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Ringstedt

Ortschaft in Geestland, Niedersachsen, Deutschland

Ringstedt (niederdeutsch Ringst) ist eine Ortschaft der Stadt Geestland im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen. Der Ort hat etwa 840 Einwohner und erstreckt sich auf 26,26 km².

Ringstedt
Stadt Geestland
Wappen von Ringstedt
Koordinaten: 53° 33′ 38″ N, 8° 50′ 56″ O
Höhe: 10 m ü. NHN
Fläche: 26,26 km²
Einwohner: 839 (30. Jun. 2017)
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2015
Postleitzahl: 27624
Vorwahl: 04708
FlögelnKrempelNeuenwaldeHymendorfHolßelSievernImsumLangen (Geestland)DebstedtDrangstedtBad BederkesaElmloheKührstedtLintigKöhlen (Geestland)RingstedtKarte
Über dieses Bild
Lage von Ringstedt in Geestland
Simultankirche St. Fabian (Ringstedt)

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Ringstedt liegt zwischen Bremerhaven und Hamburg.

OrtsgliederungBearbeiten

GeschichteBearbeiten

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. März 1974 wurde die Nachbargemeinde Hainmühlen eingegliedert.[1]

Zum 1. Januar 2015 bildete Ringstedt mit den übrigen Gemeinden der Samtgemeinde Bederkesa und der Stadt Langen die neue Stadt Geestland.[2]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 1910 1925 1933 1939 1950 1975 2017
Einwohner 488 506 554 554 904 746 839

(Quellen: 1910,[3] 1925–1939,[4] 1950,[5] 1975,[6] 2017 laut Infobox)

PolitikBearbeiten

OrtsratBearbeiten

Der Ortsrat von Ringstedt setzt sich aus einer Ratsfrau und vier Ratsherren folgender Parteien zusammen:[7]

(Stand: Kommunalwahl 11. September 2016)

Ortsbürgermeister/inBearbeiten

Die Ortsbürgermeisterin von Ringstedt ist Karin Albohm (CDU). Ihr Stellvertreter ist Ralf Hahn (CDU).[7]

WappenBearbeiten

Der Entwurf des Ringstedter Kommunalwappens stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Albert de Badrihaye, der sämtliche Wappen im Landkreis Cuxhaven entworfen hat.[8]

Blasonierung: „In Blau ein goldener Ring, darin ein goldener Adlerkopf mit rotem Schnabel und roter Zunge.“[8]
Wappenbegründung: Der Ring weist auf den Ortsnamen hin. Der goldene Adlerkopf ist ein Sinnbild des Gerichts und erinnert daran, dass Ringstedt früher als Hauptort einer Börde Gerichtsort gewesen ist.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

BaudenkmaleBearbeiten

Siehe: Liste der Baudenkmale in Ringstedt

Grünflächen und NaherholungBearbeiten

InfrastrukturBearbeiten

Im Dorf gibt es die Freiwillige Feuerwehr, einen Sportverein (Fußball, Tennis, Indoorsport), einen Schützenverein und einen Golfplatz (Golfclub Gut Hainmühlen).

Im Ortsteil Wüstewohlde befindet sich eine Jugendherberge, die Übernachtungsmöglichkeiten in den vorhandenen 10 Sommerhütten oder diversen Zeltplätzen anbieten.[9]

Sagen und LegendenBearbeiten

  • Die Römerschlacht von Köhlen-Ringstedt
  • Das gebrochene Wort

LiteraturBearbeiten

  • Johannes Göhler: Ringstedt – Geschichte eines Kirchspiels an der oberen Geeste von der Christianisierung bis zum Jahre 1900. Ringstedt 1990.
  • Fritz Hörmann u. a.: Flurnamensammlung Wesermünde – Die Flurnamen des Grundsteuerkatasters von 1876. Hrsg.: Kulturstiftung der Kreissparkasse Wesermünde (= Sonderveröffentlichungen der „Männer vom Morgenstern“ Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. Band 27). Männer vom Morgenstern Verlag, Bremerhaven 1995, ISBN 3-931771-27-X (Digitalisat (Memento vom 26. Oktober 2007 im Internet Archive) [PDF; 431 kB; abgerufen am 15. März 2019] S. 18).
  • Eberhard Michael Iba (Hrsg.): Hake Betken siene Duven. Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung (= Sonderveröffentlichungen der Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung. Band 16). 3. Auflage. Männer vom Morgenstern Verlag, Bremerhaven 1999, ISBN 3-931771-16-4.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 248.
  2. Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Gesetz über die Neubildung der Stadt Geestland, Landkreis Cuxhaven. Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 26/2012. Hannover 8. November 2012, S. 430 (Digitalisat [PDF; 454 kB; abgerufen am 17. Mai 2019] S. 4).
  3. Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Lehe. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: www.gemeindeverzeichnis.de. 3. Februar 2019, abgerufen am 17. Mai 2019.
  4. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Wesermünde (→ Siehe unter: Nr. 72). (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Endgültige Ergebnisse nach der Volkszählung vom 13. September 1950. Band 33. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart/Köln 1950, S. 52, Sp. 2 (Digitalisat [PDF; 26,4 MB; abgerufen am 17. Mai 2019] Landkreis Wesermünde, S. 61).
  6. Gemeinden in Deutschland nach Fläche und Bevölkerung. (XLSX; 895 kB) → Siehe unter: Nr. 1930. In: Internetseite Destatis. Statistisches Bundesamt, 31. Dezember 1975, abgerufen am 12. Juni 2019.
  7. a b Der Ortsrat von Ringstedt. In: Internetseite Bürgerinformationssystem der Stadt Geestland. Abgerufen am 17. Mai 2019.
  8. a b Landkreis Wesermünde (Hrsg.): Wappen des Landkreises Wesermünde. Grassé Offset Verlag, Bremerhaven/Wesermünde 1973, ISBN 3-9800318-0-2.
  9. Jugendherberge Wüstewohlde. In: Internetseite Deutsches Jugendherbergswerk, Hauptverband für Jugendwandern und Jugendherbergen e. V. Abgerufen am 29. April 2019.