s Tour. Den hart erkämpften Sieg bei der Women’s Tour bezeichnete sie selbst als einen ihrer „größten Erfolge“.[2] Anfang September gewann sie außerdem nach starker Teamunterstützung eine Etappe und die Gesamtwertung der niederländischen Boels Rental Ladies Tour.[3]

Bei den Straßenweltmeisterschaften 2015 in Richmond (Virginia) wurde Brennauer mit ihrem Team Velocio-SRAM Weltmeisterin im Teamzeitfahren. Im Einzelzeitfahren der Frauen (Elite) holte sie die Bronzemedaille. Im Jahr darauf errang sie mit ihrem Team von Canyon SRAM Racing bei den Weltmeisterschaften in Doha die Silbermedaille im Mannschaftszeitfahren. Bei den UEC-Bahn-Europameisterschaften 2017 in Berlin startete Brennauer mit dem deutschen Frauen-Vierer in der Mannschaftsverfolgung. Dabei kam es zu einem Sturz, bei dem sich Brennauer einen Armbruch, Schürfwunden und Prellungen zuzog.[4]

Im August 2018 wurde Lisa Brennauer in Glasgow Europameisterin in der Einerverfolgung. Dabei stellte sie innerhalb von 24 Stunden zweimal einen neuen deutschen Rekord auf, zuletzt bewältigte sie die drei Kilometer in 3:26,879 Minuten. Im Finale um Gold schlug sie die vierfache Verfolgungs-Europameisterin und schottische Lokalmatadorin Katie Archibald vor heimischem Publikum. Nur einen Tag später errang sie im Straßenrennen der Straßeneuropameisterschaften die Bronzemedaille. Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2019 wurde sie Vize-Weltmeisterin in der Einerverfolgung.

EhrungenBearbeiten

ErfolgeBearbeiten

 
Brennauer beim Einzelzeitfahren der Straßen-WM 2018

StraßeBearbeiten

2005
2009
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019

BahnBearbeiten

 
Brennauer bei der Bahnrad WM 2017
2010
2011
2013
2018
2019

TeamsBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Lisa Brennauer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Lisa Brennauer aus Durach holt dritte WM-Medaille. all-in.de, 27. September 2014, abgerufen am 28. September 2014.
  2. Dem Team sei Dank: Brennauer feiert Riesenerfolg in England. In: radsport-news.com. 23. April 2015, abgerufen am 22. Juni 2015.
  3. Brennauer: "Mehr als der Sieg zählt die Art, wie wir gefahren sind". radsport-news.com, 6. September 2015, abgerufen am 6. September 2015.
  4. Bahn-EM: Brennauer zog sich bei Sturz Oberarmbruch zu. In: radsport-news.com. 19. Oktober 2017, abgerufen am 6. November 2017.