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Sasserath (Bad Münstereifel)

Stadtteil von Bad Münstereifel

Sasserath ist ein Stadtteil von Bad Münstereifel im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen und gehört zur Dörfergemeinschaft und ehemals eigenständigen Gemeinde Mutscheid.

Sasserath
Koordinaten: 50° 28′ 35″ N, 6° 49′ 22″ O
Höhe: 451 m ü. NHN
Einwohner: 221 (31. Dez. 2018)[1]
Postleitzahl: 53902
Vorwahl: 02257
Sasserath (Bad Münstereifel)
Sasserath

Lage von Sasserath in Bad Münstereifel

Sasserath (Bad Münstereifel), Luftaufnahme (2015)
Sasserath (Bad Münstereifel), Luftaufnahme (2015)

Inhaltsverzeichnis

LageBearbeiten

Der Ort liegt 12 km südlich der Innenstadt von Bad Münstereifel. Am Ort vorbei verläuft die Kreisstraße 55 von Esch nach Ohlerath. Südlich grenzt der Ort an die Ortsteile Heistert und Pitscheid in der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Hümmel.

GeschichteBearbeiten

Sasserath gehörte zur eigenständigen Gemeinde Mutscheid, bis diese am 1. Juli 1969 nach Bad Münstereifel eingemeindet wurde.[2]

SonstigesBearbeiten

  • Im Ort selber fährt die Buslinie 822 der RVK nach Bad Münstereifel, Ohlerath sowie zweimal am Tag nach Adenau Ohlenhard. Der TaxiBusPlus ist verfügbar.
  • Die Grundschulkinder werden zur katholischen Grundschule St. Helena nach Mutscheid gebracht.
  • Sasserath hat sechs Straßen. Im oberen Teil Hochstraße, Fasanenweg und Heckenweg, in der Dorfmitte die Lenzstraße und Heinestraße und unten die Nussbaumstraße. Der Schlittenberg des Dorfes, der zwischen Hochstraße 18 und 16 anfängt und in der Lenzstraße endet, heißt Pädchen.
  • Gesellschaftlicher Mittelpunkt des Ortes ist das Dorfgemeinschaftshaus. Ursprünglich handelte es sich hierbei um ein Kühlhaus, in dem die Landwirte früher ihr Schlachtgut lagerten. Nach der Eingemeindung ging das Kühlhaus in den Besitz der Stadt Bad Münstereifel über. Anfang der 1990er Jahre war das Kühlhaus völlig verwahrlost und stand kurz vor dem Abriss. Einige engagierte Dorfbewohner gründeten sozusagen in letzter Minute einen Dorfverein, welcher das Kühlhaus langfristig mietete, es dafür aber selbst unterhalten und renovieren musste. Die Sanierung des Gebäudes geschah mit einer Handvoll engagierter Dorfbewohner in Eigeninitiative. Die Kosten hierfür wurden zum größten Teil von einzelnen Personen getragen, ein Teil vom Dorfverein.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Einwohnerzahlen. Abgerufen am 11. März 2019.
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 87.

WeblinksBearbeiten